Dienstag, 03 März 2015
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UN-Generalsekretär Ban besorgt über Hisbollah-Kämpfer in Syrien

547036UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich "zutiefst beunruhigt" über den Einsatz von Kämpfern der libanesischen Hisbollah-Miliz im syrischen Bürgerkrieg geäußert. In einer Mitteilung rief er alle Nachbarstaaten sowie Gruppen außerhalb des Landes dazu auf, "die Unterstützung der Gewalt in Syrien einzustellen". Ban warnte zudem vor einem Übergreifen des Gewaltkonflikts auf den benachbarten Libanon.

Über 8 Millionen Syrer brauchen humanitäre Hilfe

04-12-2013wfpsyriaDie Zahl hilfsbedürftiger Menschen in Syrien ist nach neuen Schätzungen der UN auf 8,3 Millionen gestiegen. Das sind rund 38 Prozent der Gesamtbevölkerung. Diese Zahl schließt die 6,8 Millionen Menschen im Inneren Syriens ein sowie die 1,5 Millionen, die in Nachbarstaaten Zuflucht gesucht haben. "Die Sicherheitslage innerhalb Syriens wird zunehmend schlechter, die Zahl der Menschen die aus dem Land fliehen wird weiter wachsen" sagte Panos Moumtzis, Regionalkoordinator des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bei einer Pressekonferenz in Genf.

Über 100.000 Menschen sind Opfer der Lord Resistance Army geworden

31532Durch die ugandische Rebellengruppe Lord's Resistance Army (LRA) sind in den vergangenen 25 Jahren in Zentralafrika mehr als 100.000 Menschen umgebracht worden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Büros von UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay, die in Kürze veröffentlicht werde, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York. Nach der Studie seien zudem schätzungsweise zwischen 60.000 und 100.000 Kinder von der durch Joseph Kony geführten Gruppe entführt worden. Kony wird vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH/ICC) in Den Haag wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht, darunter Mord, Vergewaltigung und Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Derzeit soll er sich nach Einschätzung einer US-Organisation im Sudan versteckt halten.

Ban verurteilt Gewalt in Nigeria

NigeriaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon ist tief besorgt angesichts der sich weiter verschlechternden Sicherheitslage im Nordosten Nigerias. Bei Kämpfen zwischen Armeekräften und der islamistischen Gruppe „Boko Haram“ waren in den letzten Wochen mehr als 220 Menschen ums Leben gekommen. In Teilen der betroffenen Gebiete wurde der Notstand ausgerufen. Die anhaltende Welle der Gewalt stelle „eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit des Landes“ dar, so Ban in einem von seinem Sprecher verbreiteten Mitteilung. Der Generalsekretär rief alle extremistischen Gruppen in Nigeria auf, ihre Angriffe unverzüglich einzustellen. Kein Ziel könne jemals die Anwendung solcher Gewalt rechtfertigen, so Ban. Die Konfliktparteien müssten die Menschenrechte respektieren und das Leben aller Nigerianer schützen.

(UNRIC, 17.5.2013)

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