Freitag, 01 August 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban spricht nach Bergwerksunglück in Türkei Beileid aus

580853UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Angehörigen der mehr als 280 Toten des Bergwerkunglücks in der Türkei sein Beileid ausgesprochen. Die Tragödie habe ihn zutiefst traurig gestimmt, sagte Ban. Er hoffe gemeinsam mit den Angehörigen und Überlebenden darauf, dass die Ursache schnell aufgeklärt werden könne und dass Maßnahmen ergriffen würden, die derartige Unfälle zukünftig verhindern. Die Katastrophe gilt als schlimmste dieser Art weltweit seit fast 40 Jahren.

UNHCR: Zahl der Flüchtlinge erreicht Rekordhoch

14612Bewaffnete Konflikte und andere Gewaltausbrüche haben so viele Menschen wie wahrscheinlich nie zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg in ihrem eigenen Land in die Flucht getrieben. 33,3 Millionen Kinder, Frauen und Männer waren dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) zufolge Ende des vergangenen Jahres sogenannte Binnenflüchtlinge. Das seien 4,5 Millionen Menschen mehr als 2012 und damit ein weiterer trauriger Rekord. Der Anstieg der Binnenvertreibung setzt sich dem Bericht zufolge besonders stark durch den Bürgerkrieg in Syrien fort. Dort ergreife etwa alle 60 Sekunden eine Familie die Flucht, täglich mache der Krieg 9600 Syrer zu Vertriebenen im eigenen Land. Weit mehr als 6,5 Millionen Syrer sind derzeit Binnenflüchtlinge, weitere mehr als 2,5 Millionen Syrer sind bisher in andere Staaten geflohen.

Erste Frau kommandiert UN-Blauhelme

588252Generalmajorin Kristin Lund ist von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zur Oberbefehlshaberin der Blauhelm-Truppe auf Zypern ernannt. Die Norwegerin soll den Posten der sogenannten UNFICYP-Truppe im August von ihrem chinesischen Vorgänger Chao Liu übernehmen. Lund hat 34 Jahre Erfahrung in der norwegischen Armee und bei den UN-Truppen. Sie diente unter anderem in Libanon und in Ex-Jugoslawien sowie bei der Operation Desert Storm in Saudiarabien 1991. Sie war auch mit Nato-Einheiten in Afghanistan im Einsatz.

UN-Bericht zur Versorgung mit Trinkwasser

451874Die weltweite Versorgung mit sauberem Trinkwasser und hygienischen Toiletten hat sich verbessert. Doch von der Entwicklung profitieren vor allem Wohlhabende in den Städten. Bei der Trinkwasserversorgung und bei Sanitäreinrichtungen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) seit 1990 grosse Fortschritte erzielt worden. 2,3 Milliarden Menschen erhielten neu Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und fast zwei Milliarden Menschen wurden mit sanitären Anlagen versorgt, wie die beiden UN-Organisationen in einem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht schreiben. 116 Länder haben das Entwicklungsziel der UN bei der Wasserversorgung und 77 bei Sanitäreinrichtungen bereits erreicht. Gemäss den Millenniumszielen soll die Zahl der Menschen ohne Wasserversorgung und Toiletten von 1990 bis 2015 halbiert werden.

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