Montag, 21 August 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Flüchtlingskrise: G7-Staaten versprechen mehr Geld

baninjordanIn New York haben Vertreter der G7-Staaten angekündigt, mehr Geld zur Bewältigung der Flüchtlingskrise bereitszustellen. Bei einem Außenministertreffen am Rande der UN-Generalversammlung stellten die G7-Staaten zusammen mit weiteren Ländern Hilfen von insgesamt 1,8 Milliarden Dollar in Aussicht. Diese neuen Mittel sollen dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen und anderen UN-Organisationen zur Verfügung gestellt werden, die sich um Flüchtlinge aus Syrien und anderen Konfliktgebieten kümmern. "Wir sehen uns mit der höchsten Zahl an Flüchtlingen und Vertriebenen seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert", sagte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Und ausgerechnet in dieser Situation "rufen die internationalen Hilfsorganisationen selbst um Hilfe". Es wird damit gerechnet, dass mit diesen neuen Geldern auch Aufnahmeländer wie die Türkei, Libanon und Jordanien unterstützt werden.

Frankreichs Präsident Hollande will politische Lösung für Syrien ohne Assad

645614France GADer französische Staatspräsident François Hollande hat in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung eine politische Lösung für Syrien ohne Machthaber Assad gefordert. „Frankreich ist bereit mit allen Ländern zusammenzuarbeiten, die eine politische Lösung für die Krise in Syrien finden wollen. Allerdings sind wir davon überzeugt, dass Präsident Baschar al-Assad nicht Teil dieser Lösung sein kann“, sagte Hollande. Er legte den Delegierten nahe, sich in Erinnerung zu rufen, wie die „syrische Tragödie“ seinen Anfang genommen hatte: „Die syrische Bevölkerung hat sich gegen die Diktatur Assads erhoben. Eine Diktatur, die mittlerweile über acht Millionen Menschen in die Flucht getrieben hat. Dieses Regime sollte keinen Gnadenerlass erfahren, nur weil mit dem Islamischen Staat ein neuer, ebenso blutrünstiger Gegner entstanden ist.“ Der französische Präsident appellierte gleichzeitig an die Europäer, den vom syrischen Bürgerkrieg bedrängten Flüchtlingen, besseren Schutz zu bieten.

UN-Generaldebatte wird heute eröffnet

GA 2015Die jährliche Generaldebatte der Generalversammlung wird heute gekrönte Häupter, Präsidenten und Premierminister aller Länder in New York zusammen bringen. Wie das Büro des UN-Generalsekretärs mitteilte, wird in diesem Jahr der kleine Inselstaat Tuvalu der besonderen Ehre teilhaftig, den ersten Platz in der Generalversammlung einzunehmen. Dies ging aus der jährlichen Auslosung hervor, die Ban Ki-moon persönlich vorgenommen hat. Der Generalsekretär zeigte sich erfreut darüber, dass das Los auf Tuvalu fiel, seiner Ansicht nach komme dies einem „Symbol im Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel“ gleich. Der kleine Inselstaat mit knapp 11 000 Einwohnern ist unmittelbar vom Klimawandel bedroht. Im Rahmen der neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung, welche von den Vereinten Nationen vor wenigen Tagen beschlossen worden sind, besitzen die Maßnahmen gegen den Klimawandel einen besonderen Stellenwert.

UN-Gipfel zur Nachhaltigkeit beginnt in New York

sDGs photoIn New York hat am Freitag der UN-Nachhaltigkeitsgipfel begonnen. Bei dem bis Sonntag dauernden Spitzentreffen sollen 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Welt bis zum Jahr 2030 verabschiedet werden. Darunter sind die Beseitigung der extremen Armut, die Förderung von Gesundheitsversorgung und Bildung sowie der Kampf gegen den Klimawandel. Der Katalog führt die zur Jahrtausendwende beschlossenen Millenniumsziele fort.

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