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UNO - SCHLAGZEILEN

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UNICEF: Hilfslieferungen in den Jemen dürfen kein Einzelfall bleiben

Yemen delivery UN0147212 2028. November 2017 - Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat mehr humanitäre Hilfe für die Kinder im Jemen gefordert. Trotz der erfolgreichen Lieferung von 1,9 Millionen Impfdosen am Sonntag am Flughafen von Sana’a, benötigten immer noch mehr als 11 Millionen jemenitische Kinder dringend Hilfe.

„Der gestrige Erfolg kann kein Einzelfall bleiben", sagte Geert Cappalaere, UNICEF-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika auf einer Pressekonferenz in Amman in Jordanien. Impfstoffe werden dringend gebraucht, um 600.000 Kinder im ganzen Land gegen Diphtherie, Meningitis, Keuchhusten, Lungenentzündung und Tuberkulose zu impfen.

„Heute kann man sagen, dass der Jemen einer der schlimmsten Orte ist, um ein Kind zu sein", sagte er. In den letzten zweieinhalb Jahren wurden fast 5.000 Kinder getötet oder schwer verletzt, zwei Millionen Kinder leiden unter akuter Unterernährung. „Gründe dafür sind der Jahrzehnte andauernde Konflikt und die chronische Unterentwicklung des Landes“, betonte Cappalaere und forderte alle Konfliktparteien auf, die Kämpfe zu beenden.

Ägypten: UN-Generalsekretär Guterres und Sicherheitsrat verurteilen Angriff auf Sinai-Moschee

SG 737134 Stakeout 201727. November 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben den Anschlag auf die al-Rawdah-Moschee in Ägypten auf das Schärfste verurteilt. Der Terrorangriff ereignete sich während des Freitagsgebets in der Stadt Bir al-Abed im Norden von Sinai und forderte mindestens 235 Todesopfer und über 100 Verletzte.

„Der Generalsekretär spricht den Familien der Opfer, der Regierung und dem Volk von Ägypten sein tiefstes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine rasche Genesung", sagte sein Sprecher, Farhan Haq, in einer Erklärung. „Die Verantwortlichen für den schrecklichen Anschlag müssen schnellst möglich vor Gericht gestellt werden“, fügte er hinzu.

Auch der UN-Sicherheitsrat bezeichnete den Anschlag als „abscheulich und feige“. Die Ratsmitglieder bekräftigten, dass der Terrorismus in all seinen Formen eine der schwerwiegendsten Bedrohungen für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit darstellt. Täter, Drahtzieher und Geldgeber müssten schnell zur Rechenschaft gezogen werden, hieß es in einer Stellungnahme.

Mehr als zwei Milliarden US-Dollar für von Hurrikanen betroffene Staaten

Dominica UN0127114 UNICEF24. November 2017 - Die internationale Gemeinschaft hat über zwei Milliarden US-Dollar für die von starken Hurrikanen betroffenen Staaten in der Karibik mobilisiert.
Bei einem Treffen am Sitz der Vereinten Nationen einigten sich die Geber auf eine finanzielle Unterstützung von über 1,3 Milliarden US-Dollar und mehr als eine Milliarde US-Dollar Unterstützung in Form von Krediten.

„Ich denke, wir sind äußerst zufrieden mit den Ergebnissen der Konferenz", sagte Stephen O'Malley, der residierende UN-Koordinator und Beauftragter des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) für Barbados und die Organisation der östlichen Karibikstaaten. „Wir haben dennoch einen langen Weg vor uns. Die betroffenen Länder befinden sich immer noch in einer schweren Zeit", so O'Malley weiter.

Die starken Wirbelstürme der Kategorie fünf, Irma und Maria, forderten im September in der Karibik zahlreiche Todesopfer und hinterließen schwere Verwüstungen.
In Roseau, der Hauptstadt von Dominica, sind die Straßen teilweise wieder geräumt, jedoch können nur drei Prozent des Landes derzeit mit Strom versorgt werden. Darüber hinaus wurde die Landwirtschaft in den betroffenen Ländern stark beeinträchtigt.

Urteil gegen Mladic ist ein bedeutsamer Sieg für Gerechtigkeit

11 22 ICTY Mladic23. November 2017 - Der hochrangigste Menschenrechtsbeauftragte der Vereinten Nationen hat die Verurteilung des ehemaligen bosnisch-serbischen Oberbefehlshaber Ratko Mladic begrüßt. Dieser war wegen mehrerer Fälle von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen angeklagt worden.

„Mladic ist der Inbegriff des Bösen. Seine Strafverfolgung ist der Inbegriff dessen, worum es bei der internationalen Justiz geht", betonte Zeid Ra'ad Al Hussein, der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte in einer Erklärung.

„Das heutige Urteil ist eine Warnung an alle Täter solcher Verbrechen. Sie werden der Gerechtigkeit nicht entkommen. Egal wie mächtig sie sein mögen, sie werden zur Verantwortung gezogen", fügte er hinzu.

Mladic verantwortet einige der schrecklichsten Verbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Sein Handeln brachte tausenden Opfern Terror, Tod und Zerstörung.

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