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Der Terrorismus bleibt eine große Bedrohung in Westafrika

05 21 2014Nigeria Refugees15. Januar 2016 – In den letzten sechs Monaten fanden in vielen Westafrikanischen Ländern friedliche und glaubwürdige Wahlen statt. Trotzdem, bleibt weiterhin der gewalttätige Extremismus eine ernsthafte Bedrohung für die gesamte Region.„Gewalttätiger Extremismus und terroristische Aktivitäten sind eine große Bedrohung für die Sicherheit und die Entwicklung in Westafrika", so Mohamed Ibn Chambas, der Sonderbeauftragte und Leiter des Büros der Vereinten Nationen für Westafrika (UNOWA).„Während einige Fortschritte bei der Bekämpfung der Boko Haram gemacht wurden, setzt die Terrorgruppe ihre wahllosen Angriffe auf die Zivilbevölkerung nicht nur in Nigeria, sondern auch in Niger, Tschad, Kamerun fort. Boko Haram scheint seine Taktik anzupassen und setzt zunehmend auf Jungen und Mädchen, die Selbstmordanschläge im Namen der Terrorgruppe begehen sollen." Chambas wies darauf hin, dass die Länder und Regionen ihre Anstrengungen verstärkt haben, um die terroristische Bedrohung zu bekämpfen. Dies habe zu einer besseren Zusammenarbeit etwa beim Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse geführt. Der UNOWA-Vertreter fügte hinzu, dass „es für die Länder in West- und Zentralafrika von entscheidender Bedeutung ist, auch die Ursachen die zu solchen Krisen führen, zu thematisieren und sozioökonomischen Missstände zu überwinden.“

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