Samstag, 28 Februar 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban besorgt über politische Entwicklung in Ägypten

547036UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat bei einem Gespräch mit dem ägyptischen Übergangsvizepräsidenten Mohammed ElBaradei seine «tiefe Sorge» über den Kurs des Landes geäußert. Zugleich habe er bei dem Telefonat die Gewalt scharf verurteilt, die zum Tod so vieler Menschen geführt habe, hieß es in einer Mitteilung des Büros des UN-Generalsekretärs. Am Wochenende waren in Ägypten bei Zusammenstößen zwischen Anhängern des vom Militär abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi und Sicherheitskräften mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden.

Ägypten: Ban fordert Mursi freizulassen

467925UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Freilassung des abgesetzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi gefordert. Mursi und andere hochrangige Politiker der Muslimbruderschaft sollten sofort transparente Untersuchungen ihrer Fälle bekommen, sagte Ban in New York. Er forderte die Übergangsregierung auf, beliebige Festnahmen und andere Formen der Belästigung zu unterlassen. Bislang haben die Behörden rund 600 Kader der Muslimbruderschaft verhaftet. Mursi wird vom Militär an einem unbekannten Ort ohne Anklage festgehalten. Auch die USA und Deutschland hatten Mursis Freilassung verlangt.

UN erklärten 19. November zum Welt-Toiletten-Tag

07-24-2013toiletdayDie Vereinten Nationen haben den 19. November zum Welt-Toiletten-Tag erklärt. Die 193 Mitglieder der UN-Generalversammlung stimmten geschlossen dem Vorschlag Singapurs zu, diesen Tag dem Kampf für Sanitäranlagen zu widmen. Singapurs Geschäftsträger Mark Neo sagte vor der Abstimmung, ihm sei es egal, wenn darüber Witze gemacht würden, solange "das vorherrschende, ungesunde Tabu" anerkannt würde, das "eine offene und ernsthafte Diskussion" des Hygieneproblems verhindere.

Syrien-Krise kann zu globalem Konflikt werden

557014Laut Einschätzungen der UNO weitet sich der Bürgerkrieg in Syrien zu einem globalen Konflikt aus. Der UN-Koordinator für den Friedensprozess in Nahost, Robert Serry, trug dem UN-Sicherheitsrat am Dienstag in New York vor, die syrische Regierung setze ihr Militär weiterhin in von Zivilisten bewohnten Gegenden ein, was immer mehr ausländische Kämpfer anziehe. In dem seit mehr als zwei Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieg wird das Regime von Präsident Assad vom Iran und von Russland mit modernen Waffen unterstützt. Die Aufständischen erhalten dagegen leichte Waffen und Geld von den Golfstaaten, vor allem aus Saudi-Arabien. Die USA planen seit mehreren Wochen, die Rebellen mit besseren Waffen auszustatten.

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