Mittwoch, 21 August 2019
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Generalversammlung bestimmt Jordanier zum Menschenrechtskommissar

592182Der jordanische Prinz Seid al Hussein wird neuer UN-Hochkommissar für Menschenrechte. Die UN-Generalversammlung bestimmte den 50-Jährigen einstimmig zum Nachfolger von Navi Pillay. Hussein soll das Amt zum 1. September von der Südafrikanerin übernehmen. Der langjährige Diplomat wird damit der erste UN-Menschenrechtskommissar aus der arabischen und islamischen Welt - eine Besonderheit, die er selbst in seiner Rede hervorhob: "Das spiegelt die Verbundenheit der Internationalen Gemeinschaft mit dieser Region wider und ihre Verpflichtung, die Menschenrechte auf diesem Kontinent, wie auch in anderen Regionen der Welt, voranzubringen." Hussein hat im Bereich der Friedensbildung und der internationalen Justiz langjährige Erfahrung vorweisen. Unter anderem war er wesentlich am Aufbau des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag beteiligt. Hussein war von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon für das Amt vorgeschlagen worden. Zur Zeit ist er Botschafter Jordaniens bei den Vereinten Nationen.

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