Montag, 20 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Über 100.000 Menschen sind Opfer der Lord Resistance Army geworden

31532Durch die ugandische Rebellengruppe Lord's Resistance Army (LRA) sind in den vergangenen 25 Jahren in Zentralafrika mehr als 100.000 Menschen umgebracht worden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Büros von UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay, die in Kürze veröffentlicht werde, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York. Nach der Studie seien zudem schätzungsweise zwischen 60.000 und 100.000 Kinder von der durch Joseph Kony geführten Gruppe entführt worden. Kony wird vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH/ICC) in Den Haag wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht, darunter Mord, Vergewaltigung und Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Derzeit soll er sich nach Einschätzung einer US-Organisation im Sudan versteckt halten.

Ban verurteilt Gewalt in Nigeria

NigeriaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon ist tief besorgt angesichts der sich weiter verschlechternden Sicherheitslage im Nordosten Nigerias. Bei Kämpfen zwischen Armeekräften und der islamistischen Gruppe „Boko Haram“ waren in den letzten Wochen mehr als 220 Menschen ums Leben gekommen. In Teilen der betroffenen Gebiete wurde der Notstand ausgerufen. Die anhaltende Welle der Gewalt stelle „eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit des Landes“ dar, so Ban in einem von seinem Sprecher verbreiteten Mitteilung. Der Generalsekretär rief alle extremistischen Gruppen in Nigeria auf, ihre Angriffe unverzüglich einzustellen. Kein Ziel könne jemals die Anwendung solcher Gewalt rechtfertigen, so Ban. Die Konfliktparteien müssten die Menschenrechte respektieren und das Leben aller Nigerianer schützen.

(UNRIC, 17.5.2013)

UN-Generalversammlung: Erneut Resolution gegen Gewalt in Syrien

UNGAmay13Die UN-Generalversammlung hat die Gewalt in Syrien erneut verurteilt. In New York stimmten 107 der 178 anwesenden Staaten für eine entsprechende Resolution, in der die Empörung des Gremiums über die „rapide ansteigende Zahl der Todesopfer“ zum Ausdruck gebracht wird. Außerdem wird der verstärkte Einsatz von schweren Waffen seitens der syrischen Regierung scharf verurteilt. Zwölf Länder stimmten gegen den Beschluss, 59 Staaten enthielten sich – es war bereits die fünfte Resolution der Generalversammlung zur Lage in Syrien seit Beginn der Kämpfe zwischen der syrischen Regierung von Präsident Assad und der Opposition. Mehr als 80.000 Menschen, darunter vor allem Zivilisten, seien seitdem ums Leben gekommen, so Vuk Jeremic, Präsident der UN-Generalversammlung: „Wenn wir nicht in der Lage sind, diese Tragödie zu stoppen, wie können wir die moralische Glaubwürdigkeit dieser Organisation aufrechterhalten?“ Es sei, so Jeremic, „höchste Zeit, um endlich ‚genug ist genug’ zu sagen“.

(UNRIC, 16.5.2013)

Südsudan: UNMISS besorgt über Sicherheitslage in Jonglei

UMISSDie Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS) ist besorgt über die verschlechterte Sicherheitslage im größten Bundesstaat des Landes, Jonglei. UNMISS verurteilte die jüngste Welle der Gewaltakte, Plünderungen und Vertreibungen in und um die Stadt Pibor. Die Vereinten Nationen haben zusätzliche Blauhelm-Soldaten in die Gegend verlegt und forderten die lokalen Behörden auf, die Lage umgehend unter Kontrolle zu bringen.

(UNRIC, 15.5.2013)

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