Freitag, 29 Mai 2015
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

UN-Hilfszentrum in Nepal nimmt Arbeit auf

World Health Organization (WHO) establishes new field office in the Gorkha district of Nepal to boost assistance to those survivors that have been unreachable since the devastating 25 April earthquake. Photo: WHO/A. KhanDie Hilfe der Vereinten Nationen für die Erdbebenopfer in Nepal erreicht eine weitere wichtige Zwischenetappe: Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hat eine neue Einrichtung zur Verteilung von medizinischen Hilfsgütern und -leistungen im Bezirk Gorkha eröffnet, also in der Nähe des Epizentrums des Bebens. In der vergangenen Woche hatte ein beispielloses, verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 das Land erschüttert und weite Gebiete verwüstet.

Nach Angaben der WHO wird in dieser Außenstelle die Hilfe der Vereinten Nationen mit der nepalesischen Regierung und anderen internationalen Hilfsorganisationen abgestimmt. WHO und nationale Behörden werden von hier aus die Land- und Luftunterstützung koordinieren, um auch entlegenene Regionen mit Medikamenten, medizinischen Fachkräften und anderen lebensrettenden Ressourcen zu versorgen.

Der gebirgige Bezirk Gorkha liegt etwa vier Stunden Fahrtzeit nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt. Das neueröffnete Versorgungszentrum ist das erste außerhalb Katmandus. Ab Montag (4.5.2017) werden besonders schwer zugängliche Gebiete im Himalaja, die bislang von Hilfsleistungen abgeschnitten waren, von hier aus beliefert.

"Es ist wichtig, dass die Verletzungen oder Infektionen der Menschen dort behandelt werden und sie anschließend gegen Durchfall, Atemwegserkrankungen und andere Infektionen geschützt werden können, um nur einige Gefahren zu nennen“, so die WHO-Nothilfekoordinatorin Hyo-Jeong Kim. „Auch muss schwangeren Frauen rasch der Zugang zu medizinischen Leistungen ermöglicht werden, um sicherzustellen, dass bei Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt rasch eingegriffen werden kann."

Ban Ki-moon fordert sofortige Waffenruhe in Mali

MaliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat ein Ende der Kämpfe in Mali gefordert. Er zeigte sich besorgt, da die Waffenruhe nicht eingehalten werde. Ban appellierte an die Konfliktparteien, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen.

Im Mai 2014 hatten sich die Beteiligten auf einen Waffenstillstand geeinigt. UN-Angaben zufolge gehen die Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungsgruppen jedoch weiter.

Der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Mali, Mongi Hamdi, und die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA), engagieren sich für eine Deeskalation des Konflikts und Dialog zwischen den Parteien.

Papst Franziskus diskutiert Klimawandel und Flüchtlingshilfe

Ban Ki-moon, Papst FranziskusUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Papst Franziskus getroffen, um über Klimawandel, Migration über das Mittelmeer, Menschenhandel und die Situation im Südsudan zu sprechen. Der Papst sei eine moralische Instanz bei kritischen Fragen der heutigen Zeit, betonte Ban Ki-moon.

Papst Franziskus wird ebenfalls dem Sondergipfel der Vereinten Nationen im September beiwohnen. Bei dem Treffen der Regierungsvertreter soll die Post-2015-Entwicklungsagenda konkretisiert werden.

15 Millionen US-Dollar Hilfe für Nepal

Nepal, ErdbebenDie Vereinten Nationen haben aus ihrem Nothilfefonds 15 Millionen US-Dollar (13,7 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt, um die humanitäre Hilfe in Nepal weiter zu unterstützen und auszubauen.

''Die Zahl der Toten steigt weiter. Millionen Menschen sind betroffen. Humanitäre Organisationen arbeiten rund um die Uhr, um die Menschen in Not zu erreichen'', so Valerie Amos, Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten

Eine solche Summe aus dem Nothilfefonds (CERF) sei ohne die Hilfe der Spender nicht möglich gewesen, bekundet das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten. Mit dem Geld sollen Zufluchtsorte gebaut, sowie die Wasser- und Gesundheitsversorgung gesichert werden.

Seite 8 von 206

8

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: unbonn-information@one.un.org

Banner
Banner