Mittwoch, 18 Juli 2018
UNRIC logo - Deutsch
                

Schlagzeilen

UN-ECOSOC Präsidentin: “Fortschritte wurden erzielt, aber nicht in ausreichender Geschwindigkeit, um die SDGs zu verwirklichen

Bildschirmfoto 2018 07 17 um 09.40.1717. Juli 2018 – Bei der Eröffnung des Ministertreffens des Hochrangigen Politischen Forums (High Level Political Forum, HLPF) für nachhaltige Entwicklung sowie des hochrangigen Segments des Wirtschafts- und Sozialrates (ESCOSOC) am Montag haben zentrale Akteure aus der ganzen Welt die Frage diskutiert, wie die Dynamik zur Umsetzung der Agenda 2030 auch langfristig aufrechterhalten und in die Realität übertragen werden kann. 

Die Präsidentin des ECOSOC, Marie Chatardová, betonte, trotz erster positiver Ergebnisse müsse das Engagement für die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Sie forderte führende Politiker weltweit auf, ihren politischen Einsatz für die in Agenda 2019 festgelegten Ziele beim erneuten Zusammentreffen des HLPF im September zu bekräftigen. 

„Wir haben keine Zeit zu verlieren“, bekräftigte auch Miroslav Lajčák, Präsident der Generalversammlung. In Kernpunkten wie der Bekämpfung von extremer Armut, Innovationen im Gesundheitssektor sowie in den Bereichen Kinderarbeit und Schulbildung seien zentrale Erfolge erzielt worden. 

„Die großen Herausforderungen liegen jedoch noch vor uns“, sagte Lajčák und verwies auf die weltweiten Asymmetrien in der Verteilung der erzielten Gewinne. Diese würden weiterhin nicht allen zugutekommen. „Immer noch sterben Menschen an heilbaren Krankheiten. Jedem sechsten Menschen steht weiterhin kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Frauen und Mädchen bleiben weltweit ausgeschlossen und unterdrückt. Und: Der Planet schmilzt buchstäblich.“

Nicht zuletzt hob Lajčák vor diesem Hintergrund auch die politische Bedeutung der Agenda 2030 hervor: „Die Welt wäre ein beängstigender Ort ohne die Agenda 2030 und die SDGs.“ Ohne die 17 Ziele hätten „Unilateralismus, Protektionismus und Extremismus eine noch größere Anziehungskraft.“ 

„Historischer Moment“: Erste globale Vereinbarung der Vereinten Nationen zu Migration

global compact of migration16. Juli 2018 – Zum ersten Mal in der Geschichte haben die UN-Mitgliedsstaaten einer allumfassenden weltweiten Vereinbarung zugestimmt, um internationale Migration besser zu steuern, Herausforderungen zu meistern, die Rechte von Migranten zu stärken und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Nach mehr als einem Jahr der Diskussionen und Beratungen wurde der Text des Globalen Pakts für eine sichere, geordnete und reguläre Migration am Freitag fertiggestellt.

In einer Stellungnahme begrüßte UN-Generalsekretär António Guterres die Vereinbarung als eine „bedeutende Errungenschaft“. Laut Guterres „reflektiert sie das gemeinsame Verständnis der Regierungen, dass grenzüberschreitende Migration natürlich ein internationales Phänomen ist, und dass die effektive Steuerung und Gestaltung von Migration der internationalen Kooperationen bedarf, damit die positiven Auswirkungen für alle sichergestellt werden können“. Sie bestätige außerdem, dass jeder Mensch das Recht auf Sicherheit, Würde und Schutz hat.

„Diese Rahmenvereinbarung beinhaltet eine Reihe von Zielen, Aktionen und Methoden zur Implementierung, Nachbereitung und Prüfung, die alle darauf abzielen, eine sichere, geordnete und reguläre Migration zu ermöglichen und dabei das Ausmaß irregulärer Migration zu reduzieren“, so Guterres weiter.

Miroslav Lajčák, Präsident der Generalversammlung, sprach von einem „historischen Moment“ und betonte das enorme Potential der Vereinbarung. „Im Dezember wird sie offiziell den ersten Regulierungsrahmen für Migration darstellen, den die Welt je gesehen hat.“

„Diese Vereinbarung demonstriert das Potential des Multilateralismus: unsere Fähigkeit, gemeinsam an Herausforderungen zu arbeiten, die eine globale Kollaboration benötigen – ganz gleich, wie kompliziert und umstritten diese sind,“ bekräftigte am Freitag die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina Mohammed.

