Sonntag, 26 Juni 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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St. Petersburger Wirtschaftsforum: Ban fordert stärkere wirtschaftliche Zuammenarbeit

StPetersburg16. Juni 2016 – UN Generalsekretär Ban Ki-moon hat beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg die Wichtigkeit wirtschaftlicher Integration und Zusammenarbeit betont. Als einer der Gründungsstaaten und mit einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat, sei die Russische Föderation ein wichtiger Partner. Er forderte diese dazu auf, enger mit der Zivilbevölkerung und Wirtschaftsunternehmen zusammenzuarbeiten. Denn die Geschichte habe uns gezeigt, „dass das Bauen von Brücken und Stärken von Beziehungen langfristen Frieden garantiert.” Für das Jahr 2030 strebe er daher mehr Handel, Transport, Kooperation und Tourismus für Europa an. „Zwar leben wir in Zeiten, die von Gefahren und Herausforderungen geprägt sind, doch gleichzeitig haben die Vereinten Nationen gemeinsame Visionen“, so Ban Ki-moon.

Ban Ki-moon drängt die EU-Mitgliedsstaaten die Ziele zur Nachhaltigen Entwicklung zu erreichen

BanBrussels15. Juni 2016 – Am zweiten Tag seines Besuchs in Brüssel hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon an der Eröffnungsfeier der Europäischen Entwicklungstage teilgenommen. Das von der Europäischen Kommission organisierte Forum versammelt Menschen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, um über Ideen und Erfahrungen zu diskutieren. Der diesjährige Fokus liegt dabei auf den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Agenda 2030. „Nationale Grenzen können niemanden vor dem Klimawandel, neu auftretenden Krankheiten oder wirtschaftlichen Schocks schützen. Dies sind globale Herausforderungen, die wir nur gemeinsam, als große Familie überwinden können“, so Ban Ki-moon auf der Konferenz. Außerdem nahm er an einer Gedenkfeier zu Ehren der Opfer der Bombenanschläge in Brüssel am 22. März dieses Jahres teil und legte einen Kranz am Brüssler Flughafen nieder. „Das war ein abscheulicher Angriff nicht nur auf Belgien, sondern auf die gesamte Menschheit. Die Anschläge trafen Orte, an denen täglich sämtliche Nationalitäten zusammenkommen“, sagte Ban Ki-moon.

Neue UN-Prognose: Weniger Flüchtlinge über Griechenland

465996Die Vereinten Nationen haben ihre Vorhersage für die Zahl der über Griechenland nach Europa kommenden Flüchtlinge drastisch reduziert. Es würden 2016 nur noch 248.000 Menschen über diese Route erwartet, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Anfang des Jahres hatten die UN noch "bis zu eine Million" Flüchtlinge über die Route östliches Mittelmeer vorhergesagt. In den 248 000 sind die bis jetzt angekommenen 156 000 bereits Menschen enthalten. Somit würden im weiteren Jahresverlauf lediglich noch 92.000 neue Flüchtlinge ankommen. Grund für die gekappte Prognose ist dem UNHCR zufolge die geschlossene Balkan-Route und das EU-Abkommen mit der Türkei. Gleichwohl würden Flüchtlinge weiterhin versuchen, nach Europa zu kommen. Durch die Schließung bestimmter Routen steige zudem das Risiko, dass die Menschen die Dienste von Schleppern in Anspruch nähmen und sich ernsten Risiken aussetzten. In den vergangenen Wochen hat die Zahl der Menschen, die sich auf der Route von Libyen nach Italien aufs Mittelmeer wagen, stark zugenommen.

Ban Ki-moon verurteilt Massaker von Orlando als "schreckliche Tat"

678951UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Bluttat von Orlando, bei der mindestens 50 Menschen in einer Diskothek von einem Attentäter erschossen worden sind, als "schreckliche Tat" verurteilt. Sein Mitgefühl und tief empfundenes Beileid gelte den Familien der Opfer und den vielen Verletzten, hieß es in einer Erklärung. Außerdem bekundete Ban seine Solidarität mit den Bürgern und der Regierung der USA.

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