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Schärfere Regeln für den weltweiten Waffenhandel

03-28-2013armstradeMehr als 60 Staaten haben das UN-Waffenhandelsabkommen offiziell nach siebenjährigen Verhandlungen unterzeichnet. UN-Generalsekretär Ban zeigte sich zuversichtlich, dass durch das Abkommen der unkontrollierte Handel mit Waffen eingedämmt werden kann. Der Vertrag schreibt weltweite Mindeststandards für den Milliardenhandel mit konventionellen Waffen vor. Bis er in Kraft treten kann, wird es allerdings noch dauern. Als einer der ersten Staaten hat Deutschland das Dokument zur Regulierung des weltweiten Waffenhandels signiert. Bundesaußenminister Guido Westerwelle leistete bei einer Zeremonie am Sitz der Vereinten Nationen in New York die Unterschrift. Der sogenannte Arms Trade Treaty soll künftig Regeln für einen gewaltigen Markt aufstellen, in dem nach Schätzungen pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro umgesetzt werden. In dem neuen Vertrag verpflichten sich die Regierungen, vor einer Waffenlieferung zu prüfen, ob damit schwere Menschenrechtsverletzungen begangen werden könnten. Außerdem soll gewährleistet werden, dass die Waffen nicht Terroristen oder Kriminellen in die Hände fallen.

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