Montag, 02 März 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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61 UN-Mitarbeiter im vergangenen Jahr getötet

569340Im vergangenen Jahr sind mindestens 61 Mitarbeiter der Vereinten Nationen getötet worden. Das teilte die Gewerkschaft der UN-Belegschaft mit. Demnach lag die Opferzahl 2013 bei 58, im Vorjahr 2012 bei 37. Unter den getöteten UN-Mitarbeitern waren den Angaben zufolge 33 Blauhelmsoldaten, 16 Zivilisten, neun Auftragnehmer und drei Berater. Der tödlichste Schauplatz für UN-Personal war der Norden Malis, wo zwischen Juni und Oktober 28 Soldaten der Friedensmission ihr Leben ließen. Für zivile UN-Mitarbeiter war der Gazastreifen der tödlichste Ort. Dort kamen während des Krieges im vergangenen Sommer elf von ihnen um. Dutzende Mitarbeiter und deren Personal seien zudem 2014 inhaftiert, als Geiseln genommen und entführt worden, hiess es. 

Ban Ki-moon veurteilt Gewalt in Nigeria

609288UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die jüngste Gewalt im Nordosten von Nigeria scharf verurteilt. Als „abartig" bezeichnete er, dass angeblich ein zehnjähriges Mädchen für einen Selbstmordanschlag am Samstag mit mindestens 20 Toten benutzt worden sein soll. Die Situation in dem westafrikanischen Land, das vom Terror der Islamisten-Gruppe Boko Haram heimgesucht wird, habe für ihn höchste Priorität. Die Vereinten Nationen stünden jederzeit bereit, Nigeria und seinen Nachbarländern beim Kampf gegen die Gewalt zu helfen und das Leid der Zivilisten zu lindern.

Schweigeminute im UN-Sicherheitsrat nach Angriff auf "Charlie Hebdo"

617575Nach dem Attentat auf die französische Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" mit zwölf Toten hat der UN-Sicherheitsrat mit einer Schweigeminute die Opfer gewürdigt. Der UN-Botschafter von Chile, Cristián Barros Melet, sagte, der Sicherheitsrat sei angesichts des "unerträglichen Angriffs" in Paris in "tiefer Trauer". Dann erhoben sich die Vertreter der 15 Mitglieder des UN-Gremiums und es wurde still im Sitzungssaal.

UN-Generalsekretär Ban verurteilt "entsetzlichen" Anschlag in Paris

618695Der blutige Anschlag auf die Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris ist auch von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit Bestürzung aufgenommen worden. "Es war ein entsetzliches, durch nichts zu rechtfertigendes und kaltblütiges Verbrechen", erklärte Ban am Mittwoch am UN-Sitz in New York. Die Tat sei ein Anschlag gegen die Medien und die Meinungsfreiheit, "zwei Säulen der Demokratie". Es gelte nun, sich überall in der Welt "den Kräften der Spaltung und der Gewalt" entgegenzustellen.

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