Samstag, 25 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Generalsekretär Ban warnt vor Eskalation der Lage in West Afrika

WorldBank Ebola responseGeneralsekretär Ban Ki-moon hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, ihre Unterstützung beim Kampf gegen Ebola in West-Afrika zu verstärken. Die finanziellen Mittel müssten erhöht werden.

Bei einem Sondertreffen in Washington bat der Generalsekretär um mobile Laboratorien, Schutzkleidung und ausgebildetes medizinisches Personal. Er betonte, dass die Zahl der Ebola-Fälle, trotz der gemeinsamen Bemühungen, weiter steige und eine schnellere Reaktion notwendig sei: „Das beste Gegenmittel gegen Angst ist eine effektive und schnelle Reaktion (...).Wir müssen handeln." Außerdem dankte er der Weltbank dafür, dass sie den betroffenen Staaten Darlehen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellt.

Nach neuesten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation gibt es bisher 8.033 gemeldete Fälle von Ebola, darunter 3.879 Todesfälle. 375 medizinische Helfer haben sich bereits mit Ebola angesteckt, 211 von ihnen sind an dem Virus gestorben

Mali: weiterer Blauhelmsoldat stirbt bei Anschlag auf UN-Friedenstruppen

Mali MINUSMA peacekeeperGeneralsekretär Ban Ki-moon hat seine tiefe Bestürzung über eine weitere tödliche Attacke auf die UN-Friedenstruppen in Mali geäußert. Bei dem zweiten Anschlag innerhalb einer Woche kam ein Blauhelmsoldat ums Leben. Damit stieg die Zahl der Soldaten, die seit Start der Mission MINUSMA verwundet wurden, auf 91 und die der getöteten Friedenssoldaten auf 31.

Die Sicherheitslage im Norden Malis hat sich seit Anfang des Jahres verschlechtert. Vermehrte Anschläge auf Sicherheitskräfte und Friedenstruppen torpedieren die Bemühungen um einen nachhaltigen Frieden und Stabilität.

„Wir sehen uns mit einer Situation konfrontiert, in der wir uns nicht länger in einem Umfeld für friedenserhaltende Maßnahmen bewegen. Dies zwingt uns dazu, eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen, um diesen asymmetrischen Bedrohungen zu begegnen", so Hervé Ladsous, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für Friedenssicherung.

Der Sicherheitsrat verurteilte die jüngsten Attacken aufs Schärfste und sicherte der MINUSMA-Mission volle Unterstützung zu.

Irak: humanitäre Lage verschlechtert sich

UNAMI SyriaDer humanitäre Koordinator der Vereinten Nationen im Irak hat die dortige Lage als eine „Krise des Geistes" bezeichnet. Im Mittelpunkt der sich verschlechternden humanitären Situation im Irak stünden vor allem die traumatisierten Flüchtlinge, welche Vertriebene im eigenen Land seien. Die humanitäre Situation der Flüchtlinge bedürfe genau so viel Aufmerksamkeit, wie sie der Sicherheitslage im Irak zukäme.

Die drei Hauptherausforderungen, die Hilfsorganisationen im Moment bewältigen müssen, sieht er im Zugang zu Vertriebenen in schwer erreichbaren Regionen, in der Bereitstellung von ausreichend Unterkünften und im nahenden Wintereinbruch.

UN-Organisationen und ihre Partner sind weiterhin bemüht, Nahrung und Medikamente zu verteilen und Flüchtlingscamps zu bauen. Das Welternährungsprogramm versorgt jeden Monat eine Millionen Menschen mit Nahrung. Der Hohe Flüchtlingskommissar der UN sorgt für den Bau von Unterkünften und die Weltgesundheitsorganisation stellt Medizin und anderes Material zur Verfügung.

UN besorgt um Sicherheit der Zivilisten im syrischen Grenzgebiet

Kurds SyriaGeneralsekretär Ban Ki-moon hat seine Sorge um die Zivilisten im umkämpften syrischen Grenzgebiet, nahe der Stadt Ayn al-Arab (Kobane), geäußert.

Auch das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen der Menschenrechte (OHCHR) schlug angesichts der Situation in Ayn al-Arab Alarm. Die Terrormiliz ISIS habe Anfang der Woche die Schützengräben der kurdischen Verteidigungstruppen durchbrochen. Intensive Straßenkämpfe und Beschüsse hätten dazu geführt, dass bereits mehr als 10.000 weitere Zivilisten in die Türkei geflohen seien.

Der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, betonte, dass ISIS das Leben tausender Zivilisten bedrohe: „Die Welt hat mit ihren eigenen Augen gesehen, was passiert, wenn eine Stadt in Syrien oder im Irak von der Terrororganisation ISIS eingenommen wird: Massaker, humanitäre Katastrophen, Vergewaltigungen, grausame Gewalt." Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Stadt Ayn al-Arab zu verteidigen.

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