Dienstag, 31 März 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-moon verurteilt Anschlag in Bengasi

Ban Ki-moon in  Libyen 2011UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und die Mitglieder des Sicherheitsrats haben den Anschlag auf die diplomatischen Einrichtungen der USA im libyschen Bengasi aufs Schärfste verurteilt. Dabei waren vier US-Diplomaten sowie Lybische Botschaftsangestellte getötet worden. Der Generalsekretär und der Sicherheitrat drückten in Erklärungen den Hinterbliebenen ihr tiefstes Beileid aus. 

UNICEF: Kindersterblichkeit hat sich in 20 Jahren fast halbiert

Kinder in einem Waisenheim in Juba  Die Kindersterblichkeit hat sich in den vergangenen 20 Jahren weltweit fast halbiert. Das geht aus einem UNICEF-Bericht hervor, den das Kinderhilfswerk mit anderen UNO-Organisationen veröffentlicht hat. Starben 1990 noch mehr als zwölf Millionen Kinder unter fünf Jahren, waren es im vergangenen Jahr knapp sieben Millionen. Trotz dieser Fortschritte werde jedoch das Milleniumsziel, die Kindersterblichkeit bis 2015 um zwei Drittel zu senken, verfehlt. Häufigste Todesursache der unter Fünfjährigen sind Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Das Risiko für Kinder, an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten zu sterben, ist besonders hoch in Ländern südlich der Sahara und in Südasien.

Syrien im Mittelpunkt der 21. Sitzung des Menschenrechtsrats

Menschenrechtsrat in Genf Bei der diesjährigen Sitzungsperiode des Menschen-rechtsrats stehen der anhaltende Syrienkonflikt und seine Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung im Mittelpunkt. „Mit Sicherheit gibt es keinen Rückgang der Menschenrechtsverletzungen", sagte die Hohe Kommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, während der Eröffnung der 21. Ratssitzung in Genf. Weiter bestünden gravierende Probleme beim Durchsetzen der Menschenrechte. Gründe sind vor allem Strafffreiheit, bewaffnete Konflikte, Diskriminierung, Behinderung der Religionsfreiheit, willkürliche Exekutionen sowie die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise. „Bedauerlicherweise sind Leben und Lebensgrundlagen immer noch nicht im Gleichgewicht", sagte Pillay. Mein Büro beobachtet weiter die Staaten, in denen diese Verletzungen stattfinden und unterstützt sie innerhalb ihrer begrenzten Mittel, die Probleme anzugehen, um dadurch die Lebensbedingungen der Opfer zu verbessern."

IAEO fordert Zugang zu iranischer Atomanlage in Parchin

IAEA-Leiter AmanoDer Leiter der Internationalen Atomenergie-organisation (IAEA), Amano, hat die iranische Regierung erneut aufgefordert, den Inspektoren Zugang zur Atomanlage in Parchin zu gewähren. „Es gibt weiter Anlass zur Sorge, dass die Tätigkeiten, die seit Februar 2012 in der Atomanlage Parchin stattfinden, negative Folgen für eine wirksame Kontrolle haben werden", sagte Amano in seiner Ansprache beim Treffen des IAEA-Gouverneursrats in Wien. Viele Länder haben den Verdacht, dass das iranische Atomprogramm zu militärischen Zwecken genutzt wird. Die iranischen Behörden verweisen darauf, dass das Atomprogramm nur zu friedlichen Zwecken für die Stromerzeugung genutzt wird.

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