Dienstag, 21 November 2017
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Aktueller Klimarisiko-Index zeigt die Verwundbarkeit von kleinen Inselstaaten

FullSizeRenderunric9. November 2017 – Kleine Inselstaaten sind am stärksten von extremen Wetterereignissen weltweit betroffen. Dies ist ein Ergebnis des Klimarisiko-Indexes von Germanwatch für das Jahr 2016. Viele Entwicklungsländer haben bis zum jetzigen Zeitpunkt schon unter Naturkatastrophen gelitten, darunter viele arme Länder, wie Haiti, Sri Lanka und Vietnam. 2017 könnte das Jahr sein, in dem extreme Wetterereignisse mehr Schaden als je zuvor verursachen.

„Die jüngsten Stürme mit nie da gewesener Intensität hatten verheerende Auswirkungen auf die Inselstaaten“, sagte David Eckstein von Germanwatch, einer der Autoren des Indexes. Auch der Inselstaat Fidschi, der bei der diesjährigen Klimakonferenz in Bonn die Präsidentschaft inne hält, wurde im vergangenen Jahr von schweren Stürmen getroffen. Joshua Wycliffe, der ständige Sekretär für Kommunalverwaltung, Wohnsiedlungen und Umwelt von Fidschi, dankte Germanwatch für deren Engagement und Ergebnisse, die sowohl für Regierung als auch für Bürger einen hohen Erkenntnisgewinn bedeuten. „Mit diesem Dokument werden die Probleme in den ohnehin anfälligen Regionen in den Fokus gerückt.“

UN-Sicherheitsrat: ISIL und die Syrische Regierung sind verantwortlich für die Nutzung chemischer Waffen

ISIL Weapons7. November 2017 - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist verantwortlich für die Verwendung von Senfgas bei einem Anschlag im September 2016 in Umm Hawsh. Dieses Ergebnis präsentierte am Dienstag der Leiter einer vom UN-Sicherheitsrat beauftragten Untersuchung.

Dem Bericht zufolge ist außerdem die syrische Regierung verantwortlich für die Freisetzung von Sarin bei einem Angriff im April 2017 in Khan Shaykhun.

"Es gab ausreichende glaubwürdige und zuverlässige Beweise, die uns zu diesem Ergebnis kommen lassen", sagte Edmond Mulet, Leiter des Gemeinsamen Untersuchungsmechanismus der Organisation für das Verbot chemischer Waffen und der Vereinten Nationen, während einem Briefing am 26. Oktober.

Emissions Gap Report 2017: Noch viel Arbeit

Emission NeuDas Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) hat die Ergebnisse des „Emissions Gap Report 2017“ am deutschen Stand bei der Klimakonferenz in Bonn (COP23) vorgestellt. Die Autoren des Berichts, die ihre jeweiligen Schwerpunktgebiete präsentierten, gehen dabei in dem seit 2010 jährlich erscheinenden Bericht der Frage nach, ob es eine Lücke zwischen den Verpflichtungen der Länder und den nationalen Umsetzungsplänen gibt. Der diesjährige Bericht untersucht dies unter der Berücksichtigung der Ziele des Pariser Klima-Abkommens. „Es ist wichtig, dass wir jetzt die genauen Implementierungs-Richtlinien festlegen“, sagte Karsten Sach, Leiter der Abteilung „Klimaschutz, Europa und Internationales“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Dabei sei insbesondere die Transparenz der verschiedenen Maßeinheiten von großer Bedeutung. Die Analyse legt neben einigen positiven Entwicklungen dennoch offen, dass große Emissionslücken vorliegen und setzt unter anderem auf erneuerbare Energien, höhere Kosten für Kohle und modernere Technologien als mögliche Lösungsansätze. 

COP23 startet mit Appell zum Pariser Klimaabkommen

DN8LAVnW0AAQSrf.jpg large6. November 2017 - Die diesjährige UN-Klimakonferenz hat heute mit einem starken Appell in Bonn begonnen. Viele Redner forderten, dass es oberstes Ziel bleiben müsse, den Weg des Pariser Klimaschutzabkommens gemeinsam zu beschreiten.

Die Eröffnung der diesjährigen Konferenz (COP23) findet vor dem Hintergrund zahlreicher Naturkatastrophen statt, die allesamt die Ernährungssicherheit bedrohen.

"Überall auf der Welt leiden viele Menschen - verwirrt von den gegen sie gerichteten Kräften. Unsere Aufgabe als Führungskräfte ist es, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln auf das Leid zu reagieren", sagte der neu gewählte Präsident der COP23, der fidschianische Premierminister Frank Bainimarama. „Das bedeutet, dass wir unsere Verpflichtungen in vollem Umfang erfüllen und uns nicht von ihnen zurückziehen", forderte er.


Die UN-Exekutivsekretärin des Klimasekretariats, Patricia Espinosa, betonte in ihrer Eröffnungsrede: „Mit der Agenda für nachhaltige Entwicklung haben wir einen klaren Weg vor uns, den Klimawandel und die nachhaltige Entwicklung gemeinsam anzugehen."

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