Freitag, 28 August 2015
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Irak: UN ruft zu humanitärer Hilfe auf

"Millionen06 09 2015Erbil Iraq Menschen benötigen Hilfe" - so das Fazit von Stephen O'Brien, Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfe-Koordinator der Vereinten Nationen, nach einem zweitägigen Besuch im Irak. "In dieser kritischen Zeit ist es unerlässlich, dass wir mehr tun, um die Not der irakischen Bevölkerung zu mindern."

Die humanitäre Situation bleibe trotz der bereits unternommenen Anstrengungen der Weltgemeinschaft prekär. Seit Januar 2014 wurden mehr als drei Millionen Iraker aus ihren Wohnorten vertrieben.
Mehr als acht Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, die ihnen Hilfsorganisationen vor Ort wegen fehlender finanzieller Mittel nicht bieten können.

Das internationale Völkerrecht verpflichte alle Konfliktparteien zum Schutz der zivilen Bevölkerung, betonte O'Brien. In Bagdad traf er Regierungsvertreter, mit denen er die Fortschritte der internationalen Hilfslieferungen und andauernde Herausforderungen besprach. Dabei hob er die Bereitschaft der Vereinten Nationen und ihrer Partnerorganisationen hervor, eng mit den Behörden vor Ort zusammenzuarbeiten.
Mit Blick auf die andauernden Kämpfe äußerte er allerdings Sorge, dass sich die humanitäre Lage im Irak weiter verschlechtern könnte.

Trotz der schwierigen Sicherheitslage liefern die Vereinten Nationen und ihre Partner weiterhin essentielle Hilfsmittel an Menschen in Not. "Es ist meine Aufgabe, die internationale Gemeinschaft daran zu erinnern, dass hinter jeder statistischen Zahl ein Kind, eine Frau, oder ein Mann steht", drängte O'Brien zu weiterer Unterstützung.

UN feiert den Tag der Ozeane

Unter dUN, World Oceans Day, Welt Ozean Tag, Ban Ki-moon, Klimawandelem Motto "Gesunde Ozeane, gesunder Planet" wurde gestern der Welt-Ozean-Tag 2015 gefeiert. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon beschrieb diesen Tag als eine "wichtige Chance", die Weltmeere und ihre Ressourcen zu schätzen und zu schützen.

Die Forschung verweist längst darauf, dass die Weltmeere wichtige Klimaregulatoren sind: Sie produzieren etwa die Häfte des Sauerstoffs der Erdathmosphäre und bieten beinahe 80 Prozent aller Organismen auf der Erde einen Lebensraum. Der voranschreitende Klimawandel bedeutet für sie eine große Gefahr.

In seiner Rede zum Tag der Ozeane hob der UN-Generalsekretär die Verantwortung der Weltgemeinschaft für die Gesundheit der Meere noch einmal besonders hervor: Der Mensch habe tiefgreifende Veränderungen des Klimasystems bewirkt, die zur Erwärmung der Ozeane führten. Das damit verbundene Ansteigen der Meeresspiegel habe weitreichende Folgen. Besonders gefährdet seien Bevölkerungsgruppen, die auf Inseln lebten.

Dieses Jahr, so Ban Ki-moon, sollen richtungsweisende Entscheidungen zur Bekämpfung des Klimawandels getroffen werden. Für die erfolgreiche Durchführung sei auch die Anerkennung der Bedeutung der Ozeane entscheidend. Der UN-Generalsekretär betonte, dass die Weltmeere trotz ihrer Größe nicht unbeschränkt belastbar seien – ihr Vermögen, dem menschlichen Eingreifen stand zu halten, sei begrenzt.

UN-Generalsekretär eröffnet Erweiterungsbau des WCCB

HoheBan Ki-moon, UN-Generalsekretär, Bonn, WCCBr Besuch in Bonn: Ban Ki-moon hat am Sonntag (07. Juni 2015) den neuen Erweiterungsbau des World Conference Center Bonn (WCCB) feierlich eröffnet.

Zusammen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), der stellvertretenden Ministerpräsidentin Nordrhein-Westphalens Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und rund 800 geladenen Gästen feierte der UN-Generalsekretär den Abschluß des Bauprojekts.

In seiner Eröffnungsrede hob der Generalsekretär die Dringlichkeit des Themas Klimawandel hervor - "eine der größten Herausforderungen unserer Zeit".
Das Jahr 2015 mit seinen kommenden drei großen Weltkonferenzen nannte er "ein Jahr für globales Handeln". Den Vereinten Nationen in Bonn sprach Ban Ki-moon eine "herausragende Rolle" zu, um wichtige Akteure der ganzen Welt für Debatten zusammen zu bringen.

Die Stadt sei ein Weltzentrum für nachhaltige Entwicklung, daher erhoffe er sich, dass das Konferenzzentrum zu einer Erfolgsgeschichte werde - "für Bonn, für die Vereinten Nationen und vor allem für die Menschen, denen sie dienen".

In Bonn sind 18 Organisationen der Vereinten Nationen mit rund 1000 Mitarbeitern angesiedelt. Die Stadt hat sich damit als einer der wichtigsten Standorte der Vereinten Nationen weltweit etabliert.

Noch bis Donnerstag (11. Juni 2015) tagen verschiedene Gremien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) im WCCB. Sie bereiten ein neues und universelles Abkommen zum Klimawandel vor, das Ende des Jahres auf dem Weltklimagipfel in Paris verabschiedet werden soll, um das bisher geltende Kyoto-Protokoll abzulösen.

Deutschlandbesuch von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon

632066UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wird zu einem zweitägigen Deutschlandbesuch erwartet. Am 7. Juni wird der Generalsekretär in Bonn an der Eröffnung des Erweiterungsbaus des Konferenz-Zentrums (WCCB) teilnehmen. Außerdem stehen Gespräche mit Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier und der Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, an. In Bonn findet momentan eine Vorbereitungskonferenz mit mehreren tausend Teilnehmern für den Klimagipfel im Dezember in Paris statt. Nach seinem Aufenthalt in Bonn wird Ban Ki-moon dann nach Schloss Elmau zum G7-Gipfel weiterreisen. Dort wird er unter anderem Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel sowie G7-Partnern zu den Themen Terrorismus und Entwicklung führen.

Die Konferenz, die bis zum 11. Juni dauert, soll den Weg ebnen für den Weltklimagipfel im Dezember in Paris. Dort soll ein neues weltweites Klimabkommen berabschiedet werden. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzenUN-Tagung im World Conference Center Bonn: Das WCCB kommt im Alltag an | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/das-wccb-kommt-im-alltag-an-article1645542.html#plx1054370920
Die Konferenz, die bis zum 11. Juni dauert, soll den Weg ebnen für den Weltklimagipfel im Dezember in Paris. Dort soll ein neues weltweites Klimabkommen berabschiedet werden. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzenUN-Tagung im World Conference Center Bonn: Das WCCB kommt im Alltag an | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
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