Dienstag, 17 Oktober 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Welternährungstag: Papst Franziskus fordert politisches Handeln gegen den Klimawandel, um globalen Hunger zu beenden

Pope wide17. Oktober 2017 - Um Nahrungssicherheit für alle Menschen zu erreichen, müssen der Klimawandel angegangen und Konflikte beendet werden. Das hat Papst Franziskus bei einer offiziellen Feier zum diesjährigen Welternährungstag im Hauptsitz der UN-Landwirtschafts- und Ernährungsorganistion (FAO) in Rom gefordert. "Es ist eindeutig, dass Kriege und der Klimawandel Ursache für Hunger sind. Tun wir also nicht so, als ob Hunger eine unheilbare Krankheit ist", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in seiner Rede.

Das Motto des disjährigen Welternährungstags lautet "Migration angehen durch Investitionen in Nahrungssicherheit und ländliche Entwicklung". Der Papst rief alle Regierungen zu mehr Zusammenarbeit auf, um freiwillige und sicherere Migration zu ermöglichen. Es sei außerdem "unglücklich", dass einige Staaten aus dem Pariser Abkommen zum Klimawandel austreten wollten. "Die Glaubwürdigkeit des gesamten internationalen Systems steht auf dem Spiel", so Franziskus.

Bewerbungsphase für das UN-Programm „Young Leaders“ eröffnet

16. Okto29983820322 15dc13cd2f ober – 17 junge Führungskräfte aus aller Welt, die mit ihren innovativen und zukunftsweisenden Initiativen für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen kämpfen. Das ist die Gruppe der „Young Leaders“, die im letzten September zum ersten Mal von einer internationalen Jury ausgewählt wurde.

Die Programm-Teilnehmer/innen haben die unterschiedlichsten Hintergründe und kommen aus den Bereichen Ernährung, Mode und Wirtschaft. Gemeinsam motivieren und aktivieren die Blogger, Designer und Führungspersonen junge Menschen für die 17 SDGs einzustehen.

Für das kommende Jahr werden wieder 17 junge „Weltveränderer“ gesucht, die mit ihren Initiativen bereits ein Zeichen gesetzt und junge Menschen erfolgreich in ihre Arbeit integriert haben. Als Young Leaders haben Sie die Chance, ihre Arbeit in einem größeren Kontext fortzusetzen und in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen weitere Kampagnen zu entwickeln.

Die Bewerbungsfrist ist der 3. November 2017. Weitere Informationen über das Programm und zur Bewerbung finden Sie unter: http://sdgyoungleaders.org/about/.

„Der Austritt der USA aus der UNESCO ist ein Verlust für den Multilateralismus“

13. Oktober 07 15 2016Heritage2017 – Die Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), Irina Bokova, hat ihr tiefes Bedauern über die Entscheidung der USA, aus der UNESCO auszutreten, geäußert: „Das ist ein Verlust für die UNESCO, aber auch für die gesamte Familie der Vereinten Nationen und für den Multilateralismus.“

Auch wenn „die Allgemeinheit die Mission der UNESCO, den internationalen Frieden herzustellen, den Kampf gegen Hass und Gewalt zu stärken und die Menschenrechte zu verteidigen kritisch sieht, wird die UNESCO für ihr Ziel einer friedlichen und gerechten Welt im 21. Jahrhundert weiter kämpfen", so Bokova.

Die Generaldirektorin stellte außerdem klar, dass sie davon überzeugt sei, dass die USA trotz ihres Austritts weiterhin die Handlungen und Ziele der UNESCO unterstützen werden.

 

Roboter Sophia zu Gast bei UN-Sitzung zur künstlichen Intelligenz und nachhaltigen Entwicklung

12. Oktob737776 Amina roboter 2017 – Grund für langanhaltenden Applaus hat bei der UN-Veranstaltung: Die Zukunft von allem – nachhaltige Entwicklung im Zeitalter des rapiden technologischen Fortschritts, der menschenartige Roboter Sophia geboten, der mit der stellvertretenden UN-Generalsekretärin Amina J. Mohammed interagierte.

Auf die Frage von Mohammed, was die UN tun könne, um Menschen in vielen Teilen der Welt zu helfen, die keinen Zugang zu Elektrizität oder dem Internet haben, antwortete Sophia: „Die Zukunft ist jetzt. Doch gerade haben wir eine Ungleichverteilung auf der Welt und künstliche Intelligenz könnte dabei helfen die vorhandenen Rohstoffe auf der Welt, wie Essen und Energie gleichmäßiger zu verteilen.“

In ihrer Eröffnungsrede bekräftigte die stellvertretende UN-Generalsekretärin aber, dass „ der Einfluss von Technologien auf unsere Gesellschaft durch die Handlungen von uns Menschen bestimmt werden sollten, nicht durch Maschinen.“

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