Mittwoch, 25 Mai 2016
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Internationaler Tag der Friedenssicherungskräfte wird am 19. Mai am UN-Hauptsitz in New York begangen

Deutsche UN-Freiwillige wird während einer feierlichen Zeremonie posthum geehrt

 

14577117. Mai 2016 (UNRIC) – Am Donnerstag, den 19. Mai 2016 wird am UN-Hauptsitz in New York der Internationale Tag der Friedenssicherungskräfte begangen. Es ist das achte Jahr in Folge, in dem die Organisation mehr als 100 "Blauhelme" ehren wird, die ihr Leben im vergangenen Jahr während eines Friedenseinsatzes verloren haben. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wird einen Kranz für alle gefallenen UN-Soldaten niederlegen und eine Zeremonie leiten, während der die Dag-Hammarskjöld-Medaille posthum an 128 Soldaten, Polizisten und Zivilisten verliehen wird. Unter ihnen ist auch die deutsche UN-Freiwillige Leticia Mattei. Sie kam am 5. Januar 2015  im Einsatz für die UN-Friedensmission im Südsudan (UNMISS) ums Leben. 

"An diesem Tag ehren wir unseren Helden –  seit dem ersten Einsatz im Jahr 1948 haben mehr als eine Millionen Männer und Frauen unter der Fahne der Vereinten Nationen mit Stolz, Auszeichnung und Mut gedient. Besonders würdigen wir die mehr 3.400 Friedenssicherungskräfte, die ihr Leben während ihres Einsatzes gelassen haben", betont Ban Ki-moon in seiner Erklärung zum Internationalen Tag der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen. Heute dienen mehr als 105.000 UN-Soldaten von Truppen- und Polizeieinheiten aus 24 verschiedenen Staaten, gemeinsam mit 18.000 internationalen und nationalen Zivilisten und UN-Freiwilligen unter der Fahne der Vereinten Nationen.   

Neben der Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit werden Friedenstruppen zunehmend mit weiteren Aufgaben betraut, wie der Unterstützung politischer Prozesse, der Reform von Justizsystemen, der Ausbildung von Strafverfolgungs- und Polizeikräften, der Reintegration ehemaliger Kämpfer und der Rückkehr von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen. 

"Sie zeigen die besten Eigenschaften globaler Solidarität, wenn sie den Schwächsten dieser Welt helfen, in gefährlichen Regionen für Sicherheit zu sorgen", so der UN-Generalsekretär. 

Hervé Ladsous, Untergeneralsekretär für Friedenssicherungseinsätze, betonte:  "Mehr als 120.000 Männer und Frauen – Soldaten, Polizisten und Zivilisten – dienen in 16 Missionen weltweit. Unsere Friedenstruppen sind in einigen der kargsten und gefährlichsten Regionen dieser Welt eingesetzt. Zu viele von ihnen haben den höchsten Preis bezahlt, während sie im Namen des Friedens unter der blauen Fahne dienten. Heute gedenken wir ihnen in voller Anerkennung, um uns den Idealen zu widmen, für die sie so viel geopfert haben." Atul Khare, Untergeneralsekretär für die Unterstützung der Feldeinsätze sagte: "Die Opfer der tapferen Männer und Frauen während der Friedenseinsätze inspirieren uns, mit Mut und Würde zu dienen und kontinuierliche Verbesserungen und Innovationen in unserer Arbeit zu erreichen. Dies verdanken wir nicht nur unseren verstorbenen Kollegen, sondern auch den Millionen von Zivilisten, die wir als Friedenssoldaten entsandt haben. Wir müssen weiterhin zusammen arbeiten, um komplexe Einsätze erfolgreich durch schnelle, effektive, effiziente und verantwortungsvolle Unterstützung zu ermöglichen."   

Der Internationale Tage der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen wurde 2002 von der Generalversammlung festgelegt, um die Männer und Frauen zu ehren, die in Friedenseinsätzen mit hoher Professionalität, Engagement und Mut dienen und in Erinnerung an die, die ihr Leben im Namen des Friedens gelassen haben. Die Generalversammlung hat den 29. Mai als Internationalen Tag bestimmt, weil an diesem Tag im Jahr 1948 die erste Friedensmission der Vereinten Nationen zur Überwachung des Waffenstillstands (UNTSO) entsandt wurde. 

Die Zeremonie am 19. Mai wird am UN-Hauptsitz in New York stattfinden, damit Vorsitzende der Militärkomponenten der UN-Friedensmissionen, die diese Woche in New York sein werden, an der Veranstaltung teilnehmen können. UN-Friedensmissionen, UN-Informationszentren und UN-Büros werden den Internationalen Tag am 29. Mai 2016 ebenfalls begehen. 

