Montag, 26 August 2019
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Ban Ki-moon für Dialog im Ostkongo

KongoUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine schnelle und friedliche Lösung für die Krise im Osten Kongos gefordert. In den vergangenen Monaten war es vor allem in den Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu zu Gewalttaten gegen die Zivilbevölkerung gekommen, verübt in erster Linie von desertierten Soldaten der kongolesischen Armee. Die Unruhen in der Region haben in diesem Jahr bereits mehr als 300.000 Zivilisten zu Vertriebenen gemacht.

„Es gibt keine militärische Lösung für diese Krise“, so Ban. „Wir brauchen konkrete Lösungsoptionen, die auf Dialog, Integration und vertrauensbildenden Maßnahmen basieren.“ Am Rande der 67. Generalversammlung hatte sich der Generalsekretär in New York mit verschiedenen regionalen Akteuren getroffen.

Unter anderem waren der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, die Präsidenten von Ruanda und Sambia, Repräsentanten der Internationalen Konferenz der Großen Seen Afrikas (ICGLR) und der Süd-Afrikanischen Entwicklungsgemeinschaft sowie der Afrikanischen Union und Europäischen Union anwesend.

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