Freitag, 31 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Syrien: Not der Kinder wächst weiter

childrensyriaSteigende Temperaturen, mangelnde Wasserversorgung und verschlechterte Hygienebedingungen bedrohen im Bürgerkriegsland Syrien vor allem die Kinder. Darauf hat zum wiederholten Male das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hingewiesen. „Die Wahrscheinlichkeit für Kinder, die in Syrien oder in den Flüchtlingslagern in der Region leben, an schwerem Durchfall und anderen Leiden zu erkranken, wird weiter steigen“, so UNICEF-Regionaldirektorin Maria Calivis. Das Hilfswerk benötigt bis Jahresende mehr als 200 Millionen US-Dollar, um wichtige Projekte im Bereich Wasser, Hygiene und sanitäre Versorgung umzusetzen – bisher fehlen UNICEF noch immer mehr als 120 Millionen Dollar.

Seit Beginn der Kämpfe zwischen der syrischen Regierung und Oppositionskräften im März 2011 sind in Syrien mehr als 93.000 Menschen getötet worden. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind aus dem Land geflüchtet.

Syrien: Welterbestätten in Gefahr

damascuscityDer Bürgerkrieg in Syrien gefährdet auch die einzigartigen Kulturdenkmäler des Landes. Das UN-Komitee für das Erbe der Welt hat insgesamt sechs Orte in Syrien auf die Liste der gefährdeten Welterbestätten gesetzt. Betroffen sind etwa die Altstadt von Damaskus, die Burg Krak des Chevaliers sowie das alte Aleppo. Die Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), Irina Bukova, hatte beide Konfliktparteien in Syrien bereits mehrfach augefordert, die Zerstörung des kulturellen Erbes zu verhindern.

Seit Beginn der Kämpfe zwischen der syrischen Regierung und Oppositionskräften im März 2011 sind in Syrien mehr als 93.000 Menschen getötet worden. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind aus dem Land geflüchtet.

(UNRIC, 21.6.2013)

Angriff auf UN-Einrichtungen in Somalia

somalia mogadischuIslamistische Selbstmordattentäter der Al-Schabab-Miliz haben in Somalias Hauptstadt Mogadischu die UN-Hilfsmission überfallen und dabei mindestens neun UN-Mitarbeiter getötet. Bei der gut einstündigen Schießerei mit dem Sicherheitspersonal und mit Soldaten der Afrikanischen Union starben alle sieben Angreifer. Der Angriff begann mit der Zündung einer Autobombe, die das Eingangtor aufriss. Dann stürmten die Islamisten, die Uniformen des somalischen Militärs trugen, auf das Gelände und in das UN-Gebäude und schossen um sich. Der Leiter der UN-Mission für Somalia, Nicholas Kay, äußerte sich geschockt und entsetzt. "Die UN-Mitarbeiter hier arbeiten an humanitären und entwicklungspolitischen Projekten, die den somalischen Bürgern zugutekommen. Dies war ein himmelschreiender Terrorakt und der verzweifelte Versuch, Somalia von seinem Weg in Richtung Frieden abzubringen."

Ban begrüßt Friedensabkommen in Mali

tuaregrebelsUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat das Friedensabkommen zwischen Malis Regierung und Tuareg-Gruppen im Norden des Landes, das die Konfliktparteien am Dienstag in Ougadougou in Burkina Faso unterzeichnet hatten, begrüßt. Das Abkommen sieht eine sofortige Waffenruhe vor und soll den reibungslosen Ablauf der Präsidentschaftswahlen Ende Juli ermöglichen. Das Engagement aller Seiten, den Prozess der nationalen Versöhnung voranzutreiben und bestehende Differenzen durch Dialog zu lösen, sei ermutigend, erklärte Ban in einem von seinem Sprecher verbreiteten Statement. Nun müsse unmittelbar mit der Implementierung des Abkommens begonnen werden, so der UN-Generalsekretär.

(UNRIC, 19.6.2013)

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