Samstag, 24 Februar 2018
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Schlagzeilen

Kein Ende der Bombardierung des syrischen Ost-Ghuta in Sicht

75161823. Februar 2018 - Die Mitglieder des Sicherheitsrats haben sich nicht auf eine Resolution für eine Waffenruhe im syrischen Ost-Ghuta einigen können. In New York kam eine Abstimmung über den von Schweden und Kuwait eingebrachten Entwurf nicht zustande. Die Veto-Macht Russland machte für eine Billigung Änderungen an dem Text zur Bedingung. In dem Entwurf waren eine 30-tägige Feuerpause und Zugang für humanitäre Helfer in das von Rebellen gehaltene Gebiet vorgesehen. Zum Auftakt der Sitzung hatte UN-Nothilfekoordinator Lowcock von einer menschlichen Katastrophe in Ost-Ghuta gesprochen. 

Charta der Vereinten Nationen ist relevant wie je zuvor und Vorlage für Bewältigung globaler Herausforderungen, so Guterres

charter122. Februar 2018 – Die in der Charta der Vereinten Nationen dargelegten Grundsätze bleiben die Grundlage für international Beziehungen und globale Harmonie in einer Zeit, in der Konflikte komplexer geworden sind, wir neuen Bedrohungen und Herausforderungen begegnen und die Auswirkungen der bestehenden Instabilität weit über ihren Ursprung hinaus spürbar sind, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch.

„Während also die Grundsätze der Charta so relevant wie je zuvor sind, müssen wir ihre Instrumente aktualisieren, diese mit größerer Entschlossenheit nutzen, und uns an die Ursprünge der Charta erinnern, um darin Inspiration für unser Bestreben für ‚wir, die Völker‘ zu schöpfen“, sagte Guterres in einem Briefing des UN-Sicherheitsrats zu Zweck und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen.

In seinem Aufruf zur Neugewichtung des Ansatzes für Frieden und Sicherheit unterstrich der UN-Generalsekretär die Notwendigkeit, Ländern bei der Abwendung von menschengemachten- und Naturkatastrophen zu unterstützen, und betonte die Bedeutung des vollen Einsatzes für die Menschenrechte und für die Einbindung von Frauen in Friedensprozesse.

„Die Prävention von Krisen liegt hauptsächlich in der Verantwortung der Mitgliedsstaaten. Kapitel VI. der Charta beschreibt die ihnen zugänglichen Instrumente – Verhandlung, Untersuchung, Vermittlung, Vergleich, Schiedsspruch, gerichtliche Entscheidung, Inanspruchnahme regionaler Einrichtungen oder Abmachungen oder durch andere friedliche Mittel eigener Wahl“, sagte der UN-Generalsekretär und fügte hinzu, dass die UN bereitstehen um zu unterstützen.

Guterres begann seine Ansprache mit einem Aufruf zur sofortigen Suspension aller Kriegsaktivitäten in Syriens Ost-Ghouta, wo, wie er sagte, „sich eine humanitäre Tragödie vor unseren Augen abspielt, und 400,000 Menschen in Hölle auf Erden leben.“

SDG Global Festival of Action vom 21. bis 23. März 2018 in Bonn

BrandingCard20. Februar 2018 - Eine UN-Konferenz der besonderen Art: Globale und lokale Nachhaltigkeitsexperten treffen sich zum zweiten Global Festival of Action

Das Festival der UN SDG Aktionskampagne bringt Unternehmer, Regierungsvertreter, Aktivisten und Innovatoren aus aller Welt für die Ziele für nachhaltige Entwicklung zusammen

Bonn, 20. Februar 2018 – Ein neues UN-Format – das Global Festival of Action für nachhaltige Entwicklung – wird die neuesten Innovationen, Instrumente und Ansätze zusammenbringen, mit denen die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) erreicht und die entscheidenden Akteure zusammengebracht werden sollen. Das Festival findet vom 21. bis 23. März in Bonn statt.

