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UN-Generalsekretär Guterres: Situation in Myanmar ist "ein Albtraum für die Menschheit"

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29 September 2017 - Wegen der humanitären Krise in Myanmar hat UN-Generalsekretär António Guterres zu schnellem Handeln gedrängt. Die aktuelle Situation bezeichnete er als "Nährboden für Radikalisierung und als gravierendes Risiko für die schutzlosen Menschen", von denen knapp 94% der muslimischen Minderheit der Rohingya angehören.

In der gestrigen Sitzung des Sicherheitsrates zur Situation in Myanmar bezeichnete Guterres die Geschwindigkeit der aufeinanderfolgenden Ereignisse in dieser Flüchtlingskatastrophe als „weltweit einmalig“ und die Situation als „Albtraum der humanitären Lage und der Menschenrechte“. Zeugen berichten von brennenden muslimischen Dörfern sowie von Plünderung und Einschüchterungen. Die Behörden in Myanmar melden, dass mindestens 176 der 471 muslimischen Dörfer im Norden Rakhine vollständig verlassen wurden.

Erklärung des UN-Generalsekretärs im Video.

UN-Generalsekretär Guterres: “Es ist Zeit, den Menschenhandel auszumerzen.“

73664528. September 2017 – „Die Zeit ist jetzt gekommen, um geschlossen zusammen zu stehen und diese furchtbaren Praktiken auszumerzen“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres angesichts der Millionen Opfer des Menschenhandels bei einem hochrangingen Treffen. Bei dem Treffen verstärkten die Mitgliedstaaten in einer politischen Erklärung ihre Absicht, den Aktionsplan der Vereinten Nationen gegen weltweiten Menschenhandel, umzusetzen. „Der Menschenhandel ist überall um uns herum, in allen Regionen der Welt“, sagte Guterres und bezog sich auf Praktiken wie Zwangsarbeit, Zwangsprostitution, Anwerbung von Kindersoldaten und anderen Formen der Ausbeutung und des Missbrauchs. In den vergangen Jahren haben ansteigende Konflikte, Instabilität und wirtschaftliche Unsicherheiten neue Herausforderungen mit sich gebracht. „Millionen von Kindern, Frauen und Männern fliehen aus ihren Ländern in Sicherheit, um anschlißend gnadenlosen Menschen ausgeliefert zu sein“, sagte Guterres.
Im Rahmen des hochrangigen Treffens haben sich ebenfalls der Präsident der Generalversammlung, Miroslav Lajčák, die Botschafterin des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), Mira Sorvino, und die Vertreterin für Zivilgesellschaft, Grizelda Grootboom - selber Opfer von Menschenhandel -, mit der Thematik befasst. 

17 Ziele - 17 Fragen: UN Bonn startet eine neue Video-Serie

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27. September 2017 - UN Bonn startet am 2. Oktober eine neue Video-Serie mit dem Titel „17 Goals – 17 Questions“. Darin werden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Verschiende UN-Organisationen und NGO's aus Bonn und außerhalb stellen dir in einer knappen Minute jeweils eines der 17 Ziele vor und erklären, wieso das Ziel wichtig ist und wie es bis 2030 erreicht werden kann.
Hier siehst du schon einmal den Trailer! 

 

 

 

 

UN-Menschenrechtsexperten fordern Mitgliedstaaten auf Rohingya dringend zu helfen

09 26 2017 UNHCR RF212742227. September 2017 – Einen Monat nach den Angriffen auf polizeiliche Außenposten in der Provinz Rakhine in Myanmar, haben sieben UN-Rechtsexperten die Regierung aufgefordert, die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya zu beenden. Sie appellierten außerdem an die Weltgemeinschaft, über ihre Versprechen hinaus aktiv zu werden und die Menschen zu retten. „Es gab glaubwürdige Annahmen über schwere Menschenrechtsverletzungen und Missbräuche gegen die Rohingya, einschließlich außergerichtlicher Tötungen, übermäßigem Einsatz von Gewalt, Folter und Misshandlung, sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt und Zwangsvertreibung sowie die Verbrennung und Zerstörung von über 200 Rohingya Dörfern und zehntausenden von Häusern," berichteten die Experten in einer Stellungnahme, die vom Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte veröffentlicht wurde. Schätzungen zufolge sind bereits mehr als 430.000 Menschen nach Bangladesch geflüchtet, seit die Gewalt ausgebrochen ist. 

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