Samstag, 03 Dezember 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN berichten über weitere Massaker im Irak

485861Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen offenbar weitere Gräueltaten an der Bevölkerung in der Region um Mossul begangen. Im Dorf Tulul Naser südlich der Millionenmetropole seien die Leichen von 70 Zivilisten gefunden worden, sagte ein UN-Sprecher. Die Körper hätten Schusswunden aufgewiesen. Außerdem sollen 50 ehemalige Polizisten nahe der Großstadt getötet worden sein. Der UN-Sprecher gab zu bedenken, dass es schwierig sei, die Berichte zu verifizieren. Jedoch ist es nicht das erste Mal, dass IS-Kämpfer mit äußerster Brutalität gegen Zivilisten im Irak vorgehen. Nach UN-Informationen wurden auch im Dorf Safina südlich von Mossul 15 Zivilisten getötet und die Leichen anschließend in einen Fluss geworfen. Damit soll nach Einschätzung des UN-Sprechers Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreitet werden. Sechs mutmaßliche Angehörige von Anti-IS-Kämpfern seien an ein Auto gebunden und durch das Dorf geschleift worden. Auch gebe es Berichte, wonach IS-Kämpfer drei Frauen und drei Mädchen erschossen und vier weitere Kinder verletzt haben. Sie sollen bei einer Vertreibung nicht schnell genug mitgekommen sein, weil eines der Kinder behindert war.

Weltorganisation für Meterologie: El Niño führt zu neuem Hoch der CO2-Konzentration in der Atmosphäre

11 06 2015Emission UNEP25. Oktober 2016 - Die durchschnittlich ermittelte Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre ist im Jahr 2016 wieder auf neue Rekordwerte gestiegen. Dies hat die W
​eltorganisation für Meterologie (WMO) aufgrund von Messwerten der Treibhausgas-Überwachungsstation in Mauna Loa, Hawaii, prognostiziert. Die Station ist seit längstem in Betrieb. Laut den Vorhersagen wird die Konzentrationen des Kohlendioxids in der Atmosphäre für viele Generationen nicht unter die Werte vor 2015 fallen.
"Das Jahr 2015 führte mit dem Pariser Klimaschutzabkommen zu einer neuen Ära des Optimismus in der Klimapolitik. Aber es wird auch in die Geschichte eingehen, mit einem Zeichen für eine neue Ära der Klimawandel-Realität mit Treibhausgaskonzentrationen im Rekordbereich​", sagte der Sekretär der World Meteorological Organization (WMO), Petteri Taalas.
Die CO2-Werte hatten zuvor für bestimmte Monate des Jahres und an bestimmten Orten die 400-​Teile ​pro-Millionen-​Grenze erreicht, aber nie zuvor auf globaler Basis für das gesamte Jahr.

Leiterin der UN-Friedensmission im Südsudan tritt Ende November zurück

12 11 2014South Sudan24. Oktober 2016 – Nach mehr als zwei Jahren Arbeit an der Spitze der UN-Friedensmission im Südsudan, wird Ellen Margrethe Løj Ende November von ihrem Posten zurücktreten. Die Dänin hat Generalsekretär Ban Ki-moon bereits über ihre Entscheidung informiert.
Løj war im Juli 2014 von Ban Ki-moon zur Sondergesandten und Leiterin der Mission im Südsudan ernannt worden. „Auch wenn der Weg dahin nicht einfach wird, bleibe ich voller Hoffnung, dass der Friede anhält und sich die Hoffnungen dieser jungen Nation erfüllen. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Mädchen und Jungen aus dem Südsudan das Trauma des Krieges nicht mehr erleben und ihr volles Potenzial abrufen können“, sagte Løj in einem offiziellen Statement.
In dem Statement hieß es weiter, dass der Vertrag von Løj bereits Ende August ausgelaufen war, die Dänin sich aber im Angesicht der Julikrise diesen Jahres entschieden hatte, ihre Arbeit vorerst fortzusetzen.

HABITAT III: UN-Konferenz verabschiedet „Neue Städteagenda“

10 17 2016Ecuador21. Oktober 2016 – Der dritte Weltsiedlungsgipfel der Vereinten Nationen, bekannt als Habitat III, ist in Quito, Ecuador, ist mit der Verabschiedung der „Neuen Städteagenda“ zu Ende gegangen. Das gemeinsame Rahmenprogramm soll zukünftige Stadtentwicklung nachhaltiger gestalten, indem es neue Ansätze zur Planung, Bewohnung und Administration von Städten bietet.
„Wir haben die Herausforderungen, die sich unseren Städten stellen, analysiert und diskutiert. Jetzt haben wir uns auf einen gemeinsamen Plan für die nächsten 20 Jahre geeinigt“, sagte der Geschäftsführer des Wohn- und Siedlungsprogramms der Vereinten Nationen, Joan Clos während der abschließenden Plenarsitzung. Die Städteagenda, so Clos, sei ein handlungsorientiertes Dokument und sollte als Erweiterung zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung betrachtet werden.

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