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Einzigartiger Bildungsfonds des UN-Weltgipfels für humanitäre Hilfe

05 16 2016CrisisUNICEF17. Mai 2016 (UNRIC) – Der UN-Sonderbeauftragte für Bildung, Gordon Brown, hat heute bekannt gegeben, dass mehr als 100 Staaten, weltweit führende Unternehmen und Philanthropen am Weltgipfel für humanitäre Hilfe in Istanbul teilnehmen werden. Das Ziel sei es, "einen großen Durchbruch zu erlangen", um Kindern zu helfen, die keine Ausbildung aufgrund von Konflikten und Naturkatastrophen erhalten. Der Fonds Bildung darf nicht warten wird während des zweitägigen Weltgipfels ins Leben gerufen werden."Er wurde entwickelt, um die Bedürfnisse von 30 Millionen – die größte Zahl seit 1945 – vertriebenen Mädchen und Jungen gerecht zu werden. 20 Millionen dieser Kinder sind momentan nicht in der Lage, zur Schule zu gehen", sagte Brown. "Der Fonds wird in vielerlei Hinsicht einzigartig sein", erklärte er. "Wir werden die Ersten sein, die die Kluft zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklungshilfe überbrücken. Derzeit ist Bildung nicht Teil humanitärer Hilfe. Während humanitäre Hilfe auf den Notfall ausgerichtet ist und sich hauptsächlich um den Schutz von Vertriebenen und Nahrungsmittelsicherheit kümmert, ist die Entwicklungshilfe langfristig." Brown betonte, dass dringende Maßnahmen ergriffen werden müssen, da die steigende Anzahl der Kinder, die heute keine Schule besuchen, zu einer "umfassenden globalen Krise" führen werde. Er sagte, dass der neue Fonds die einzige Chance sein könnte, eine Generation zu retten, die dem Krieg, der Kinderheirat, der Zwangsarbeit und gewalttätigem Extremismus zum Opfer fallen würde. 

UN-Konferenz zum Fortschritt der am wenigsten entwickelten Länder

Cameroon Camp 201411. Mai 2016 (UNRIC) – Studien der Vereinten Nationen haben bestätigt, dass das Wirtschaftswachstum der am wenigsten entwickelten Länder seit 2011 gestiegen ist – 2012 um 4% und 2014 um 5,3%. In diesem Kontext wird vom 27. bis 29. Mai die UN-Überprüfungskonferenz des Aktionsprogramms von Istanbul für die am wenigsten entwickelten Länder stattfinden. 2011 wurde das Aktionsprogramm von Istanbul ins Leben gerufen, ein Plan, der die Vision und Strategien der internationalen Gemeinschaft für nachhaltige Entwicklung der am wenigsten entwickelten Länder für das nächste Jahrzehnt formuliert. "Die Konferenz ist wichtig, da sie zur Halbzeit des Aktionsprogramms und im ersten Jahr der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung stattfindet", sagte Gyan Chandra Acharya, Untergeneralsekretär und Hoher Beauftragter für die am wenigsten entwickelten Länder. "Was wir auf der Konferenz wirklich diskutieren möchten, sind die Herausforderungen, die die am wenigsten entwickelten Länder besonders durch Eigenverantwortung und politische Führung bewältigen müssen. Wir möchten aber auch die Rolle der internationalen Gemeinschaft betonen, die die Verantwortung hat, Ressourcen zu stellen und Institutionen zu unterstützen." Auf der Konferenz werden Akteure unterschiedlicher Felder zusammen kommen, darunter Vertreter von Regierungen, der Privatwirtschaft, multilateralen Organisationen, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft.

Ban Ki-Moon: "Das Risiko der Tatenlosigkeit ist erheblich"

Macedonia 2016 UNICEF10. Mai 2016 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat zu einem globalen Pakt aufgerufen, der die gemeinsamen Menschenrechte, die Sicherheit und die Würde aller Flüchtlinge und Migranten gewährleistet. Nach Ansicht des UN-Generalsekretärs ist die Reaktion auf die großen Flüchtlings- und Migrationsbewegungen weitgehend unzureichend, die aufgrund von Konflikten, Armut und Katastrophen möglicherweise weiterhin zunehmen werden. 

"Abseits der täglichen Schlagzeilen und erschreckenden Bilder häufen sich vermehrt Spannungen unter den Flüchtlinge und Migranten, sowie in den Ländern und Gemeinden, die sie empfangen", betonte Ban in seinem Bericht an die UN-Generalversammlung mit dem Titel In Sicherheit und Würde: Große Flüchtlings- und Migrationsbewegungen. "Wenn wir eine Sache aus den letzten Jahren gelernt haben, ist es, dass die einzelnen Länder dieses Thema nicht alleine lösen können. Internationale Zusammenarbeit und Maßnahmen, die sich mit großen Bewegungen von Flüchtlingen und Mitraten befassen, müssen gestärkt werden", fügte Ban hinzu. Er forderte außerdem, dass jeder Ansatz die Wahrung der Sicherheit und Würde in großen Flüchtlings- und Migrationsbewegungen aufrechterhalten sollte. Dies sei nötig, um den Ursachen solcher Bewegungen nachzugehen, um Menschen auf der Flucht und an den Grenzen zu schützen und um Diskriminierung zu verhindern und Inklusion zu fördern.

Unter diesem Link finden Sie Ban Ki-moons Artikel "Wir können es uns leisten, zu helfen": http://www.tagesspiegel.de/politik/ban-ki-moon-zur-fluechtlingskrise-wir-koennen-es-uns-leisten-zu-helfen/13569072.html

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