Sonntag, 21 Dezember 2014
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

Syrien: Ban fordert uneingeschränkten Zugang für UN-Chemiewaffenexperten

bansyriaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat das Regime in Damaskus erneut aufgefordert, ein UN-Expertenteam ins Land zu lassen. Die syrischen Behörden sollen den Waffenexperten uneingeschränkten Zugang gewähren, erklärte Ban in New York am Rande eines Treffens mit dem schwedischen Waffenexperten Ake Sellström. Die neuen Berichte aus den USA über einen möglichen Einsatz von Chemiewaffen in Syrien nehme man sehr ernst, so Ban. Man befände sich jetzt an einem „kritischen Punkt“.
Sellström soll die Untersuchungskommission der Vereinten Nationen in Syrien leiten und die gegenseitigen Vorwürfe von Regierung und Opposition im Land prüfen – beide Konfliktparteien beschuldigen sich gegenseitig, Giftgas einzusetzen. Obwohl das Regime von Syriens Präsident Assad selbst unabhängige Experten angefordert hatte, verweigert es den UN-Experten seit Wochen die Einreise. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden könne die Untersuchungskommission einsatzbereit sein, so Ban. Ein Vorausteam wartet bereits auf Zypern auf grünes Licht aus Damaskus.

 

(UNRIC, 30.4.2013)

Irak: Kobler begrüßt Treffen von al-Maliki und Barzani

koblerDer Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Irak und Chef der Hilfsmission der Vereinten Nationen im Irak (UNAMI), Martin Kobler, hat das für den heutigen Montag angesetzte Treffen zwischen Iraks Premierminister al-Maliki und dem Ministepräsidenten der kurdischen Regionalregierung, Nichervan Barzani, begrüßt. In diesen kritischen Zeiten sei es der beste Weg, „sich zusammenzusetzen und in konstruktiver Weise miteinander zu reden“, so Kobler. Er hoffe, dass das Treffen in Bagdad dazu beitragen werde, „langfristige Lösungen auf Basis der Verfassung“ zu finden, um Iraks aktuelle Krise zu beenden und die Rückkehr der kurdischen Minister ins Kabinett zu ermöglichen.

(UNRIC, 29.4.2013)

UN-Sicherheitsrat beschließt Mali-Mission

councilmaliDer UN-Sicherheitsrat hat die Entsendung einer bis zu 12.600 Personen starken Blauhelm-Truppe für Mali beschlossen. Die MINUSMA (Mission intégrée des Nations Unies pour la stabilisation au Mali) soll am 1. Juli dieses Jahres ihre Arbeit aufnehmen, ihr Mandat läuft zunächst über zwölf Monate. Die Resolution, die von den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrates einstimmig angenommen wurde, erlaubt den Blauhelmen, „alle erforderlichen Mittel“ einzusetzen, um die Zivilbevölkerung, UN-Mitarbeiter und das kulturelle Erbe Malis zu schützen sowie die Verteilung humanitärer Hilfsleistungen zu gewährleisten. Auch der Schutz der Menschenrechte gehört zu den Kernpunkten des Mandats.

MINUSMA werde den malischen Behörden dabei helfen, „die konstitutionelle Ordnung, die Demokratie und die nationale Einheit wiederherzustellen“, so UN-Untergeneralsekretär Hervé Ladsous in New York. Die Unterstützung des politischen Dialogs im Land erfolgt in enger Abstimmung mit der Afrikanischen Union (AU) und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS).

(UNRIC, 26.4.2013)

25. April: Welt-Malaria-Tag

Malaria12UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat anlässlich des diesjährigen Welt-Malaria-Tages (25. April) an die internationale Gemeinschaft appelliert, weiterhin die nötigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, um Menschen in den von der Tropenkrankheit betroffenen Gebieten wirksam zu schützen.

Seit dem Jahr 2000 habe es durchaus große Fortschritte im Kampf gegen Malaria gegeben, so Ban. 50 Staaten seien auf dem besten Weg, bis 2015 das Millenniums-Entwicklungsziel einer 75-prozentigen Reduktion der Malaria-Fälle zu erreichen. Gleichzeitig aber gebe es auch weiterhin viele Herausforderungen. So hätten Millionen Menschen weltweit immer noch keinen ausreichenden Zugang zu lebensrettenden Hilfsmaßnahmen - vor allem in Afrika.

Mehr Informationen zum Welt-Malaria-Tag finden Sie hier: http://www.who.int/campaigns/malaria-day/2013

(UNRIC, 25.4. 2013)

Seite 90 von 184

90

Kontakt

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: info@unbonn.org

Banner
Banner