Donnerstag, 11 Februar 2016
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

Libanon: UN verurteilt Anschlag in Beiruter Vorort

12 11 2015Beirut Lebanon

12. November 2015 - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und seine Sonderbeauftragte im Libanon, Sigrid Kaag, haben den Terroranschlag in dem Beiruter Vorort Burj al-Barajneh scharf verurteilt. "Er ist zutiefst betrübt über die hohe Zahl der Todesopfer und der Verletzten. Seine Gedanken gelten den Familien der Opfer sowie dem Volk und der Regierung des Libanon. Er wünscht den Verletzten baldige Genesung“ sagte Bans Sprecher in New York. In der Erklärung sicherte Ban Ki-moon den libanesischen Institutionen die Unterstützung der Vereinten Nationen zu , einschließlich der libanesischen Streitkräfte und Sicherheitsdienste, bei ihren Bemühungen die Sicherheit des Libanons und seiner Bevölkerung zu gewährleisten. "Er hofft, dass diese verabscheuungswürdige Tat die relative Ruhe, die im vergangenen Jahr im Land herrschte, nicht zerstören wird". Ban appelliert erneut, dass alle Parteien weiter daran arbeiten, die Stabilität und Sicherheit des Libanons zu erhalten. Seine Erklärung schloss er mit der Forderung, dass die Verantwortlichen für diesen terroristischen Akt rasch vor Gericht gestellt werden sollten.

Ban warnt: Kürzung der Gelder für Entwicklungszusammenarbeit ist keine Lösung in der aktuellen Flüchtlingskrise

11 11 2015Asylum Seekers11. November 2015 - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat davor gewarnt, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit zu kürzen, um so die Kosten der Flüchtlingskrise zu decken. Diese Maßnahme sei kontraproduktiv, so Ban. "Wir bemühen uns, der ehrgeizigen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung gerecht zu werden. Deswegen fordert der Generalsekretär alle Regierungen auf, die internationale Entwicklungszusammenarbeit zu verbessern", sagte sein Sprecher. Bans‘ Mahnung kommt vor dem G-20 Gipfel, der dieses Wochenende im türkischen Antalya stattfindet. Dort kommen Vertreter der wichtigsten Industrienationen zusammen, um unter anderem über Entwicklung zu sprechen. Ban wird ebenfalls teilnehmen.

 

Sicherheitsrat: Burundi durchgeht eine tiefe politische Krise

9. Nove652655Feltman Burundimber 2015 – Nach Ansicht der UNO befindet sich Burundi an einem kritischen Punkt. Eine tiefe politische Krise und schnell eskalierende Gewalt mit schwerwiegenden Folgen für die Stabilität des Landes seien nur eines der Probleme, berichtete der UN-Untergeneralsekrtetär für politische Angelegenheit, Jeffrey Feltman, dem Sicherheitsrat. Regelmäßig werden Leichen in die Straßen der Hauptstadt Bujumbura geworfen. Deswegen fliehen Tausende von Menschen. Feltman sagte dem Rat weiter, dass mehrere Stadtteile, vor allem dort, wo Oppositionsgruppen gegen den Präsidenten vermutet werden, von nächtliche Schüsse und Granatexplosionen bedroht sind. "Traumatisierte Bewohner entdecken häufig die verstümmelten Leichen ihrer Nachbarn, die Opfer einer Hinrichtung geworden sind", so Feltman. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein und der Sonderberater des UN-Generalsekretärs zur Verhütung von Völkermord, Adama Dieng, äußerten die Sorge, dass sich Burundi an einem kritischen Punkt befinde und dass der Rat intervenieren könnte, um eine Wiederholung der Kriegsschreckens zu verhindern.

WHO: Die Übertragung des Ebola- Virus in Sierra Leone ist gestoppt

7. Nove16245330521 unmeer slmber 2015 - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erklärt, dass die Übertragung des Ebola-Virus in Sierra Leone gestoppt worden ist. Mit 42 Tagen sind zwei Ebola-Virus Inkubationszyklen vergangen. Seit diesem Zeitpunkt hatte es bei keine Menschen mehr einen positiven Bluttest gegeben. Dies macht Hoffnung, dass es im ganzen Land keine Neuinfektionen mehr gibt und sich das Gesundheitssystem wieder neu organisieren kann.
„Seit dem Ersten Ebola-Fall in Sierra Leone im Mai 2014, haben sich ingesamt 8.704 Menschen infiziert. Davon sind 3.589 gestorben, 221 von ihnen Arbeitskräfte im Gesundheitswesen. An diese Menschen erinnern wir an diesem Tag ", sagte Dr. Anders Nordström , WHO- Vertreter in Sierra Leone.
Das Land tritt nun eine 90 -Tage-Frist an, in der die WHO Sierra Leone weiter unterstützt und überwacht. Diese wird bis im 5. Februar 2016 dauern. In dieser Phase ist es entscheidend, dass neue Fälle des Ebola-Virus mögichst früh erkannt werden.

Seite 10 von 235

10

UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: [email protected]