Montag, 26 Januar 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Annan fordert Assad zum sofortigen Handeln auf

UNO-Beobachter in SyrienDer Syrien-Sondergesandte Kofi Annan hat den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad aufgefordert, das Blutvergießen in seinem Land unverzüglich zu beenden. Assad müsse "jetzt handeln", und die anderen Konfliktparteien müssten "ihren Teil der Arbeit leisten", sagte Annan nach einem Treffen mit Assad am Dienstag in Damaskus. Annan forderte "mutige Maßnahmen - nicht morgen, jetzt", um den von ihm unterbreiteten Sechs-Punkte-Plan zu einer Beendigung des Konflikts in Syrien umzusetzen. Dazu müssten die Armee und alle Milizen jegliche militärischen Einsätze beenden.

ILO warnt vor dramatischer Jugendarbeitslosigkeit in Europa

ILO Die Internationale Arbeitsorganisation ILO zeigt sich besorgt wegen der Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Sie werde noch bis mindestens 2016 auf dramatisch hohem Niveau verharren, warnt die UNO-Organisation in einer Studie. Es drohe eine verlorene Generation heranzuwachsen. Nach Berechnungen der ILO hat sich die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen in der EU von 2008 bis 2011 um 26,5 Prozent erhöht. Um diese Entwicklung zu stoppen, müssten die Regierungen ihre aktive Arbeitsmarktpolitik ausbauen.

IAEA-Chef Amano zu Atomgesprächen in Teheran

IAEA-Direktor Yukiya AmanoDer Chef der internationalen Atomenergiebehörde, Amano, hat in Teheran mit neuen Gesprächen über das iranische Nuklearprogramm begonnen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA meldet, kam er zunächst mit dem Chef der iranischen Atombehörde, Abassi-Dawani, zusammen. Vorgesehen ist auch ein Treffen mit dem Chefunterhändler des Landes, Dschalili. Dieser wird am Mittwoch in Bagdad zu internationalen Atomgesprächen erwartet. Vor seinem Abflug hatte sich Amano optimistisch geäußert. Es sei zwar nicht sicher, ob man einen Blick hinter die Kulissen des iranischen Atomprogramms vertraglich vereinbaren könne, aber durchaus möglich.

Ban vermutet Al Kaida hinter Anschlägen in Syrien

Ban Ki-moonDie Terror-Organisation Al Kaida mischt sich nach Einschätzung von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon zunehmend in die Revolte in Syrien ein. Er gehe davon aus, dass Al Kaida für den Doppelanschlag in Damaskus vor gut einer Woche verantwortlich sei, bei dem 55 Menschen getötet wurden, sagte Ban in New York. Das stelle ein sehr ernstes Problem dar. - Die syrische Regierung argumentiert bereits seit Monaten, dass ausländische Terroristen hinter dem Aufstand steckten. Sie legte den Vereinten Nationen kürzlich eine Liste mit 26 festgenommenen Ausländern vor, die zum Kampf gegen die Soldaten von Präsident Assad ins Land geschleust worden seien. 20 von ihnen seien Mitglieder von Al Kaida.

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