Informationsgesellschaft

 

Der Gipfel: Warum jetzt?

Die Herausforderung
Die globale Informationsgesellschaft entwickelt sich mit halsbrecherischer Geschwindigkeit. Die sich ständig beschleunigende Annäherung zwischen Telekommunikation, Multimedia und Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) bringt neue Produkte und Dienste hervor sowie neue Wege für Geschäft und Handel. Gleichzeitig steigen kommerzielle, soziale und berufliche Möglichkeiten rapide, weil sich neue Märkte, Wettbewerb, Auslandsinvestitionen und Beteiligungen eröffnen.

Die moderne Welt erfährt einen fundamentalen Wandel. Die Industriegesellschaft, die das 20. Jahrhundert prägte, weicht mit großer Geschwindigkeit der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Dieser dynamische Prozess verspricht tiefgreifende Veränderungen in allen Bereichen unseres Daseins, einschließlich der Verbreitung von Wissen, sozialer Interaktion, Wirtschafts- und Geschäftspraktiken, politischem Engagement, Medien, Bildung, Gesundheit, Freizeit und Unterhaltung. Wir befinden uns tatsächlich inmitten einer Revolution, vielleicht der größten, die die Menschheit je erfahren hat. Um diese neue Weltgemeinschaft nutzen zu können, bedarf der erfolgreiche und anhaltende Anstieg dieser neuen Dynamik globaler Diskussion und Harmonisierung in den entsprechenden Bereichen.

ICT kann ein starkes Mittel zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen darstellen, für die Beseitigung von Armut, Hunger und Krankheiten, vorausgesetzt, dass

  • der Zugang zu Kommunikation universal und erschwinglich ist,
  • der Zugang zu Kommunikation als Grundrecht geschützt ist,
  • ein transparentes, vorhersagbares politisches Rahmenwerk existiert, das Wettbewerb unterstützt,
  • menschliche Ressourcen ausgebildet werden und zur Verfügung stehen.

Um globale wirtschaftliche Stimulanz zu erzeugen, müssen die Verantwortlichen weltweit die Notwendigkeit eines angemessenen Rahmenwerks anerkennen, das

  • existierende Barrieren für globale Transaktionen abbaut,
  • die Bedürfnisse der sich entwickelnden Welt respektiert,
  • breite Beteiligung an Entscheidungsprozessen sicherstellt,
  • bestehende Politiken an die Online-Welt anpasst.

Beschleunigter Einsatz von ICT-Infrastruktur kann für Entwicklungsländer profitabel sein, vorausgesetzt, die Führungskräfte unterstützen jetzt Aktionen, um

  • den Einsatz von Infrastruktur als Priorität und als Teil nationaler E-Strategien anzuerkennen,
  • die angemessensten Technologien einzusetzen, die auf Erfolgsgeschichten aufbauen,
  • Finanzierung zu gewährleisten, die bedürftigen Ländern hilft, ihre nationale Infrastruktur aufzubauen.

Global Verantwortliche müssen sicherstellen, dass die Informationsgesellschaft auf einem sicheren Fundament steht, durch

  • notwendige Übereinkommen, um die Sicherheit von Netzwerken zu unterstützen und zu gewährleisten,
  • die Berücksichtigung von Bürgerinteressen hinsichtlich Privatsphäre, Authentizität und sprachlicher Vielfalt in der Online-Welt,
  • der Unterbindung von krimineller und betrügerischer Nutzung von Netzwerken.

 

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