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UN fordert Zugang zu den belagerten Gebieten in Syrien

01 07 2016SyriaGhouta7. Januar 2016 – Die Vereinten Nationen fordern ungehinderten Zugang zu den schwer zu erreichenden und belagerten Gebieten Syriens, um dort humanitäre Hilfe leisten zu können. Kleine Erfolge gibt es bereits, da die Regierung den Zugang zu den Städten Madaya, Foah und Kefraya erlaubt hat. Nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), leben in dem vom Krieg zerrütteten Land bis zu 4,5 Millionen Menschen in schwer zugänglichen Gebieten. Darunter befinden sich fast 400.000 Menschen in 15 belagerten Orten, die keinen Zugang zu lebensrettender Hilfe haben. Im letzten Jahr wurden nur zehn Prozent aller UN Hilfskonvois in diese Bereiche durchgelassen. In der Zwischenzeit leiden rund 42.000 Menschen in der Stadt Madaya an Hunger. Den Vereinten Nationen liegen glaubhafte Aussagen vor, die von Menschen berichten, die verhungert oder getötet worden sind, bei dem Versuch die Stadt zu verlassen.

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