Samstag, 24 August 2019
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Generalsekretär ruft am Internationalen Tag der Toleranz dazu auf, Menschen vor Verfolgung zu schützen

toleranceAnlässlich des Internationalen Tages der Toleranz hat Generalsekretär Ban Ki-moon die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, Menschen vor Verfolgung zu beschützen und Toleranz zu fördern, unabhängig von Nationalität, Religion, Sprache, Ethnie, Sexualität oder anderer Unterscheidungsmerkmale.


„Wir leben in einer Ära des zunehmenden gewaltsamen Extremismus, Radikalismus und sich ausbreitender Konflikte, welche durch eine fundamentale Missachtung des menschlichen Lebens geprägt sind.", so Generalsekretär Ban in seinem Statement zum Internationalen Tag der Toleranz. Auch demokratische und friedvolle Gesellschaften seien nicht immun gegenüber Vorurteilen und Gewalt.


Die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, betonte in Anlehnung an diese Äußerungen, dass Toleranz heute relevanter denn je sei.


„Wir lernen durch Toleranz die universellen Werte, die uns verbinden mit den Unterschieden, von denen wir so viel lernen, zu vereinen und zu erkennen, dass wir andere Menschen brauchen, mit all ihren Unterschieden, damit wir ganz wir selbst sein können.", so Bokova.


Toleranz ist ein Kernprinzip der Charta der Vereinten Nationen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Auch die UNESCO wird von der Überzeugung geleitet, dass dauerhafter Frieden in den Köpfen der Menschen beginnt, indem Prinzipien der Toleranz, des Dialogs und der Kooperation gefördert werden.

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