Mittwoch, 23 April 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Grenzenloses Leid der Kinder in Syrien

02-24-unicef-syriaDie Vereinten Nationen und Partnerorganisationen haben dazu aufgerufen, dass Leid der Kinder, die vom Bürgerkrieg in Syrien betroffen sind, entschieden zu stoppen. Es herrsche für die Kinder "grenzenloser Horror", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Mehr als fünf Millionen Kinder seien traumatisiert, und es könne eine "verlorene Generation" entstehen.  UNICEF, UNHCR sowie die Organisationen Mercy Corps, Save the Children und World Vision haben einen gemeinsamen Aufruf gestartet. Bis zum 15. März wollen sie dafür eine Million Unterstützer zusammenbekommen. Es ist der dritte Jahrestag, an dem der Bürgerkrieg begonnen hat.

Thailand: Ban verurteilt Gewalt

Bankimoon3UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat ein sofortiges Ende der eskalierenden Gewalt in Thailand gefordert und die zuständigen Stellen aufgerufen, die Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen. Ban betonte am Sonntag in einem von seinem Sprecher verbreiteten Statement, dass es im Lösungsprozess von politischen Differenzen und Disputen „auf keiner Seite Platz für Gewalt“ geben solle. Bei den jüngsten Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften am Wochenende waren auch mindestens zwei Kinder ums Leben gekommen. Ban rief alle Seiten zum Dialog auf, um die Krise zu beenden und Reformen voranzubringen und bot dafür auch seine perönliche Unterstützung an.

(UNRIC, 24.2.2013)

UN fordern 3000 weitere Soldaten für Zentralafrika

580797UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Entsendung von 3000 weiteren Soldaten und Polizisten in die von blutigen Unruhen geplagte Zentralafrikanische Republik gefordert. Die Truppen müssten "sobald wie möglich" entsandt werden und die nötigen Flugzeuge erhalten, um sich in dem riesigen Land bewegen zu können, sagte Ban vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Es handele sich um eine Übergangsmaßnahme, bis ein Blauhelmkontingent entsandt werden könne. Dies werde aber, sofern es vom UN-Sicherheitsrat grünes Licht erhalte, mehrere Monate dauern. Bisher sind rund 6000 afrikanische, 2000 französische und bis zu 1000 weitere europäische Soldaten in Zentralafrika im Einsatz oder sollen demnächst dorthin entsandt werden. Dies sei jedoch nicht genug, sagte Ban. "Die Sicherheitsbedürfnisse gehen weit über die Kapazitäten der bisher entsandten internationalen Truppen hinaus", sagte der UN-Generalsekretär. "Und wo es keine internationalen Kräfte gibt, haben die Zivilisten allzu oft nur die Wahl zwischen Tod und Flucht." Er verwies auf massive Flüchtlingsbewegungen, die das Land in einen muslimischen Norden und einen christlichen Süden zu spalten drohten. Ban schlug vor, sämtliche Truppen unter ein gemeinsames Kommando zu stellen. Ihre vordringliche Aufgabe müssten der Schutz der Zivilbevölkerung und die Absicherung von Hilfslieferungen sein. Zudem schlug er vor, die afrikanische Militärmission MISCA für die kommenden sechs Monate mit 38 Millionen Dollar zu unterstützen.

UN fordern Untersuchung in der Ukraine

478153UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hat eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge in der Ukraine gefordert. Geprüft werden soll, ob womöglich exzessive Gewalt angewendet wurde. Pillay rief zudem alle Beteiligten im ukrainischen Machtkampf zur maximalen Zurückhaltung auf. Sicherheitskräfte hatten in der Nacht auf Mittwoch den von Demonstranten besetzten Unabhängigkeitsplatz in Kiew gestürmt, heftige Kämpfe folgten. In den frühen Morgenstunden brannten immer noch an vielen Stellen des Platzes Feuer lichterloh. Die Polizei hatte am Dienstagabend kurz nach Ablauf eines Ultimatums mit der Räumung des Unabhängigkeitsplatzes in Kiew begonnen, daraufhin kam es zu den bisher blutigsten Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften seit Beginn der Proteste in der Ukraine vor drei Monaten.

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