Mittwoch, 22 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Irak: humanitäre Lage verschlechtert sich

UNAMI SyriaDer humanitäre Koordinator der Vereinten Nationen im Irak hat die dortige Lage als eine „Krise des Geistes" bezeichnet. Im Mittelpunkt der sich verschlechternden humanitären Situation im Irak stünden vor allem die traumatisierten Flüchtlinge, welche Vertriebene im eigenen Land seien. Die humanitäre Situation der Flüchtlinge bedürfe genau so viel Aufmerksamkeit, wie sie der Sicherheitslage im Irak zukäme.

Die drei Hauptherausforderungen, die Hilfsorganisationen im Moment bewältigen müssen, sieht er im Zugang zu Vertriebenen in schwer erreichbaren Regionen, in der Bereitstellung von ausreichend Unterkünften und im nahenden Wintereinbruch.

UN-Organisationen und ihre Partner sind weiterhin bemüht, Nahrung und Medikamente zu verteilen und Flüchtlingscamps zu bauen. Das Welternährungsprogramm versorgt jeden Monat eine Millionen Menschen mit Nahrung. Der Hohe Flüchtlingskommissar der UN sorgt für den Bau von Unterkünften und die Weltgesundheitsorganisation stellt Medizin und anderes Material zur Verfügung.

UN besorgt um Sicherheit der Zivilisten im syrischen Grenzgebiet

Kurds SyriaGeneralsekretär Ban Ki-moon hat seine Sorge um die Zivilisten im umkämpften syrischen Grenzgebiet, nahe der Stadt Ayn al-Arab (Kobane), geäußert.

Auch das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen der Menschenrechte (OHCHR) schlug angesichts der Situation in Ayn al-Arab Alarm. Die Terrormiliz ISIS habe Anfang der Woche die Schützengräben der kurdischen Verteidigungstruppen durchbrochen. Intensive Straßenkämpfe und Beschüsse hätten dazu geführt, dass bereits mehr als 10.000 weitere Zivilisten in die Türkei geflohen seien.

Der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, betonte, dass ISIS das Leben tausender Zivilisten bedrohe: „Die Welt hat mit ihren eigenen Augen gesehen, was passiert, wenn eine Stadt in Syrien oder im Irak von der Terrororganisation ISIS eingenommen wird: Massaker, humanitäre Katastrophen, Vergewaltigungen, grausame Gewalt." Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Stadt Ayn al-Arab zu verteidigen.

UN-Konferenz zu organisiertem Verbrechen beschäftigt sich mit dem Thema Menschenschmuggel

Asylum SeekersDas Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hat neue Zahlen zum Menschenschmuggel veröffentlicht. Nach diesen Schätzungen setzen Schleusernetzwerke durch die zwei Hauptrouten, auf denen Flüchtlinge nach Europa und Nordamerika geschleust werden, jährlich sieben Milliarden Dollar um. Ein Thema, welches auch die Teilnehmer der Konferenz zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität beschäftigt.


„Tragische Unglücke ereignen sich jeden Tag, während verletzliche Frauen, Kinder und Männer ihr Vertrauen in Kriminelle setzen, sie über nationale Grenzen zu schleusen", so der geschäftsführende Direktor von UNODC, Yuri Fedotov. Er forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, gemeinsam gegen Menschenschmuggel vorzugehen und enger zusammenzuarbeiten, um die kriminellen Drahtzieher zu verhaften und Flüchtlingen Schutz zu gewähren.


Nach einem neusten Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit dem Jahr 2000 mehr als 40.000 Menschen auf der Flucht gestorben.

UNEP warnt: zunehmende Müllbelastung der Weltmeere durch Plastikabfälle

Marine WasteDas Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) hat beim globalen Treffen der regionalen Übereinkommen zum Schutz der Meere auf die besorgniserregende Vermüllung der Weltmeere hingewiesen.


Die immer größer werdende Müllmenge in den Weltmeeren ist eine Bedrohung für das Meeresökosystem des Planeten und kann auch signifikante sozio-ökonomische Folgen nach sich ziehen. Experten und Politiker, die an dem Treffen teilnahmen, waren sich einig, dass dem Problem der Belastung der Meere durch Mikroplastik mehr Aufmerksamkeit zukommen und ein Handlungsplan für die nächsten Jahrzehnte entwickelt werden müsse.


Die Vermüllung der Weltmeere betrifft alle Regionen der Welt und hat negative Folgen für die Artenvielfalt, die Fischerei und die Wirtschaft in Küstenregionen.

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