Montag, 08 Februar 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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ASEAN-UN Gipfeltreffen: Ban fordert stärkere Zusammenarbeit der südostasiatischen Länder

Ban at ASEAN

22. November 2015 - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat auf dem ASEAN-UN Gipfeltreffen eine stärkere Partnerschaft zwischen dem Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) und den Vereinten Nationen gefordert. Insbesondere bei Themen wie nachhaltige Entwicklung, Bekämpfung des Klimawandels und Menschenrechte sollte die Kooperation lebendig sein. "2015 wird ein entscheidendes Jahr für die Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und ASEAN. Die Welt hat ambitionierte Ziele zur nachhaltigen Entwicklung. Die Armut soll bis zum Jahr 2030 besiegt sein. In nur acht Tagen wird die Klimakonferenz in Paris eröffnet, um ein sinnvolles neues Abkommen zu schaffen", sagte Ban in seiner Rede auf dem siebten ASEAN-UN Gipfel im malaysischen Kuala Lumpur. Der UN-Chef unterstrich die Rolle Südost-Asiens, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Darüber hinaus lobte er die Erklärung der ASEAN-Gemeinschaft 'Vision 2025'. "Die 'Vision 2025' sollte im Tandem mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung erfolgen. Die Maßnahmen sollten sich ergänzen, um das Leben von Millionen von Menschen in Armut zu transformieren“, so Ban.

Terroranschläge in Paris und Beirut: Flüchtlinge dürfen jetzt nicht stigmatisiert werden

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19. November 2015 - Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat darüber diskutiert, wie die weltweite Flüchtlingskrise bewältigt werden kann. Die Debatte stand allerdings im Schatten der Terroranschläge der vergangenen Woche in Paris und Beirut. Redner plädierten, dass man Flüchtlingen nun nicht die Zuflucht im Namen der Sicherheit verweigern dürfe. "Wie können wir die Sicherheitsbedürfnisse der Gesellschaft und unsere moralische und rechtliche Verpflichtung gegenüber Flüchtlingen vereinbaren?", fragte der stellvertretende Generalsekretär Jan Eliasson. "Wir müssen ein Gleichgewicht herstellen, ohne dass unsere Grundwerte untergehen und den Menschen Zuflucht gewähren, die enormes Leid ertragen haben", sagte er. "Diejenigen, die der Gewalt entfliehen wollen, sollten nicht zweimal bestraft werden. Die Flüchtlinge verstehen besser als jeder andere die barbarische Grausamkeit des gewalttätigen Extremismus. ""In keiner Weise dürfen diese Angriffe, die moralischen und rechtlichen Verpflichtungen der internationalen Gemeinschaft gegenüber Vertriebenen reduzieren", betonte der Generalsversammlungs-Präsident Mogens Lykketoft. "Im Gegenteil, sie unterstreichen nochmals, warum so viele Menschen ihr Leben riskieren, um internationalen Schutz zu ersuchen, und warum wir – die internationale Gemeinschaft, nicht daran scheitern dürfen.“

Generalversammlung wählt Filippo Grandi zum nächsten UN-Hochkommissar für Flüchtlinge

579352Filippo Grandi18. November 2015 – Der Italiener Filippo Grandi ist von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum neuen Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen gewählt worden. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre und beginnt am 1. Januar 2016.Grandi wurde von der Generalversammlung „durch Akklamation“ gewählt. Er übernimmt das Amt von Antonio Guterres aus Portugal.UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüßte die Wahl und dankte Guterres "für seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement für den Schutz von Flüchtlingen, Vertriebenen und Staatenlosen.“Nach Absprachen mit den Mitgliedstaaten hatte Ban der Generalversammlung mitgeteilt, dass er beabsichtige, Grandi für das Amt des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) vorzuschlagen. Grandi besitzt umfangreiche UN-Erfahrung. So war er von 2010 bis 2014 Generalkommissar des UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA).

UN verurteilt "verabscheuungswürdige" Terroranschläge von Paris

 

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16. November 2015 - UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben die Terroranschläge als „verabscheuungswürdig“ verurteilt, die an verschiedenen Orten in und um Paris verübt worden sind. "Der Generalsekretär hofft, dass die französischen Behörden alles, was in ihrer Macht steht, tun werden, um die Täter vor Gericht zu bringen", so sein Sprecher unmittelbar nach den Attentaten. „Sein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien der Opfer sowie dem Volk und der Regierung Frankreichs. Weiterhin wünscht er den Verletzten baldige Genesung“, hieß es weiter in der Erklärung. Auf einer Pressekonferenz während des G20 Gipfels in der Türkei, warnte Ban, dass der Terrorismus eine Bedrohung für die gesamte Menschheit darstelle. Allein in den letzten vier Tagen sind durch terroristische Bombenanschläge in Beirut und Bagdad Dutzende von Menschen getötet worden. Auch der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Attentate aufs Schärfste. Die 15 Mitglieder bezeichneten sie als "barbarische und feige Terroranschläge“.

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UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

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