Samstag, 01 November 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-moon: Krise auf koreanischer Halbinsel ist „bereits jetzt zu weit gegangen“

ban 02042013UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigt sich „tief besorgt“ angesichts der wiederholten Kriegsrhetorik Nordkoreas sowie der jüngsten Ankündigung Pjöngjangs, den Atomreaktor in Yongbyon wieder in Betrieb zu nehmen. „Nukleare Drohungen sind kein Spiel“, sagte Ban während eines Besuches in Andorra und sprach sich für Dialog und Verhandlungen aus. Als Generalsekretär der Vereinten Nationen sei es seine „Pflicht, Krieg zu verhindern und Frieden anzustreben sowie darauf hinzuweisen, dass die gegenwärtige Krise bereits viel zu weit gegangen ist“.

(UNRIC, 2.4.2013)

DR Kongo: UN-Blauhelme schützen Zivilisten

kitchangaIm Osten der Demokratischen Republik Kongo haben UN-Blauhelme 1500 Zivilisten beschützt, nachdem es in der Stadt Kitchanga erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Soldaten der kongolesischen Armee und Kämpfern der bewaffneten Gruppe APCLS (Allianz der Patrioten für einen freien und souveränen Kongo) gekommen war.

„Momentan wird die Lage als ruhig beschrieben“, so UN-Sprecher Eduardo del Buey gegenüber Journalisten in New York, die Friedenstruppe werde aber „die Lage weiter überwachen und die Gegend patrouillieren“.

Die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) unterstützt die nationalen Behörden in ihren Bemühungen für Friedenskonsolidierung im Osten des Landes. Erst Ende der letzten Woche hatte der UN-Sicherheitsrat das MONUSCO-Mandat deutlich gestärkt. Die Einsatztruppe kann alleine oder gemeinsam mit der kongolesischen Armee gegen Gruppen vorgehen, die den Frieden in der Region bedrohen.

(UNRIC, 2.4.2013)

UN besorgt wegen Situation auf den Golanhöhen

syria golanDer UN-Sicherheitsrat hat sich angesichts der Eskalation der Gewalt in Syrien besorgt über die Lage auf den Golanhöhen an der Grenze zu Israel geäußert. In einer in New York veröffentlichten Erklärung wird darauf verwiesen, dass sich sowohl Regierungssoldaten als auch bewaffnete Aufständische in der Pufferzone aufhielten. Die Bewegungsfreiheit und die Sicherheit der dort stationierten Blauhelmsoldaten müssten gewährleistet sein, forderte der Sicherheitsrat. Die Stellungnahme ist auch eine Reaktion auf die Aussagen des Untergeneralsekretärs für Friedensmissionen, Hervé Ladsous, der zuvor auf die Sicherheitsrisiken und die Herausforderungen aufmerksam gemacht hatte, denen die UN-Truppen an der israelisch-syrischen Grenze ausgesetzt sind. Demenstprechend unterstrichen die Mitglieder des Sicherheitsrates „das erhöhte Risiko“ der Blauhelme vor Ort und begrüßten die verbesserte Ausstattung der Truppen. Anfang des Monates hatten syrische Rebellen 21 Blauhelmsoldaten entführt und später wieder freigelassen. Seit 1974 sichern UNO-Kräfte die 70 Kilometer lange Pufferzone.

 

(UNRIC, 28.3.2013)

Zentralafrikanische Republik: Sicherheitsrat mahnt zur Einhaltung der Menschenrechte

01-11-2013centralafricanDer UN-Sicherheitsrat hat alle Parteien in der Zentralafrikanischen Republik dazu aufgerufen, keine Gewalt gegen Zivilisten auszuüben. In einem Statement verurteilte das Gremium die jüngsten Angriffe der Rebellenkoalition Séléka sowie Plünderungen und Gewaltakte, durch die auch südafrikanische Soldaten im Land verletzt und getötet worden waren. In der letzten Woche hatte es in der Zentralafrikanischen Republik heftige Kämpfe gegeben. Am Sonntag hatten Rebellen die Kontrolle über die Hauptstadt Bangui übernommen, Präsident François Bozizé ergriff die Flucht.

Diejenigen, die für Gewalt gegen Zivilisten, sexuelle Gewalt oder die Rekrutierung von Kindersoldaten verantwortlich sind, werden „zur Rechenschaft gezogen werden“, so der Sicherheitsrat. Außerdem solle der sichere und ungehinderte Zugang für humanitäre Hilfe garantiert werden. Die Afrikanische Union (AU) hatte bereits zuvor Sanktionen gegen die Rebellenführer verhängt und die Zentralafrikanische Republik vorläufig von allen Aktivitäten der AU ausgeschlossen. Der Sicherheitsrat fordert die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit und die Rückkehr zu den Vereinbarungen, die im vergangenen Januar ausgehandelt worden waren. Diese sehen vor, dass eine Regierung der nationalen Einheit gebildet wird, der sowohl Vertreter der Regierung als auch der Opposition  angehören. Die Rebellen werfen der Regierung vor, diesen Abmachungen nicht nachzukommen.  

Gleichzeitig warnt das UN-Kinderhilfswerk UNICEF davor, dass vor allem Kinder unter der Situation leiden, da ihre Grundversorgung nicht gewährleistet sei.

 

(UNRIC, 27.3.2013)

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