Dienstag, 02 September 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UNO-Studie: Die Welt verfehlt das Zwei-Grad-Ziel

547497Die Vereinten Nationen haben in einer aktuellen Studie davor gewarnt, dass das geplante Zwei-Grad-Ziel bis Ende des Jahrhunderts nicht zu schaffen sei. Die Klimaerwärmung könnte nur gebremst werden, wenn alle Länder der Welt bis 2030 die CO2-Emissionen drastisch reduzieren. Der Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen durch Fabriken, Kraftwerke, Autos und Flugzeuge ist auf ein Rekordniveau gestiegen. Gerade der industrielle Aufschwung in China ist maßgeblich verantwortlich. Allein China hat im Jahr 2011 rund 8,9 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen. Weltweit liegt der jährliche CO2-Ausstoß bei 34 Milliarden Tonnen. Klimaforscher befürchten nun einen Anstieg der Temperaturen bis 2100 von bis zu 5,5 Grad. Als Gegenmaßnahmen empfehlen sie ein massives Aufforsten oder das Einfangen und Vergraben von Treibhausgasen.

Ban Ki-moon appeliert direkt an nordkoreanisches Regime

547819UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat in einer direkten Botschaft an Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ein Ende der Provokationen gefordert. In seiner Muttersprache Koreanisch appellierte er auf CNN an Kim, die provokativen Handlungen der jüngsten Zeit zu beenden und zum Dialog zurückzukehren. Auf der koreanischen Halbinsel müsse wieder Frieden hergestellt werden. Er habe deutlich gemacht, dass er bereit sei, Nordkorea zu besuchen, sofern sein Besuch helfe, sagte Ban nach einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus.

Gedankveranstaltung: Ban ehrt Hammarskjöld

dagUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat in New York an seinen Vorgänger Dag Hammarskjöld erinnert. Genau vor 60 Jahren, am 10. April 1953, hatte der Schwede das Amt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen übernommen. Im September 1961 war er zusammen mit 15 anderen Menschen bei einem Flugzeugsabsturz ums Leben gekommen, auf dem Weg zu Waffenstillstandsverhandlungen in Nordrhodesien, dem heutigen Sambia.

„Die heutige Gedenkveranstaltung soll uns die Gefahren vor Augen führen, denen sich die Menschen aussetzen, die den Vereinten Nationen dienen“, so Ban. In seiner Ansprache erinnerte der Generalsekretär auch an die zwölf Peacekeeper, die erst vor wenigen Tagen im Südsudan von bewaffneten Kämpfern in einem Hinterhalt getötet worden waren. Sie hatten versucht, Zivilisten zu schützen.

Neben Ban nahmen auch andere hochrangige UN-Mitarbeiter sowie frühere Weggefährten Hammarskjölds and der Veranstaltung teil. Der ehemalige UN-Untergeneralsekretär Brian Urquhart etwa war Hammarskjölds Berater während der Suez-Krise, die später einmal die erste UN-Friedensmission zur Folge haben sollte. „Ich denke, dass Hammarskjöld die beeindruckendste internationale Führungsfigur war, die es bisher irgendwo gegeben hat“, so Urquhart.

(UNRIC, 11.4.2013)

Südsudan: UN-Generalsekretär und Sicherheitsrat verurteilen Angriff auf Peacekeeper

UNMISSAprUN-Generalsekretär Ban Ki-moon, seine Sonderbeauftragte im Südsudan, Hilde F. Johnson, und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben den tödlichen Angriff auf UN-Peacekeeper im Südsudan scharf verurteilt. Mindestens zwölf Menschen waren am Dienstag in einem Hinterhalt im Bundesstaat Jonglei ums Leben gekommen, darunter fünf indische Blauhelmsoldaten und sieben lokale Mitarbeiter der UN-Mission im Südsudan (UNMISS). Mindestens neun weitere Zivilisten und Soldaten wurden verletzt. Etwa 200 bewaffnete Männer hatten dem von UN-Blauhelmsoldaten eskortierten Konvoi aufgelauert. Um wen genau es sich bei den Angreifern handelt, ist noch unklar.

Der Generalsekretär sei „entsetzt angesichts dieses Angriffs“, so sein Sprecher. Er erinnere außerdem daran, dass die Tötung von UN-Blauhelmen „ein Kriegsverbrechen sei, das unter die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshof fällt“. Ban und Johnson sprachen den Familien der Getöteten sowie der indischen und südsudanesischen Regierung ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Der Sicherheitsrat sicherte UNMISS sowie den Staaten, die UNMISS Truppen zur Verfügung stellen, seine volle Unterstützung zu.

(UNRIC, 10.4.2013)

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