Mittwoch, 28 September 2016
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Afghanistan: UN-Nothilfekoordinator fordert mehr Unterstützung für eine Million Menschen auf der Flucht

2016 09 7 ERC Afghanistan8. September 2016 - Mit dem Ziel 150 Millionen US-Dollar für Hilfsmaßnahmen in Afghanistan bereit zu stellen, hat der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, Stephen O’Brien, am Mittwoch die Internationale Gemeinschaft aufgerufen, dringend ihre Unterstützung für das vom Krieg zerissene Land aufzustocken. Mit dem Geld soll der steigende Bedarf an humanitärer Hilfe für mehr als eine Million geflohene Menschen gedeckt werden, die aus ihrer Heimat vertrieben worden sind oder aus den Nachbarländern zurückkehren.09 07 2016 OCHA infographic

UNICEF-Bericht: Fast 50 Millionen Kinder wachsen in der Fremde auf

09 06 UNI1873987. September 2016 – Fast 50 Millionen Kinder weltweit wachsen heute in der Fremde auf – mehr als die Hälfte von ihnen (28 Millionen Mädchen und Jungen) sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Das ist das Ergebnis des ersten globalen Berichts zu Flucht und Migration von Kindern, den das UN-Kinderhilfswerk UNICEF veröffentlicht hat.
Auf der Suche nach Sicherheit verlassen Kinder ihre Heimat und gehen extreme Gefahren ein. Darunter fällt das Risiko des Ertrinkens auf See, Mangelernährung und Dehydration, Menschenhandel, Entführung, Vergewaltigung und sogar Mord.
„Die unauslöschbaren Bilder der einzelnen Kinder – der Körper des kleinen syrischen Jungen Aylan Kurdi, angespült an den Strand, nachdem er ertrunken ist oder Omran Daqneesh’s fassungsloses und blutiges Gesicht, als er in einem Krankenwagen sitzt, nachdem sein zu Hause in Syrien zerstört wurde – sie haben die Welt schockiert“ sagte UNICEF-Exekutivdirektor, Anthony See. „Aber jedes Bild, jedes Mädchen oder Junge repräsentiert viele Millionen von Kindern in Gefahr – und das verlangt, dass unser Mitgefühl für die einzelnen Kinder auf alle übertragen wird und wir Maßnahmen für alle Kinder ergreifen.“
Der Bericht mit dem Titel: „Uprooted: The growing crisis for refugee and migrant children“ zeigt ein ernüchterndes Bild über das Leben und die Situation von Millionen Kindern und Familien, die von gewaltsamen Konflikten und anderen Krisen betroffenen sind. Für sie scheint es oft sicherer zu sein, alles zu riskieren und sich auf die gefährliche Reise zu begeben, als in ihrem Heimatort zu bleiben.

UN-Menschenrechtskommissar warnt vor Trump

6678456. September 2016 – Der Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen, Zeid Raad al-Hussein, hat zum weltweiten Eintreten gegen rechtspopulistische Demagogen aufgerufen. In einer Rede in Den Haag kritisierte er am Montagabend namentlich den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban und die Vorsitzenden der Rechtsaußen-Parteien in den Niederlanden und Frankreich, Geert Wilders und Marine Le Pen, die „mit Halbwahrheiten und Vereinfachungen“ um die Stimmen verunsicherter Wähler kämpften. „Sie alle versuchen, eine reine und glückliche Vergangenheit wiederzubeleben, in der Völker lebten, die durch Religion oder Volkszugehörigkeit geeint sind“, sagte der Menschenrechtskommissar. „Es ist eine Vergangenheit, die es in Wirklichkeit so nirgendwo gegeben hat.“ Bei den Rechtspopulisten handle es sich um „Demagogen und politische Phantasten“, die ihre Zielpublikum eine Vision verkauften, „die für andere Menschen schreckliche Konsequenzen“ habe, sagte Hussein. Er sehe die Gefahr, „dass sich die Atmosphäre mit Gewalt auflädt“, warnte der UN-Diplomat. Die Bürger müssten sich gegen diese Entwicklung engagieren - „oder werden wir weiter zuschauen, wie diese Intoleranz etwas ganz Banales wird?“

UN-Sicherheitsrat bezeichnet Drei-Tages-Mission im Süd-Sudan als "sehr positiv"

2016 09 03 at poc ib 66. September 2016 – Die Mitglieder des Sicherheitsrats haben ihren dreitägigen Besuch im Südsudan abgeschlossen und bekräftigt, dass sie den Friedensprozess weiter fördern wollen. Außerdem wiederholten sie die Forderung an die Regierung, ihren Verpflichtungen nachzugehen, die in einer gemeinsamen Erklärung bekanntgegeben wurden. "Die Tatsache, dass wir in ein UN-Flugzeug steigen und nach Hause fliegen, bedeutet nicht, dass wir Sie vergessen werden", sagte die US-amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power zum Ende des Besuchs an die Bevölkerung gerichtet. "Was niemand ertragen kann, ist, dass dieses wunderschöne und neueste Land der Vereinten Nationen auseinandergerissen wird."
Powers verkündete, dass einige gute Übereinkommen aus der Reise hervorgegangen seien. Unter anderem wurde mit der Übergangsregierung der Einsatz einer regionalen Schutztruppe abgestimmt.

Video zur Sicherheitsrats-Mission

 

 

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