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DR Kongo: „Es gibt keine Zeit zu verlieren“ sagt neu ernannter UN-Koordinator für Ebola-Nothilfemaßnahmen

Ebola DRKongo24. Mai 2019 - In Folge des schon zehn Monate anhaltenden schlimmsten Ebola-Ausbruch der Demokratischen Republik Kongo haben die Vereinten Nationen am Donnerstag Maßnahmen angekündigt, um ihre Nothilfe zu verstärken. Der neu ernannte UN-Koordinator für Ebola-Nothilfemaßnahmen (EERC), David Gressly erklärte, es gebe keine Zeit zu verlieren.

Die Epidemie hat bereits mehr als 1.200 Todesopfer gefordert und droht, sich auf andere Provinzen im Osten sowie auf Nachbarländer auszubreiten. Ein Drittel der Infizierten waren Kinder; dies ist ein höherer Anteil als bei früheren Ausbrüchen. Bis zur Monatsmitte lag die Zahl der Fälle nach Angaben der Vereinten Nationen bei 1.847. Insgesamt gab es 1.223 Todesfälle, nur 487 Menschen haben das tödliche Virus überlebt.

Obwohl die Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen die Bemühungen der Regierung und der Kongolesen zur Eindämmung des Virus in Teilen der Provinzen Ituri und Nord-Kivu unterstützt haben, behindern die anhaltende Unsicherheit und das Misstrauen der Bevölkerung weiterhin den Zugang. Dies hindert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Gesundheitsministerium daran, kranke Menschen aufzuspüren, zu behandeln und zu impfen, was letztendlich zu einer höheren Ebola-Übertragung führt.

Das immer komplexer werdende Umfeld hat die Vereinten Nationen dazu veranlasst, in Partnerschaft mit der Regierung und anderen Staaten ihr politisches Engagement und ihre operative Unterstützung zu verstärken. Ziel ist die Verstärkung der Unterstützung für die humanitäre Koordinierung; Stärkung der Vorbereitungs- und Vorsorgeplanung für die Region Goma und die Nachbarländer.

Gressly wies darauf hin, dass "eine verstärkte und koordinierte Nothilfe erforderlich ist, um diese operativen Einschränkungen zu überwinden" und betonte, dass "dies die Verlagerung der Führungsebene und der operativen Entscheidungsfindung in das Epizentrum der Epidemie in Butembo umfasst", wo UN-Generalsekretär António Guterres einen verstärkten Koordinierungs- und Unterstützungsmechanismus eingerichtet hat.

Zusätzliche Maßnahmen sollen die Arbeit von NGOs und UN-Organisationen vor Ort stärken, einschließlich UNICEF, dieeinen großen Beitrag zur Einbindung der Gemeinschaft leisten, psychosoziale Behandlung bereitstellenund daran arbeiten, die Infektionsgefahr durch Wasser-, Sanitär- und Hygienedienste zu einzudämmen.

Geld für Gazastreifen könnte bald ausgehen

GAZA AID23. Mai 2019 - Der Leiter des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Pierre Krähenbühl, hat gewarnt, dass trotz einer "wirklich existenziellen Krise" um die Finanzierung im vergangenen Jahr das Geld für die Fortführung der Operationen im Gazastreifen in diesem Jahr nur bis Mitte Juni reichen werde. Der Sonderkoordinator der Vereinten Nationen für den Nahost-Friedensprozess, Mladenov, sagte in dieser Pressekonferenz, die Eskalation zwischen Israel und Militanten über die Grenze im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen in den letzten Wochen habe "erneut die Dringlichkeit bewiesen, die bestehenden Vereinbarungen vor Ort zu festigen und zu erweitern".

Libyen am Rande des Bürgerkriegs

SDFGHJK22. Mai 2019 - „Es wird Jahre dauern den Schaden zu beheben der Libyen zugefügt worden ist und wenn die Kämpfe rundum die Hauptstadt Tripolis nicht aufhören, riskiert das Land „in einen Bürgerkrieg zu geraten, der zur dauerhaften Teilung des Landes führen könnte.”

Das ist die Einschätzung des UN-Sonderbeauftragten für Libyen, Ghassan Salamé, der auch die UNSMIL-Support Mission leitet. Er informierte den Sicherheitsrat am Dienstag, nachdem sich die Konflikte in und um den Stadtrand von Tripolis wochenlang verschärft hatten.

UN zu Lage im Jemen: 10 Millionen Menschen „eine Mahlzeit vom Verhungern entfernt"

Yemen21. Mai 2019 - Der verheerende Bürgerkrieg im Jemen hat das bitterarme Land auf der arabischen Halbinsel nach Einschätzung der Vereinten Nationen Jahrzehnte in die Vergangenheit katapultiert. Der Jemen sei nach vier Jahren Krieg „in seiner Entwicklung fast um ein Vierteljahrhundert zurückgeworfen worden", sagte der Leiter des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, Achim Steiner, am Montagabend in New York bei einer Veranstaltung des „Council on Foreign Relations". 80 Prozent der etwa 28 Millionen Jemeniten seien auf Hilfe angewiesen. „Zehn Millionen Menschen sind wortwörtlich eine Mahlzeit vom Verhungern entfernt."

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