Mittwoch, 16 April 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Afghanistan: Zahl ziviler Opfer deutlich gestiegen

unamaIm Afghanistan-Konflikt sind im Jahr 2013 deutlich mehr Zivilisten getötet oder verletzt worden als im Jahr zuvor. Die Zahl der zivilen Opfer hat sich gegenüber 2012 um 14 Prozent auf 8615 erhöht. Das geht aus einem neuen Jahresbericht der UN-Hilfsmission in Afghanistan (UNAMA) hervor. 2959 Menschen, darunter 561 Kinder, wurden getötet, 5656 Menschen verletzt, so UNAMA.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47107&Cr=afghan&Cr1=#.UviYf8IweUk

Den vollständigen UNAMA-Report finden Sie hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47107&Cr=afghan&Cr1=#.UviYf8IweUk

Winterspiele in Sotschi: UN-Generalsekretär übt klare Kritik an Russland

579148Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Homophobie mit deutlichen Worten kritisiert. "Wir alle müssen unsere Stimme erheben gegen Attacken gegen Lesben, Schwule, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Menschen. Wir müssen uns gegen die Verhaftungen, Gefängnisstrafen und diskriminierenden Einschränkungen wehren, die ihnen drohen", sagte Ban auf der 126. Vollversammlung des Internationalen Olypmischen Kommittees in Sotschi.

Irak: UN-Sonderbeauftragter verurteilt Anschlag

MladenovDer Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Irak und Chef der Hilfsmission der Vereinten Nationen für Irak (UNAMI), Nickolay Mladenov, hat den jüngsten tödlichen Angriff auf das irakische Außenministerium scharf verurteilt. Den Angehörigen der Opfer, der irakischen Regierung und dem irakischen Volk sprach Mladenov sein tief empfundenes Mitgefühl aus. Die Verantwortlichen der Tat sollten "von allen politischen, religiösen und ziviligesellschaftlichen Führern verurteilt werden“, so Mladenov. Ingesamt waren bei der Anschlagserie in der irakischen Hauptstadt Bagdad am Mittwoch 33 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47087&Cr=iraq&Cr1=#.UvNO5sIweUk

(UNRIC, 6.2.2014)

Neuer UN-Bericht zum Leid der Kinder in Syrien

485861Die UN prangern in einem Bericht Gräueltaten gegen syrische Kinder an. Assads Armee habe Minderjährige foltern und töten lassen. Rebellen würden Flüchtlingskinder für den Krieg rekrutieren. In einem neuen Bericht erheben die Vereinten Nationen schwere Vorwürfe gegen die syrischen Bürgerkriegsparteien. Beide Seiten, sowohl das Regime von Diktator Baschar al-Assad, als auch aufständische Rebellen, hätten Kindern unsägliches Leid zugefügt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte: "Das Leid, das die Kinder seit Beginn des Konflikts ertragen müssen, ist unaussprechlich und nicht hinnehmbar". Zu Anfang des beinahe drei Jahre andauernden Bürgerkriegs sei die Gewalt von syrischen Regierungstruppen ausgegangen. Die Armee habe nicht davor zurückgescheut, wahllos auf Kinder zu schießen und Minderjährige zu verhaften, heißt es in dem UN-Dokument. Die Details des Berichts sind grausam: Kinder, die angeblich Kontakte zu Oppositionellen gehabt hätten, seien schwer gefoltert worden. Regierungstruppen hätten Minderjährige vergewaltigt, mit Metallkabeln ausgepeitscht, Finger- und Zehennägel ausgerissen oder ihre Genitalien mit Elektroschocks malträtiert. Im Laufe des Krieges haben laut UN-Angaben auch Rebellengruppen elementare Grundrechte von Kindern missachtet. Besonders schwerwiegend seien die Versuche der Freien Syrischen Armee, Flüchtlingskinder in Nachbarstaaten für den Krieg anzuwerben und moralischen Druck auf die Kinder auszuüben, berichteten die Vereinten Nationen. "Viele Jungen sagten, es sei ihre Pflicht, sich den Aufständischen anzuschließen." Zudem sollen "bewaffnete Oppositionsgruppen" für Massenhinrichtungen von Minderjährigen verantwortlich sein.

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