Veranstaltet von der UN SDG Aktionskampagne, mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ist die zweite Ausgabe dieses Festivals nicht nur größer, was die Teilnehmerzahl betrifft, sondern auch durch Hintergrund und Herkunft der Redner und Gäste. Rund 1.200 Teilnehmer werden in der UN-Stadt Bonn erwartet, die als ein internationales Zentrum für nachhaltige Entwicklung gilt.

„Wir können das nicht allein schaffen. Wir brauchen alle, um diesen innovativen Plan umzusetzen, mit dem die drängendsten Probleme der Welt gelöst werden sollen. Die SDG-Gemeinschaft hat das diesjährige Festival mitentwickelt. Ein offener Bewerbungsprozess hat den Beteiligten als Plattform gedient, und so wurde die Veranstaltung gemeinsam gestaltet“, sagte der Globale Direktor der UN SDG Aktionskampagne, Mitchell Toomey. „Wir freuen uns, Entscheider von Regierungen der Zivilgesellschaft, den Vereinten Nationen, Städten, Unternehmen und der Wissenschaft bei diesem dynamischen, umfassenden und innovativen Festival zusammenzubringen.“

UN SDG Action Preise

Eine große Neuheit 2018 ist die UN SDG Action Preisverleihung. Dabei werden zum ersten Mal Einzelpersonen, Organisationen und Reformer aus aller Welt ausgezeichnet, die sich der Herausforderung stellen, die SDGs umzusetzen.
Die Preisverleihung, die parallel zum Festival stattfindet, ist eine Plattform, bei der die größten Innovatoren, Storyteller, Kommunikatoren und Visualisierer ausgezeichnet werden und von ihnen gelernt werden soll. Mehr als 700 Bewerbungen aus allen Kontinenten sind eingegangen und werden von einer Expertenjury begutachtet.

Das Programm

Das kürzlich umbenannte Global Festival of Action für nachhaltige Entwicklung umfasst eine große Bandbreite der Formate seines Vorgängers, dem Global Festival of Ideas. Nur wird dieses Mal der Fokus stärker auf Aktionen und Partnerschaften für die Umsetzung der SDGs liegen.

Das Hauptprogramm in diesem Jahr dreht sich um fünf Schlüsselthemen: Innovative Ansätze, bürgerschaftlichen Engagement, Kommunikation der SDGs, Mobilisierung und Multi-Stakeholder Engagement.

Die vielzähligen Festival Komponenten umfassen eine Virtual Reality-Zone, Workshops und Vorführungen. Eine originelle Auswahl an Filmen runden das Programm ab. Zusätzlich zu den regulären Sessions und während des gesamten Festivals finden im SDG-Studio kurze Gespräche, generationsübergreifende Interviews und Diskussionen statt.

Hinweise für Redaktionen:

Registrierung und weitere Informationen
Die Anmeldung für eine Teilnahme am Festival ist offen (bis zum 23. März). Für weitere Informationen und Zugriff auf live-streams während des Festivals, besuchen Sie bitte die Festival-website und unsere Facebook, Twitter and Instagram Kanäle. Der offizielle Hashtag des Events lautet #SDGglobalfest.
Über das Global Festival of Action für nachhaltige Entwicklung

Das Global Festival of Action für nachhaltige Entwicklung ist das jährlich stattfindende internationale Event, bei dem all diejenigen gefeiert, gestärkt und vernetzt werden, die auf globaler Ebene Aktionen für nachhaltige Entwicklung vorantreiben.
Organisiert von der Aktionskampagne für die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (UN SDG Aktionskampagne), mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), bringt das Festival eine inspirierende Mischung aus Unternehmensvertretern, Aktivisten, Vertreter der Vereinten Nationen, Wissenschaftlern, Regierungsvertretern, Innovatoren, internationalen Organisationen und den Medien aus aller Welt zusammen. Das Festival findet jedes Jahr in Bonn statt und bietet einen dynamischen und interaktiven Raum, um die neuesten Innovationen, Instrumente, Ideen und Ansätze zur Umsetzung der SDGs vorzustellen und Teilnehmern und Organisationen aus verschiedenen Sektoren und Regionen den Austausch untereinenader zu ermöglichen und Partnerschaften zu fördern, damit sich die Wirkung ihrer Maßnahmen vergrößert.

