Donnerstag, 02 April 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Deutsche UN-Abrüstungsbeauftragte Kane gibt Posten auf

UN-Beauftragte für Abrüstung Angela KaneDie UN-Beauftragte für Abrüstung, die Deutsche Angela Kane, gibt ihren Posten auf. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon würdigte Kanes "bedeutenden Einsatz" im Kampf gegen Chemiewaffen, bei der Abrüstung in Konfliktgebieten sowie bei der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen.

Kane war als Hohe Beauftragte der UNO für die Abrüstung unter anderem damit beauftragt, Vorwürfe des Einsatzes von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg zu untersuchen. Letztlich war sie maßgeblich an einem Abkommen zur Vernichtung des Chemiewaffenbestands in Syrien beteiligt und erstattete dem UN-Sicherheitsrat regelmäßig Bericht über den Stand der Umsetzung der Vereinbarung.

Kane hatte den Posten seit 2012 inne. Ihr Nachfolger wird nach Angaben der UNO nun vorübergehend Kim Won Soo, ein Berater von Ban.

Libyen-Gesandter Léon hofft auf ersten Durchbruch

Der LDer UN-Sondergesandte für Libyen, Bernadino Léon, beim Press-Briefingibyen-Sondergesandte der Vereinten Nationen, Bernardino Léon, hat sich zuversichtlich gezeigt, dass es bald Fortschritte in den Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien in dem nordafrikanischen Land geben wird. Es gebe die Chance, dass die beiden rivalisierenden libyschen Parlamente "diese Woche die ersten Namen für eine Regierung der nationalen Einheit" vorstellen würden, so Léon.

Bereits am Sonntag (22. März) hatte er mitgeteilt, dass die Verhandlungen unter UN-Vermittlung mit Blick auf ein "Schlussabkommen" nochmals verlängert wurden.

Es stünden weitere "schwierige Gespräche" bevor. Er wolle daher nicht, "dass die Erwartungen angesichts der Lage vor Ort zu hoch sind". Er verwies darauf, dass es um die Hauptstadt Tripolis in den vergangenen Tagen Kämpfe gab. Der politische Prozess komme aber gut voran, weshalb er auf ein Ergebnis "vor Ende der Woche" hoffe, sagte Leon.

In Libyen herrschen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 Chaos und Gewalt. Im Sommer vergangenen Jahres eroberten islamistische Milizen die Hauptstadt Tripolis und bildeten dort ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung. Die international anerkannte Regierung und das Parlament flohen nach Tobruk im Osten des Landes. Beide Seiten verhandeln nun unter UN-Vermittlung in Marokko über eine Regierung der nationalen Einheit. Die chaotische Lage im Land hat sich nochmals verschärft, seitdem sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) dort ausbreitet.

UN-Sicherheitsrat fordert Rückzug von Jemens Huti-Rebellen

jemen SicherheitsratDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat angesichts des drohenden Bürgerkriegs im Jemen ein Ende der Feindseligkeiten gefordert. Das Gremium verurteilte in einer am Sonntag verabschiedeten Erklärung zudem die schiitische Huti-Miliz, die einen großen Teil des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hat.

Der Rat forderte die Rebellen auf, sich zurückzuziehen und bekräftigte seine Unterstützung für Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi. Er drohte zudem mit "weiteren Maßnahmen" gegen jegliche Beteiligte. Im November hatte das Gremium Sanktionen gegen zwei Huti-Anführer und Hadis Vorgänger Ali Abdullah Saleh verhängt.

UN-Vermittler Jamal Benomar sagte den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrat, der Jemen sei an den Rand eines Bürgerkriegs gedrängt worden. Es drohe ein langwieriger Konflikt mit einem "Irak-Libyen-Syrien"-Szenario.
Die Lage im Jemen ist eskaliert, nachdem bei Bombenanschlägen in der von den Huti kontrollierten Hauptstadt Sanaa am Freitag mehr als 130 Menschen getötet wurden.

Über das Wochenende nahmen die Huti mit Tais dann eine weitere strategisch wichtige Stadt ein. Die USA zogen ihre letzten Militärangehörigen wegen der unsicheren Lage ab. Ihre Botschaft haben die Amerikaner ebenso wie die europäischen Staaten schon vor längerer Zeit geschlossen. Der Machtkampf im Jemen droht sich zu einem Bürgerkrieg auszuweiten, in den auch die benachbarten und miteinander rivalisierenden Regionalmächte Saudi-Arabien und Iran hineingezogen werden könnten.

Vereinte Nationen stellen Weltwasserbericht vor

Indische Männer verlangen nach WasserZwei Tage vor dem Weltwassertag stellen die Vereinten Nationen ihren Bericht dazu vor. Präsentiert wird der Weltwasserbericht in Neu Delhi in Indien - einem Land, in dem Millionen Menschen nicht genug Wasser haben oder verseuchtes Wasser trinken müssen.

Der Weltwassertag widmet sich in diesem Jahr der nachhaltigen Entwicklung. Die Vereinten Nationen haben sich in ihren Milleniumszielen dazu verpflichtet, die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bis Ende des Jahres zu halbieren.

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