Sonntag, 19 April 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN wollen Abzug aus Jarmuk ermöglichen

626040Die UN wollen für die Flüchtlingsstadt Jarmuk erreichen, dass verbliebene Bewohner abziehen können. Jarmuk liegt am Rand der Hauptstadt Damaskus; von den einst 150.000 Einwohnern lebt noch rund jeder Zehnte hier. Während des syrischen Bürgerkriegs übernahmen Aufständische Jarmuk. Inzwischen sind dort islamistische Kämpfer, die die verbleibende Bevölkerung faktisch als Geiseln halten. Man wolle denen behilflich sein, die Jarmuk vorübergehend verlassen wollten, sagte der Leiter des UN-Flüchtlingshilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Pierre Krähenbühl bei einem Besuch in Damaskus. Über das Schicksal der Menschen in Jarmuk verhandeln UN-Vertreter jetzt mit der
syrischen Regierung.

Ban Ki-moon: „Flüchtlingslager Jarmuk ist schlimmste Hölle“

Jarmuk, Syrien, FlüchtlingslagerAngesichts der katastrophalen Lage im vom IS eingenommenen Flüchtlingscamp Jarmuk in Syrien, hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ein Einschreiten durch die internationale Gemeinschaft gefordert.

Derzeit befinden sich im Lager von Jarmuk rund 18.000 Flüchtlinge, darunter auch 3500 Kinder. Das Lager beginne zunehmend einem „Todescamp" zu ähneln, so Ban. Die Flüchtlinge würden als „menschliche Schutzschilde" in den Kämpfen zwischen Extremisten und Regierungstruppen missbraucht, berichtet der UN-Generalsekretär.

Es sei jetzt höchste Priorität die Lage im Camp zu stabilisieren, humanitären Helfern Zugang zu gewährleisten und eine sichere Passage für Flüchtlinge zu finden. „Wir dürfen nicht einfach danebenstehen und zusehen, wie sich ein Massaker entfaltet", so Ban Ki-moon.

UN-Hilfsappell für Demokratische Volksrepublik Korea

Demokratische Volksrepublik KoreaAngesichts des verbreiteten Hungers in der Demokratischen Volksrepublik Korea fordern die Vereinten Nationen Hilfen im Umfang von 103 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen die fünf UN-Agenturen wie etwa Unicef und die Weltgesundheitsorganisation bedürftige Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und anderen lebensnotwendigen Gütern versorgen.

70 Prozent der Bevölkerung (18 Millionen Menschen) haben keinen Zugang zu einer gesicherten und ausgewogen Lebensmittelversorgung, so die UN-Organisationen. Rund ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren leiden UN-Berichten zufolge an chronischer Mangelernährung.

"Es werden dringend nachhaltige Hilfen benötigt, um die humanitäre Situation im Land zu verbessern", betonte der UN- Koordinator der Vereinten Nationen Ghulam Isaczai.

UN-Sonderbeauftragter kündigt Wiederaufnahme der Zyperngespräche an

Espen Barth Eide, UN-Sonderbotschafter für ZypernNach sechsmonatiger Unterbrechung sollen die Verhandlungen für die Wiedervereinigung Zyperns wieder aufgenommen werden. Das gab der UN-Sonderbeauftragte für Zypern, Espen Barth Eiden, am Dienstag (7.4.2015) bekannt, ohne ein konkretes Datum zu nennen.

Zypern-Griechen und Zypern-Türken hätten sich auf eine Wiederaufnahme der Gespräche unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen "in einigen Wochen" geeinigt, so Eide.

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