Montag, 31 August 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Syrien: Ban verurteilt Einsatz von „Fassbomben“

genericbanUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seine tiefe Besorgnis über den andauernden und willkürlichen Einsatz von schweren Waffen und Granatfeuer im syrischen Bürgerkrieg zum Ausdruck gebracht. „Eine weitere Eskalation der Gewalt nutzt nur denjenigen, die militärische Mittel als einzigen Weg betrachten“, so Ban in einer von seinem Sprecher verbreiteten Erklärung, in der der Generalsekretär vor allem auch auf die Lage in der besonders schwer betroffenen nordsyrischen Stadt Aleppo Bezug nahm. Dort kam es zuletzt auch zum Einsatz von so genannten „Fassbomben“. Dabei handelt es sich um mit Sprengstoff und Metallteilen gefüllte Ölfässer, die aus der Luft abgeworfen werden und aufgrund hoher Streuwirkung besonders hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung verursachen – „eine weitere furchtbare Dimension der Kämpfe“, so Ban.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=46834&Cr=syria&Cr1=#.Ur09rMIweUk 

(UNRIC, 27.12.2013)

Südsudan: Sicherheitsrat verstärkt UN-Mission

Council SSudanDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine deutliche Verstärkung der Truppen der UN-Friedensmission im Südsudan (UNMISS) beschlossen. Einstimmig verabschiedete das Gremium eine Resolution unter Kapitel VII der UN-Charta, die eine Aufstockung auf fast 14000 Soldaten und Polizeikräfte erlaubt (12500 Militärs, 1323 Polizeikräfte). Deren wichtigste Aufgabe ist es, Zivilisten zu schützen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon betonte erneut, dass alle Angriffe auf Zivilbevölkerung und UN-Friedenstruppen sofort beendet werden müssten.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=46823&Cr=south+sudan&Cr1=#.UrvrMsIweUk

(UNRIC, 26.12.2013)

Südsudan: Ban fordert sofortiges Ende der Angriffe auf Zivilisten

UNMISS.civiliansAngesichts der dramatischen Lage im Südsudan hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eine Aufstockung der UN-Mission im Land (UNMISS) um 5500 Blauhelmsoldaten gefordert. Zehntausende Menschen seien im Südsudan bereits vertrieben worden sein, etwa 45000 Menschen seien in die Camps der Vereinten Nationen geflüchtet, so Ban am Montag vor Journalisten in New York. “Ich sage ganz klar: Die Welt schaut auf den Südsudan. Angriffe auf Zivilisten und UN-Friedenstruppen, die diese schützen sollen, müssen sofort aufhören”, so Ban. Die Vereinten Nationen würden Berichten über schwere Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit nachgehen, so Ban weiter. “Die Verantwortlichen auf der höchsten Ebene werden persönlich verantwortlich gemacht werden und müssen die Konsequenzen tragen“ – selbst wenn sie behaupten würden, von den Angriffen nichts gewusst zu haben.

Den kompletten Wortlaut der Pressekonferenz des UN-Generalsekretärs vom 23. Dezember finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/sg/offthecuff/index.asp?nid=3216

(UNRIC, 24.12.2013)

Philippinen: Ban fordert mehr Unterstützung

ki-moon-taclobanUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sechs Wochen nach dem verheerenden Taifun „Haiyan“ die Philippinen besucht, um sich vor Ort ein Bild der Lage im Katastrophengebiet zu machen. Dabei besuchte er unter anderem die Stadt Tacloban in der am schwersten getroffenen Provinz Leyte. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass dies eine vergessene Katastrophe wird“, erklärte Ban bei einer Pressekonferenz in Manila mit dem philippinischen Außenminister Albert F. Del Rosario. Die Vereinten Nationen und ihre Partner haben einen Einjahresplan in Höhe von 800 Millionen US-Dollar aufgestellt, davon seien allerdings bisher erst etwa 30 Prozent zur Verfügung gestellt, so Ban, der in Manila auch zu Gesprächen mit dem philippinischen Präsident Aquino zusammenkam. Der UN-Generalsekretär forderte die internationale Gemeinschaft auf, ihre Hilfen zu beschleunigen und auszuweiten.

(UNRIC, 23.12.2013)

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