Über die Aktionskampagne für die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung

 Die UN SDG Aktionskampagne ist eine Sonderinitiative des UN-Generalsekretärs und wird vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) verwaltet. Ziel ist, die SDGs bekannt zu machen, Menschen in aller Welt für die Umsetzung der SDGs zu begeistern und den politischen Willen zu stärken, damit die Ziele bis zum Jahr 2030 erreicht werden können. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://sdgactioncampaign.org.

Für Interviews, kontaktieren Sie bitte:

Marta Rojas: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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UNICEF: 2,6 Millionen Babys sterben im ersten Lebensmonat

93920. Februar 2018 - Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen beklagt eine anhaltend hohe Neugeborenensterblichkeit vor allem in den ärmsten Ländern der Welt. Die schlechtesten Überlebenschancen hätten Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan, heißt es in einem in New York veröffentlichten Unicef-Bericht. In Pakistan stirbt demnach statistisch gesehen eins von 22 Neugeborenen in seinem ersten Lebensmonat, in der Zentralafrikanischen Republik eins von 24 und in Afghanistan eins von 25. In Japan - dem Land mit der niedrigsten Neugeborenensterblichkeit - stirbt nur eines von 1.111 Babys. Deutschland liegt in dem Ranking von 184 Ländern gemeinsam mit Griechenland auf dem zwölften Platz. Jedes Jahr überlebten weltweit 2,6 Millionen Babys nicht einmal ihren ersten Monat. Von ihnen sterbe eine Million bereits am Tag der Geburt. Ursachen sind laut Unicef meist mangelnde Behandlung nach einer Frühgeburt, Infektionen oder Komplikationen bei der Geburt. Die Todesfälle könnten demnach vermieden werden, wenn ausgebildete Hebammen Frauen und Kinder betreuten. Unerlässlich seien zudem Desinfektionsmittel, sauberes Wasser, gute Ernährung sowie Stillen und Hautkontakt unmittelbar nach der Geburt.

UN-Generalsekretär ruft dazu auf, Unterschiede und Gegensätze zu überwinden

20180216 msc18 opening 3708© MSC/Kuhlmann19. Februar 2018 - „Die heutigen Probleme im Bereich Frieden und Sicherheit sind so ernst und die Bedrohung ist so groß, dass es besser ist zusammen zu kommen, als so gespalten zu bleiben wie es derzeit der Fall ist“, betonte UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Rede während der Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz 2018.

Er warnte davor, dass wegen der Vielzahl an Bedrohungen Misstrauen wächst, welcher den sozialen Zusammenhalt gefährdet und den Zweifel am Multilateralismus antreibt. Er rief jeden auf, „die Unterschiede und Gegensätze zu überwinden“. Laut Guterres ist es "naiv zu glauben, dass wir die derzeitigen Herausforderungen im Alleingang überwinden können".

Am Rande der Konferenz hatte Guterres auch bilaterale Treffen mit zahlreichen hochrangigen Teilnehmern. Unter anderem traf er sich mit dem früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly und Ägyptens Außenminister Sameh Shoukry.

Dieses Jahr lag der Fokus der Konferenz auf der zukünftigen globalen Rolle der Europäischen Union und ihrer Beziehungen zu Russland und den Vereinigten Staaten. Teilnehmer diskutierten auch die wachsende Bedrohung der liberalen internationalen Ordnung, die Konflikte im Mittleren und Nahen Osten und die politische Entwicklung in der Sahelzone. Rüstungskontrolle war auch ein Thema, und speziell die wachsende Anspannung rund um das Nuklear-Programm der Demokratischen Volksrepublik Koreas.

