Sonntag, 26 Mai 2013
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Somalia: UNO ruft in drei weiteren Regionen Hungersnot aus

altDie Vereinten Nationen haben drei weitere Regionen Somalias zu Hungergebieten erklärt. Hintergrund sei die wachsende Zahl der an akuter Unterernährung leidenden Menschen im Süden und im Zentrum des Landes, teilten Ernährungsexperten der UNO mit. Auch die Sterberate sei deutlich erhöht. - Das Land am Horn von Afrika ist ganz besonders von der schwersten Dürre seit 60 Jahren betroffen.

 

Sicherheitsrat: Klima kann den Weltfrieden bedrohen

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Der Sicherheitsrat hat sich auf eine von Deutschland vorgelegte Erklärung zum Klimawandel geeinigt. Die 15 vertretenen Staaten räumen darin zum ersten Mal ein, dass die Erderwärmung eine Bedrohung für den Weltfrieden sein kann. Zudem wurde Generalsekretär Ban Ki-moon aufgefordert, in seinen künftigen Berichten Klima-Aspekte zu berücksichtigen. Vorausgegangen waren tagelange heftige Diskussionen. Deutschland hatte eigentlich auf eine wesentlich deutlichere Stellungnahme gedrängt, war jedoch am Widerstand Russlands gescheitert. In dem deutschen Entwurf war ein engerer Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und dem internationalen Frieden hergestellt worden.

 

Horn von Afrika: Die größte Katastrophe unserer Zeit

altDie Lage für die von der Dürre betroffenen Flüchtlinge am Horn von Afrika wird immer dramatischer. Die Vereinten Nationen sprechen bereits von der größten Katastrophe der Gegenwart. Insgesamt sind zehn Millionen Menschen am Horn von Afrika von Dürre und Hungersnot bedroht. Viele Menschen, darunter zahlreiche Kinder, sind tagelang zu Fuß unterwegs und völlig ausgehungert, wenn sie die Zentren erreichen. Die Zahl der täglich ankommenden Flüchtlinge aus Somalia sei mittlerweile auf 1700 gestiegen und die drei äthiopischen Zentren beherbergten jetzt bereits 114 000 Menschen, sagte WFP-Sprecherin Judith Schuler.

Teilerfolge im Kampf gegen Armut

altTrotz der weltweiten Wirtschaftskrise zieht die UNO eine vorsichtig positive Zwischenbilanz bei der Umsetzung der Millenniumsziele. Bis 2015 werde das Ziel erreicht, die Armut im Vergleich zu 1990 um die Hälfte zu reduzieren, erklärte UNO-Generalsekretär Ban. Die Armut nehme in vielen Ländern und Regionen der Erde ab, heißt es im jährlichen UNO-Bericht, der am Donnerstag in Genf präsentiert wurde. Bis 2015 dürfte der Anteil der Armen in der ganzen Welt unter die 15-Prozent-Marke fallen. Damit würde das UNO-Ziel von 23 Prozent unterboten. Bei den anderen sieben im Jahr 2000 definierten Millenniumszielen fiel die Einschätzung Bans jedoch nicht immer so positiv aus: Die Fortschritte seien ungleich verteilt und zu viele Menschen könnten davon nicht profitieren, bilanzierte der UNO-Generalsekretär. Die Arbeitslosigkeit sei zum Beispiel in vielen Ländern immer noch auf hohem Niveau. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich sowie zwischen den städtischen und ländlichen Regionen würden immer noch größer.

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