Laut der UN-Sonderrepräsentantin für Internationale Migration, Louise Arbour, dürften die chaotischen und gefährlichen, ausbeuterischen Aspekte der Migration nicht das „neue Normal“ werden. „Die Implementierung der Vereinbarung wird Sicherheit, Ordnung, ökonomische Vorteile für jeden bringen“, betonte sie.

Der Globale Pakt für Migration wird am 10. und 11. Dezember 2018 offiziell von den UN-Mitgliedsstaaten bei einer zwischenstaatlichen Konferenz in Marrakesch, Marokko, verabschiedet. Arbour wird Generalsekretärin der Konferenz sein.

„Multilateralismus in Aktion“, sagt UN-Generalsekretär im Vorfeld der erwarteten Einigung über den Migrationspakt

13.07.201813. Juli 2018 – Die Verhandlungen der UN-Generalversammlung zum Globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration (Global Compact on Migration, GCM) gehen in New York in die finale Runde. Die formelle Verabschiedung des Vertrages wird für Dezember 2018 in Marrakesch erwartet.  

Vor diesem Hintergrund betonte UN-Generalsekretär António Guterres in einer Pressekonferenz in New York gestern das „immense Potential“ einer geordneten Migrationspolitik, auch um die Risiken für Millionen von Menschen ohne Dokumente und Aufenthaltsstatus zu senken. 

„Migration ist ein positives globales Phänomen“, sagte Guterres auf einer Pressekonferenz im UN-Hauptquartier. Dies gelte auch in wirtschaftlicher Hinsicht: „Migration ist ein bemerkenswerter Motor für Wachstum.“ 

Der GCM bietet die Gelegenheit, die Steuerung von Migration zu verbessern, die Herausforderungen von Migration gemeinsam zu bewältigen und den Beitrag von Migration zu einer nachhaltigen Entwicklung zu stärken. 

In diesem Kontext richtet sich der Globale Pakt auf drei Kernziele: Erstens, die nationale Entwicklungspolitik und die internationale Entwicklungszusammenarbeit neu auszurichten, um dem Themenfeld Migration Rechnung zu tragen. Zweitens, die internationale Zusammenarbeit gegen Schleuser und Menschenhändler zu stärken und ihre Opfer zu schützen. Drittens sind Staaten weltweit aufgefordert, die Möglichkeiten legaler Migrationswege auszuweiten. 

„Schmuggel und Menschenhandel sind kriminelle Aktivitäten, nicht aber Migration“, betonte Guterres in diesem Zusammenhang. 

Am 19. September 2016 hatten sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in ihrer ‚New Yorker Erklärung‘ auf die Erarbeitung des globalen Rahmenwerkes geeinigt. Der GCM wird das erste zwischenstaatlich, unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, ausgehandelte Abkommen sein, welches alle Dimensionen internationaler Migration ganzheitlich und umfassend regelt. 

Weltbevölkerungstag: „Eine Frage der Menschenrechte”

Weltbevölkerungstag12. Juli 2018 – Vor 50 Jahren wurde Familienplanung als Menschenrecht anerkannt. Am Weltbevölkerungstag wird alljährlich die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen der Geburtenzahlen gelenkt.

Natalia Kanem, Exekutivdirektor des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA), betont, dass Familienplanung "nicht nur eine Frage der Menschenrechte” sei, sondern darüber hinaus ein wichtiges Element der "Befähigung von Frauen” zur Armutsminderung und nachhaltigen Entwicklung darstelle.

Kanem deutet darauf hin, dass es in Entwicklungsregionen immer noch 214 Millionen Frauen an sicheren und effektiven Möglichkeiten zur Familienplanung fehle. Dies sei auf Informations- und Leistungslücken, mangelnde Unterstützung des Partners oder der Gemeinde zurückzuführen.

UNFPA unterstützt Familienplanung in Entwicklungsländern, indem er eine zuverlässige Versorgung des vollständigen Umfangs an modernen Verhütungsmitteln sicherstellt, die nationalen Gesundheitssysteme stärkt und Geschlechtergleichheit fördert. Ziel ist es, die unerfüllten Bedürfnisse freiwilliger Familienplanung in Entwicklungsländern bis 2030 zu beenden. Dabei ist UNFPA auf das Mitwirken von Regierungen, Parlamenten, dem privaten Sektor und der zivilen Bevölkerung angewiesen.

Als ersten Schritt weist Kanem darauf hin, dass pro Jahr lediglich 20 cent pro Person die Finanzlücke der Familienplanung in Entwicklungsländern schließen könnten. Laut Kanem sei dies “eine strategische und durchaus machbare Investition in die Zukunft“.

