Montag, 08 Februar 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Sahel-Region: 2 Milliarden US-Dollar benötigt

Sahel1Die Vereinten Nationen und ihre globalen humanitären Partner benötigen dringend internationale Hilfen in Höhe von insgesamt 2 Milliarden US-Dollar, um den Menschen in der von Gewalt, Unsicherheit und Nahrungsmittelknappheit schwer getroffenen Sahel-Region zu helfen. 20 Millionen Menschen seien vom Hunger bedroht und dringend auf Lebensmittelhilfen angewiesen – „mehr Menschen als je zuvor“, so UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos. Mit dem strategischen Plan für die Region werde man Widerstandsfähigkeit stärken und Leben retten.

Weitere Informationen (in englischer Sprache) finden Sie hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47065&Cr=sahel&Cr1=#.UvCoi8IweUk

(UNRIC, 4.2.2013)

UN-Generalsekretär Ban besucht Deutschland

447743UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wird vom 29. Januar bis zum 1. Februar zu einem offiziellen Deutschlandbesuch erwartet. In Berlin wird der Generalsekretär Gespräche mit Bundespräsident Gauck, Bundeskanzlerin Merkel, Bundesaußenminister Steinmeier, Bundesinnenminister de Maizière sowie dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, führen.

Am 30. Januar wird Ban im Auswärtigen Amt seinen neuen wissenschaftlichen Beirat vorstellen. Die 26 internationalen Wissenschaftler des Beirats werden die Vereinten Nationen künftig zu Nachhaltigkeitsthemen wie Ernährungssicherheit, Wasserknappheit, Klimawandel und demografische Entwicklung beraten. Der Beirat wird von der UNESCO betreut. UN-Generalsekretär Ban und UNESCO-Generaldirektorin Bokova eröffnen die erste Sitzung gemeinsam mit Bundesaußenminister Steinmeier. Auch ein Termin mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen steht auf dem Programm.

Auf dem UN-Campus in Bonn wird sich der Generalsekretär am 31. Januar mit UN-Mitarbeitern austauschen und dabei auch das neue Gebäude des UN-Klimasekretariats besuchen. Das Gebäude wurde vor einigen Monaten an die UN übergeben und gilt als bauökologisches Modellprojekt. Der UN-Campus in Bonn beherbergt 18 verschiedene Sekretariate und Organisationen, die vor allem im Bereich Umwelt, Klima- und Naturschutz sowie Freiwilligenarbeit tätig sind; für eine nachhaltige Entwicklung weltweit. Dort arbeiten inzwischen rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt.

In Bonn wird Ban außerdem das Haus der Geschichte besuchen und Gespräche mit Vertretern der der nordrhein-westfälischen Landesregierung und dem Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch führen.


Am selben Tag reist der Generalsekretär weiter zur Münchner Sicherheitskonferenz, wo er einer der Hauptredner sein wird und weitere politische Gespräche mit Regierungsvertretern verschiedener Staaten führen wird.

Zentralafrikanische Republik: Beispiellose Brutalität gegen Kinder

Central AfricanChildrenIn der Zentralafrikanischen Republik hat die Gewalt gegen Kinder nach Angaben der Vereinten Nationen beispiellose Ausmaße erreicht. Jugendliche würden verstümmelt, enthauptet und getötet, sagte Leila Zerrougui, Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Die Weltgemeinschaft müsse alles tun, um diesen Konflikt zu beenden, so Zerrougui. Rund die Hälfte der knapp eine Million Flüchtlinge in dem Land sind Kinder. Etwa 6000 Kinder gehörten bewaffneten Gruppen an.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=46985&Cr=central+african+republic&Cr1=#.UuDuCcIweUk

(UNRIC, 23.1.2014)

Syrien-Konferenz: Ban zieht Einladung an Iran zurück

BanMideastUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seine Einladung an den Iran für die am Mittwoch in Montreux beginnenden Syrien-Konferenz zurückgezogen. Der Generalsekretär sei „zutiefst enttäuscht“ über öffentliche Stellungnahmen der iranischen Regierung, die nicht mit zuvor aus Teheran erfolgten Versicherungen, wonach man das offizielle Abschlusskommuniqué der ersten Genfer Konferenz vom Juni 2012 als Basis für die nun beginnenden Gespräche akzeptiere, übereinstimmten, so Bans Sprecher Martin Nesirky in New York.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier:

http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=46962&Cr=syria&Cr1=#.Ut4rosIweUk

(UNRIC, 21.1.2014)

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UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

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