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COP21: UN startet Klimaschutz-Initiative für die am stärksten gefährdeten Länder

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30. November 2015 - Am Eröffnungstag der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP21) haben die Staats- und Regierungschefs sowie Unternehmer darauf hingewiesen, wie dringend Lösungen gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Zukunft sind.UN-Generalsekretär Ban und 13 UN-Agenturen haben eine neue Klimaschutz-Initiative für die weltweit am stärksten gefährdeten Länder ins Leben gerufen."Drei von vier humanitären Katastrophen sind heutzutage klimabedingt," so Ban bei einem Treffen während der Konferenz in Paris-Le Bourget, dem Hauptschauplatz der COP21. "Die wirtschaftlichen Verluste haben im letzten Jahrzehnt um mehr als die Hälfte zugenommen. Ökosysteme, Nahrungsmittel- und Wasserversorgung sind zunehmend unter Druck. Am stärksten betroffen sind die Armen und Schwachen - einschließlich der Kleinbauern, Fischereigemeinschaften und der indigenen Völker ", warnte der UN-Chef. Nach Angaben der Vereinten Nationen, wird die neue Initiative - "Vorwegnehmen, Absorbieren, Umformen" - Länder dabei schulen, Gefahren zu antizipieren, Schocks zu absorbieren, und die Entwicklung neu zu gestalten, um Klimarisiken zu reduzieren.

Klimakonferenz in Paris: Ban Ki-moon: "Jetzt ist die Zeit zu handeln"

SGParisWeb

29. November 2015 - Am Vorabend der Eröffnung der Pariser Klimakonferenz (COP21) hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon alle Länder aufgefordert, jetzt zu handeln, um ein neues universelles Klimaabkommen zu entwerfen.
"Ich bin optimistisch und überzeugt, dass die Führer der Welt auf der COP21 ein ehrgeiziges Klimaschutzabkommen verabschieden werden", so Ban in einem Interview am Sonntag im Pariser Hauptquartier der UNESCO.
"Wir haben sehr hart und sehr lang gearbeitet - die Zeit zum Handeln ist jetzt. Ich habe wachsende politische Dynamik zwischen den Mitgliedstaaten gesehen. Sie wissen, dass es an der Zeit ist, angemessene Maßnahmen zu ergreifen. "
Im Vorfeld der COP21 sind bereits rund 180 freiwillige nationale Klimaaktionspläne der Staaten beschlossen worden. Diese werden die Grundlage für die Vereinbarungen bilden.
Da mehr und mehr freiwillige Aktionspläne eingereicht wurden, zeigte sich der Generalsekretär überzeugt, dass die Nationen bereit sind, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen, um den Klimawandel zu stoppen.

Papst Franziskus fordert starkes Klimaabkommen

64385626. November 2015 – Papst Franziskus hat die Staaten aufgefordert, eine starke Vereinbarung bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz (COP21) zu besiegeln. Bei seinem Besuch im Hauptsitz des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) im kenianischen Nairobi sagte er, dass die Umsetzung der aktuellen Entwicklungsmodelle eine "politische und wirtschaftliche Verpflichtung" sei. Vor tausenden Zuhörern, darunter UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner, sprach Franziskus über die Notwendigkeit, kohlenstoffarme Energiesysteme zu fördern und die sogenannte "Wegwerf-Kultur“ zu beenden.  "In ein paar Tagen startet die COP21 in Paris. Es wäre traurig, und ich wage zu behaupten, auch katastrophal, wenn sich Einzelinteressen über das Gemeinwohl durchsetzen", so Franziskus. Er betonte, dass "wir in diesem internationalen Kontext mit einer Wahl konfrontiert sind, die wir nicht ignorieren können: Entweder wir verbessern, oder wir zerstören unsere Umwelt". Weiter sagte der Papst, die COP21 sei ein wichtiger Schritt im Prozess der Entwicklung hin zu einem neuen Energiesystem. Dieses System müsse den Einsatz von fossilen Brennstoffen minimieren, die Energieeffizienz steigern und Energiequellen mit geringem oder keinem Kohlenstoffgehalt fördern.

Mali: UN-Polizei hilft Malis Regierung bei der Aufklärung des tödlichen Terroranschlags

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23. November 2015 – Die Polizei der Vereinten Nationen unterstützt die Regierung Malis bei der Aufklärung des Terroranschlags vom Freitag auf das Radisson Hotel in Bambako, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes. Die UN hilft vor allem mit der Bereitstellung von technischem Know-how.Bereits am Tag des Terroranschlags halfen die schnelle Einsatztruppe und die UN-Polizei der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission in Mali (MINUSMA) vor Ort. Zusammen mit medizinischem Pflegepersonal, Feuerwehr und Sanitätern, haben die UN-Mitarbeiter alle Hebel in Bewegung gesetzt, um größtmögliche Hilfe zu leisten."Ich bin von der guten Zusammenarbeit mit den malischen Verteidigungs- und Sicherheitskräften sehr beeindruckt", so der Sonderbeauftragte und MINUSMA-Chef Mongi Hamdi in einer Erklärung. Bei dem Angriff wurden mindestens 22 Menschen getötet - einschließlich der Angreifer. Dutzende weitere wurden Berichten zufolge stundenlang als Geiseln gehalten, bis die Terroristen überwältigt werden konnten.

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UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

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