Dienstag, 21 Februar 2017
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

UN feiert den Tag der Ozeane

Unter dUN, World Oceans Day, Welt Ozean Tag, Ban Ki-moon, Klimawandelem Motto "Gesunde Ozeane, gesunder Planet" wurde gestern der Welt-Ozean-Tag 2015 gefeiert. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon beschrieb diesen Tag als eine "wichtige Chance", die Weltmeere und ihre Ressourcen zu schätzen und zu schützen.

Die Forschung verweist längst darauf, dass die Weltmeere wichtige Klimaregulatoren sind: Sie produzieren etwa die Häfte des Sauerstoffs der Erdathmosphäre und bieten beinahe 80 Prozent aller Organismen auf der Erde einen Lebensraum. Der voranschreitende Klimawandel bedeutet für sie eine große Gefahr.

In seiner Rede zum Tag der Ozeane hob der UN-Generalsekretär die Verantwortung der Weltgemeinschaft für die Gesundheit der Meere noch einmal besonders hervor: Der Mensch habe tiefgreifende Veränderungen des Klimasystems bewirkt, die zur Erwärmung der Ozeane führten. Das damit verbundene Ansteigen der Meeresspiegel habe weitreichende Folgen. Besonders gefährdet seien Bevölkerungsgruppen, die auf Inseln lebten.

Dieses Jahr, so Ban Ki-moon, sollen richtungsweisende Entscheidungen zur Bekämpfung des Klimawandels getroffen werden. Für die erfolgreiche Durchführung sei auch die Anerkennung der Bedeutung der Ozeane entscheidend. Der UN-Generalsekretär betonte, dass die Weltmeere trotz ihrer Größe nicht unbeschränkt belastbar seien – ihr Vermögen, dem menschlichen Eingreifen stand zu halten, sei begrenzt.

UN-Generalsekretär eröffnet Erweiterungsbau des WCCB

HoheBan Ki-moon, UN-Generalsekretär, Bonn, WCCBr Besuch in Bonn: Ban Ki-moon hat am Sonntag (07. Juni 2015) den neuen Erweiterungsbau des World Conference Center Bonn (WCCB) feierlich eröffnet.

Zusammen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), der stellvertretenden Ministerpräsidentin Nordrhein-Westphalens Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und rund 800 geladenen Gästen feierte der UN-Generalsekretär den Abschluß des Bauprojekts.

In seiner Eröffnungsrede hob der Generalsekretär die Dringlichkeit des Themas Klimawandel hervor - "eine der größten Herausforderungen unserer Zeit".
Das Jahr 2015 mit seinen kommenden drei großen Weltkonferenzen nannte er "ein Jahr für globales Handeln". Den Vereinten Nationen in Bonn sprach Ban Ki-moon eine "herausragende Rolle" zu, um wichtige Akteure der ganzen Welt für Debatten zusammen zu bringen.

Die Stadt sei ein Weltzentrum für nachhaltige Entwicklung, daher erhoffe er sich, dass das Konferenzzentrum zu einer Erfolgsgeschichte werde - "für Bonn, für die Vereinten Nationen und vor allem für die Menschen, denen sie dienen".

In Bonn sind 18 Organisationen der Vereinten Nationen mit rund 1000 Mitarbeitern angesiedelt. Die Stadt hat sich damit als einer der wichtigsten Standorte der Vereinten Nationen weltweit etabliert.

Noch bis Donnerstag (11. Juni 2015) tagen verschiedene Gremien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) im WCCB. Sie bereiten ein neues und universelles Abkommen zum Klimawandel vor, das Ende des Jahres auf dem Weltklimagipfel in Paris verabschiedet werden soll, um das bisher geltende Kyoto-Protokoll abzulösen.

Deutschlandbesuch von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon

632066UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wird zu einem zweitägigen Deutschlandbesuch erwartet. Am 7. Juni wird der Generalsekretär in Bonn an der Eröffnung des Erweiterungsbaus des Konferenz-Zentrums (WCCB) teilnehmen. Außerdem stehen Gespräche mit Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier und der Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, an. In Bonn findet momentan eine Vorbereitungskonferenz mit mehreren tausend Teilnehmern für den Klimagipfel im Dezember in Paris statt. Nach seinem Aufenthalt in Bonn wird Ban Ki-moon dann nach Schloss Elmau zum G7-Gipfel weiterreisen. Dort wird er unter anderem Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel sowie G7-Partnern zu den Themen Terrorismus und Entwicklung führen.

Die Konferenz, die bis zum 11. Juni dauert, soll den Weg ebnen für den Weltklimagipfel im Dezember in Paris. Dort soll ein neues weltweites Klimabkommen berabschiedet werden. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzenUN-Tagung im World Conference Center Bonn: Das WCCB kommt im Alltag an | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/das-wccb-kommt-im-alltag-an-article1645542.html#plx1054370920
Die Konferenz, die bis zum 11. Juni dauert, soll den Weg ebnen für den Weltklimagipfel im Dezember in Paris. Dort soll ein neues weltweites Klimabkommen berabschiedet werden. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzenUN-Tagung im World Conference Center Bonn: Das WCCB kommt im Alltag an | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/das-wccb-kommt-im-alltag-an-article1645542.html#plx1054370920

Neue Flüchtlingswelle im Südsudan

WährSouth Sudanese refugees wait to be registered at a crossing into Ethiopia earlier in 2015. Photo: UNHCR/R. Riekend der letzten zwei Monate zwangen schwere Kämpfe in den südsudanesischen Provinzen Unity und Upper Nile mehr als 100.000 Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Die Gefechte machten humanitäre Hilfsleistungen unmöglich, wie ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen mitteilte.

Seit Beginn des Jahres sind bereits rund 60.000 Menschen geflohen, meist in die umliegenden Nachbarländer Sudan, Ätiopien und Uganda. Allein in der letzten Woche wurden etwa 6.000 Flüchtlinge in den Sudanesischen Provinzen White Nile und South Kordofan verzeichnet. Die angenommene Zahl Binnenvertriebener innerhalb des Südsudans liegt aktuell bei rund 1,5 Millionen. Mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung verfügt außerdem nicht über ausreichend Nahrungsmittel.

"Unser Büro in Uganda hat im letzten Monat einen Anstieg eintreffender Flüchtlinge von etwa 4.000 Personen gemeldet. Viele der Geflohenen sagten, sie seien aufgrund der Kämpfe in und um die Stadt Malakal geflohen, aber auch aufgrund wachsender Nahrungsmittelknappheit und steigender Warenpreise", gab Adrian Edwards, Sprecher des Büros des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) an.

Angesichts der verschärften Sicherheitslage und der prekären humanitären Situation auf der südsudanesischen Grenzseite bereiten sich der UNHCR und seine Partner auf weitere Flüchtlingswellen vor.

Edwards äußerte sich besorgt über unzureichende finanzielle Unterstützung: Der eigens für die Krisenbekämpfung entwickelte "2015 South Sudan Regional Refugee Response Plan" sei nur zu 10 Prozent gedeckt.
"Das führt dazu, dass für viele lebensrettende Maßnahmen nicht genügend Gelder da sind - etwa für die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, für Sanitäränlagen, für eine ausreichende medizinische Versorgung, für Nahrungsmittel und für Unterkünfte", so der UNHCR-Sprecher.

Seite 80 von 286

80

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777

UN Card 2016 DE 250px front