Mittwoch, 26 Juli 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Slowakischer Außenminister zum Präsidenten der UN-Generalversammlung gewählt

723885Miroslav01. Juni 2017 - Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den slowakischen Außenminister Miroslav Lajcák zum Präsidenten ihrer bevorstehenden 72. Tagung gewählt.

Nach seiner Wahl im UN-Hauptquartier in New York nannte Lajcák sechs Themen, die für ihn in der bevorstehenden Amtszeit besonders wichtig seien: Menschen; Frieden und Prävention; Migration; Nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und Klimaschutz; sowie Menschenrechte, die sich als übergeordnetes Prinzip überall in seiner Arbeit wiederspiegeln sollen.

„Ich denke, dass wir mehr tun können, um die UN den Bürgern näher zu bringen“, so Lajcák und forderte zudem größeres Vertrauen zwischen den Vereinten Nationen und seinen Mitgliedern.
„[…] Ich möchte mein Mandat verwenden, […] um die Rolle der Vereinten Nationen zu stärken. Wir leben in schwierigen Zeiten, und deshalb glaube ich, dass wir die Vereinten Nationen mehr denn je brauchen; eine starke und effiziente UN“, sagte Lajcák.

UN-Generalsekretär António Guterres lobte den zukünftigen Präsidenten: „Außenminister Lajcák hat immer […] starkes Engagement für jene Prinzipien unter Beweis gestellt, die die Arbeit der Vereinten Nationen bestimmen".

Miroslav Lajcák wird am 12. September das Amt vom derzeitigen Präsidenten Peter Thompson aus der Republik Fidschi übernehmen.

Sri Lanka: UN-Hilfstruppen kämpfen gegen Monsun-Überschwemmungen und Erdrutsche

05 30 2017SriLanka31. Mai 2017 – Aufgrund schwerer Wirbelstürme auf Sri Lanka hat die Internationale Organisation für Migration der Vereinten Nationen (IOM) Hilfstruppen in die betroffenen Gebiete geschickt.

Seit vergangenen Freitag setzte immer wieder starker Monsunregen ein. Schätzungen zufolge liegt die Todeszahl bei 177 Menschen, während Weitere 109 noch vermisst werden. Die meisten Menschen seien durch Erdrutsche ums Leben gekommen. Die Überschwemmung sei vermutlich die Schlimmste seit Mai 2003, heißt es seitens des IOMs.

UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich „zutiefst besorgt über die verheerende Wirkung des Wirbelsturms Mora auf Sri Lanka und Bangladesch“ und fügte hinzu, dass die Vereinten Nationen „bereit seien, die von der Regierung geführten Maßnahmen in beiden Ländern zu unterstützen“.

Die sri-lankische Regierung hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten.

Afrika: Generalsekretär Guterres fordert auf G7-Gipfel Investitionen in die Jugend

708188Guterres29. Mai 2017 - Auf dem Treffen der G7-Staaten hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres die Führungsmächte aufgefordert, in die Jugend zu investieren. Der Fokus solle dabei auf Investitionen in Bildung und Technologien in Afrika liegen.

Afrika habe die am schnellsten wachsende Jugendpopulation auf der Welt, die in Sachen Bildung und zukünftigen Berufen unterstützt werden müssen, fügte Guterres hinzu. Zudem müssen die Investitionen in die Jugend Bildung und Training für Mädchen und Frauen beinhalten.

Der Generalsekretär warnte die Staaten bei dem Zwei-Tages-Treffen im italienischen Taormina: „Ein Scheitern könnte dramatische Konsequenzen für das Wohlbefinden der Menschen in Afrika bedeuten. Hohe Jugendarbeitslosigkeit […] könne die Entwicklung aufhalten, zu Frustration und Entfremdung führen, was wiederrum eine Bedrohung für den globalen Frieden und die Sicherheit werden kann“.

Die Investitionen werden dabei helfen, die Nachhaltigen Entwicklungsziele und Afrikas sozioökonomischen Wandel, bekannt als Agenda 2063, zu erreichen.

Syrien: UN-Ermittler finden Beweise für Einsatz von Giftgas

722760Disarmament24. Mai 2017 – Eine Ermittlungsmission hat in Syrien Beweise für den Einsatz von Senf- und Sarin-Gas gefunden, erklärte die Hohe Repräsentantin für Abrüstungsangelegenheiten Izumi Nakamitsu.

„Der erneute Einsatz von Giftgas ist entsetzlich und kann nur als eine Verletzung der Grundsätze des Völkerrechts angesehen werden“, sagte Nakamitsu vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Die Organisation zur Verhinderung des Einsatzes chemischer Waffen (OPCW) setzte nach den Vorfällen in Um Hosh am 16. September 2016 und in Khan Shaykhoun am 04. April 2017 zwei Aufklärungsmissionen ein, die den möglichen Einsatz chemischer Waffen überprüfen sollten.

Die Ermittler führten Interviews, untersuchten Dokumente und entnahmen Blutproben. Aufgrund der vorherrschenden Sicherheitslage konnten sie allerdings nicht zu den mutmaßlichen Einsatzorten vordringen.

Izumi Nakamitsu betonte abschließend, dass derzeit alle gesammelten Materialien analysiert werden und das Ergebnis noch nicht endgültig sei.

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