Samstag, 27 August 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki Moon fordert rasches Handeln im Kampf gegen Aids

685060UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat von der internationalen Gemeinschaft schnelles und entschlossenes Handeln gefordert, um die Immunschwächekrankheit Aids bis 2030 zu besiegen. Mehr als die Hälfte der weltweit rund 37 Millionen HIV-Infizierten haben immer noch keinen Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, wie Ban während der Welt-Aids-Konferenz sagte. Derzeit bekommen Daten der Vereinten Nationen zufolge nur rund 17 Millionen Menschen Medikamente, die einen Ausbruch von Aids verhindern. Bis 2030 will die Weltgemeinschaft die Epidemie besiegen. «Als internationale Gemeinschaft müssen wir schnell und entschlossen Handeln, um die Ziele zu erreichen, die uns helfen werden, diese Epidemie endlich zu beenden», sagte Ban. Die nötigen Strategien dafür sind ein zentrales Thema der Welt-Aids-Konferenz. Die bis Freitag dauernde Tagung in der südafrikanischen Hafenstadt Durban bringt etwa 18 000 Forscher, Aktivisten und Regierungsvertreter aus rund 180 Ländern zusammen. Gegenwärtig infizieren sich jährlich noch rund 2,1 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Etwa 1,1 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen der Immunschwächekrankheit, vor allem in Afrika.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Anschlag in Nizza

685494Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den Lastwagen-Anschlag in Nizza mit mehr als 80 Toten als «barbarischen und feigen terroristischen Anschlag» scharf verurteilt. In einer Erklärung in der Nacht teilte der Sicherheitsrat sein tiefes Mitgefühl für die Familien der Opfer mit. Ebenso kondolierte er der französischen Regierung. Man hoffe, dass die Täter der terroristischen Tat zur Rechenschaft gezogen würden, hieß es darin.

UNESCO Liste der gefährdeten Weltkulturerbe-Stätten um Stadt in Mali erweitert

07 13 2016OldTowns13. Juli 2016 – Der UNESCO-Auschuss, der für die Auflistung des Weltkulturerbes zuständig ist, hat die Stadt Djenné in Mali auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbe-Stättenhinzugefügt. Aufgrund der instabilen Lage in der Region könnte die Stadt nicht ausreichend geschützt werden. "Zurrzeit können weder Maßnahmen gegen den Verfall der Baukonstruktionen, noch gegen die Erosion der archäologischen Grabungsstätten unternommen werden", teilte die UNESCO mit. Der Ausschuss appelierte zudem an die internationale Gemeinschaft, Mali bei der Aufrechterhaltung und dem Schutz der Stadt zu unterstützen. Die 250 v.Chr. erbaute Stadt Djenné galt als Marktzentrum und wichtiger Umschlagplatz im Trans-Sahara Goldhandel. Im 15. und 16. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Verbreitungszentrum des Islams. Die traditionellen Häuser, von denen bis zu 2.000 erhalten sind, wurden auf kleinen Hügeln zum Schutz vor saisonalen Überschwemmungen gebaut. Das Gebiet in der Niger-Delta Region in Zentral-Mali steht bereits seit 1988 auf der Liste des Weltkulturerbes der Vereinten Nationen.

Südsudan: Waffenstillstand hält an – UN fordert sichere Passage für geflohene Zivilisten

Tomping12. Juli 2016 – Die Mission der Vereinten Nationen im Sudan (UNMISS) hat berichtet, dass der Waffenstillstand im Südsudan, abgesehen von gelegentlichen Schusswechseln, hält. Der Waffenstillstand wurde beschlossen, nachdem in der Hauptstadt Juba Kämpfe zwischen Soldaten der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) und deren Opposition tagelang angehalten hatten. Dem UN-Menschenrechtsbüro zufolge seien seit dem 7. Juli mindestens 272 Menschen getötet worden; unter ihnen 33 Zivilisten. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat derweil die umliegenden Länder dazu aufgerufen, ihre Grenzen offen zu lassen, damit Menschen, die aus Juba geflüchtet sind, diese passieren können. Ersten Schätzungen zufolge sind mindestens 36.000 Menschen durch die Kämpfe vertrieben worden und suchen nun in UNMISS Unterkünften im In- und Ausland Schutz. Die Missionsleiterin Ellen Margrethe Løj appellierte an die verschiedenen Konfliktparteien, sich an die Waffenruhe zu halten und diesen Befehl an alle Sicherheitskräfte weiterzugeben, sodass alle Soldaten in ihre Kasernen zurückkehren. UNMISS berichtete zudem, dass der Flughafen wieder geöffnet sei. Kommerzielle Flüge gebe es aber noch nicht. Ebenso konnten Friedenstruppen in Juba patroullieren. Trotz allem sei man sich sicher, so die Vertreterin des Hohen Kommissars für Menschenrechte, Cécile Pouilly, “dass sich die menschenrechtliche Situation im Südsudan weiter verschlechtern wird.“

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