Donnerstag, 30 Juni 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Bombardierung in Syrien: ​ Neue Angriffe sind "unentschuldbar"

57172129. April 2016 UNRIC – Mit scharfen Worten hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die neuen Angriffe in Syrien verurteilt. Es sei "unentschuldbar", durch solche Attacken "Zivilisten ins Visier zu nehmen". Die Verantwortlichen müssten dafür zur Rechenschaft gezogen werden. In der Nacht zu Donnerstag war ein Krankenhaus in Aleppo bei Luftangriffen zerstört worden. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben dabei mindestens 27 Menschen. Unter den Opfern seien drei Kinder. Eine lokale Zivilschutzgruppe berichtete, insgesamt seien 50 Menschen bei diesen Luftangriffen ums Leben gekommen. Die Angaben aus Syrien können kaum überprüft werden.Ban nannte die Bombardierungen "blindwütig" und schrieb sie sowohl den syrischen Regierungstruppen als auch der Oppositionsseite zu. Er rief beide Konfliktparteien dazu auf, "unverzüglich die Feindseligkeiten einzustellen". Vor allem die USA und Russland sollten ihren Einfluss geltend machen und die Gegner zu einem Ende der Gewalt bewegen.

Syrien: Aufruf zu neuer Friedensinitiative

66136228. April 2016 (UNRIC) – Der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura hat die USA und Russland zu einer neuen Friedens-Initiative für Syrien aufgerufen. Erst wenn die Angriffe in Aleppo und anderen Orten aufhörten, sehe er die Möglichkeit, einen Termin für die Fortsetzung der Genfer Gespräche anzusetzen, sagte de Mistura in Genf. Zuvor hatte er den Sicherheitsrat in New York über die Lage in dem Bürgerkriegsland und den bisherigen Verlauf der Friedensgespräche informiert. Vertreter der syrischen Opposition hatten ihre Beteiligung an den Beratungen in der vergangenen Woche wegen Verstößen gegen die Waffenruhe ausgesetzt.

"Impfschutz sollte die Norm weltweit sein"

04 21 2016Tetanus25. April 2016 (UNRIC) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Beginn der Globalen Impfwoche 2016 verkündet. "Im vergangenen Jahr hatten wir durch Schutzimpfungen bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen Polio, Röteln und Tetanus", sagte Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der WHO. Während der Globalen Impfwoche werden jüngste Impferfolge hervorgehoben und geeignete Schritte diskutiert, damit Länder die globalen Impfziele bis 2020 erreichen können. 

 

Nach Angaben der WHO verhindern Schutzimpfungen zwei bis drei Millionen Todesfälle pro Jahr. Jedoch könnten weitere zusätzliche 1,5 Millionen Menschenleben gerettet werden, wenn die globale Durchimpfungsrate erhöht werden würde. Schätzungsweise 18,7 Millionen Kinder – fast ein Fünftel der Kinder weltweit – erhalten immer noch keine Routineimpfungen gegen vermeidbare Krankheiten wie Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus. 2012 stimmte die Weltgesundheitsversammlung über den Globalen Aktionsplan für Schutzimpfung (GVAP) ab, um sicherzustellen, dass niemand lebenswichtige Impfungen versäumt. 

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Verpasste Chancen reduzieren 

Um die Impfrate zu verbessern, hat die WHO Länder aufgefordert, vor allem Kinder in Konfliktregionen zu impfen, denn weniger als 80% der Kinder seien in diesen Gegenden geimpft. Mehr als 60 % der nicht geimpften Kinder leben in diesen zehn Ländern: Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Indien, Indonesien, Irak, Nigeria, Pakistan, die Philippinen, Uganda und Südafrika.

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Paris-Abkommen über den Klimawandel muss für langfristige Stabilität der Umwelt sorgen

63206521. April 2016 (UNRIC) – Vertreter der UN-Mitgliedsstaaten haben sich in New York versammelt, um das Paris-Abkommen zu unterzeichnen. Robert Glasser, Leiter des UN-Büros für Katastrophenvorsorge, rief dazu auf, über die bestehenden Verpflichtungen hinaus Treibhausgase zu reduzieren, um katastrophale Klima-Ereignisse in der Zukunft zu vermeiden. "Ich begrüße die Tatsache, dass mehr als 160 Länder das Paris-Abkommen unterzeichnen werden. Wir setzen uns jedoch der Gefahr aus, vom schnellen Tempo der globalen Klimaerwärmung überholt zu werden, falls die Unterzeichner nicht noch mehr Ehrgeiz zeigen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren", sagte Glasser. "Naturkatastrophen größeren Ausmaßes sind bis zu 90% auf das Klima zurückzuführen. Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen haben das Potenzial, viele Entwicklungsstaaten daran zu hindern, die Armut zu besiegen." 

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Am Freitag findet die Unterzeichnungszeremonie für das Paris-Abkommen in New York statt. Das Abkommen wurde von allen 196 Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) auf der UN-Klimakonferenz in Paris am 12. Dezember 2015 angenommen. Dabei vereinbarten alle Länder den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und lediglich einen Anstieg von 1,5 Grad Celsius anzustreben.

Mehr als 165 Länder werden das Abkommen unterzeichnen. Das bedeutet einen Rekord für die Zustimmung zu einem internationalen Vertrag. "Jeder von uns spielt eine Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Wir können energieeffiziente Entscheidungen treffen, aufhören, Lebensmittel zu verschwenden und unseren CO2-Fußabdruck reduzieren", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und hob hervor, dass Handlungen jedes Einzelnen drastische Veränderungen bringen können.

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