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Yusef mag sich groß und stark wie ein
Mann verhalten, weil er muss. Aber er ist ein Junge, der in die Schule
gehört. Statt dessen, muss er bis spät abends in einem Handwerksladen
im Libanon arbeiten. Wie hundert Millionen von Kindern auf der Welt
wird ihm eines seiner wertvollsten Rechte verweigert - die Grundausbildung,
die ihm eine bessere Zukunft ermöglichen würde.
Mehr
als 250 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren werden
nach Angaben einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, der Internationalen
Arbeitsorganisation (ILO),
als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Viele dieser Kinder arbeiten
unter schrecklichen Bedingungen und werden ihres Grundrechtes auf Bildung
beraubt.
Die
große Zahl der Jungen und Mädchen, die in gefährlichen
Minen schuften, zur Prostitution verkauft werden, und gezwungen werden,
bis in die späten Abendstunden als Hausangestellte, in Plantagen
und ausbeuterischen Betrieben zu arbeiten, hat die Regierungen und die
Gesellschaft zunehmend auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam gemacht.
Die
ILO und ihr Internationales Programm zur Beseitigung der Kinderarbeit
(IPEC)
hat eine weltweite Kampagne ins Leben gerufen, um die Regierungen zur
Ratifikation der Konvention über die schlimmsten Formen von Kinderarbeit
zu drängen. Dieser Vertrag ruft zu sofortigen und wirksamen
Maßnahmen zum Verbot und zur Beseitigung der schlimmsten Formen
der Kinderarbeit als ein Anliegen höchster Dringlichkeit
auf.
Um
die Kinderarbeit erfolgreich zu beenden, hilft die ILO arbeitenden Kindern
und ihren Familien alternative Lebensunterhaltsquellen zu entwickeln.
WEITERE GESCHICHTEN ÜBER
ARBEIT:
Klein Adrian arbeitet schwer
Foto:
UN
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