Samstag, 04 Juli 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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80 Tonnen Hilfsgüter für Nepal

Nepal, Erdbeben, UNICEF, EUDas UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) und die Europäische Union haben gemeinsam 80 Tonnen Hilfsgüter wie Zelte, Decken, Medikamente und Hygieneartikel nach Nepal geflogen. Die Güter sollen besonders den rund zwei Millionen Kindern, die vom Erdbeben betroffen sind, zugutekommen.

Laut UNICEF-Bericht wurde die Luftbrücke durch eine 400.000 Euro-Spende des Europäischen Amtes für humanitäre Hilfe (ECHO) ermöglicht. Inzwischen haben 40 Tonnen Hilfsgüter Nepal erreicht. Weitere Hilfsflüge starten mit Unterstützung der EU diese Woche von Dubai aus nach Kathmandu.

Die nepalesische Regierung, UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben außerdem eine große Masern-Impfkampagne gestartet. In den kommenden Wochen sollen 500.000 Kinder unter fünf Jahren gegen Masern und Röteln geimpft werden. UNICEF befürchtet, dass die schlechten Hygiene-Bedingungen zu einem neuen Ausbruch der Krankheit führen könnten. ''Wir tun alles, um die Gefahren für die nepalesischen Kinder zu reduzieren. Sie mussten schon genug durchmachen", erklärte UNICEF-Vertreter Tomoo Hozumi.

Syrien: Neue Friedensgespräche

Special Envoy Staffan de Mistura, Ambassador Hussam Edin Aala of SyriaIn Genf haben am Dienstag neue Friedensgespräche begonnen, um eine politische Lösung im Syrien-Konflikt zu finden. 40 syrische Gruppen, die syrische Regierung und die fünf permanenten Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sollen an den Gesprächen teilnehmen.

Die Gespräche sollen einige Wochen andauern und die Umsetzung des Abkommens der Syrien-Konferenz 2012 klären. Unter anderem wurde eine Übergangsregierung gefordert, die aus Vertretern der jetzigen Regierung sowie der Opposition und anderen Gruppen bestehen soll.

Die internationale Gemeinschaft nutze jede Möglichkeit, um die Gewalt im Land zu reduzieren, erklärte der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura. "Wir können es uns nicht leisten, es nicht zu versuchen. Eines Tages werden die Waffen ruhen. Je schneller dies geschieht, desto mehr Menschenleben werden gerettet ", sagte er.

Jemen: UN fordert Zugang zu Flughäfen

Jemen, SanaaUN-Hilfsorganisationen haben einen ''sicheren und verlässlichen'' Zugang zum Hauptstadtflughafen Sanaa gefordert, um Hilfsgüter zu transportieren. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Johannes van der Klaauw, nannte ihn eine ''essenzielle Lebenslinie''.

''Ohne Zugang zu den Flughäfen sind Hilfsorganisationen nicht imstande, Mitarbeiter und lebenswichtige Güter bereitzustellen'', erklärte der UN-Koordinator.

Laut Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) beschädigten Luftangriffe die Start- und Landebahnen am Hauptstadtflughafen schwer. Durch die Reparaturarbeiten seien keine Flüge möglich.

"Ich fordere ein Ende der Luftangriffe auf Flughäfen im Jemen. Hilfsorganisationen müssen die vom Konflikt betroffenen Menschen erreichen können", so Klaauw.

Mehr als 1000 Menschen sind in den Kämpfen im Jemen bereits getötet worden. Während der vergangenen Monate flüchteten ca. 300.000 Menschen. In Aden, der viertgrößten Stadt im Jemen, sind Bewohner von der Elektrizitäts- und Wasserversorgung abgeschnitten.

UN-Organisationen bemühen sich, wichtige Güter in das Land zu bringen. In der Golfnation erschweren die Sicherheitslage sowie ein Mangel an Treibstoff die Hilfsgütertransporte. Jemen importiert fast 90% der Nahrungsmittel aus dem Ausland.

DR Kongo: UN-Helikopter angegriffen

Beni, DR KongoDer Leiter der UN-Stabilisierungsmission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) hat die gestrige Attacke auf einen UN-Helikopter verurteilt.

Martin Kobler bezeichnete den Angriff als "nicht tolerierbar". Der Vorfall werde die UN nicht davon abbringen, die Zivilbevölkerung in dem Land zu schützen. Die UN werde gegen die Täter vorgehen, erklärte Kobler.

Die Attacke ereignete sich am Morgen des 4. Mai, nahe der Stadt Beni. Eine noch nicht identifizierte Gruppe bewaffneter Männer feuerte auf den UN-Helikopter.

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