Dienstag, 02 September 2014
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Gaza: Ban enttäuscht über Bruch der Waffenruhe

08-20-2014Gaza DisplacedUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Bruch der Waffenruhe in Gaza verurteilt. Er sei schwer enttäuscht über die Wiederaufnahme der Kämpfe, so Ban in einem von seinem Sprecher in New York verbreiteten Statement. Der Generalsekretär erinnerte beide Parteien an ihre Verantwortung, die Lage nicht eskalieren zu lassen und forderte Israel und Palästinenser auf, sich umgehend auf eine dauerhafte Feuerpause zu verständigen. 

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=48525#.U_WuQpizjSg

UN planen großangelegte Hilfsaktion für Flüchtlinge im Irak

307858Die Vereinten Nationen starten eine großangelegte Hilfsaktion für die Flüchtlinge im Nordirak. Ab heute (Mittwoch) werden mit einer Luftbrücke und auch auf dem Landweg Zelte, andere Güter sowie Lebensmittel nach Erbil und in die Umgebung der Stadt gebracht, sagte der Sprecher des UN-Hilfswerks UNHCR, Adrian Edwards, in Genf. Damit sollen 500.000 Personen versorgt werden. Nach Angaben des Bürgermeisters von Erbil sind 1,7 Millionen Menschen vor der radikalen Sunniten-Organisation Islamischer Staat (IS) geflüchtet, die einen Großteil des Nordirak unter ihre Kontrolle gebracht hat. Viele seien in Hallen und Schulgebäuden untergebracht, aber Familien müssten auch immer wieder im Freien an Straßenrändern kampieren, sagte Nihad Latif Koja. Nahrungsmittel seien knapp. Vier Tage lang sollen nach Angaben des UNHCR-Sprechers Hilfsgüter vom jordanischen Akaba nach Erbil geflogen werden. Zudem würden in den kommenden zehn Tagen Hilfskonvois auf dem Landweg aus der Türkei und Jordanien in den Nordirak fahren. Auch Lieferungen aus Dubai über den Iran seien geplant. Am Montag waren im Nordirak weitere deutsche Hilfsgüter eingetroffen. Ein Transportflug mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung zur Versorgung von 20.000 Menschen für drei Monate sei in Erbil angekommen, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Es habe auch Decken, Zelte und Wasserkanister an Bord gehabt. Die Hilfsgüter seien den Vereinten Nationen übergeben worden.

Welttag der humanitären Hilfe: Neuer Höchststand bei Angriffen auf Hilfsorganisationen

407793Die Angriffe auf Hilfsorganisationen haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Weltweit sind in Konfliktgebieten 155 Mitarbeiter getötet, 171 weitere verletzt und 134 entführt worden. Insgesamt stieg die Totenzahl um 66 Prozent gegenüber 2012. Allein in Afghanistan gab es 81 Todesfälle zu beklagen. Am gefährlichsten für die Hilfsorganisationen waren laut der UNO Afghanistan, Syrien, der Südsudan, der Sudan und Pakistan. Die Situation bleibt auch dieses Jahr gefährlich. Zwischen Januar und August gab es bereits 79 Tote. Allein im August wurden im Südsudan bei Angriffen von Milizen sechs Mitarbeiter von Hilfsorganisationen getötet. Elf UN-Mitarbeiter starben zudem bei israelischen Luftangriffen auf Schutzunterkünfte im Gazastreifen. Der Sicherheitsrat will sich heute anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe mit der steigenden Zahl von Angriffen beschäftigen. Der Tag erinnert an den Angriff auf das UN-Hauptquartier in Bagdad 2003, bei dem 22 UN-Mitarbeiter starben, unter ihnen der Sondergesandte Sergio Vieira de Mello.

Mali: Ban verurteilt Anschlag auf UN-Basis

Displaced MaliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Selbstmordanschlag auf eine UN-Basis in Mali scharf verurteilt. Bei dem Angriff am Samstag waren zwei Soldaten der UN-Stabilisierungsmission MINUSMA ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Er sei „tief betrübt“ angesichts des Todes der Peacekeeper, so Ban. Solche Anschläge würden die Vereinten Nationen aber nicht abschrecken, weiter die Menschen in Mali dabei zu unterstützen, für Frieden in ihrem Land einzutreten.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=48497#.U_Gx7sLwAy8

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