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UN-Vertreter fordern mehr Engagement für Bildung

562827-MalalaWürdenträger, Aktivisten und Bildungspolitiker haben vor den Vereinten Nationen die Notwendigkeit betont, mehr in Bildung zu investieren. Sie erinnerten daran, dass die Initiative „Bildung für alle“ sich letztes Jahr als Ziel gesetzt hat, allen Grundschulkindern den Zugang zu einer qualitativen Ausbildung zu ermöglichen.

"Unsere Bemühungen tragen die ersten Früchte“, erklärte Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Videostatement zum ersten Jahrestag der Initiative. Bildung gewinne wieder an Bedeutung auf der globalen Agenda. In Konflikt- und Entwicklungsregionen, wo 50 Prozent aller Kinder ohne Bildung leben, gebe es neue Erfolge. „Wir müssen aber noch viel mehr tun“, betonte Ban. Länder die einen Bildungsmangel haben, bräuchten eine klare politische Führung und mehr finanzielles Engagement für das Bildungswesen. Die Hilfsgelder seien zum ersten Mal in einem Jahrzehnt zurückgegangen. „Das muss dringend geändert werden“, sagte der Generalsekretär.

Die Veranstaltung fand am Rande der jährlichen hochrangigen Debatte der Generalversammlung statt. Auch Malala Yousafazai war dabei. Das pakistanische Mädchen war von Taliban in den Kopf geschossen worden, als sie für die Schulrechte der Mädchen in ihrem Land plädierte. „Statt Waffen und Soldaten sollte man Bücher und Lehrer in die Länder schicken, die von Terrorismus bedroht sind“, sagte die 16-jährige.

(UNRIC, 26.09.2013)

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