Montag, 06 Juli 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Generaldebatte: Ban fordert stärkere Zusammenarbeit um globale Probleme zu lösen

562214-ki-moonZum Auftakt der UN-Generaldebatte hat Generalsekretär Ban Ki-moon Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen, den Forderungen nach menschlicher Würde und nachhaltiger Entwicklung in ihren Ländern nachzukommen. „Wir sind nicht hier um den Status-quo zu bewahren, sondern um diese Welt weiterzubringen“, sagte Ban. Die Mitgliedsstaaten müssten enger zusammenarbeiten, um eine Vielzahl von globalen Problemen anzugehen: den Entwurf einer neuen Entwicklungsagenda nach 2015, eine angepasste Klimaschutzpolitik und eine Lösung im Syrienkonflikt. Dieser sei derzeit die größte Herausforderung für Frieden und Entwicklung in der Welt. Er appellierte an Regierung und Opposition in Syrien, eine Friedenskonferenz zu ermöglichen, und die „skrupellosen“ Attacken gegen medizinische Einrichtungen und Personal zu stoppen. Außerdem forderte Ban, Waffenlieferungen einzustellen: „Die Angriffe mit chemischen Waffen haben die Welt entsetzt, aber die meisten Menschen sind mit ganz gewöhnlichen Waffen getötet worden.“ Die Verantwortlichen für die Chemiewaffenattacken vom 21. August müssten genauso bestraft werden, wie die Verantwortlichen für die vielen anderen Kriegsverbrechen.

Der Generalsekretär betonte in seiner Rede auch, 2015 sei die endgültige Frist für die Verwirklichung der weltweiten Millenniums-Entwicklungsziele. Dabei seien bereits beachtliche Ergebnisse erreicht worden. Es gebe allerdings weiter große Rückstände. Die Realisierung der acht Ziele müsse beschleunigt werden und ein neues Entwicklungsprogramm nach 2015 verabschiedet werden.  

Die gegenwärtige Zeit biete große Chancen. Der Druck auf die Menschheit und die Erde wachse jedoch von Tag zu Tag. Jungen Menschen hätten keine Arbeit, der Klimawandel hätte starke Konsequenzen und es gebe viele ungelöste Konflikte.

(UNRIC, 25.09.2013)

Hochrangiges Treffen für eine inklusive Entwicklungsagenda

561780Die Rechte von Menschen mit Behinderungen sollen unmittelbarer Bestandteil der Post-2015-Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen werden. Das ist eines der Ergebnisse des Hochrangigen Treffens zu Behinderung und Entwicklung der UN-Generalversammlung, das gestern in New York abgehalten wurde. Motto der Veranstaltung: "Der Weg in die Zukunft: eine inklusive Entwicklungsagenda“.

In der verabschiedeten Erklärung wird die Notwendigkeit von Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen betont. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wies darauf hin, dass immer noch „viel zu viele“ Menschen mit Behinderung „in Armut leben“ und „unter sozialer Ausgrenzung leiden“.

Mehr als 800 Vertreter von Organisationen für Menschen mit Behinderungen nahmen  an der Veranstaltung teil, unter ihnen auch der blinde US-Sänger Stevie Wonder, der ein größeres Engagement der Weltgemeinschaft forderte. Wenn alle zusammenarbeiten würden, so Wonder, dann könne man „eine Welt erschaffen, in der Personen mit Behinderungen ohne Schranken sind“ und „frei arbeiten, das Leben genießen und ihre Begabungen in ihre Gesellschaften einbringen können“.

Mehr Informationen finden Sie in englischer Sprache hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=45931&Cr=mdg&Cr1=#.UkFZwIzwCUm

Die vollständige Outcome Document finden Sie hier: http://daccess-ods.un.org/TMP/6805176.73492432.html

(UNRIC 24.09.2013)

New York: Auftakt der Generaldebatte der 68. UNO-Vollversammlung

FlagIn New York beginnt heute die Generaldebatte der 68. Vollversammlung der Vereinten Nationen. Mehr als 130 Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche Außenminister werden dazu erwartet. Deutschland wird auf Wunsch von Bundeskanzlerin Merkel von Außenminister Westerwelle vertreten. - Im Mittelpunkt der Beratungen dürfte der Syrien-Konflikt stehen. Offiziell soll die weitere Strategie zur Bekämpfung von Armut, Hunger und Krankheiten diskutiert werden. Auch die Situation behinderter Menschen in den 193 Mitgliedsstaaten wird beleuchtet.

(UNRIC, 24.09.2013)

Ban bezeichnet Geiselnahme in Nairobi als "vollkommen verwerflich"

561566UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den terroristischen Anschlag auf das Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi scharf verurteilt. Die Täter müssten schnellstens zur Verantwortung gezogen würden. In einer Videobotschaft sagte Ban, es sei "vollkommen verwerflich", hilflose Zivilisten zu attackieren. Ban sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. "Dies ist ein Schock für alle Kenianer und alle, die in Nairobi zuhause sind, einschließlich der UN-Familie", sagte Ban. Die UN haben in Nairobi ihr afrikanisches Hauptquartier. Mehrere hundert internationale Mitarbeiter und Ortskräfte sind dort stationiert.

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