Freitag, 26 Mai 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN Expertin warnt: Klimawandel stellt große Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar

large d3c74f35c03. November- Der Klimawandel ist eine massive und ernstzunehmende Bedrohung für die Ernährungssicherheit. Dies bedeutet, dass 2080 zusätzlich 600 Millionen Menschen an Mangelernährung leiden werden. Zu diesem Ergebnis kommt die UN-Berichterstatterin für das Recht auf Nahrung, Hilal Elver. Sie betonte, dass zunehmende Extremwetterlagen, steigende Temperaturen und der erhöhte Meeresspiegel aber auch Dürren und Überschwemmungen einen erheblichen Einfluss auf die Nahrungssicherheit hätten. Sie forderte eine tiefgreifende Veränderung der industriellen Landwirtschaft zu ökologischem Anbau, die die lokale Lebensmittelerzeugung unterstützen kann. Dazu müssten Kleinbauern gefördert und Menschenrechte respektiert werden, um ökologische Nachhaltigkeit zu gewähren. Elver gab ihre Empfehlungen im Vorfeld der UN Klimakonferenz (COP 21), die vom 30. November bis 11. Dezember in Paris stattfindet.

Globaler Kampf gegen Korruption ist entscheidend für nachhaltige Entwicklung

6508962. November 2015 - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat bei einer UN-Konferenz gegen Korruption in Sankt Petersburg hervorgehoben, wie wichtig die Korruptionsbekämpfung für eine nachhaltige Entwicklung ist.
Vor 1000 Zuhörern sagte Ban bei der sechsten Konferenz zum UN-Abkommen gegen Korruption: „Die Welt zählt auf uns, mutige Entscheidungen zu treffen und entschlossen gegen weltweite Korruption und Bestechung vorzugehen.“ Der verantwortliche Direktor des UN Büros für Drogen und Verbrechungsbekämpfung (UNODC) Yury Fedotov betonte, dass das Beenden von Korruption und Bestechung unumgänglich sei, um die 2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Er forderte ein kollektives Handeln um diese Verbrechen zu eliminieren und somit die Chancen auf eine faire Gesellschaft zu erhöhen. Das UN Abkommen gegen Korruption trat 2003 in Kraft. Es ist bis heute die einzige rechtlich bindende Maßnahme zur Korruptionsbekämpfung. Das Übereinkommen, mit momentan 177 Vertragsstaaten, umfasst fünf Bereiche: Prävention, Strafverfolgung, internationale Kooperation, Informationsaustausch und Wiederherstellung von Vermögen.

WHO: Erdbeben in Afghanistan fordert zahlreiche Todesopfer

10 27 2015Quake PakistanMehrere Hundert Menschen haben bei einem Erdbeben in Afghanistan ihr Leben verloren.Wie der UN-Nothilfekoordinator mitteiltesind auch dutzende Häuser und Wohnungen zerstört worden.  Die Auswirkungen des schweren Bebens, das die afghanische Badachschan-Provinz gestern erschütterte, waren zugleich in Pakistan zu spüren gewesen. Der Pressesprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Christian Lindmeier, sagte in Genf: „Uns erreichen zur Stunde immer neue Berichte aus ländlichen Gebieten, sodass wir noch nichts Endgültiges über die Höhe der Opferzahlen sagen können. Fest steht allerdings bislang, dass wir im gesamten Erdbebengebiet bereits mehrere Hundert Tote und Schwerverletzte gezählt haben.“ Lindmeier kündigte an, dass die WHO alles dafür tun werde, den örtlichen Behörden zur Seite zu stehen. „Wir werden unsere Anstrengungen stark ausweiten, um den Menschen in Not zu helfen.“ Die WHO wird dabei ihre Bemühungen mit anderen UN-Organisationen wie UNICEF koordinieren.

 

Die Welt leuchtet UN-blau: Eine globale Aktion zum 70. Geburtstag der Vereinten Nationen

illuminationsBonn, 21. Oktober 2015 (UNRIC) – Am Tag der Vereinten Nationen, dem 24. Oktober, werden über 180 Sehenswürdigkeiten in mehr als 50 Ländern der Welt in der Farbe blau – der offiziellen UN-Farbe – angestrahlt. Mit dieser weltumspannenden Kampagne zum UN-Tag soll der 70. Geburtstag der Vereinten Nationen gefeiert werden.

Weltbekannte Sehenswürdigkeiten, vom Opernhaus in Sydney, über die großen Pyramiden von Gizeh bis hin zum Empire State Building in New York, werden blau angestrahlt. Mit dabei sein werden auch das Museum Eremitage in Sankt Petersburg, der Tafelberg in Kapstadt und der schiefe Turm von Pisa. In Deutschland werden der Fernsehturm in Berlin und das Alte Rathaus in Bonn blau erleuchten.

„Ich bin sehr dankbar, dass die UN-Mitgliedsstaaten solch eine Begeisterung an den Tag legen und gemeinsam die nunmehr 70 Jahre währenden Anstrengungen der Vereinten Nationen für Frieden, Entwicklung und Menschenrechte zu würdigen“, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. „Indem wir die Welt für einen Tag UN-blau erstahlen lassen, leuchten wir den Weg in eine bessere Zukunft.“

Die weltweiten Feierlichkeiten werden ihren Anfang in Neuseeland und Australien nehmen, wo in der Abenddämmerung das Opernhaus von Sydney in blaues Licht getaucht wird. Von dort aus wird dann eine Welle von UN-blau durch die Länder und über die Kontinente der Welt ziehen und die berühmtesten Wahrzeichen der Welt für diese globale Aktion genutzt werden.

„An dieser Kampagne teilzunehmen, bietet Bonn, der deutschen UN-Stadt, die einzigartige Gelegenheit, unsere Verpflichtung gegenüber den UN-Prinzipien von Würde und Wohlstand für alle zu demonstrieren. Wir freuen uns, die Vereinten Nationen zu unterstützen, indem wir das Alte Rathaus am Marktplatz erleuchten, auf dem auch unsere Feier zum UN-Tag sein wird“, sagte der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch.

Der Hauptsitz der Vereinten Nation in New York wird zwei Nächte lang angestahlt, beginnend am Abend des 23. Oktober, an dem das jährliche Konzert zum UN-Tag stattfinden wird, bis zum Abend des 24. Oktober.

Die weltweiten Feiern werden von umfassender „social media“ Berichterstattung begleitet. Unter dem Hashtag #UNBlue und dem Hashtag #UN70 werden Eindrücke mit den Millionen UN-Followern auf Facebook, Twitter, Weibo, Flickr und anderen sozialen Netzwerken geteilt.

Bilder und Videos von blau angeleuchteten Sehenswürdigkeiten werden auf Flickr (http://j.mp/UNBluePhotos) und UNIFEED (http://www.unmultimedia.org/tv/unifeed/) zur Verfügung gestellt.

Weitere Information rund um die „Turn the world UN Blue“ Kampagne finden Sie unter www.un.org/UN70.

Medienkontakt international:

Andi Gitow, Executive Producer, Department of Public Information: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel: +1 (917) 367 3012und Jeffrey Brez, Chief of NGO Relations, Advocacy, and Special Events, Department of Public of Information: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel:+1 (212) 963 8070

Medienkontakt national:

Arne Molfenter, Leiter UNRIC-Verbindungsbüro in Deutschland, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel: 0228 815-2773

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