Montag, 23 Januar 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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"Triumph über die Tyrannei"

Ban Ki-moon, Gedenkfeier UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren erinnert. Ban Ki-moon besuchte Gedenkzeremonien in Polen und der Ukraine, um den Sieg über den Faschismus zu feiern und der Opfer zu gedenken, die im Krieg ihr Leben ließen.

"Die langen Jahre des Zweiten Weltkriegs waren eine Zeit unglaublicher Gräueltaten, verlorenen Glaubens und verlorener Menschlichkeit", sagte Ban während der Gedenkfeier in Danzig. Dort traf der UN-Generalsekretär auch den polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski und den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.

1945 wurden die Vereinten Nationen "aus der Asche des Krieges" gegründet. Der Krieg habe seither die Mission und Arbeit der UN geprägt, betonte Ban Ki-moon.

Der heutige Gedenktag zeige auch, wie wichtig es für die EU in Anbetracht der Ukrainekrise sei, international zusammenzuarbeiten. "Das sind wir unseren Kindern und zukünftigen Generationen schuldig", mahnte der UN-Generalsekretär.

DR Kongo: Trauer um tote Blauhelm-Soldaten

MONUSCO, DR KongoUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die tödliche Attacke auf zwei UN-Soldaten in der Demokratischen Republik Kongo scharf verurteilt. Bei einem Angriff aus dem Hinterhalt wurden 30 weitere Soldaten verletzt.

Ein Konvoi der UN-Stabilisierungsmission (MONUSCO) sei unter Beschuss geraten. Die UN vermutet die Rebellengruppe Allied Democratic Forces (ADF) hinter dem Anschlag. Bereits am 4. Mai wurde ein UN-Helikopter im Beni-Gebiet angegriffen.

"Die UN wird weiterhin alles Nötige tun, um Zivilisten zu schützen und bewaffneten Gruppen zu neutralisieren", betonte Ban Ki-moon. Mitglieder des UN-Sicherheitsrats appellierten an die Regierung in der Demokratischen Republik Kongo, die Täter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.

UN fordert politischen Fortschritt im Jemen

JemenDer UN-Sonderbeauftragte für Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, hat Gespräche begonnen, um die jemenitische Politik wieder auf Kurs zu bringen.

Ould Cheikh Ahmed führte Gespräche mit französischen Politikern sowie dem Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats. Er sprach auch mit den permanenten Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats in New York. Heute wird der UN-Sonderbeauftragte Politiker aus dem Jemen und Saudi-Arabien treffen.

Das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtete von neuen Gewaltausbrüchen in Aden und den untergeordneten Bezirken. Bewohner klagten über Nahrungsmittel- und Wassermangel. Seit Beginn des Konfliktes Ende März sind mindestens 650 Zivilisten ums Leben gekommen.

80 Tonnen Hilfsgüter für Nepal

Nepal, Erdbeben, UNICEF, EUDas UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) und die Europäische Union haben gemeinsam 80 Tonnen Hilfsgüter wie Zelte, Decken, Medikamente und Hygieneartikel nach Nepal geflogen. Die Güter sollen besonders den rund zwei Millionen Kindern, die vom Erdbeben betroffen sind, zugutekommen.

Laut UNICEF-Bericht wurde die Luftbrücke durch eine 400.000 Euro-Spende des Europäischen Amtes für humanitäre Hilfe (ECHO) ermöglicht. Inzwischen haben 40 Tonnen Hilfsgüter Nepal erreicht. Weitere Hilfsflüge starten mit Unterstützung der EU diese Woche von Dubai aus nach Kathmandu.

Die nepalesische Regierung, UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben außerdem eine große Masern-Impfkampagne gestartet. In den kommenden Wochen sollen 500.000 Kinder unter fünf Jahren gegen Masern und Röteln geimpft werden. UNICEF befürchtet, dass die schlechten Hygiene-Bedingungen zu einem neuen Ausbruch der Krankheit führen könnten. ''Wir tun alles, um die Gefahren für die nepalesischen Kinder zu reduzieren. Sie mussten schon genug durchmachen", erklärte UNICEF-Vertreter Tomoo Hozumi.

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