Freitag, 24 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Generalsekretär Ban ernennt Leonardo DiCaprio zum UN Friedensbotschafter

UN-Generalsekretär Ban Ki-moonGeneralsekretär Ban Ki-moon hat Leonardo DiCaprio zum neuen UN-Friedensbotschafter ernannt. Ein spezieller Fokus des Schauspielers soll auf dem Klimawandel liegen.

„Leonardo DiCaprio ist eine glaubwürdige Stimme der Umweltbewegung und kann durch seinen Bekanntheitsgrad diese Botschaft weltweit verbreiten", so Generalsekretär Ban.

DiCaprio, der 1998 bereits eine eigene Stiftung zum Schutz der Umwelt gegründet hat, betonte: „Wie wir auf auf die Klimakrise in den kommenden Jahren reagieren, wird wahrscheinlich das Schicksal der Menschheit und unseres Planeten bestimmen.".

Der Generalsekretär hat den Schauspieler darüber hinaus zum UN Klimagipfel eingeladen. Vertreter von Regierungen, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft kommen am 23. September in New York zusammen, um gemeinsam über Initiativen zum Kampf gegen die globale Erwärmung und den Klimawandel zu beraten.

Mali: Ban verurteilt Angriff auf UN-Stabilisierungsmission

01-23-2014MINUSMA MaliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den jüngsten Angriff auf ein Militärfahrzeug der UN-Stabilisierungsmission in Mali (MINUSMA) scharf verurteilt. Ein Peacekeeper war bei dem Anschlag am Sonntag ums Leben gekommen, vier weitere Soldaten wurden verletzt.

Die Sicherheitslage in Mali hat sich seit Anfang des Jahres merklich verschlechtert. Bereits Anfang September war es in der Kidal-Region des Landes zu einem tödlichen Angriff auf UN-Blauhelmsoldaten gekommen.

„Diese Attacken werden nichts an der Entschlossenheit der Vereinten Nationen ändern, die Menschen in Mali bei ihrer Suche nach Frieden zu unterstützen“, so Ban in einem von seinem Sprecher verbreiteten Statement.

UN richten Krisenzentrum im Kampf gegen Ebola ein

598707Die Vereinten Nationen haben in New York ein Krisenzentrum zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie eingerichtet. „Was als Gesundheits-Notsituation begonnen hat, entwickelt sich gerade zur sozialen und wirtschaftlichen Herausforderung für Millionen von Menschen", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York nach einem Gespräch unter anderem mit Vertretern der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Weltbank. „Wir mobilisieren auf allen möglichen Wegen. Heute schicken wir gemeinsam einen internationalen Notruf raus", sagte Ban. „Das Ziel ist, die Ausbreitung von Ebola in den betroffenen Ländern in den kommenden sechs bis neun Monaten zu stoppen und die internationale Ausbreitung des Virus zu verhindern.

UN-Nahrungsmittelhilfe stößt an Grenzen

579419Mit fünf humanitären Katastrophen zur gleichen Zeit ist das UN-Welternährungsprogramm aufs Äußerste gefordert. Über zehn Millionen Menschen werden bereits unterstützt. Die Mittel werden knapp, doch die Menschen spenden nur wenig bei Krisen und Konflikten. Krieg in Syrien, Kämpfe in Irak, in der zentralafrikanischen Republik, im Südsudan und dazu noch der Ebola-Ausbruch in Westafrika. Mitten in all diesen Krisenherden sind Millionen Menschen auf der Flucht, leben in prekären Verhältnissen und hungern. «Es sind fünf humanitäre Katastrophen zur gleichen Zeit, das gab es noch nie», sot Ralf Südhoff, Sprecher des UN-Welternährungsprogramms (WFP). Laut Südhoff unterstützt allein das WFP zurzeit über zehn Millionen Menschen. Bei vier der fünf Krisen handle es sich um Konflikte oder Krieg. Entsprechend schwierig sei vielfach der Zugang zu den Bedürftigen auch wegen der Sicherheitslage. Luftbrücken seien zwar ein gutes Mittel, aber auch sehr teuer. Die eigentlich grössere Herausforderung seien momentan aber die Ressourcen, betont der WFP-Sprecher: Für Krisen und Konflikte werde leider nur sehr wenig gespendet, obwohl Millionen von Menschen erreicht würden. Allein in Syrien seien es täglich vier Millionen Bedürftige, so viele wie noch nie: «Weil das Geld ausgeht, müssen vermutlich noch im September die Nahrungsrationen für syrische Flüchtlinge gekürzt werden.» Die aktuelle Grosskrisenlage bedeutet aber auch Abstriche bei den Aktivitäten der UN-Welternährungshilfe in anderen Regionen, etwa in den Dürregebieten Zentralamerikas. Wenn nicht mehr Spenden eingingen, müssten beispielsweise die Programme zur Verhinderung von Dürren gestoppt werden, sagt Südhoff.

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