Mittwoch, 25 April 2018
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Regierungschefs bekräftigen ihre Verpflichtungen hin zu nachhaltigem Frieden

UN-Generalversammlung kommt zusammen um über nachhaltigen Frieden zu diskutieren25. April 2018 - Im Rahmen des hochrangigen Treffens zu Peacebuilding und Nachhaltigem Frieden, welches führende Politiker der Mitgliedstaaten zusammenbringt, riefen am Dienstag Vertreter der Vereinten Nationen zu mehr Diplomatie und Mediation auf, um Konflikten vorzubeugen. Die Konferenz befasst sich mit dem neuen Ansatz für nachhaltigen Frieden, welcher die Prävention und Vorbeugung in den Mittelpunkt der Arbeit der Vereinten Nationen rücken soll.
„Bereits die erste Zeile der UN-Charta verpflichtet uns die zukünftigen Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren“, sagte Miroslav Lajčák, Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
„In gewisser Hinsicht haben wir diese Verpflichtung erfüllt. Es gab seit Gründung der Vereinten Nationen keinen weiteren Weltkrieg. Jedoch in vielerlei anderer Hinsicht nicht, so Lajčák. Er fügte hinzu, dass eine neue Herangehensweise notwendig sei, um den von endlosen Konflikten betroffen Menschen in Syrien, Südsudan, Jemen, Libyen, Somalia, Afghanistan und anderen Ländern zu schützen.

„Aus diesem Grund haben sich die Vereinten Nationen 2016 für einen neuen Peacebuilding-Ansatz entschieden. Sowohl die Generalversammlung der Vereinten Nationen als auch der UN-Sicherheitsrat hatten die sogenannte ‘sustaining peace resolution’ verabschiedet, die die Verpflichtung zur Konfliktprävention erneuerte“, berichtet Lajčák weiter.

UN-Generalsekretär António Guterres betonte die Notwendigkeit, Partnerschaften in allen Bereichen und in jeder Phase zu stärken, von der Konfliktprävention und Konfliktbeilegung über Peacekeeping, Peacebuilding bis zur nachhaltigen Entwicklung.

„Nachhaltiger Frieden kann nur durch inklusive nationale Eigenverantwortung geschaffen werden, welche die Bedürfnisse der am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen, einschließlich Frauen, junger Menschen, Minderheiten und Menschen mit Behinderung mitberücksichtigt“, sagte Guterres.

Laut Guterres seien heutzutage mehr Länder von gewaltsamen Konflikten betroffen als in den letzten 30 Jahren, und eine Rekordzahl an Menschen vor Krieg und Gewalt auf der Flucht.

LINK: https://bit.ly/2vIbSj9

UN-Gesandte für Jugend: Bemühungen Jugendlicher sind unerlässlich zur Bewältigung der globalen Herausforderungen

Jugend als zentraler Friedensakteur24. April 2018 - Das Potential und die Kreativität der jungen Menschen sei unverzichtbar, um Konflikte zu verhindern und Frieden zu fördern, sagte am Montag Jayathma Wickramanayake, Gesandte des UN-Generalsekretärs für Jugend. Sie rief alle Regierungen dazu auf, Bedingungen zu schaffen, die es jungen Menschen ermöglichen in einer sinnvollen Art und Weise am gesellschaftlichen und politischen Leben teilzuhaben.
Sie forderte die Integration junger Menschen in das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben und betonte, dass die Friedensbemühungen der Jugendlichen unterstützt und ihre politische Teilhabe priorisiert werden muss.
Ich werde Sie nicht bitten jungen Menschen die Führung zu überlassen, da sie bereits führende Akteure sind. Dennoch benötigen sie inklusive und sichere Räume und ein förderliches Umfeld, um erfolgreich zu sein,“ fügte Wickramanayake hinzu.
Graeme Simpson, Autor der Studie ‘The missing peace: independent progress study on youth and peace and security’, betonte dass es nötig sei Vorurteile zu bekämpfen und falsche Annahmen und Mythen über jüngere Generationen zu entlarven.
Es benötigt einer neuen Kultur und neuer gesellschaftlicher Normen, die die Jugend weder verteufelt oder bevormundet noch romantisiert, sagte Simpson.
„Das Interesse der jungen Menschen und die Arbeit der sie nachgehen verbindet die Säulen des Friedens, der Entwicklung und der Menschenrechte und macht deutlich, dass Schutz und Prävention untrennbar sind“, so Simpson weiter.
Die offene Debatte erfolgte vor der hochrangigen Konferenz zu Peacebuilding und anhaltendem Frieden, die vom UN-Generalsekretär einberufen wurde und heute im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York beginnt.

