Mittwoch, 30 Juli 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Zu Ehren der UNO-Friedenssicherungskräfte

altDen diesjährigen Internationalen Tag der UNO-Friedenssicherungskräfte hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon den über 120.000 Frauen und Männer gewidmet, die derzeit im Dienste der UNO-Friedenssicherung tätig sind. Gleichzeitig rief Ban auch zum Gedenken an die Menschen auf, die während einer Friedensmission ums Leben gekommen sind. Der UNO-Generalsekretär dankte allen Ländern, die Truppen, Polizeikräfte und Zivilpersonal für die gemeinsamen Operationen bereitstellen. Der Einsatz der Friedenssicherungskräfte sei Ausdruck einer gemeinsamen Überzeugung, dass Überlebende eines Krieges keine weitere Zeit der Unsicherheit, Ungerechtigkeit und Angst durchleben sollten. Nur durch die Beseitigung dieser Umstände könne dauerhafter Frieden geschaffen werden, so Ban Ki-moon.

Serbien: Festnahme des ehemaligen Generals Mladić

altUNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Verhaftung des meistgesuchten mutmaßlichen  Kriegsverbrechers Ratko Mladić durch serbische Beamte begrüßt. Dies sei ein historischer Tag für die internationale Justiz und den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) im gemeinsamen Kampf gegen die Straffreiheit. Auch die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der UNO, Navi Pillay, zeigte sich erfreut über die Festnahme und erinnerte an die zahlreichen Menschen, die dem früheren Kommandeur der bosnischen Serben zum Opfer fielen. Mladić werden Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Belagerung Sarajewos sowie das Massaker in der bosnischen Stadt Srebrenica zu Last gelegt.

Sudan: UNO fordert Rückzug der Truppen aus Abyei

altUNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat zu einem sofortigen Ende der Kämpfe zwischen den nord- und südsudanesischen Truppen aufgerufen und die Konfliktparteien dazu aufgefordert, aus dem umkämpften Gebiet abzuziehen. Auch der UNO-Sicherheitsrat verurteilte das Vorgehen der Truppen scharf. Die Übernahme des Gebiets durch staatliche Streitkräfte sei ein ernstzunehmender Verstoß gegen das im Jahr 2005 unterzeichnete umfassende Friedensabkommen zwischen dem Nord- und Südsudan. Besonders besorgt zeigte sich der UNO-Generalsekretär über die humanitäre Lage und die Auswirkungen der Kämpfe auf die zivile Bevölkerung in Abyei.

Auftakt des UNO-Forums für indigene Völker

altIn New York hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon das alljährliche Forum der Vereinten Nationen zur Stärkung und Ausweitung der Rechte indigener Völker eröffnet. In diesem Jahr wird es im Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten (UNPFII) vor allem um die Überprüfung bisheriger Fortschritte in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Umwelt und politische Partizipation der Indigenen Völker gehen. „Die Grundsätze der UNO-Erklärung über die Rechte indigener Völker müssen umgesetzt werden, so der UNO-Generalsekretär. In seiner Eröffnungsrede regte Ban die Teilnehmer dazu an, ihre Stimmen zu erheben, damit die Welt von den Bedrohungen und Risiken für indigene Völker erfährt. Das Ständige Forum für indigene Angelegenheiten feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen.

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