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UN erklärten 19. November zum Welt-Toiletten-Tag

07-24-2013toiletdayDie Vereinten Nationen haben den 19. November zum Welt-Toiletten-Tag erklärt. Die 193 Mitglieder der UN-Generalversammlung stimmten geschlossen dem Vorschlag Singapurs zu, diesen Tag dem Kampf für Sanitäranlagen zu widmen. Singapurs Geschäftsträger Mark Neo sagte vor der Abstimmung, ihm sei es egal, wenn darüber Witze gemacht würden, solange "das vorherrschende, ungesunde Tabu" anerkannt würde, das "eine offene und ernsthafte Diskussion" des Hygieneproblems verhindere.

Syrien-Krise kann zu globalem Konflikt werden

557014Laut Einschätzungen der UNO weitet sich der Bürgerkrieg in Syrien zu einem globalen Konflikt aus. Der UN-Koordinator für den Friedensprozess in Nahost, Robert Serry, trug dem UN-Sicherheitsrat am Dienstag in New York vor, die syrische Regierung setze ihr Militär weiterhin in von Zivilisten bewohnten Gegenden ein, was immer mehr ausländische Kämpfer anziehe. In dem seit mehr als zwei Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieg wird das Regime von Präsident Assad vom Iran und von Russland mit modernen Waffen unterstützt. Die Aufständischen erhalten dagegen leichte Waffen und Geld von den Golfstaaten, vor allem aus Saudi-Arabien. Die USA planen seit mehreren Wochen, die Rebellen mit besseren Waffen auszustatten.

Millionen Handy-Karten sind unsicher

ITUMillionen Mobiltelefone könnten unzureichend vor Hacker-Angriffen geschützt sein. Davor warnt die International Telecommunications Union (ITU), eine Unterorganisation der UN. Die Regulierungsbehörden in fast 200 Ländern und Hunderte Handy-Anbieter würden in Kürze alarmiert, teilte die ITU mit. Die deutsche Sicherheitsfirma Security Research Labs habe eine Sicherheitslücke bei SIM-Karten entdeckt. Mindestens eine halbe Milliarde dieser Karten seien mit veralteter Verschlüsselungstechnologie gesichert, die Hacker den Zugriff auf Mobiltelefone erlaubten. Dies öffne Internetbetrug und Spionage Tür und Tor. Die Untersuchungsergebnisse zeigten, welche Risiken im Internet in der Zukunft noch zu erwarten seien, sagte ITU-Generalsekretär Hamadoun Toure.

DR Kongo: Ban besorgt über neue Gewalt

DRC JulyUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich äußerst besorgt über die neue Welle der Gewalt zwischen Rebellen der Gruppe „M23“ und der nationalen Armee im Osten der Demokratischen Republik Kongo geäußert. Die jüngsten Kämpfe ereigneten sich nördlich der Stadt Goma in der Provinz Nord-Kivu, zehntausende Menschen sind auf der Flucht. In einem von seinem Sprecher verbreiteten Statement rief Ban alle Konfliktparteien zur größtmöglichen Zurückhaltung auf, um „eine weitere Eskalation und eine tiefere humanitäre Krise zu verhindern“. Soldaten der UN-Stabilisierungsmission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) seien in höchster Alarmbereitschaft.

(UNRIC, 19.7.2013)

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