Samstag, 06 Februar 2016
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

UN warnen: Hälfte der Bevölkerung der Zentralafrikanischen Republik hungert

01 20 2016HungerCAR21. Januar 2016 – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schätzt, dass die Hälfte der Bevölkerung der Zentralafrikanischen Republik – fast 2,5 Millionen Menschen – an Hunger leiden. Verglichen mit dem Vorjahr haben sich die Zahlen verdoppelt. Schuld daran sind die bestehenden Konflikte, die zu einer begrenzten Verfügbarkeit von Lebensmitteln führen. "Drei Jahre der Krise fordern einen schweren Tribut von den Einwohnern", sagte der stellvertretende WFP-Landesdirektor, Guy Adoua. "Familien sind oft gezwungen ihr Hab und Gut zu verkaufen, ihre Kinder von der Schule abzumelden und sogar zu betteln. Die Menschen stehen vor dem Nichts ", fügte er hinzu. Nach Einschätzung des WFP leidet jeder sechste Einwohner des Landes unter einer schweren oder extremen Hungersnot. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung leidet unter Nahrungsmittelunsicherheit.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ernennt Botschafter für nachhaltige Entwicklungsziele

Advocates collage for website

19. Januar 2016 – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine Gruppe prominenter Botschafter ernannt, die die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) fördern sollen. Die 17 Ziele waren am 25. September 2015 am UN-Hauptsitz in New York verabschiedet worden.

Alle Nationen haben sich durch die SDGs verpflichtet, die Armut zu beenden, gemeinsamen Wohlstand zu erreichen, Frieden zu schaffen, ein Leben in Würde zu gewährleisten und einen gesunden Planeten für heutige und künftige Generationen zu sichern.

Die Botschafter werden ihre hervorgehobene Position nutzen, um die SDGs als einen Teil der ehrgeizigen und transformativen globalen Entwicklungsagenda zu fördern. Sie sollen wichtige Impulse liefern und den Generalsekretär bei seinen Bemühungen unterstützen, die SDGs bis 2030 zu erreichen.

Die Botschafter werden den universellen Charakter der SDGs fördern und sollen neue Partner gewinnen, um die Finanzierung der SDGs zu ermöglichen. Partnerschaften mit Regierungen, der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft sollen erweitert werden, um einen ganzheitlichen Ansatz zu schaffen.

Die Botschafter:

Ko-Vorsitzende  

John Dramani Mahama

Präsident der Republik Ghana

Erna Solberg

Ministerpräsidentin von Norwegen

Mitglieder:

Ihre Majestät  
Königin Mathilde von Belgien

Ihre Königliche Hoheit
Kronprinzessin Victoria von Schweden

Ihre Hoheit
Moza bint Nasser
Mitbegründerin Qatar Foundation

Richard Curtis
Drehbuchautor, Produzent und Regisseur

Botschafter Dho Young-Shim
Vorsitzender, Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen,  
Initiative für nachhaltiger Tourismus und Armutsbekämpfung

Leymah Gbowee
Leiterin, Gbowee Friedensstiftung

Jack Ma
Gründer und Vorstandsvorsitzender, Alibaba Group

Graça Machel
Vorsitzende, Foundation for Community Development

Lionel Messi
Fußballspieler und UNICEF-Botschafter

Alaa Murabit
Gründerin, The Voice of Libyan Women

Paul Polman
Vorstandsvorsitzender, Unilever

Professor Jeffrey Sachs
Direktor, Earth Institute an der Columbia Universität

Shakira Mebarak
Sängerin, Botschafterin und Gründerin der Pies Descalzos Stiftung,

UNICEF-Botschafterin
Forest Whitaker

Gründer und Geschäftsführer, Whitaker Peace & Development Initiative,
UNESCO Sonderbeauftragter zur Förderung von Frieden und Versöhnung

Professor Muhammad Yunus
Gründer, Grameen Bank

* * * * *

Weitere Informationen zu den SDGs und den Botschaftern finden Sie hier:

https://sustainabledevelopment.un.org/

Medienkontakt:

Arne Molfenter

UNRIC-Verbindungsbüro in Deutschland

Tel.: 0228 815-2773

Email: molfenter (at) un.org

Jemen: Ban Ki-moon fordert Waffenstillstand

12 18 2015YemenWHO19. Januar 2016 - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert die Regierung sowie alle Parteien im Jemen auf, einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand einzuhalten. Außerdem gelte es, eine rasche Wiederaufnahme der bereits verzögerten, Friedensgespräche zu ermöglichen. Ban Ki-moon traf sich am Rande der World Future Energy Summit in Abu Dhabi mit dem jemenitischen Vizepräsidenten und Premierminister Khaled Mahfoudh Abdullah Bahah. Dort äußerte er erneut seine tiefe Besorgnis über den anhaltenden Konflikt, der auch viele zivile Opfer fordere. Der Sondergesandte für den Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, hat angesichts der Verletzung des Waffenstillstands die Friedensgespräche vertagt, um so Konsultationen auf regionaler Ebene zu beschleunigen und ein neues Waffenstillstandsabkommen zu verhandeln. Doch der jahrelange Konflikt zwischen verschiedenen Seiten verhindert eine schnelle Lösung. Tausende Menschen wurden getötet und 2,5 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Außerdem ist die Ernährungssicherheit von 7,6 Mio. Menschen in Gefahr.

Sicherheitsrat hebt Sanktionen gegen Iran auf

650681Council Resolution18. Januar 2016 - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat bekannt gegeben, dass die iranische Bank Sepah und ihr internationales Tochterunternehmen von der Sanktionsliste gestrichen worden sind. Ein Bericht der Vereinten Nationen bestätigt, dass der Iran die erforderlichen vorbereitenden Forderungen umgesetzt hat, was einen weiteren Schritt, in Richtung Lösung der Atomfrage bedeutet.  Der Bericht wurde dem Sicherheitsrat vorgelegt, nachdem die Internationale Atomenergie-Organisation der Vereinten Nationen (IAEA) festgestellt hat, dass die „erforderlichen Maßnahmen“, die im Rahmen des so genannten Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) festgelegt sind, umgesetzt worden sind. Der Iran und sechs weitere Länder - China, Frankreich, Deutschland, Russland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten – haben im Juli 2015 den JCPOA ins Leben gerufen. Dieser beinhaltet auch die Übertragung der Verantwortung auf die IAEA. Somit überprüft und überwacht die IAEA, ob der Iran seinen Verpflichtungen nachkommt.

Seite 2 von 235

2

UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: [email protected]