Der Weltbevölkerungstag geht zurück auf ein Datum öffentlichen Interesses: Nach Schätzungen der UN erreichte die Weltbevölkerung am 11. Juli 1987 die 5-Billionen-Marke.

Sicherheitsrat lobt gemeinsame Friedenserklärung von Äthiopien und Eritrea

Äthiopien Eritrea Friedensabkommen11. Juli 2018 – Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten nehmen Eritrea und Äthiopien diplomatische Beziehungen auf. Zu diesem Zweck haben der eritreische Präsidenten Isaias Afwerki und der Premierminister von Äthiopien Abi Ahmed eine gemeinsame Erklärung für Frieden und Freundschaft unterzeichnet.

Der Sicherheitsrat beschreibt die gemeinsame Friedenserklärung der Regierungschefs als “historisch bedeutungsvollen” Schritt mit “weitreichenden Folgen” für die gesamte Region am Horn von Afrika und darüber hinaus. Beide Staaten würden dadurch ein “neues Kapitel der Kooperation und Partnerschaft eröffnen“, heißt es in einer Erklärung der 15 Mitglieder des Sicherheitsrates.

Gleichzeitig rief der Sicherheitsrat die UN-Mitgliedsstaaten zu Solidarität und Unterstützung auf. Die Vereinten Nationen seien bereit, beiden Parteien die zur Wahrung des Friedensabkommens nötigen Maßnahmen zuzusichern, sagte UN-Generalsekretär António Guterres.

Zu den Vereinbarungen der Friedenserklärung gehören die Wiederaufnahme des Flugverkehrs, die Eröffnung von Botschaften sowie die Nutzung eritreischer Häfen durch Äthiopien. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt außerdem die Aufhebung der Telekommunikationssperre, sodass durch den Krieg getrennte Familien wieder Kontakt zueinander aufnehmen können.

Der Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea war im Jahr 1998 über einen Grenzkonflikt ausgebrochen. Infolge des Krieges wurden tausende Menschen getötet und viele Familien entlang der Grenzen dauerhaft voneinander getrennt. Im Jahr 2000 war es nach einem Waffenstillstand zu einem vorläufigen Ende der Kämpfe gekommen.

Politisches Forum der UN: „Laserscharfer Fokus“ nötig, um die globalen Ziele bis 2030 zu erreichen

HLPF 201810. Juli 2018 – Das Hochrangige Politische Forum (High Level Political Forum, HLPF) zu nachhaltiger Entwicklung, welches vom 9. bis 18. Juli in New York tagt, bringt mehr als tausend führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammen.  

Im Rahmen des HLPF werden, neben den bereits vorhandenen Fortschritten bei der Umsetzung der im Jahr 2015 durch 193 UN-Mitgliedsstaaten gesetzten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), auch bestehende Herausforderungen diskutiert. 

„Wir haben lediglich zwölf weitere Jahre Zeit, um die transformative Agenda 2030 umfassend zu realisieren, aber die Zielsetzungen sind absolut in unserer Reichweite“, sagte Lui Zhenmin, UN-Untergeneralsekretär für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten, gestern in seiner Eröffnungsrede. 

Dies erfordere jedoch „die beharrliche Aufmerksamkeit der politischen Entscheidungsträger, einen laserscharfen Fokus auf die Umsetzung der Ziele sowie eine Einsicht für die Dringlichkeit“, fügte Lui hinzu. 

„Es ist drei Jahre her, dass sich die führenden Politiker der Welt dafür eingesetzt haben, Armut und Hunger zu beenden, unseren Planeten zu schützen, friedliche Gesellschaften zu fördern und wirtschaftlichen, sozialen und technologischen Fortschritt freizusetzen – und bei der Umsetzung dieser Vision haben sie sich verpflichtet, auch diejenigen einzuschließen, die bisher nicht Schritt halten konnten“, so Liu. 

Zu diesem Zweck müssten nicht nur Regierungen zusammenarbeiten, auch die Mithilfe der Zivilgesellschaft, des privatwirtschaftlichen Sektors, der akademischen Welt und weiterer Akteure sei zentral. 

Laut Jeffrey Sachs, Direktor des Zentrums für nachhaltige Entwicklung der Columbia Universität, hätten respektive Akteure ein Eigeninteresse, die Erreichung der SDGs mit aller Kraft zu forcieren: Die Liste der 10 Länder, die der Erreichung der SDGs am nächsten kommen, spiegelt gleichzeitig die Ergebnisse eines Rankings der glücklichsten Länder der Welt wieder. „Es ist also wörtlich wahr, dass nachhaltige Entwicklung der Weg zum Glück ist“, sagte er in seiner Ansprache. 