Neuer UN-Sondergesandter für Jemen

48586119. Februar 2018 - Die Vereinten Nationen haben einen neuen Sondergesandten für den Jemen berufen. Der Sicherheitsrat stimmte der Ernennung des britische Diplomaten Martin Griffiths zu. Dieser war von UN-Generalsekretär Antonio Guterres vorgeschlagen worden. Dieser hatte Griffiths' "umfassende Erfahrungen" in den Bereichen "Konfliktlösung, Verhandlung, Mediation und humanitäre Angelegenheiten" hervorgehoben. Griffiths ist Geschäftsführer des Europäischen Friedensinstituts (Epi) in Brüssel und hat das Zentrum für Humanitären Dialog (HDC) in Genf mit aufgebaut. Er arbeitete zudem im britischen diplomatischen Dienst und für internationale Organisationen wie das Kinderhilfswerk Unicef und die Nichtregierungsorganisation Save the Children

UN-Generalsekretär spricht tiefes Mitgefühl für Opfer des Amoklaufes in Florida aus

guterresflorida16 Februar 2018 – UN Generalsekretär António Guterres bekundete in einem Schreiben an den Gouverneur und an die ständige Vertreterin der Vereinigten Staaten bei den UN seine tiefe Anteilnahme angesichts des grausamen Amoklaufes in Florida.

„Es ist herzzerreißend, dass so vielen jungen Menschen das Leben so früh genommen wurde - an einem Ort, an dem sich Schüler sicher fühlen sollten – und wie so viele Familien auseinandergerissen und wieder eine Gemeinschaft in den Schockzustand versetzt wurde“, schrieb Guterres and den Gouverneur Rick Scott und der US Botschafterin zu den Vereinten Nationen Nikki Haley.

„In Zeiten dieser tiefen Trauer möchten wir von Seiten der UN unser Mitgefühl mit denen ausdrücken, die von dieser Tragödie betroffen sind“, fügte Guterres laut seinem Sprecher Stéphane Dujarric hinzu.

Nachrichtendienste bestätigten, dass 17 Personen ermordet und weitere 14 Personen verwundet wurden. Der Amoklauf ereignete sich am Mittwoch an einer High School in Parkland.

Ohne entschiedene Maßnahmen für Geschlechtergleichheit und die Stärkung von Frauen könnten Entwicklungsziele verfehlt werden

womenunfeb15. Februar 2018 – Ohne schnellen Fortschritt im Bereich Geschlechtergleichheit und ein Ende der Diskriminierung von Frauen und Mädchen wird die globale Gemeinschaft ihr Ziel verfehlen, „niemanden zurück zu lassen“ auf dem Weg hin zu Armutsbekämpfung und mehr Wohlstand bis 2030. So heisst es laut einem neuen Bericht der Vereinten Nationen.

„Dies ist ein dringendes Signal zum Handeln, und Empfehlungen hierzu finden sich in dem Bericht“, erklärte Phumzile Mlambo-Ngcuka, UN Women Exekutiv-Direktorin während der Veröffentlichung der Ergebnisse. Der Bericht basiert auf Fallstudien in den Ländern Kolumbien, Nigerien, Pakistan, Südafrika, USA und Uruguay, und zeigt auf, was nötig ist um die Agenda 2030 zu erreichen.

Zwar legt der Bericht Handlungsmöglichkeiten dar, um gegen strukturelle Ungleichheiten vorzugehen. Doch der Fortschritt bleibt eher zögerlich. „Es ist ein Problem in allen Ländern, ob entwickelte oder Entwicklungsländer, ob im Norden, Süden, Osten oder Westen“, sagte Shahrashoub Razavi, Leiterin der Abteilung für Wissenschaft und Daten bei UN Women. „Uns steht ein langer Weg bevor, bis überall Geschlechtergleichheit erreicht ist“, fügte sie hinzu.

Der Bericht ist hier verfügbar: „Turning promises into action: Gender Equality in the 2030 Agenda for Sustainable Development”

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