Sonntag, 24 Mai 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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„Globale Ziele werden globale Realität“: Ban Ki-moon wirbt für Klimaschutz

Earth Day concert, Ban Ki-moonUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat 2015 zum Jahr des weltweiten Klimaschutzes erklärt. Beim jährlichen Earth Day Konzert in Washington D.C., bei dem Musiker wie Usher, No Doubt und Mary J. Blige auftraten, forderte Ban die Zuschauer auf, sich für Diversität und Entwicklung einzusetzen. „Diese Generation hat die Kraft, etwas zu verändern", betonte Ban Ki-moon.

Der Appell des UN-Generalsekretärs läuft parallel zum Start der Post-2015-Entwicklungsagenda und der neuen Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), mit denen Armut und Klimawandel bekämpft werden sollen.

Ban Ki-moon fordert sofortige Waffenruhe im Jemen

Jemen, Ban Ki-moonUN-Generalsekretär Ban hat auf die zunehmend ernste Lage im Jemen hingeweisen und eine führende Rolle der UN gefordert, um den Konflikt zu lösen. "Die Nahrungsmittelunsicherheit ist höher als in den ärmsten Teilen Afrikas. Der Krieg im Jemen bedroht die Stabilität der Region, unter UN-Leitung geführte Verhandlungen sind der Weg aus der Krise", betonte er in einer Rede in Washington.

Hunderte Menschen wurden in dem Konflikt bereits getötet. Ein Drittel der Kämpfer sind laut UNICEF-Angaben Kinder. Es gibt mindestens 150.000 Flüchtlinge. Das Flüchtlingscamp in Jarmuk, in dem die Menschen zwischen syrischen Regierungstruppen und Extremisten gefangen sind, ist besonders betroffen.

Bei Treffen mit US-Regierungsvertretern sprach der UN-Generalsekretär auch über die Arbeit der Vereinten Nationen in anderen Bereichen und lobte den Fortschritt im Kampf gegen Ebola, Armut und Klimawandel.

Mali: Anschlag auf UN-Basis

Mali, Ansongo, Gao, UN Stabilization Mission in Mali (MINUSMA)Bei einem Selbstmordanschlag auf UN-Truppen im Norden Malis sind drei Zivilisten getötet und neun UN-Soldaten verletzt worden.

Gestern war ein Kleintransporter am Eingang des Stützpunktes der UN-Militärmission (MINUSMA) in Ansongo, in der Gao-Region, explodiert. Die UN verurteilte die Attacke als "feige und abscheuliche" Tat.

„Der Anschlag wird die UN-Truppen nicht von ihrem Ziel abbringen, für Frieden und Sicherheit im Land zu sorgen", so der Leiter der UN-Militärmission Mongi Hamdi.

UNICEF verstärkt humanitäre Hilfe in Syrien

Jarmuk, SyrienTrotz schwieriger Bedingungen konnten Hilfsgüter in den Nordosten Syriens geliefert werden, so UNICEF-Sprecher Christophe Boulierac. Unter anderem wurden Hygieneartikel, Medikamente und Produkte zur Wasseraufbereitung in die Region gebracht, um den 2,3 Millionen Bedürftigen zu helfen.

„Diese Lieferung ist ein Durchbruch, aber noch nicht genug. Wir müssen mehr tun, um den sieben Millionen Kindern, die vom Konflikt betroffen sind, zu helfen", berichtet Hanaa Singer, UNICEF Beauftragte in Syrien.

Der Leiter des UN-Flüchtlingshilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Pierre Krähenbühl spricht außderdem von „positiven Entwicklungen" hinsichtlich der Kooperation mit der syrischen Regierung, um die Situation in Jarmuk zu verbessern. Der Zugang für Hilfstransporte zu den Flüchtlingen im Camp sei erleichtert worden, so Krähenbühl.

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