Sonntag, 04 Dezember 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-moon: In Syrien werden 100 Waffeninspektoren gebraucht

ObserversFür die vollständige Zerstörung des syrischen Chemiewaffenprogramms sind laut UN-Generalsekretär Ban Ki-moon rund hundert Fachleute nötig. Ban legte dem Sicherheitsrat in New York einen Bericht vor, der die zu leistenden Aufgaben beschreibt. Insgesamt wird demnach ein Jahr Zeit dafür eingeplant. Zudem wird vor großen Gefahren für die Experten in dem Bürgerkriegsland gewarnt. - Zur Zeit ist nur ein kleines Team von internationalen Waffenexperten in Syrien. Das Chemiewaffen-Arsenal des Landes wird auf tausend Tonnen geschätzt, verteilt auf 45 Standorte.

(UNRIC, 08.10.2013)

Ägypten: Ban verurteilt Gewalt

ban close upUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die jüngsten gewalttätigen Auseinandersetzungen in Ägypten scharf verurteilt. Bei Straßenschlachten zwischen Gegnern und Anhängern der Muslimbrüder sowie Sicherheitskräften waren am Sonntag in Kairo und anderen Städten des Landes mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen, hunderte Menschen wurden verletzt. Am Montag sollen bei einem Angriff auf Militäreinrichtungen acht Menschen getötet worden sein. Der Generalsekretär sprach den Familien der Toten sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. Erneut betonte Ban die Bedeutung friedlicher Demonstrationen und des Rechts auf Versammlungsfreiheit. Die Achtung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit seien Voraussetzung für einen friedlichen und demokratischen Wandel in Ägypten.

(UNRIC, 08.10.2013)

UN-Experten zerstören erste syrische Chemiewaffen

565748In Syrien haben die UN-Experten für Chemiewaffen erste Raketensprengköpfe und Bomben zerstören lassen. Ein Sprecher der internationalen Delegation äußerte sich zufrieden über den ersten Tag der Vernichtung des syrischen Giftgas-Arsenals. Er sagte in Damaskus, unter Aufsicht der Experten hätten syrische Kräfte gestern mit Schneidbrennern und Trennschleifern auch Ausrüstung zur Herstellung der Waffen unbrauchbar gemacht. Die Mitarbeiter der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen und der UN waren am Dienstag in Syrien eingetroffen und hatten zunächst damit begonnen, die dortigen Bestände zu erfassen. Es wird vermutet, dass das Regime von Machthaber Assad über Chemiewaffen im Umfang von rund 1.000 Tonnen verfügt, verteilt auf 45 Standorte. Nach einem Beschluss des Sicherheitsrates müssen sie bis Mitte kommenden Jahres vollständig vernichtet werden.

UN-Flüchtlingskommissar bestürzt über Bootskatastrophe vor Lampedusa

LampedusaUN-Flüchtlingskommissar António Guterres hat sich mit großer Bestürzung über das verheerende Bootsunglück vor der Insel Lampedusa geäußert. Es sei „ein wachsendes globales Phänomen“, dass immer mehr Migranten und Flüchtlinge im Meer ums Leben kommen. Bei dem Schiffsunglück vor der italienischen Küste waren am Donnerstag über hundert Flüchtlinge aus Afrika ums Leben gekommen. Weitere 200 werden vermisst. Guterres dankte der italienischen Küstenwache, die bislang etwa 150 Menschen retten konnte. Nach UNHCR-Angaben war das Boot mit 500 Menschen in Libyen aufgebrochen und einige hundert Meter vor der Insel Lampedusa in Brand geraten. Die Flüchtlinge sollen überwiegend aus Somalia und Eritrea stammen.

Es ist der zweite schwere Unfall innerhalb einer Woche vor der italienischen Küste. Am Montag starben bereits 13 Flüchtlinge vor Sizilien, nachdem ihr Schiff auf Grund gelaufen war. Tausende Bootsflüchtlinge aus Afrika versuchen jedes Jahr die europäischen Küsten zu erreichen.

(UNRIC, 04.10.2013)

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