Mittwoch, 28 Juni 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN bereiten Syrien-Gespräche vor

27 6 17sc28. Juni 2017 – Die Vermittler der Vereinten Nationen für den Konflikt in Syrien haben erste Gespräche für den anstehenden Syrien-Dialog am 10. Juli in Genf geführt.

"Wir prüfen derzeit, ob der politische Wille für echte Deeskalation und aussagekräftige politische Gespräche existiert", sagte Staffan de Mistura, UN-Sondergesandter für Syrien. Ziel sei es, so der Sondergesandte, am 10. Juli über reine Vorbereitungsgespräche hinauszugehen.

"Lassen Sie uns den Bemühungen um Deeskalation eine faire Chance geben, denn das ist es, was wir benötigen, um die Gewalt zu senken und Vertrauen aufzubauen", so de Mistura.

Seine Ansprache konzentrierte sich auf die neuesten Entwicklungen in Syrien und mögliche Schritte, um den sechsjährigen Krieg zu beenden.

„Das Leben von Millionen Kindern hängt am seidenen Faden“

23 6 17circumference27. Juni 2017 – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat die internationale Gemeinschaft zu sofortigen Maßnahmen aufgefordert, um die dramatische Hungersnot im Jemen, Südsudan, Nigeria und Somalia zu bekämpfen. Millionen von Menschen schweben aufgrund von mangelhafter Ernährung, Durst und Krankheiten in Lebensgefahr.

Trotz der erfolgreichen Bekämpfung der Hungersnot im Südsudan, wies UNICEF erneut auf die akute Gefahrenlage hin: "Es gibt keinen Raum für Selbstzufriedenheit. Während die Hungersnot im Südsudan beendet werden konnte, hängt das Leben von Millionen Kindern immer noch am seidenen Faden", so der UNICEF-Direktor für Notfallprogramme, Manuel Fontaine.

In diesem Jahr arbeitet UNICEF mit Partnern zusammen, um therapeutische und lebensrettende Behandlungen für schwer unterernährte Kinder in Nigeria (314.000), Südsudan (200.000), Somalia (200.000) und Jemen (320.000) zu ermöglichen. Dafür hilft die Organisation unter anderem bei dem Wiederaufbau medizinischer Einrichtungen oder der Etablierung von Versorgungsketten für Medikamente und Nahrung.

UN warnen - Drogenmärkte breiten sich in alarmierendem Tempo aus

06 23 2016Drugs23. Juni 2017 – Das UN-Büro für Drogen und Kriminalität (UNODC) hat vor den Folgen und der Abhängigkeit von Drogen gewarnt.

Bei der Vorstellung des Welt-Drogenreports 2017 wies UNODC Exekutiv-Direktor Yury Fedotov auf die weltweiten Auswirkungen hin: „Es gibt viel Arbeit für uns, um die durch die Drogen verursachten Schäden für Gesundheit, Entwicklung, Frieden und Sicherheit in allen Regionen der Welt zu bekämpfen.“

Der kürzlich veröffentlichte Welt-Drogenreport stellt fest, dass Hepatitis C den größten Schaden bei den rund zwölf Millionen Menschen verursacht, die weltweit Drogen injizieren. Etwa 1,6 Millionen Menschen leben mit HIV und 6,1 Millionen mit Hepatitis C, während rund 1,3 Millionen an Hepatitis C und HIV leiden.

Opioide seien zudem die schädlichsten Betäubungsmittel-Typen, auf die rund 70 Prozent der weltweiten negativen Auswirkungen auf die Gesundheit mit Drogenkonsum-Erkrankungen fielen.

Zwischen September 2013 und Januar 2016 sei außerdem ein Anstieg der Drogengeschäfte von rund 50 Prozent jährlich zu verzeichnen. Typische Käufer sind Hobby-Konsumenten von Cannabis, Ecstasy, Kokain, Halluzinogenen und NPS.

Zahl der Weltbevölkerung steigt bis 2050 auf 9,8 Milliarden Menschen

Mumbai 2010 45187622. Juni 2017 – ​Nach Prognosen der​ UN-Abteilung für Wirtschaft und Soziales ​wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,8 Milliarden Menschen ​wachsen.

"Jedes Jahr steigt die Anzahl um rund 83 Millionen Menschen. Dieser Aufwärtstrend dürfte sich fortsetzen, auch wenn man davon ausgeht, dass d​ie Fruchtbarkeit weiter sinken w​ird", so die Autoren des Berichts.

Demnach sinken die Geburtenraten in fast allen Regionen der Welt, auch in Afrika, wo die Rate von 2000 bis 2005 von 5,1 Geburten pro Frau auf 4,7 Geburten im Zeitraum von 2010 bis 2015 fiel.

Das Wachstum werde vor allem aus den 47 am wenigsten entwickelten Ländern der Welt kommen, in denen die Geburtenraten bei rund 4,3 Geburten pro Frau liegen und deren Bevölkerungsanzahl im Jahr 2050 voraussichtlich 1,9 Milliarden Menschen erreichen werde.

Des Weiteren dürfte sich die Population in 26 afrikanischen Ländern bis zum Jahr 2050 "mindestens verdoppeln", heißt es in dem Bericht.

In Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung werde Indien, das derzeit mit 1,3 Milliarden Einwohnern das zweitgrößte Land der Welt ist, die Zahl von 1,4 Milliarden chinesischen Einwohnern im Jahr 2024 übertreffen.

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