Freitag, 31 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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"Aus Wut muss handeln werden"

Ban Ki-moonZum Internationalen Frauentag fordert UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ein entschlossenes Handeln gegen Diskriminierung und sexuelle Gewalt gegen Frauen. „Wir müssen diesen Kampf überall aufnehmen", schreibt Ban Ki-moon in einem exklusiven Gastbeitrag für FAZ.NET.

Eine Million Syrer auf der Flucht

syrien heuteDie Flüchtlingswellen aus dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Syrien reißen nicht ab. Die Zahl der Flüchtlinge ist nun, früher als erwartet, auf eine Millionen gestiegen, wie das UN-Flüchtlingswerk UNHCR mitteilte. Allein seit Anfang des Jahres sind etwa 400.000 Menschen aus Syrien geflohen, die meisten von ihnen nach Jordanien und in den Libanon, aber auch in die Türkei, den Irak und nach Ägypten. „Mit einer Millionen Menschen auf der Flucht, weiteren Millionen Vertriebenen innerhalb von Syrien und tausenden Menschen die jeden Tag über die Grenzen gehen, bewegt sich Syrien auf eine absolute Katastrophe zu“, sagte der Hohe Komissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, António Guterres.

 „Wir tun alles Mögliche um zu helfen, aber die Kapazitäten der internationalen humanitären Hilfe sind beinahe ausgelastet“, so Guterres weiter, „Diese Tragödie muss gestoppt werden.“ Die Bevölkerung des Libanon ist durch die Flüchtlingströme um zehn Prozent gewachsen und stellt das Land vor Probleme bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten. Guterres forderte, dass die Nachbarländer jetzt „massiv unterstützt“ werden müssen, da sie ihre Grenzen für die syrischen Flüchtlinge offen halten. Die EU Kommission reagierte bereits gestern, indem dem Libanon weitere 30 Millionen Euro zugesagt wurden, um die Flüchtlingsströme in das kleine Land besser bewältigen zu können.

 

(UNRIC, 6.3.2013)

Pressemappe zum INCB-Jahresbericht

cover2012Heute wurde der Jahresbericht des INCB (International Narcotics Control Board) in Berlin veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über den Stand der Drogenkontrolle in verschiedenen Teilen der Welt. Das INCB versucht außerdem gefährliche Trends zu identifizieren und vorauszusagen sowie notwendige Maßnahmen vorzuschlagen, an denen sich Staaten und internationale Organisationen orientieren können. Unter den folgenden Links finden Sie die Pressemappe sowie den Jahresbericht in voller Länge.

 

Zur Pressemappe: INCB Pressemappe

 

Zum Jahresbericht in allen sechs UN Amtssprachen: INCB

Gewalt gegen Frauen: „Dieses Problem betrifft alle Länder“

543799-womenDie UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau hat ihre 57. Sitzung mit einem Aufruf gegen geschlechtsspezifische Gewalt begonnen. „Der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen, ist ein Frage von Leben und Tod”, sagte der stellvertretende UN-Generalsekretär, Jan Eliasson, bei der Eröffnung der zweiwöchigen Sitzung in New York. „Dieses Problem betrifft alle Länder, selbst die stabilsten und entwickelsten Regionen“, so Eliasson weiter, “es ist ein inakzeptabler Bestandteil des täglichen Lebens und deshalb müssen wir überall und auf allen Ebenen darauf reagieren.“

Nach Angaben der UN-Frauenorganisation UN Women sind in manchen Ländern bis zu 70 Prozent der Frauen im Lauf ihres Lebens mit physischer oder sexueller Gewalt konfrontiert und selbst in Ländern wie den USA, Kanada, Südafrika oder Australien sind 40 bis 70 Prozent der Morde an Frauen auf Gewalt innerhalb einer Beziehung zurückzuführen. Eliasson hob hervor, dass der Schutz von Frauen zudem unerlässlich sei, um Frieden und Entwicklung voranzutreiben und die Millenniumsentwicklungsziele zu erreichen. Die Exekutivdirektorin von UN Women, Michelle Bachelet, fügte hinzu: „Die Welt kann sich die sozialen und ökonomischen Kosten und das menschliche Leid, das diese Gewalt verursacht nicht länger leisten.“

Während der Sitzung sollen Strategien diskutiert werden, wie der Gewalt gegen Frauen und Mädchen vorgebeugt werden kann. Mit Blick auf die Ziele der nächsten zwei Wochen sagte die Vorsitzende der Kommission, die liberianische Botschafterin Marjon V. Kamara: „Wir haben uns hier mit einem klaren Auftrag versammelt: wir wollen eine Welt in der Geschlechtergleichheit selbstverständlich ist und in der Gewalt gegen Frauen und Mädchen der Vergangenheit angehört.“

 

(UNRIC, 5.3.2013)

 

 

 

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