Erster Jahrestag des Vertrags zum Atomwaffen-Verbot: Noch zu wenig Unterzeichner

treaty prohibiting nuclear weapons9. Juli 2018 – UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte am Samstag den ersten Jahrestag der Verabschiedung des Vertrags zum Verbot nuklearer Waffen, den er schon einmal als „wichtige Säule“ des internationalen Friedens und Sicherheit bezeichnet hatte.

Am 7. Juli 2017 wurde der Vertrag von 122 Staaten mit dem Ziel verabschiedet, die Verbreitung von Nuklearwaffen und deren Technologie zu verhindern, Kooperationen für die friedliche Nutzung von Kernergie zu fördern und darüber hinaus sowohl nukleare Abrüstung als auch generelle Abrüstung zu erzielen. 

Bis zum heutigen Tag liegen 59 Unterschriften und elf Ratifizierungen vor. Sobald 50 Mitgliedsstaaten den Vertrag ratifiziert haben, tritt er in Kraft. 

Laut dem stellvertretenden Pressesprecher des UN-Generalsekretärs, Farhan Haq, würde der Vertrag dann ein wichtiger Bestandteil der internationalen Bemühungen zur nuklearen Abrüstung und Nichverbreitung von Atomwaffen werden.

Er bekräftigte, dass die vollständige Eliminierung von Atomwaffen für die UN unverändert höchste Priorität im Rahmen der Abrüstungsziele hat.

SDGs für Wassersportfans: International Ocean Film Tour bringt UN-Nachhaltigkeitsziele auf die Leinwand

International Ocean Film Tour resized06. Juli 2018 - Mit dem Ziel, Bewusstsein für SDG14 - Leben unter Wasser - und somit für den Schutz der Ozeane zu schaffen, hat UNRIC Deutschland in Zusammenarbeit mit der UN SDG Aktionskampagne eine Kooperation mit der International Ocean Film Tour (IOFT) initiiert. Mit 65.000 jährlichen Besuchern und Veranstaltungen in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und den USA, zählt die IOFT zu den führenden Veranstaltern im Bereich Wassersport. In ihrem Filmprogramm zelebriert sie die Diversität von maritimen Leben und setzt sich für den Schutz der Weltmeere sowie die nachhaltige Nutzung ihrer Ressourcen ein. 

Dennoch bleiben maritime Ökosysteme vielseitigen Herausforderungen ausgesetzt, die sich insbesondere in den Bereichen Klimawandel, Übersäuerung der Ozeane, Überfischung und Umweltverschmutzung manifestieren. Derzeitige Forschungsberichte, wieder Ellen MacArthur Foundation Report, betonen in diesem Zusammenhang, dass sich bereits 2050 mehr Plastik in den Ozeanen befinden könnte als Fische. Sie rufen zu unverzüglichem Handeln auf, um sich den Themen Nachhaltigkeit und Meeresschutz umfänglich anzunehmen. 

Mit SDG14 sind diese Ziele umfassend in Agenda 2030 implementiert. Als weitere Reaktion auf den unmittelbaren Handlungsbedarf brachte die UN Ozeankonferenz im Juni 2017 zum ersten Mal verschiedene Interessenvertreter aus Regierungen, dem UN-System, NGOs, der akademischen Welt, Wissenschaft sowie dem privaten Sektor zusammen. Zahlreiche ambitionierte Zielsetzungen waren das Resultat der Konferenz, unter anderem die Verabschiedung der „Unsere Ozeane, unsere Zukunft: Aufruf zum Handeln“-Deklaration.

Basierend auf der gemeinsamen Vision sauberer und funktionaler Ozeane schlossen sich IOFT, die SDG Aktionskampagne und UNRIC Deutschland zusammen, um das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Agenda 2030 und ihre transformative Kraft zu stärken. Wassersportfans konnten sich über die SDGs sowohl durch Kurzfilme als auch durch Anzeigen im IOFT Magazin informieren.

Aufbauend auf den Besucherzahlen und IOFTs medialer Reichweite von circa 70 Millionen Menschen im Jahr 2017, wird UNRIC Deutschland die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren fortführen, um die entscheidende Botschaft weiter zu verbreiten: Wenn wir unsere Ozeane in der Zukunft nutzen wollen, müssen wir Wege finden, sie besser zu schützen!

 Copyright: Int. Ocean Film Tour/Simon Spädtke.

Seite 1 von 186

Start
Zurück
1

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774 / 2778
Fax: +49 (0)228 / 815-2777

UN Card 2016 DE 250px front