Samstag, 05 September 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ashe: Erarbeitung neuer Entwicklungsziele nach 2015 dringend

AsheZum Abschluss der UN-Generaldebatte hat der Präsident der Vollversammlung, John Ashe, die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, mehr für die Umsetzung der Milleniums-Entwicklungsziele zu tun. Die Ausarbeitung einer neuen Agenda nach 2015 sei dringend nötig. Der Botschafter der Inselrepublik Antigua und Barbuda sagte, es liege nun an den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen "Gemeinsamkeiten als Grundlage für ein weiteres Vorgehen" zu finden. Die Weltgemeinschaft müsse mit Entschlossenheit agieren, um die Not in vielen Ländern zu lindern. Viele der Ziele, die im Jahr 2000 festgelegt worden sind, bleiben nach wie vor unerreicht. Die meisten afrikanischen Länder stünden beim Erfolg noch abseits, viel bleibe noch zu tun bei Hunger, Armut, Bildung, Kindersterblichkeit und Wasserversorgung. „Mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben nach wie vor in extremer Armut“, erklärte Ashe. Zweieinhalb von sieben Milliarden hätten keine ausreichende Wasserversorgung und eine Milliarde würden ihre Notdurft im Freien verrichten. „Auch wenn vieles schon getan wurde, bleibt noch so vieles ungetan. Das müssen wir jetzt endlich anpacken“, so Ashe weiter.

(UNRIC, 2.10.2013)

UNHCR: mehr internationale Unterstützung für syrische Flüchtlinge

refugeesUN-Flüchtlingskommissar António Guterres hat syrische Nachbarländer dazu aufgerufen, ihre Grenzen weiterhin für Flüchtlinge geöffnet zu halten. Er forderte zudem von der internationalen Gemeinschaft dringende Unterstützung. Auch Europa und der erweitere Nahe Osten sollten mehr Syrer aufnehmen.

Zu Beginn eines Krisentreffens mit Ministern aus Jordanien, dem Irak, Libanon und der Türkei, bedankte sich Guterres für die großzügige Aufnahme von Flüchtlingen durch diese Länder. Zusammen mit Ägypten leben dort zurzeit bereits 2,1 Millionen Syrer. „Nach wie vor überqueren tausende Flüchtlinge täglich die Grenze zu den benachbarten Staaten“, sagte Guterres und wies darauf hin, dass die Nachbarländer an der Grenze ihrer Möglichkeiten seien und immer größere Probleme hätten, die gewaltigen Flüchtlingsströme zu bewältigen. Es sei an der Zeit für die Weltgemeinschaft, breitere internationale Solidarität zu zeigen und die Last des Syrien-Konflikts gemeinsam zu teilen, verlangte Guterres.

(UNRIC, 1.10.2013)

Ban trifft erstmals syrischen Oppositionsführer

485861UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich erstmals mit dem Chef der syrischen Opposition getroffen. Ban forderte Ahmed Dscharba von der Syrischen Nationalen Koalition auf, an der kommenden Friedenskonferenz für Syrien teilzunehmen. Bans Sprecher Martin Nesirky sagte, Dscharba habe seine Bereitschaft erklärt, eine Delegation zu der Konferenz zu entsenden. Diese ist für Mitte November in Genf geplant.

USA und Russland einigen sich auf Syrien-Resolution

ChurkinErstmals seit Beginn des Syrien-Konflikts vor mehr als zwei Jahren haben sich die fünf Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat auf einen Resolutionsentwurf geeinigt. Der von den USA und Russland ausgehandelte Text sieht die Zerstörung der syrischen Chemiewaffen vor. Wie es heißt, könnte in der Nacht zu Samstag mitteleuropäischer Zeit im Sicherheitsrat darüber abgestimmt werden. Um die Einigung zu ermöglichen, hatten die USA Zugeständnisse gemacht. Auf die konkrete Androhung von Konsequenzen nach Kapitel VII der UNO-Charta, das auch ein militärisches Eingreifen legitimieren würde, wurde verzichtet. Sollte Syrien den Forderungen der Resolution nicht nachkommen, müsste der Sicherheitsrat erneut zusammenkommen und die Konsequenzen im Detail ausformulieren.

(UNRIC, 27.09.2013)

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