Montag, 18 Dezember 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Generalsekretär: Koreanische Halbinsel darf nicht in einen Krieg schlafwandeln

12 14 Guterres Japan Press Club15. Dezember 2017 – Während eines kurzen Besuchs in Tokio am Donnerstag hat UN-Generalsekretär António Guterres Nordkorea und andere Länder dazu aufgefordert, die Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel voranzutreiben und entsprechende UN-Resolutionen umzusetzen.
„Ich denke, wir alle wollen verhindern, dass die Lage außer Kontrolle gerät und dass wir durch Fehleinschätzungen und eine falsche Handhabe der Situation in einen Krieg mit schrecklichen Konsequenzen schlafwandeln“, sagte Guterres während einer Pressekonferenz in Japans nationalem Presseclub.
„Das Ziel ist die Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel und die Einheit des UN-Sicherheitsrats ist dafür enorm wichtig“, fügte Guterres hinzu. Angesprochen auf das Ergebnis des kürzlichen Besuchs des Untergeneralsekretärs für politische Angelegenheiten, Jeffrey Feltman, in Pjöngjang, sagte Guterres: „Im Bereich der Diplomatie - und insbesondere der diskreten Diplomatie – ist es sehr schwierig, ein umittelbares Ergebnis einer Initiative zu messen. Aber die Nachricht wurde übermittelt.“
Feltman habe erneut die Dringlichkeit bei der Herstellung eines bedeutungsvollen Dialogs zur Denuklearisierung der Halbinsel unterstrichen, sagte Guterres.
Der Generalsekretär wird den UN-Sicherheitsrat im Laufe des Tages über die Situation in Nordkorea informieren.

UNICEF: Tausende Kinder brauchen Hilfe nach Wirbelstürmen in der Karibik

TurksCaicos Irma UN012187314. Dezember 2017 – Drei Monate nachdem die Karibik von zwei Kategorie-5 Wirbelstürmen getroffen wurde sind dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF zufolge Tausende Kinder in der Region auf Unterstützung angewiesen.
„UNICEF war bereits vor Ort, bevor die Wirbelstürme die Inseln trafen, um gemeinsam mit Regierungen und lokalen Partnern die am stärksten gefährdeten Gemeinschaften vorzubereiten und mit Hilfsgütern zu versorgen“, sagte die UNICEF-Regionaldirektorin für Lateinamerika und die Karibik, Maria Cristina Perceval, am Mittwoch.
Irma, der stärkste jemals über dem Atlantik aufgezeichnete Wirbelsturm, hatte auf Haiti, Kuba und den östlichen Karibikinseln für erheblichen Schaden gesorgt. Durch Wirbelsturm Maria verschlechterte sich die Situation im Anschluss weiter, sodass UNICEF-Schätzungen zufolge 350,000 Kinder auf humanitäre angewiesen waren.
„Nach drei Monaten ist UNICEF immer noch vor Ort in diesen Ländern und Regionen, um Kinder und Familien bei dem Wiederaufbau ihrer Leben zu helfen und zu einem Gefühl der Normalität zurückzukehren“, sagte Perceval.
Allerdings gibt es weiterhin große Herausforderungen, da viele der besonders schutzbedürftigen Familien weiterhin unter den Konsequenzen des Sturms leiden. So sind mehr als 35 Prozent der Kinder auf Dominica nicht in Bildungsprogramme eingeschrieben, während auf Antigua und Barbuda weiterhin viele der Familien in Notunterkünften leben.

UN bieten Unterstützung für rückkehrende Rohingya an

Rohingya October UN013620913. Dezember 2017 – Der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für politische Angelegenheiten, Jeffrey Feltman, hat Unterstützung für die Rückkehr der aus Myanmar vertriebenen Rohingya-Flüchtlinge angeboten. Während eines Briefings gegenüber Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sagte Feltman, dass die Vereinten Nationen helfen könnten, interkommunale Spannungen abzubauen und eine sichere Umgebung für die Rückführung zu schaffen.
„Wir hoffen, dass Myanmar sich die jahrelangen Erfahrungen der Vereinten Nationen zunutze macht“, sagte Feltman. Er verwies außerdem auf die Möglichkeit, UN-Kapazitäten in anderen Bereichen wie beispielsweise der demokratischen Konsolidierung des Landes, in Anspruch zu nehmen.
Seit dem 25. August dieses Jahres haben Schätzungen zufolge mehr als 626,000 Flüchtlinge die Grenze nach Bangladesch überschritten. In diesem Zusammenhang bedankte sich Feltman im Namen der Vereinten Nationen für die Großzügigkeit der Regierung und Bevölkerung in Bangladesch.
„Aber die Ursprünge und Lösungen für die Krise der Rohingya liegen in Myanmar“, fügte Feltman hinzu. „Ohne Rechenschaftspflicht und Rechtsstaatlichkeit wird eine Rückführung und Versöhnung unmöglich sein“.

Vereinte Nationen: Globales Wirtschaftswachstum bietet neue Möglichkeiten zur Lösung von Entwicklungsproblemen

12 11 2017 WB Rwanda12. Dezember 2017 – Der Aufschwung der Weltwirtschaft um drei Prozent bietet die Möglichkeit, die Gesetzgebung im Hinblick auf längerfristige Entwicklungsthemen wie Klimawandel, Ungleichheit oder die Beseitigung institutioneller Hürden anzupassen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Vereinten Nationen zu globalen Konjunkturaussichten.
Der Bericht zur „Weltwirtschaftssituation und Prognosen für 2018“ (WESP) wurde gestern in New York vorgestellt und bietet politische Empfehlungen für die Bekämpfung von Ungleichheiten und der Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltschädigung.
„Die Weltwirtschaftssituation und die Aussichten für das 2018 zeigen, dass derzeitige makroökonomische Entwicklungen den Gesetzgebern große Möglichkeiten bieten, einige der grundlegenden Hürden auf dem Weg zur Erfüllung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu beseitigen“, schreibt UN-Generalsekretär António Guterres im Vorwort des Berichts.
Der Bericht stellt fest, dass im Jahr 2017 das größte Wirtschaftswachstum seit 2011 erreicht wurde und die krisenbedingten Unsicherheiten sowie die negativen Effekte anderer Zwischenfälle nachgelassen haben. Die Prognosen gehen davon aus, dass sich dieses positive Momentum im kommenden Jahr fortsetzt.

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