Samstag, 21 Oktober 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Bewerbungsphase für das UN-Programm „Young Leaders“ eröffnet

16. Okto29983820322 15dc13cd2f ober – 17 junge Führungskräfte aus aller Welt, die mit ihren innovativen und zukunftsweisenden Initiativen für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen kämpfen. Das ist die Gruppe der „Young Leaders“, die im letzten September zum ersten Mal von einer internationalen Jury ausgewählt wurde.

Die Programm-Teilnehmer/innen haben die unterschiedlichsten Hintergründe und kommen aus den Bereichen Ernährung, Mode und Wirtschaft. Gemeinsam motivieren und aktivieren die Blogger, Designer und Führungspersonen junge Menschen für die 17 SDGs einzustehen.

Für das kommende Jahr werden wieder 17 junge „Weltveränderer“ gesucht, die mit ihren Initiativen bereits ein Zeichen gesetzt und junge Menschen erfolgreich in ihre Arbeit integriert haben. Als Young Leaders haben Sie die Chance, ihre Arbeit in einem größeren Kontext fortzusetzen und in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen weitere Kampagnen zu entwickeln.

Die Bewerbungsfrist ist der 3. November 2017. Weitere Informationen über das Programm und zur Bewerbung finden Sie unter: http://sdgyoungleaders.org/about/.

„Der Austritt der USA aus der UNESCO ist ein Verlust für den Multilateralismus“

13. Oktober 07 15 2016Heritage2017 – Die Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), Irina Bokova, hat ihr tiefes Bedauern über die Entscheidung der USA, aus der UNESCO auszutreten, geäußert: „Das ist ein Verlust für die UNESCO, aber auch für die gesamte Familie der Vereinten Nationen und für den Multilateralismus.“

Auch wenn „die Allgemeinheit die Mission der UNESCO, den internationalen Frieden herzustellen, den Kampf gegen Hass und Gewalt zu stärken und die Menschenrechte zu verteidigen kritisch sieht, wird die UNESCO für ihr Ziel einer friedlichen und gerechten Welt im 21. Jahrhundert weiter kämpfen", so Bokova.

Die Generaldirektorin stellte außerdem klar, dass sie davon überzeugt sei, dass die USA trotz ihres Austritts weiterhin die Handlungen und Ziele der UNESCO unterstützen werden.

 

Roboter Sophia zu Gast bei UN-Sitzung zur künstlichen Intelligenz und nachhaltigen Entwicklung

12. Oktob737776 Amina roboter 2017 – Grund für langanhaltenden Applaus hat bei der UN-Veranstaltung: Die Zukunft von allem – nachhaltige Entwicklung im Zeitalter des rapiden technologischen Fortschritts, der menschenartige Roboter Sophia geboten, der mit der stellvertretenden UN-Generalsekretärin Amina J. Mohammed interagierte.

Auf die Frage von Mohammed, was die UN tun könne, um Menschen in vielen Teilen der Welt zu helfen, die keinen Zugang zu Elektrizität oder dem Internet haben, antwortete Sophia: „Die Zukunft ist jetzt. Doch gerade haben wir eine Ungleichverteilung auf der Welt und künstliche Intelligenz könnte dabei helfen die vorhandenen Rohstoffe auf der Welt, wie Essen und Energie gleichmäßiger zu verteilen.“

In ihrer Eröffnungsrede bekräftigte die stellvertretende UN-Generalsekretärin aber, dass „ der Einfluss von Technologien auf unsere Gesellschaft durch die Handlungen von uns Menschen bestimmt werden sollten, nicht durch Maschinen.“

UN-Gesandter für Jemen: „Fehlendes Interesse“ an Konfliktlösung

Yemen OCHA slum Sanaa11. Oktober 2017 – Der UN-Sondergesandte für den Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, hat den fehlenden Fortschritt auf dem Weg zu einer Lösung des Konflikts im Jemen kritisiert. Während die Menschen im Jemen unter einer menschgemachten humanitären Katastrophe litten, verstellten die Konfliktparteien weiter den Weg zu einer friedlichen Lösung, berichtete Ahmed vor dem Sicherheitsrat.

„Auf dem Schlachtfeld im Jemen gibt es keine Gewinner. Die Verlierer sind die jemenitischen Menschen, die unter diesem Krieg leiden“, sagte Ahmed. Er fügte hinzu: „Während die einflussreichen Politiker immer reicher werden, leidet die jemenitische Bevölkerung unter wachsender Armut.“ Aus Angst vor Machtverlust fehle innerhalb der Konfliktparteien vielerseits das Interesse an einer friedlichen Lösung, so der UN-Vertreter.

John Ging, Direktor des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), erklärte gestern vor dem Sicherheitsrat, dass die Hilfsmittel für das Land weiterhin sehr knapp seien. Bis zum heutigen Tag stehen nur 55% der 2,3 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, die gebraucht werden, um die humanitäre Hilfe der zwölf Millionen hilfsbedürftigen Menschen im Jemen zu gewährleisten. Der UN-Sondergesandter Ahmed versicherte, dass die Vereinten Nationen weiterhin ihre politischen, logistischen, administrativen und beratenden Instrumente nutzen werden, um das Land auf dem Weg zum Frieden zu begleiten; jedoch könnten nur die Kriegsparteien den Frieden herbeiführen.

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