Sonntag, 30 August 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Mali: Ban verurteilt Angriff auf UN-Mission

10-23-2013minusmachadUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Selbstmordanschlag auf einen Checkpoint der UN-Stabilisierungsmission in Mali, bei dem am Mittwoch mehrere tschadische Blauhelm-Soldaten getötet oder verletzt worden waren, verurteilt. Ban drückte den Familien der gefallenen Peacekeeper sein tief empfundenes Mitgefühl aus und wünschte den Verwundeten eine schnelle Genesung. Der Angriff werde die Vereinten Nationen aber nicht davon abhalten, weiter entschlossen für Sicherheit, Stabilität und nachhaltigen Frieden in Mali einzutreten, heißt es in einer von einem Sprecher des Generalsekretärs verbreiteten Erklärung. 

(UNRIC, 24.10.2013)

Ban ruft zur stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien auf

567576UN-Generalsekretär Ban hat beim dritten sogenannten Green Growth Forum in Kopenhagen gefordert, noch stärker auf erneuerbare Energie zu setzen. Ban wies darauf hin, dass die bisherige Art und Weise der Energienutzung der entscheidende Grund für den Klimawandel sei. Ban hob hervor, dass im Jahr 2015 drei wichtige Anliegen der Vereinten Nationen entschieden würden: 2015 ist das Stichjahr für das Erreichen der Milleniumsentwicklungsziele; die Entwicklung eines neuen Rahmenkonzepts für nachhaltige Entwicklung muss vorangetrieben und ein neues Abkommen für den Klimaschutz muss verabschiedet werden. Zu diesem Zweck hat Ban ein Gipfeltreffen zum Thema Klima im September nächsten Jahres vorgeschlagen. Dabei sollen weitere Schritte hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unternommen werden.

DR Kongo: Noch keine Einigung

greatlakesDelegierte der kongolesischen Regierung und Rebellen der „M23“ sind bisher zu keiner Einigung gekommen, wie die andauernde Krise im Osten der Demokratischen Republik Kongo beizulegen sei. Das teilte Martin Kobler, Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs für die Demokratische Republik Kongo und Chef der UN-Stabilisierungsmission im Land (MONUSCO), dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen via Videokonferenz aus der ugandischen Hauptstadt Kampala mit.

„Ich möchte meine leichte Enttäuschung darüber, dass nach vier langen Verhandlungstagen und Verhandlungsnächten bis in die frühen Morgenstunden keine Lösung gefunden werden konnte, nicht verheimlichen“, so Kobler. Er dränge vor allem die „M23“ dazu, die Dynamik der letzten Tage zu nutzen, um konstruktiver und ohne Verzögerung bald die letzten offenen Punkte zu lösen und Frieden zurück in den Osten der Demokratischen Republik Kongo zu bringen.

Rebellen und Regierungsvertreter hätten sich bisher auf lediglich acht der insgesamt zwölf Artikel des vorgelegten Einigungsentwurfes geeinigt, so Mary Robinson, Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für die Region der Großen Seen.

(UNRIC, 22.10.2013)

Fünf neue Mitglieder im UN-Sicherheitsrat

S CouncilDie UN-Vollversammlung hat die fünf neuen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates festgelegt: den Tschad, Chile, Litauen, Nigeria und Saudi-Arabien. Als nichtständige Mitglieder werden diese Staaten für zwei Jahre lang im mächtigsten UN-Gremium der Vereinten Nationen sitzen. Litauen, Saudi-Arabien und der Tschad sind zum ersten Mal dabei. Die Hauptverantwortung des 15-köpfigen Rats ist die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Menschenrechtler kritisierten die Entscheidung, weil im Tschad und in Nigeria weiterhin Kindersoldaten an die Waffe gezwungen werden, während Saudi-Arabien einem Großteil seiner Einwohner, vor allem den Frauen, grundlegende Rechte verweigert.

Jedes Jahr werden fünf der zehn nichtständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats ausgewechselt. Ersetzt werden im Januar 2014 Aserbaidschan, Guatemala, Marokko, Pakistan und Togo. Weiter vertreten sind Argentinien, Australien, Luxemburg, Ruanda und Südkorea. Die fünf ständigen Veto-berechtigten Mitglieder - die USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien - gehören dem UN-Gremium dauerhaft an.

(UNRIC, 18.10.2013)

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