Freitag, 24 Februar 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Friedens- und Sicherheitsarchitektur: UN-Generalsekretär kündigt Reformen an

601919 headquarters15. Februar 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres will ein internes Revisionsteam bilden, das sich mit Reformen der Friedens- und Sicherheitsarchitektur des UN-Sekretariats beschäftigen wird.

Laut einer Erklärung des Büros des Generalsekretärs soll Tamrat Samuel die Leitung dieses Teams übernehmen. Der Eritreer hatte in der Vergangenheit bereits zahlreiche hochrangige Positionen bei den Vereinten Nationen inne. Weiterhin kündigte António Guterres seine Absicht an, den Franzosen Jean-Pierre Lacroix zum Untergeneralsekretär für Friedenssicherungseinsätze zu ernennen.

Das Revisionsteam wurde damit beauftragt, dem UN-Generalsekretär bis Juni diesen Jahres Empfehlungen vorzulegen. Über das weitere Vorgehen wird daraufhin in Rücksprache mit den UN-Mitgliedern und anderen Beteiligten entschieden.

Nordkorea: UN verurteilt Raketentest „nachdrücklich“

UNSC14. Februar 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres und der UN-Sicherheitsrat haben sich nachdrücklich gegen den jüngsten Raketentest Nordkoreas ausgesprochen und die Regierung in Pjöngjang aufgefordert, ihren Verpflichtungen zur Entnuklearisierung nachzukommen.

„Der Generalsekretär verurteilt den erneuten Raketentest der Demokratischen Volksrepublik Korea am 12. Februar aufs Schärfste“, betonte Guterres‘ stellvertretender Sprecher in einer Presseerklärung. Der Test sei „ein weiterer beunruhigender Verstoß“ gegen Resolutionen des Sicherheitsrats.

Der UN-Generalsekretär appellierte an die internationale Gemeinschaft, das Problem weiterhin zusammen anzugehen. Die Mitglieder des Sicherheitsrats einigten sich darauf, die Situation genau zu beobachten und weitere Maßnahmen zu ergreifen. Zudem bedauerten sie, dass Nordkorea Ressourcen auf sein Raketenprogramm verwendet, anstatt die Bedürfnisse der Bevölkerung zu stillen.

Besuch in Saudi-Arabien: UN-Generalsekretär führt "konstruktive" Gespräche über Jemen und Libyen

708188Guterres13. Februar 2017 – Bei seinem Besuch in Saudi-Arabien sagte UN-Generalsekretär António Guterres, er und der Außenminister des arabischen Landes hätten "sehr wichtige und sehr konstruktive" Diskussionen über Möglichkeiten für zukünftige politische Lösungen für den Jemen und Libyen geführt. António Guterres befindet sich auf seiner ersten großen Reise als Generalsekretär, bei der er mehrere arabische Länder besuchen wird.
 
„Für umfassende politische Lösungen ist es unerlässlich, Menschen zusammenzubringen, ob in Libyen und dem Jemen über Syrien bis hin zum Irak", erklärte Guterres nach seinem Treffen mit Außenminister Adel bin Ahmad Al-Jubeir in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.
 
Er bezeichnete Saudi-Arabien als „wichtige Säule der Stabilität in der Region und der Welt“ und wies auf die Kooperation mit den Vereinten Nationen bei der Terrorismusbekämpfung hin.

UN-Beobachtermission im Südsudan: Konflikt erreicht “bedenkliches Ausmaß”

South Sudan Wau UN027524 2010. Februar 2017 – Der Leiter der UN-Mission im Südsudan (UNMISS), David Shearer, hat in einer Erklärung Bedenken hinsichtlich der jüngsten Eskalation der Kämpfe zwischen der südsudanesischen Regierung und den Oppositionskräften im Bundesstaat Panyinkang geäußert.

Berichten zufolge war es in den vergangenen Tagen in Owachi und Tonga zu Feindseligkeiten zwischen beiden Parteien gekommen, die ein „beunruhigendes Ausmaß“ erreicht hätten, so Shearer.

Politische Unstimmigkeiten zwischen Präsident Salva Kiir und dem damaligen Vizepräsidenten Riek Machar waren im Dezember 2013 eskaliert und haben zu einem bis heute andauernden Konflikt geführt. Seither befindet sich das Land im Nordosten Afrikas in einer ernstzunehmenden Krise.

In einer weiteren Pressemitteilung berichtete Shearer über seinen zweitägigen Besuch der Städte Bentiu und Leer, die mit am stärksten von dem Konflikt betroffen sind. Dort habe man Gespräche mit lokalen Beamten geführt und die Gelegenheit genutzt, sich mit Pro-Machar-Vertretern zu treffen. Sowohl Regierungs- als auch Oppositionskräfte seien dankbar für die Bemühungen der UN, die Kommunikation zwischen den Konfliktparteien zu erleichtern, betonte der UNMISS-Leiter. Er begrüßte ihre Einschätzung, dass nur ein einheitlicher nationaler Dialog den Friedensprozess voranbringen könne.

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