Donnerstag, 26 Mai 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ashley Judd neue Sonderbotschafterin des UN-Bevölkerungsfonds

AshleyJudd16. März 2016 (UNRIC) – Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) hat die Schauspielerin und Aktivistin Ashley Judd zur Sonderbotschafterin ernannt.

„Im Herzen einer nachhaltigen Entwicklung steht die Fähigkeit der Frau, ihre Geburten zu kontrollieren“, sagte Judd bei einer Pressekonferenz. ,,Ein Mädchen zu sein, ist kein Verbrechen, sondern ein Privileg“, sagte sie weiter.

Der Exekutivdirektor von UNFPA, Babatunde Osotimehin, führte aus, dass Judd und UNFPA gemeinsam für die Themen Müttersterblichkeit und Selbstbestimmung der Frau sensibilisieren wollten. Heute wird Judd eine Rede vor der Generalversammlung zu den Themen Genitalverstümmelung bei Frauen, Kinderehe und die Bevorzugung von Söhnen halten.

Syrien ​- Gespräche wieder aufgenommen

Syrische Kinder15. März 2016 (UNRIC) – ​In Genf sind die Gespräche zwischen Vertretern der Regierung Syriens und Vertretern der Opposition fortgesetzt worden. Dies war durch die anhaltende, wenn auch brüchige, Waffenruhe möglich geworden.

​Da der Konflikt inzwischen fünf Jahre andauert, sprach der UN-Sondergesanste​​ S​taffan de Mistura​ von einem Moment der Wahrheit, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. "In ihrer Mediatorenrolle tun die Vereinten Nationen alles in ihrer Macht Stehende, um diesen Konflikt zu lösen. Doch letzlich liegt es in den Händen der syrischen Konfliktparteien, eine Lösung am Verhandlungstisch zu finden. Die Themen Regierungsführung, Verfassungfragen und Wahlen sind auf die Agenda der geplanten Annäherungsgespräche gesetzt worden", sagte de Mistura.

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF warnt, dass 8,4 Millionen Kinder in Syrien - das entspricht 80% aller syrischen Kinder, unter dem Konflikt leiden. UNICEF sieht die Gefahr, dass dort eine verlorene Generation ohne Zugang zu Bildung oder guter medizinischer Versorgung heranwächst. Um dies zu verhindern, schlägt UNICEF fünf Schritte vor, wie Kinder in diesem Konflikt besser geschützt werden könnten. Dazu zählen Investitionen in Bildung, das Ende von Angriffen auf Bildungs-, Gesundheits- und Sanitäreinrichtungen, die Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und das Verhindern der Rekrutierung von Kindern.

UN-Generalsekretär verurteilt terroristischen Anschlag von Ankara

Ban condemns14. März 2016 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den terroristischen Anschlag verurteilt​, der gesterm in der türkischen Hauptstadt Ankara verübt worden ist und bei dem Berichten zufolge dutzende Menschen verletzt und getötet worden sind.

Ban ließ durch seinen Sprecher mitteilen, dass den Angehörigen der Opfer sein aufrichtiges Beileid gelte. Die Vereinten Nationen würden dem türkischen Volk und der türkischen Regierung weiterhin ihre volle Unterstützung zusichern. Die UN stünden in solch schwierigen Zeiten an der ​S​eite der Türkei.

Laut Medienberichten explodierte eine Autobombe in einem Nahverkehrsknotenpunkt auf dem Kizilay-Platz. Die Suche nach den Hintermännern läuft. Man geht momentan von einem oder zwei Selbstmordattentätern aus. ​D​as mit Sprengstoff beladene Auto ​war ​in der Nähe einer belebten Bushaltestelle zur Explosion gebracht​ worden​. Bereits vor einem Monat hatte es einen ähnlich verheerenden Anschlag in Ankara gegeben. Zu diesem bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), eine Splittergruppe der PKK.

UN-Menschenrechtskommissar appelliert an die EU, humanere Maßnahmen für Migration zu finden

Flüchtlinge11. März 2016 (UNRIC) – Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein, hat seine Sorge über die sehr verletzliche Situation von Flüchtlingen und Migranten wiederholt. Er forderte die EU auf, ​bei ihrem Gipfel kommende Woche ein „humaneres“ Maßnahmenpaket zu verabschieden.

Vor dem Menschenrechtsrat in Genf stellte der Hohe Kommissar fest, dass allein in den ersten zwei Monaten diesen Jahres mehr als 400 Menschen bei dem Versuch, Europa zu erreichen, gestorben seien. Zwar lobte er die Bemühungen Deutschlands und Griechenlands zur Eindämmung der humanitären Krise, doch ​lasse der Entwurf einer Vereinbarung zwischen den Mitgliedstaaten der EU und der Türkei ernsthafte Fragen entstehen. Zeid Ra’ad Al Hussein verlieh seiner Befürchtung Ausdruck, dass diese Regelung zu kollektiven und willkürlichen Ausweisungen führen könne. Grenzschließungen, die nicht auf die besondere Situation einzelner Personen Rücksicht nähmen, verstößen gegen Unions- und Völkerrecht. Die Staaten der EU sollten stattdessen auf ihrem Gipfel am 17. März humanere Maßnahmen beschließen, die im Einklang mit den Menschenrechten stehen müssten.

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