Donnerstag, 24 Oktober 2019
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Obama: „Ein Angriff auf die Ideale der Vereinten Nationen“

Barack Obama vor der UN-Vollversammlung Die Gewalt, die der in den Vereinigten Staaten produzierte Anti-Islam-Film in Teilen der arabischen Welt ausgelöst hat, war ein zentrales Thema der Rede von US-Präsident Barack Obama zu Beginn der Generaldebatte in der 67. UN-Generalversammlung. „Die Geschehnisse der letzten beiden Wochen zeigen, dass wir uns mit den Spannungen zwischen dem Westen und einer immer demokratischer werden arabischen Welt ehrlich auseinandersetzen müssen", so Obama.

Man habe aber „die Wahl zwischen Kräften, die uns auseinander treiben und der Hoffnung, die uns eint." In vielen Städten der arabischen Welt war es zuletzt zu anti-amerikanischen Ausschreitungen gekommen. In der libyschen Stadt Benghazi war der US-Botschafter Christopher Stevens getötet worden. Die Übergriffe seien auch „ein Angriff auf die Ideale der Vereinten Nationen" gewesen, so Obama am Dienstag in New York. Es sei die Pflicht aller Staats- und Regierungschefs weltweit, sich gegen Gewalt und Extremismus zu positionieren. Die Weltgemeinschaft müsse versuchen, Konflikte friedlich zu lösen.

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