Mittwoch, 28 September 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Syrien: UN-Gesandter fordert "gut vorbereitete" Friedensgespräche mit Hinblick auf einen politischen Übergang

Mistura29. Juni 2016 – Nach Ansicht des UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, könnte die nächste Runde der Friedensgespräche zur Lösung der Syrienkrise voraussichtlich im Juli beginnen. Dies hätten Beratungen mit dem Sicherheitsrat in New York ergeben. Diese inner-syrischen Friedensgespräche müssten gut vorbereitet sein, um den Weg zu einem politischen Reformprozess zu ebnen. “Konkrete Ergebnisse werden als Periode des Umbruchs im August erwartet, sodass im September eine erste Bilanz gezogen werden könnte“, so de Mistura weiter. Die beiden ersten Sitzungen der Friedensgespräche seien von diskreter Diplomatie und erstaunlichen Ergebnissen geprägt gewesen. Damit wies er auf die ersten gemeinsamen Einwilligungen der Parteien hin. Die Vereinten Nationen seien in dieser Entwicklung ein wichtiger Vermittler. Ein weiterer Erfolg sei außerdem, dass auch die zuletzt unerreichbaren, belagerten Gebiete in Syrien humanitäre Hilfsgüter durch Luftabwürfe erhalten konnten.

UN-Generalsekretär Ban verurteilt Terroranschlag in Istanbul

01 12 2016Istanbul28. Juni 2016 – UN-Generalsekretär Ban Ki-monn hat den Terroranschlag am Istanbuler Flughafen Atatürk aufs Schärfste verurteilt. Am Dienstagabend waren dort durch einen Selbstmordanschlag 36 Menschen getötet und mehrere verletzt worden. “Er drückt den Familien der Opfer, der Regierung und dem türkischen Volk sein tiefstes Mitgefühl aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Genesung“, so Bans Sprecher. “Er hofft außerdem, dass die Verantwortlichen gefunden werden und vor Gericht gebracht werden können.“ Auch die Welttourismusorganisation (UNWTO) äußerte sich zu den Anschlägen: “Im Namen der gesamten internationalen Tourismusgemeinschaft möchten wir den Familienangehörigen und Freunden der Opfer unser tief empfundenes Beileid aussprechen“, sagte Taleb Rifai, Generalsekretär der UNWTO. Rifai wies auch darauf hin, dass Sicherheit eine der Prioritäten der Tourismusbranche sei, und dass dieser Sektor in vielen Ländern als Grundpfeiler für die Wirtschaft und den Lebensunterhalt vieler Menschen diene.

UN-Vertreter fordern mehr Solidarität und Finanzierung um den wachsenden humanitären Bedürfnissen gerecht zu werden

funding27. Juni 2016 – Die internationale Gemeinschaft muss mit Schnelligkeit und Solidarität auf den im letzten Monat stattgefundenen Humanitären Weltgipfel in Istanbul reagieren, ​wenn globale Krisen verhindert werden sollen. “Wir haben keine Zeit für Verzögerungen, jeder Tag zählt“, so der stellvertretende ​UN-​Generalsekretär Jan Eliasson ​bei einer Sitzung des Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) in New York. Das ECOSOC-Segment für Humanitäre Angelegenheiten bietet UN-Institutionen, Mitgliedsstaaten und Personen aus dem Privatsektor eine Plattform, um dringende humanitäre Fragen zu diskutieren. In diesem Jahr wollen sich die Teilnehmer auf rund 3000 Verpflichtungen einigen, um die humanitäre Situation weltweit zu verbessern und das Leiden von Millionen von Menschen zu beenden. Der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Stephen O’Brien, betonte, dass zurzeit 130 Millionen Menschen in 40 Ländern auf humanitäre Hilfeleistungen angewiesen seien. Er appellierte somit für Investitionen und Spenden in Höhe von 21​,​6 Milliarden US-Dollar um das Leiden von mindestens 95 Millionen Menschen zu lindern. Trotz Zunahme der Spenden bliebe eine Finanzierungslücke von über 16 Milliarden US-Dollar bestehen.

Trotz Brexit: UN will weiter eng mit EU und Großbritannien zusammenarbeiten

Brüssel24. Juni 2016 – Nach dem Referendum der Briten über den Austritt aus der EU hat Generealsekretär Ban Ki-moon die weitere Zusammenarbeit mit beiden wichtigen Partnern beteuert. Er geht davon aus, dass die Europäische Union die Vereinten Nationen nach wie vor in humanitären Fragen, Entwicklung, Frieden, Sicherheit und Migration unterstützen wird. Ebenso würde das Vereinigte Königreicht seine Führung in der internationalen Entwicklung fortsetzen. „Wenn wir zusammen arbeiten, sind wir stärker“, so Ban in seinem Statement.
Die Briten aber auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten würden sich nun auf einen Weg der Veränderung begeben. Dabei vertraut​en die Vereinten Nationen auf Europas bewährte Geschichte, ​seinen ​Pragmatismus und die gemeinsame Verantwortung​, ​im Interesse der europäischen Bürger zu handeln.

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