Montag, 20 November 2017
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

UN-Generalsekretär drängt zu mehr Ehrgeiz bei der Umsetzung des Pariser Abkommens

UN News 0510175. Oktober 2017 - Vor seiner Reise in die von Stürmen stark verwüstete Karibik, hat António Guterres die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, die wissenschaftliche Belege über die Zunahme extremer Wetterereignisse ernst zu nehmen. Auf einer Pressekonferenz im New Yorker UN-Hauptquartier erklärte er:  
"Wir wissen, dass die Welt die Werkzeuge, die Technologien und den Reichtum besitzt, um den Klimawandel zu bewältigen, aber wir müssen mehr Entschlossenheit auf dem Weg zu einer grünen, sauberen und nachhaltigen Energiezukunft zeigen", sagte Guterres bei einer Pressekonferenz im UN-Hauptsitz in New York.
Am Samstag reist der UN-Generalsekretär nach Antigua, Barbuda und Dominica, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen und um einzuschätzen, wie die Vereinten Nationen weitere Hilfe leisten können.

UN wollen mit Hilfe einer neuen globalen Strategie die Todesfälle durch Cholera um 90 Prozent senken

Bild Cholera4. Oktober 2017 - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein neues, ehrgeiziges Ziel im Kampf gegen Cholera bekanntgegeben. Bis zum Jahr 2030 sollen die Todesfälle um 90 Prozent reduziert werden. 2,9 Millionen Menschen infizieren sich jährlich mit dem tükischen Darmbakterium, weitere 95.000 sterben daran.

"Cholera ist eine Krankheit der Ungleichheit, die Menschen, die am ärmsten und verwundbarsten sind, am härtesten trifft", so der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. Ein Netz von mehr als 50 UN-Organisationen, internationalen Agenturen und akademischen Einrichtungen wird heute den neuen globalen Fahrplan Ending Choleravorstellen. Die dringendsten Handlungen werden sein Krisenherde festzustellen, Gemeinschaften zu schützen, sowie Übertragungs- und Kontrollausbrüche zu verhindern.

Mehr als zwei Millionen neue Flüchtlinge

7365553. Oktober 2017 - Mehr als zwei Millionen Menschen sind nach UN-Angaben in diesem Jahr vor Konflikten in ihren Heimatländern geflohen. Ende vergangenen Jahres hätten weltweit 65,6 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen müssen - ein Rekordwert, erklärte der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, in Genf. Von ihnen seien 22,5 Millionen als Flüchtlinge registriert. Grandi rief zu mehr internationaler Zusammenarbeit und Unterstützung auf. Dabei erinnerte er insbesondere an die mehr als eine halbe Million Rohingya-Muslime, die seit dem 25. August vor der Gewalt in Myanmar ins benachbarte Bangladesch geflohen sind. Im selben Zeitraum seien 50.000 Menschen aus dem Südsudan geflüchtet, 18.000 wurden demnach aus der Zentralafrikanischen Republik vertrieben. Weiterhin flöhen jedoch aus keinem Land mehr Menschen als aus dem Bürgerkriegsland. Grandi beklagte zudem, dass weltweit die Rechte und der Schutz von Flüchtlingen ausgehöhlt würden, darunter auch in den USA und in Europa: Oftmals trügen "verantwortungslose Politiker" dazu bei, Ängste in der Öffentlichkeit zu schüren. Als Beispiele für eine Beschneidung von Rechten von Flüchtlingen nannte er etwa "Grenzschließungen, restriktive Asylverfahren und unbefristete Haft unter schlimmen Bedingungen." Um das wachsende Flüchtlingsproblem zu lösen, seien "Umsiedlungen" von Flüchtlingen unerlässlich. Mehr als 1,2 Millionen Flüchtlinge müssten umgesiedelt werden, viele Länder seien allerdings nicht zur Aufnahme bereit.

UN organisieren Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Rohingya BDG 20170911 WFP Beasely2. Oktober 2017 – Der Leiter des UN-Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, hat gefordert, den "Horror" der Vertreibung zehntausender Angenöriger der muslimischen Minderheit der Rohingya von Myanmar nach Bangladesch so schnell wie möglich zu beenden. Bei einem Besuch der Region traf Beasley Flüchtlingsfamilien in neuen Siedlungen in der Gegend von Cox's Bazar in Bangladesch und bekräftigte die Unterstützung durch das WFP für die geflohenen Menschen. Nach UN-Angaben sind mehr als 500.000 Rohingya-Flüchtlinge nach Cox's Bazar gekommen. Seit dem 25. August war es in der nördlichen Provinz Rakhine in Myanmar wiederholt zum Ausbrauch von Gewalt gekommen. UN-Hilfsagenturen und Partnerorganisation organisieren Hilfe, um mit dem Flüchtlingsstrom fertig zu werden. Video von WFP zur Krise in Myanmar

Seite 9 von 332

9

Praktikant/-in für Bonner UNRIC-Büro gesucht

UNRIC bietet im Bonner Büro ein 8- bis 12-wöchiges Praktikum ab März 2018 an.
Bewerber/-innen sollten sich noch im Studium befinden, oder vor kurzem ihr Studium beendet haben und erste Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder im Journalismus besitzen.
Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Das Praktikum ist unbezahlt.
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
[email protected]

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777

UN Card 2016 DE 250px front