Dienstag, 05 Mai 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Vereinte Nationen stellen Weltwasserbericht vor

Indische Männer verlangen nach WasserZwei Tage vor dem Weltwassertag stellen die Vereinten Nationen ihren Bericht dazu vor. Präsentiert wird der Weltwasserbericht in Neu Delhi in Indien - einem Land, in dem Millionen Menschen nicht genug Wasser haben oder verseuchtes Wasser trinken müssen.

Der Weltwassertag widmet sich in diesem Jahr der nachhaltigen Entwicklung. Die Vereinten Nationen haben sich in ihren Milleniumszielen dazu verpflichtet, die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bis Ende des Jahres zu halbieren.

Ban Ki-moon mahnt Israelis und Palästinenser zu neuen Verhandlungen

Palästinensische Farmer bei der Olivenernte vor israelischen Siedlungen. Foto: UNRWA Archives/Alaa GhoshehBan Ki-moon hat Israel nach der Parlamentswahl zu neuen Friedensverhandlungen mit den Palästinensern aufgerufen.

Der UN-Generalsekretär fordert von der zukünftigen israelischen Regierung, die Vorbedingungen für einen dauerhaften Frieden in Nahost und für einen palästinensischen Staat zu schaffen. Dazu gehöre auch, den illegalen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten zu unterbinden.

Der UN-Generalsekretär wendet sich damit explizit gegen die Wahlkampfaussagen von Benjamin Netanjahu: Der Ministerpräsident hatte erklärt, dass es mit ihm als Regierungschef keinen Palästinenserstaat geben werde.

WHO verstärkt Hilfsappell für Syrien

Syrischer Flüchtling mit KindDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts der medizinischen Bedingungungen in Syrien Alarm geschlagen: Die Situation der Zivilisten vor Ort hat sich in den letzten Monaten noch einmal dramatisch verschlechtert.

Große Teile der syrischen Bevölkerung sind laut WHO derzeit nicht erreichbar für eine medizinische Grundversorgung. Impfstoffe fehlen, und der Zugang zu ausreichend Trinkwasser ist nicht in allen Landesteilen gesichert. Zudem droht die Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Auch chronische Erkrankungen nehmen zu.

Schon im Februar hatte die WHO einen dringenden Hilfsappell veröffentlicht: Über eine Milliarde US-Dollar würde benötigt, um die Gesundheitsversorgung von Millionen Menschen in Konfliktgebieten zu sichern - mehr als die Hälfte des Geldes allein in Syrien.

In dem seit vier Jahre tobenden Bürgerkrieg sind über als 215.000 Menschen getötet worden, so die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, darunter mehr als 66.000 Zivilisten. Seit Anfang Februar seien in Syrien über 5000 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen.

Kritisch ist die Lage derzeit aber auch im Irak, in Zentralafrika und im Südsudan.

UN-Sonderberichterstatter Shaheed besorgt über Todesstrafe im Iran

UN-Sonderberichterstatter für den Iran Ahmed Shaheed UN-Sonderberichterstatter Ahmed Shaheed ist beunruhigt über die Menschenrechtslage im Iran. Auch seit der Wahl des reformorientierten Präsidenten Hassan Ruhani vor zwei Jahren habe sich die Situation weiter verschlechtert, so Shaheed.

Insbesondere die häufige Vollstreckung der Todesstrafe gebe Anlass zur Sorge. In diesem Jahr wurden bereits 252 Menschen hingerichtet, im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 753 - darunter 25 Frauen und 13 Minderjährige. Dies sei die höchste Hinrichtungszahl seit 13 Jahren gewesen. Der Iran bleibe damit das Land mit den meisten Exekutionen pro Einwohner.

Dies sei umso besorgniserregender, als die meisten Todesurteile für Drogendelikte oder Vergehen wie Ehebruch, Sodomie und "vage formulierte Verstöße gegen die nationale Sicherheit" verhängt würden, sagte Shaheed. Er rief Teheran zu einem Moratorium für die Todesstrafe auf.

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