Dienstag, 26 September 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Westafrika frei von Ebola-Virus - Ban Ki-moon ruft zu Wachsamkeit auf

01 13 2016Ebola14. Januar 2016 – Die Vereinten Nationen haben Westafrika als frei vom gefährlichen Ebola-Virus erklärt. Gelobt wurde die „außergewöhnliche" globale Zusammenarbeit, die dazu geführt habe, dass die Epidemie, an der über 11.300 Menschen gestorben sind, eingedämmt werden konnte.  Gleichzeitig müsse man in Zukunft wachsam sein, um ein erneutes Auftreten der Krankheit zu vermeiden. „Die Regierungen werden weiter Ressourcen brauchen, um erneute Infektionen zu verhindern, frühzeitig potenzielle Fälle zu erkennen und schnell und effektiv reagieren zu können", so UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Er betonte, dass die internationale Gemeinschaft jetzt ihr Versprechen vom Jahr 2015 halten und die mehr als 10.000 Überlebenden in Westafrika zu unterstützen müsse. Sierra Leone erklärte sich bereits am 7. November als frei vom Ebola-Virus. Guinea, wo die Epidemie vor zwei Jahren begonnen hatte, tat das gleiche am 29. Dezember. Beide Länder müssen nun eine eine Frist von 90 Tagen einhalten in der erhöhte Wachsamkeit geboten ist.

Jemen: Kindern steht "neues Jahr mit Schmerz und Leid" bevor

08 25 2015Yemen Children13. Januar 2016 - Die anhaltende Gewalt im Jemen bedroht fast zehn Millionen Kinder. Unterernährung, Krankheiten und mangelnde Bildung sind nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) die Hauptprobleme. UNICEF fordert daher ungehinderten Zugang zu allen Regionen, um humanitäre Hilfe leisten zu können und ein Ende des Konflikts. „Kinder und deren Familien sind dem Dauerbeschuss und Straßenkämpfen hilflos ausgesetzt. Dies führt zu einer tödlichen Kombination von Gewalt, Krankheit und Not", so UNICEF-Vertreter Julien Harneis. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind seit dem vergangenen März mehr als 700 Kinder getötet und mehr als 1.000 verletzt worden. Darüber hinaus wurden etwa 700 als Kindersoldaten rekrutiert. „Die langfristigen Folgen für den Jemen kann man nur erahnen – schon vor dem Konflikt war es das ärmste Land im Nahen Osten" sagte Harneis. Er fügte hinzu, dass „öffentliche Dienstleistungen wie ein funktionierendes Gesundheitswesen, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung nicht mehr gewährleistet werden können." UNICEF und seine Partner geben ihr Bestes und agieren in einer äußerst gefährlichen Arbeitsumgebung: Impfungen gegen Masern und Kinderlähmung, sowie Behandlungen gegen Mangelernährung sind einige Schwerpunkte der humanitären Hilfe.

Syrien: Hilfskonvoi erreicht belagerte Stadt Madaya

01 11 2016MadayaSyria12. Januar 2016 – Ein Konvoi mit Hilfsgütern ist in der belagerten syrische Stadt Madaya eingetroffen. Die UN und ihre Partner verteilen dort lebensrettende Medikamente und Lebensmittel an die 42.000 verzweifelten Bewohner der Stadt. "Massen von hungrigen Kinder" scharten sich um das Büro des Vertreters des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR), Sajjad Malik, als die ersten vier Lastwagen der insgesamt 49 LKW entladen wurden. Diese sollen eine Situation lindern, die UN-Mitarbeiter letzte Woche als „schrecklich“ und „grauenhaft" beschrieben haben, und das vorsätzliche Aushungern von Zivilpersonen als Kriegsverbrechen verurteilt haben. „Es ist herzzerreißend, so viele hungrige Menschen zu sehen. Es ist kalt und es regnet, aber die Aufregung ist groß, denn wir bringen Lebensmittel und Decken", erzählte Malik. In Madaya sind glaubwürdigen Berichten zufolge, Menschen an den Folgen von Hunger gestorben und auch getötet oder verletzt worden bei dem Versuch, die Stadt zu verlassen. Die Region hat zuletzt im Oktober humanitäre Hilfe empfangen. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in Syrien, Yacoub El Hillo, berichtete, dass es lange und schwierige Verhandlungen mit vielen Parteien gegeben hatte, um den Konvoi zu ermöglichen.

Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran sollen Lösung im Syrien Konflikt nicht behindern

10 12 2015Syria Envoy10. Januar 2016 - Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura, hat mehrere Gespräche in der iranischen Hauptstadt Teheran geführt. Dort bekam er von seinen Gesprächspartnern die Zusicherung, dass die derzeitigen Spannungen keinen Einfluss auf das iranische Engagement bei der Beilegung der Krise in Syrien haben werden.Bei einer Pressekonferenz in Teheran bezeichnete de Mistura seine Treffen mit dem iranischen Außenminister Zarif und dem stellvertretenden Außenminister Amir-Abdollahian als nützlich. De Mistura hatte mit ihnen hauptsächlich über die bevorstehenden Syrien-Gespräche in Genf gesprochen.Bereits bei seinem Besuch in Saudi-Arabien am 5. Januar hatte er sich die Gewissheit eingeholt, dass die derzeitigen Spannungen in der Region die kommenden Verhandlungen nicht beeinflussen werden.

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