nachhaltige Entwicklung
 

Johannesburg-Gipfel 2002

 

Hintergrundinformation

Der Johannesburg-Gipfel 2002 - der Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung - dürfte eine der größten und wichtigsten internationalen Konferenzen werden, die jemals über die Zusammenführung wirtschaftlicher, umweltpolitischer und sozialer Entscheidungsfindungen veranstaltet wurde. Der Gipfel soll Verpflichtungen auf höchster Ebene der Regierungen und Zivilgesellschaften für die Umsetzung der Agenda 21 - des umfassenden Plans für nachhaltige Entwicklung - bringen, der 1992 auf dem Weltgipfel in Rio de Janeiro verabschiedet wurde.


Wichtige Fakten

Nachhaltige Entwicklung wurde in Rio definiert als „Entwicklung, die den Erfordernissen der Gegenwart gerecht wird, ohne die Möglichkeit zukünftiger Generationen zur Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse zu beeinträchtigen.“ (Unsere Gemeinsame Zukunft: Bericht der Weltkommission über Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Bericht), 1987). Das Konzept sieht die Verbesserung der Lebensqualität für alle Völker der Welt vor, ohne den Verbrauch der natürlichen Ressourcen über die Belastungsfähigkeit der Erde hinaus zu erhöhen. Für eine wirklich nachhaltige Lebensweise müssen Maßnahmen in drei Bereichen gebündelt werden:

  • Wirtschaftswachstum und Gerechtigkeit
  • Erhaltung der natürlichen Ressourcen und der Umwelt
  • Soziale Entwicklung
Zum Gipfel werden mehr als 10.000 Teilnehmer erwartet, darunter Staats- und Regierungschefs, nationale Delegierte und Vertreter folgenden Gruppen, die in der Agenda 21 aufgeführt sind:
 
  • Wirtschaft und Industrie
  • Frauen
  • Kinder und Jugendliche
  • Autochthone Bevölkerungsgruppen
  • Lokale Behörden
  • Gewerkschaften
  • Nichtregierungsorganisationen
  • Wissenschaft und Technologie
  • Bauern
 
Der Gipfel findet im Sandton Convention Centre am Rande der Stadt Johannesburg statt, das Forum für Nichtregierungsorganisationen im nahegelegenen Gallagher Estate.
Die Tagesordnung der zwischenstaatlichen Verhandlungen bildet den inhaltlichen Kern der Gipfelkonferenz. Die Meinungen und Beiträge der genannten Gruppen werden im Rahmen eines kontinuierlichen Dialogs aller Beteiligten sowie durch weitere Veranstaltungen in die Beratungen einfließen.
Einigung über die einzelnen Tagesordnungspunkte soll im Verlauf einer Reihe nationaler, regionaler und globaler Vorbereitungstreffen mit Regierungen und anderen Organisationen erzielt werden.
Medien: Ein gut ausgerüstetes Pressezentrum steht am Gipfel zur Verfügung. Akkreditierungsformulare werden auf der Website des Gipfels, www.johannesburgsummit.org, erhältlich sein. Anfragen zur Konferenz können an die UNO-Hauptabteilung Presse- und Information gerichtet werden: Tel.: (+1-212) 963 6870, (+1-212) 963 2932, oder (+1-212) 963 7704, Fax: (+1-212) 963 1186, E-Mail: mediainfo@un.org.

 


UNIC Logo
Zurück  Startseite  Nach oben