Sonntag, 21 Dezember 2014
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FAO entwickelt neues Programm zur Krisenprävention

FAO-riceDie Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat sich mit Partnerorganisationen zusammengetan um ein neues Datenverarbeitungsprogramm zu entwickeln. Dieses soll Regierungen, Entwicklungs- sowie Hilfsorganisationen in ihren Bemühungen unterstützen, Krisen zu verhindern und auf diese zu reagieren.

In einer Pressemitteilung verkündete die FAO die Zusammenarbeit von mehr als 15 verschiedenen Einheiten und führte den neuen Index zum Risikomanagement (InfoRM) ein. Der InfoRM-Index wurde entwickelt um dabei zu helfen, herauszufinden, wo und warum Krisen am wahrscheinlichsten auftreten. Dabei wird auf Daten der FAO und verschiedener Organisationen sowie akademischer Institutionen zurückgegriffen. Aktuell umfasst der Index 191 Staaten.

Jedes Jahr werden Millionen Menschen, die von der Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft oder Fischerei leben, mit Dürren, Überflutungen, Pflanzen- oder Tierkrankheiten und Konflikten konfrontiert. Solche Krisen entziehen den Gemeinschaften nicht nur ihre Lebensgrundlage, sondern bedrohen auch die Nahrungsmittelproduktion und damit die Ernährungssicherheit ganzer Regionen oder Nationen.

Libyen: UN-Sicherheitsrat droht mit Sanktionen

LibyaDer UN-Sicherheitsrat hat seine tiefe Besorgnis angesichts der Verschlechterung der Lage in Libyen und den Auswirkungen auf den Frieden und die Sicherheitslage der gesamten Region geäußert und mit möglichen Sanktionen gedroht.

In einer Pressemitteilung verurteilte der Sicherheitsrat die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und den Einsatz von Gewalt gegen Zivilisten und zivile Institutionen und bezog sich dabei auf die Resolution 2174 vom August. Sie seien bereit Sanktionen gegen die zu erlassen, „die Libyens Frieden Stabilität oder Sicherheit bedrohen und die erfolgreiche politische Transformation des Landes unterminieren oder behindern". Zugleich betonte der Sicherheitsrat, dass es keine militärische Lösung der aktuelle Krise geben könne.

Seit den Protesten in Libyen 2011 die zum Sturz von Muammar al-Qadhafi führten, hat die Gewalt zwischen bewaffneten Gruppen zu einer humanitären Krise in dem nordafrikanischen Land geführt. Der UNHCR geht von 393.4000 Menschen aus, die alleine seit Mai aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Jede zweite 15-Jährige wird sexuell missbraucht

443583Ein Drittel der jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren erleidet Gewalt, die vom Ehemann oder vom Partner ausgeht. Weltweit werden nach UN-Angaben fast die Hälfte der Mädchen unter 15 Jahren Opfer von sexuellen Übergriffen. Anlässlich des Internationalen Tages zur Eliminierung der Gewalt gegen Frauen am 25. November appellierte die UN an die Parlamente in aller Welt, dass sie Gesetze erlassen, welche die Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen eindämmt. 

25 Jahre Kinderrechtskonvention: UN fordert stärkere Einbeziehung junger Menschen

UNicef2Der Ausschuss zur Überwachung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen hat, anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kinderrechtskonvention, dazu aufgerufen, Kinder und Jugendliche aktiv mit einzubeziehen.

„Lassen Sie uns aufhören, jungen Menschen zu „gestatten" aktiv teilzuhaben, es ist ihr Recht. Darüber hinaus können Probleme der Kinder besser angegangen werden, wenn ihre Sichtweise mit einbezogen wird.", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Ausschusses und des Büros des Hohen Menschenrechtskommissars der Vereinten Nationen.

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 durch die UN Generalversammlung angenommen und bis heute von 194 Staaten unterzeichnet. Ergänzt wird es durch zwei Fakultativprotokolle. Mit diesem Übereinkommen wurden zum ersten Mal spezifische Rechte der Kinder definiert. Überwacht wird die Umsetzung des Übereinkommens von 18 unabhängigen Experten.

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