Dienstag, 28 April 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Meeresspiegel steigt schneller als erwartet

ICE 2Der Weltklimarat IPCC warnt in seinem neuen Sachstandsbericht vor einem um gut ein Drittel höheren Anstieg der Meeresspiegel als bislang prognostiziert. Die Meeresspiegel drohten bis zum Jahr 2100 je nach Szenario um 26 bis 82 Zentimeter zu steigen, heißt es in der Zusammenfassung des ersten Teils des Berichts, die am Freitag in Stockholm verabschiedet wurde. In seinem vierten Sachstandsbericht von 2007 hatte der IPCC noch Anstiege zwischen 18 und 59 Zentimetern vorhergesagt.

(UNRIC, 27.09.2013)

Van Rompuy: Sicherheitsrat muss Lösung für Syrien finden

562753-euDer Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, hat den UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen, eine klare Lösung für Syrien zu finden, um die „kriminelle Gewalt in der weltweit instabilsten Region“, zu beenden. Die internationale Gemeinschaft müsse unbedingt vermeiden, dass ein „abscheuliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, wie der Einsatz chemischer Waffen, zum Präzedenzfall wird. Dabei sei die Rolle der Vereinten Nationen „unverzichtbar“ für die Kontrolle und Vernichtung des Syrienarsenals.

Van Rompuy unterstrich, die Europäische Union sei bereit „alle notwendige Unterstützung“ für eine politische Lösung in Syrien zu leisten. Er warnte jedoch vor einem „langen Prozess“ zur Versöhnung.

In seiner Rede warb Van Rompuy auch für mehr Vertrauen in den Euro. Die existenzielle Bedrohung des Euros sei vorbei und die Eurozone sei heute in einem besseren Zustand als vor zwölf Monaten. „Wir haben unser Haus in Ordnung gebracht und erwarten das auch von anderen“, sagte van Rompuy.

(UNRIC, 26.09.2013)

UN-Vertreter fordern mehr Engagement für Bildung

562827-MalalaWürdenträger, Aktivisten und Bildungspolitiker haben vor den Vereinten Nationen die Notwendigkeit betont, mehr in Bildung zu investieren. Sie erinnerten daran, dass die Initiative „Bildung für alle“ sich letztes Jahr als Ziel gesetzt hat, allen Grundschulkindern den Zugang zu einer qualitativen Ausbildung zu ermöglichen.

"Unsere Bemühungen tragen die ersten Früchte“, erklärte Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Videostatement zum ersten Jahrestag der Initiative. Bildung gewinne wieder an Bedeutung auf der globalen Agenda. In Konflikt- und Entwicklungsregionen, wo 50 Prozent aller Kinder ohne Bildung leben, gebe es neue Erfolge. „Wir müssen aber noch viel mehr tun“, betonte Ban. Länder die einen Bildungsmangel haben, bräuchten eine klare politische Führung und mehr finanzielles Engagement für das Bildungswesen. Die Hilfsgelder seien zum ersten Mal in einem Jahrzehnt zurückgegangen. „Das muss dringend geändert werden“, sagte der Generalsekretär.

Die Veranstaltung fand am Rande der jährlichen hochrangigen Debatte der Generalversammlung statt. Auch Malala Yousafazai war dabei. Das pakistanische Mädchen war von Taliban in den Kopf geschossen worden, als sie für die Schulrechte der Mädchen in ihrem Land plädierte. „Statt Waffen und Soldaten sollte man Bücher und Lehrer in die Länder schicken, die von Terrorismus bedroht sind“, sagte die 16-jährige.

(UNRIC, 26.09.2013)

UN-Chemiewaffen-Experten kehren nach Syrien zurück

510426Die Chemiewaffen-Experten der Vereinten Nationen sind auf dem Weg zurück nach Syrien. Das sechsköpfige Team landete in der libanesischen Hauptstadt Beirut und legt die Strecke nach Damaskus über Land in einem Konvoi zurück. Die Inspektoren hatten bei ihrem ersten Aufenthalt in Syrien den Einsatz von Sarin-Gas in mehreren Dörfern im Umland der Hauptstadt festgestellt. Nun sollen sie drei weitere Orte untersuchen, in denen Chemiewaffen eingesetzt worden sein sollen. Das Regime von Staatschef Assad hatte der internationalen Kontrolle und Vernichtung seiner Chemiewaffen zugestimmt.

(UNRIC, 25.09.2013)

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