Donnerstag, 27 November 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Mali: Generalsekretär Ban fordert nachhaltige Unterstützung

ban-ki-moon maliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die internationale Gemeinschaft bei einem Treffen in New York dazu aufgefordert, Mali angesichts des brüchigen Friedens weiter bei den Bemühungen um Frieden, Stabilität und Entwicklung zu unterstützen.

Das Land befindet sich aufgrund anhaltender Zusammenstöße bewaffneter Gruppen weiterhin in einer prekären Sicherheitslage. Auch UN-Friedenstruppen und Zivilisten sind immer wieder Ziele terroristischer Anschläge.
„Mali braucht Frieden und Stabilität, damit Flüchtlinge zurückkehren können, damit Menschenrechte geschützt werden und öffentliche Einrichtungen wieder aufgebaut werden können", so Ban.

Generalsekretär Ban betonte, dass die Vereinten Nationen bereit seien, bei der Umsetzung eines Friedensabkommens zu helfen. Derzeit finden in Algier Friedensverhandlungen statt.

UNHCR besorgt: Australien und Kambodscha besiegeln umstrittenes Flüchtlingsabkommen

Australia CambodiaDas UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat ihre tiefe Besorgnis über das neue Flüchtlingsabkommen zwischen Australien und Kambodscha geäußert, welches es Australien ermöglicht, Flüchtlinge nach Kambodscha umzusiedeln.

„Flüchtlinge sind Menschen, die vor Verfolgung oder lebensbedrohlichen, bewaffneten Konflikten fliehen. Sie haben das Recht auf eine bessere Behandlung, als von einem Land in ein anderes verschifft zu werden", so der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, António Guterres.

Er äußerte seine Hoffnung, dass Australien das Abkommen noch einmal überdenke und fügte besorgt hinzu: „Diese Entwicklung ist eine beunruhigende Abweichung von internationalen Normen."

Die UN-Flüchtlingshilfe kämpft dafür, dass Flüchtlinge ihre Ansprüche unter dem Schutz des Staates geltend machen können, in dem sie ankommen und unter dessen Rechtssprechung sie demnach fallen.

UNAIDS ernennt Victoria Beckham zur Internationalen Sonderbotschafterin

Victoria Beckham UNAIDSUNAIDS, das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zur Koordinierung von Maßnahmen gegen HIV/Aids, hat die Modedesignerin Victoria Beckham zur UNAIDS-Sonderbotschafterin ernannt. „Ich träume von einer HIV-freien Generation, und ich bin mir sicher, dass Victorias Unterstützung uns helfen wird, dieses Ziel zu erreichen", so Michel Sidibé, Direktor von UNAIDS.


In ihrer neuen Rolle als Sonderbotschafterin wird Victoria Beckham darauf hinarbeiten, dass alle Kinder frei von HIV geboren werden und Kinder und Frauen die mit HIV leben, Zugang zu Medikamenten und Behandlung bekommen. Die neue Sonderbotschafterin sagte, sie fühle sich geehrt mit UNAIDS zusammenzuarbeiten und führte aus: "Dies ist der Beginn einer wichtigen Reise für mich. Als Frau und Mutter habe ich die Verantwortung, andere Frauen zu unterstützen".


In den letzten fünf Jahren konnten durch antivirale Medikamente für schwangere Frauen, die mit HIV leben, 900.000 Kinder ohne HIV zur Welt gebracht werden. UNAIDS hat das Ziel, dass alle Kinder frei von HIV zur Welt kommen und Zugang zu Medikamenten und Behandlungen haben, die sie benötigen.

UN-Generalsekretär Ban: „Die Welt kann und muss Ebola stoppen – jetzt“

WHO Ebola

Generalsekretär Ban Ki-moon hat bei einem Sondertreffen im Rahmen der 69.Generalversammlung die versammelten Staatsoberhäupter darauf eingeschworen, den Kampf gegen Ebola zu verstärken. „Die Welt kann und muss Ebola stoppen – jetzt. Wir kommen heute zusammen in Solidarität mit den Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone, die mit dem größten und tödlichsten Ebola-Ausbruch kämpfen, den die Welt je gesehen hat", so Generalsekretär Ban in New York.


Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, kündigte an, die Weltbank werde 400 Millionen Dollar für den Kampf gegen Ebola bereitstellen und warnte die Anwesenden: „Wir sprechen von nicht weniger als einem potentiellen Zusammenbruch dieses Kontinents."

Der Ebola-Ausbruch in West Afrika hat sich von einer Gesundheitskrise zu einer Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Welt entwickelt. Nach neuesten Zahlen der WHO sind bisher 6263 Menschen an Ebola erkrankt und 2917 Menschen an der Viruskrankheit gestorben. Vergangene Woche haben die Vereinten Nationen bereits eine UN-Sondermission zum Kampf gegen Ebola beschlossen.

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