LINK: https://bit.ly/2qYgHAr

UN-Sondergesandter für Klimaschutz, Michael Bloomberg, sichert den Vereinten Nationen 4.5 Millionen US-Dollar im Kampf gegen den Klimawandel zu

23. April 2018 - DBloomberg unterstützt UNFCCCer Sondergesandte der Vereinten Nationen, Michael Bloomberg, kündigte am Sonntag an, das Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit einem Beitrag in Höhe von 4.5 Millionen US-Dollar zu unterstützen.
Der philanthropische Milliardär und ehemalige Bürgermeister New Yorks hatte bereits im Juni den Vereinten Nationen zugesichert den Fehlbetrag auszugleichen, der durch den angekündigten Rückzug des US-Präsidenten Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen entstehen würde.
Einer Pressemitteilung der Bloomberg Philanthropies Foundation zufolge hatte der US-Kongress Ende März angekündigt, die finanziellen Mittel für UNFCCC von 7.5 Millionen US-Dollar auf drei Millionen US-Dollar zu kürzen.
UN-Generalsekretär António Guterres teilte über Twitter mit, dass er sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung Bloombergs sei, wie auch für dessen globale Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel.
Vertreter des Klimasekretariats fügten hinzu, dass die finanzielle Unterstützung zu einem kritischen Zeitpunkt komme, da Beiträge zahlreicher Unterzeichnerstaaten noch ausstehen und die freiwilligen finanziellen Zuwendungen abnehmen.
UNFCCC Exekutivsekretärin Patricia Espinosa adressierte nochmals die Unterzeichnerstaaten und sagte: „Mit ihrer Unterzeichnung des historischen Pariser Klimaabkommens war den Staaten bewusst, dass sie Maßnahmen in allen Sektoren – öffentlich und privat – ergreifen müssen, um den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen und das Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen.“

LINK:https://bit.ly/2Ho3RSa

UN setzen Drohnen gegen Zika-Virus und andere tödliche Krankheiten ein

Drohnen im Einsatz gegen Insekten20. April 2018 – Den Vereinten Nationen zufolge könnte Robotik in naher Zukunft ein wesentlicher Verbündeter im Kampf gegen krankheitsverbreitende Insekten sein. Nach einem erfolgreichen Test, bei dem Moskitos durch Drohnen freigesetzt wurden, zeigten sich die Verantwortlichen optimistisch. Die Tests sind Teil der Bemühungen gegen Insekten vorzugehen, die für die Verbreitung von Zika und anderen Krankheiten verantwortlich sind.
Die Drohnentechnologie überwinde einen kritischen Engpass bei der Anwendung der Sterilen-Insekten-Technik (SIT), sagte die Internationale Atomenergie-Organisation der UN (IAEA), die gemeinsam mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der NGO WeRobotics das System entwickelt hat.
„Der Einsatz von Drohnen ist ein Durchbruch und ebnet den Weg für groß angelegte und kosteneffiziente Freisetzungen von sterilen Insekten, auch über dicht besiedeltem Gebiet", sagte Jeremy Bouyer, medizinischer Entomologe bei der Abteilung Nukleartechnik für Nahrung und Landwirtschaft des gemeinsamen Programmes der FAO und der IAEA.
SIT – eine Art Geburtenkontrolle für Insekten – verwendet Strahlung, um männliche Moskitos zu sterilisieren. Diese werden dann freigesetzt, um sich mit weiblichen Moskitos zu paaren. Da diese aufgrund der Strahlung keine Nachkommen zeugen können, nimmt die Insektenpopulation ab.
Damit die SIT-Technik effektiv durchgeführt werden kann, benötigt man eine gleichmäßige Freisetzung einer Vielzahl von Insekten unter guten Bedingungen über einem bestimmten Gebiet.
Die Drohnentechnik ist in diesem Fall um ein Vielfaches effektiver und kostengünstiger – fast halb so teuer – gegenüber den bisherigen zeitaufwändigen und arbeitsintensiven Verfahren.
„Mit den Drohnen können wir 20 Hektar in fünf Minuten behandeln“, so Bouyer.
Die Tests wurden während des letzten Monats in Brasilien durchgeführt. Das Land war im Zeitraum von 2015 bis 2016 stark von der Zika-Epidemie betroffen. Die Epidemie hatte auch Gebiete in Nord- und Südamerika sowie zahlreiche Pazifikinseln und Südostasien getroffen.

LINK: https://bit.ly/2vwaY9p

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UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Frauentag, 8.3.2018

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