Montag, 28 Juli 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN kritisiert Waffenlieferungen nach Syrien

Ban Ki-moon und Lakhdar BrahimiUN-Generalsekretär Ban Ki-moon und sein Sondergesandter Lakhdar Brahimi haben ausländische Waffenlieferungen an die Konfliktparteien in Syrien scharf kritisiert. Wie Bans Sprecher Martin Nesirky mitteilte, äußerten der UN-Generalsekretär und sein Syrien-Sondergesandter bei einem Treffen in New York ihre "tiefe Enttäuschung und Beunruhigung angesichts des schrecklichen Ausmaßes der von Regierung und Opposition begangenen Tötungen und Zerstörungen, die von auswärtigen Mächten gefördert werden, indem sie den beiden Lagern Waffen liefern". Bei Bombenanschlägen in Syrien wurden dutzende Menschen getötet. Ban und Brahimi zeigten sich außerdem "bestürzt über das Fehlen einer einheitlichen internationalen Haltung, die zu einem Wandel" in Syrien beitragen könnte. Russland und China haben bereits drei Mal eine Resolution des UN-Sicherheitsrat zu Syrien blockiert. Moskau lehnt es ab, dass Syriens Staatschef Baschar al-Assad wie von der syrischen Opposition gefordert im Vorfeld von Verhandlungen einen Machtverzicht erklärt.

Zentralafrikanische Republik: Neue Berichte über Kindersoldaten

ZerrouguiLeila Zerrougui, Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Kinder und bewaffnete Konflikte, hat mit Bestürzung auf neue Berichte über Rekrutierungen von Kindern seitens bewaffneter Gruppen in der Zentralafrikanischen Republik reagiert. In den vergangenen Tagen hätten Teile der Rebellen-Allianz „Séléka“ erneut Kinder in ihre Reihen aufgenommen, darunter die beiden Gruppen „Convention des patriotes pour la justice et la paix“ (CPJP) und „Union des forces démocratiques pour le rassemblement“ (UFDR).

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UN: In afghanischen Gefängnissen wird weiter systematisch gefoltert

Gefängnis in AfghanistanFolter ist nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen immer noch weit verbreitet in afghanischen Gefangenen-Einrichtungen. Dafür gebe es "glaubwürdige und verlässliche Beweise", hieß es in einem am Sonntag veröffentlichten Bericht der UN-Unterstützungsmission in Afghanistan (UNAMA). Sie berief sich auf Befragungen von 635 Gefangenen in 89 Einrichtungen der afghanischen Sicherheitskräfte und des afghanischen Geheimdienstes NDS zwischen Oktober 2011 und Oktober 2012. Mehr als die Hälfte davon seien demnach gefoltert oder misshandelt worden. Dazu zählten das Schlagen mit Rohren oder Holzstöcken, Elektroschocks, Vergewaltigung, das Herausreißen von Fingernägeln oder die Androhung einer Exekution. Betroffen waren dem Bericht nach auch Gefangene, die in der Zeit von den Nato-Truppen an die afghanischen Behörden übergeben wurden.

Rede in Stanford: Ban spricht über „Welt im Wandel“

stanforduniversitUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat an der Universität Stanford in Kalifornien eine viel beachtete Rede über „die Vereinten Nationen in einer Welt im Wandel“ gehalten. Sehr große globale Veränderungen seien derzeit zu beobachten, neue Herausforderungen gelte es anzunehmen. Das Thema nachhaltige Entwicklung hob Ban dabei besonders hervor.

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