Montag, 24 November 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN begrüßt signifikante Fortschritte bei der Hilfe für syrische Kinder

Syria ChildrenDas Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat heute verkündet, dass die Bemühungen, syrischen Kindern zu helfen, Fortschritte machen. So konnten bereits 660.000 Kinder psychologische Unterstützung erhalten, während 770.000 Kindern der Zugang zu Bildungsmaßnahmen ermöglicht wurde.


Es bleibe jedoch noch sehr viel zu tun, da eine komplette Generation syrischer Jugendlicher drohe traumatisiert zu werden. UNICEF-Direktor Anthony Lake unterstrich die Bedeutung der Unterstützung der „Kriegskinder": „Syriens Kindern zu helfen ist eine Investition in Syriens Zukunft. Die Kinder von heute sind die Ärzte, Lehrer, Anwälte und Führungspersonen von morgen."

Sicherheitsrat beschließt gegen ausländische Terrorkämpfer vorzugehen

Terrorism SeccoDer Sicherheitsrat hat eine Resolution verabschiedet, welche die Mitgliedstaaten dazu auffordert, gegen die zunehmende Anzahl ausländischer Terrorkämpfer vorzugehen.

Generalsekretär Ban Ki-moon sieht in den Aktionen ausländischer Terrorkämpfer keine Ursache, sondern eine Konsequenz des Syrienkonflikts. Er betonte, dass der Kampf gegen die Terroristen auf lange Sicht gesehen nicht durch Waffengewalt gewonnen werden könne: „Raketen töten Terroristen, aber eine gute Regierungsführung tötet den Terrorismus. Freie und unabhängige Gesellschaften – frei von Leid, Unterdrückung und Besatzung – das ist es, was den Terrorismus ausrottet".

Die Resolution wurde vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl ausländischer Kämpfer, die sich dem IS- Terror anschließen, angenommen. Die Mitgliedstaaten sind dazu aufgerufen miteinander zu kooperieren um die Anwerbung und Ausreise ausländischer Kämpfer zu unterbinden und die direkte und indirekte Unterstützung des Terrorismus zu bekämpfen.

Ebola-Epidemie: Vorbereitungsteams der UN-Sondermission erreichen Westafrika

SierraLeone Ebola

Ein erstes Vorbereitungsteam der UN-Sondermission zur Bekämpfung von Ebola hat in Ghana begonnen, das Hauptquartier der Mission aufzubauen. So soll das Fundament für ein effektives Vorgehen gegen den Ebola-Ausbruch in Westafrika geschaffen werden. Ein weiteres Vorbereitungsteam traf in Liberia ein.

Sechs Monate nachdem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der erste Ebola Fall in West Afrika gemeldet wurde, haben die Generalversammlung und der Sicherheitsrat vergangene Woche eine UN-Mission beschlossen, um den Ebola Ausbruch einzudämmen. Zur Finanzierung der Mission wurde eigens ein von mehreren Gebern finanzierter Treuhandfonds eingerichtet.

Nach neuesten WHO-Zahlen gibt es 5.843 Ausbruchsfälle und 2.803 Todesfälle, die von den Gesundheitsministerien in Guinea, Liberia und Sierra Leone gemeldet wurden.

Erste UN-Weltkonferenz zu indigenen Völkern in New York

world conference indigenous people

Die Generalversammlung hat heute in New York die erste Weltkonferenz zu indigenen Völkern eröffnet.Zu der zweitägigen Konferenz werden mehr als tausend indigene und nicht-indigene Delegierte erwartet, um sich über die Durchsetzung der Rechte indigener Völker auszutauschen.

Indigene Völker repräsentieren eine erstaunliche Vielfalt: Es gibt über 5000 unterschiedliche Bevölkerungsruppen in mehr als 90 Ländern, die ungefähr fünf Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Diese Menschen haben ein besonderes Selbstverständnis, eine starke Bindung zu traditionellem Territorium und einen einzigartigen kulturellen Hintergrund.

Das Ziel dieser Weltkonferenz soll es sein, ein Abschlussdokument hervorzubringen, durch das die Rechte indigener Völker durchgesetzt und die Milleniumsentwicklungsziele vorangebracht werden können.

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