Samstag, 25 Juni 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Studie zur Zwangsarbeit: Milliardenprofite mit moderner Sklaverei

389296Durch Zwangsarbeit einschließlich sexueller Ausbeutung werden nach UN-Angaben weltweit Profite in Höhe von jährlich 150 Milliarden Dollar (110 Milliarden Euro) gemacht. Fast zwei Drittel dieser Summe - nämlich 99 Milliarden Dollar - würden durch Zwangsprostitution entstehen, heißt es in einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Weitere neun Milliarden Dollar bringe Zwangsarbeit in der Landwirtschaft ein, hinzu kämen acht Milliarden aus Zwangsarbeit in privaten Haushalten, die ihren Beschäftigten gar keinen oder viel zu geringen Lohn zahlten. 34 Milliarden Dollar werden laut ILO im Bauwesen, Fabriken, dem Bergbau und bei deren Zulieferern mit Zwangsarbeit erwirtschaftet.

Shanghai: Ban trifft Putin

Putin BankiUN-Generalsekretär Ban Ki-moon ist am Dienstag in China mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, zusammengetroffen. Am Rande des CICA-Gipfels in Shanghai sprachen sie etwa über die Lage in Syrien. Außerdem stimmten beide darin überein, die Krise in der Ukraine auf politischem Wege und mit Hilfe eines inklusiven politischen Dialogs beizulegen.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47842#.U3xZS8LwCUk

UN-Hilfe auf dem Balkan läuft an

img-20140518-00920Das Welternährungsprogramm WFP hat weitere Hilfsgüter in die Flutgebiete in Serbien geliefert. Wassertanks, Generatoren und Schlauchboote seien aus einem UN-Nothilfedepot im süditalienischen Brindisi per Flugzeug in die betroffene Region geflogen, wie das WFP in Belgrad mitteilte. Ein weiteres Flugzeug mit Zelten, Wassercontainern und Ausrüstung zur Wasseraufbereitung sollte ebenfalls noch am Montag in Tuzla in Bosnien-Herzegowina landen. Auf Anfrage des Roten Kreuzes wolle man Energiekekse und Fertignahrung aus einem Nothilfedepot in Dubai nach Serbien schicken, um 7.000 Flutopfern zu helfen. Die Nothilfeoperation hat nach WFP-Angaben einen finanziellen Umfang von 1,5 Millionen US-Dollar (1,1 Millionen Euro), um auf die akuten humanitären Bedürfnisse zu reagieren. Die Überschwemmungen sind eine Folge der stärksten Niederschläge auf dem Balkan seit 120 Jahren. Laut der UN-Hilfsorganisation sind rund 600.000 Menschen davon betroffen.

Südsudan: UNICEF warnt vor „Albtraum“ für Kinder

Children SSudanUnternährung und Gewalt bedrohen vor allem die jüngsten Bürger des Südsudans, warnt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Hunderttausende Kinder seien in den am schwersten von der aktuellem Krise betroffenen Gebieten des Landes von Tod und Seuchen bedroht, einschließlich Cholera. „Der Traum eines sicheren und friedlichen Südsudans wird zum lebenden Albtraum für seine Kinder“, so UNICEFs stellvertretende Exekutivdirektorin Yoka Brandt im Vorfeld der am Dienstag in Oslo beginnenden humanitären Geberkonferenz.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47821#.U3m6rcLwCUk

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