Dienstag, 03 Mai 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Jemen: Ban Ki-Moon verurteilt die Luftschläge auf Markt in Sanaa und fordert eine prompte Untersuchung

Yemen 2015 OCHA29. Februar 2016 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat die jüngsten Luftschläge auf einen Markt nordöstlich der jemenitischen Hauptstadt Sanaa verurteilt. Dabei kamen Berichten zufolge mindestens 32 Zivilisten ums Leben. Er forderte, den Vorfall, der einer der schwersten in den letzten Monaten war, umgehend und unparteiisch aufzuklären.

Ban ließ durch seinen Sprecher mitteilen, dass er durch die Luftschläge vom 27. Februar und die andaurnden Kämpfe am Boden sehr beunruhigt sei. Alle Konfliktparteien seien gehalten, die internationalen Menschenrechtsnormen zu achten und das humanitäre Völkerrecht zu respektieren. Danach seien Angriffe auf Zivilisten und zivile Ziele, wie Märkte, strikt untersagt. Ban sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefstes Mitgefühl aus. Die Konfliktparteien rief Ban dazu auf, den Vermittlungsversuchen des Sondergesandten für den Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, eine Chance zu geben, um eine Feuerpause zu erreichen, welche eine notwendige Bedingung für Friedensgespräche sei.

Bereits seit einem Jahr herrscht der Kriegszustand im Jemen. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren, 2,5 Millionen wurden vertrieben und Versorgungssicherheit von weiteren 7,6 Millionen Menschen kann nicht mehr gewährleistet werden.

UN-Sondergesandter: Humanitäre Hilfe für Syrien ist auf dem richtigen Weg

Egeland26. Februar 2016 (UNRIC) – Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, hat auf einer gestrigen Pressekonferenz in Genf verkündet, dass die internationale Arbeitsgruppe, die sich für den ungehinderten Zugang für ​humanitäre Hilfe ​in ​Syrien, sowie für einen Waffenstillstand einsetzten, gut vorankomme.

200 Lastkraftwagen hätten bislang 110.000 Menschen in belagerten Gebieten Syriens mit Hilfsgütern beliefern können. Darüber hinaus teste ​man gerade de​n​ Abwurf von Lebensmitteln und weiteren lebenswichtigen Gütern aus der Luft in Gegenden, die auf anderen Wegen nicht zu erreichen seien. Auf diese Weise könnte weiteren 200.000 Menschen geholfen werden. Der UN-Sondergesandte Jan Egeland wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Hilfskonvoi, der unter normalen Umständen eine Stunde für die Strecke von Damaskus nach Madimayet benötige, aufgrund zahlreicher Kontrollpunkte und Straßensperren bis zu 48 Stunden unterwegs sei.

Bis zum Mittag läuft eine Frist für die Konfliktparteien, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Die Arbeitsgruppe hat bereits Vorkehrungen getroffen, um weitere Hilfsgüter schnellstmöglich in die belagerten Gebiete zu transportieren. Die Arbeitsgruppe wurde als Teil der sogenannten „International Syria Support Group“ (ISSG) geschaffen, die wiederum aus der Arabischen Liga, der EU, den Vereinten Nationen, sowie 17 Einzelstaaten, darunter die USA und Russland, besteht.

​50 Jahre UN-Entwicklungsprogramm

50th anniv25. Februar 2016 (UNRIC) –
​Beim ​Ministertreffen ​zum 50-jährigen Bestehens des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) hat die Leiterin Helen Clark betont, wie wichtig es sei, sich auf die Herausforderungen der sehr komplexen Agenda für nachhaltige Entwicklung einzustellen.

Seit nunmehr 50 Jahren ​vermittle UNDP Entwicklungsländern Wissen, Erfahrungen und Ressourcen, die sie brauchen, damit die Menschen dort ein besseres Leben führen können. Zwar habe sich die Welt in den letzten 50 Jahren sehr gewandelt, doch sei das Mandat des Entwicklungsprogramms - nämlich die Bekämpfung von Armut, bei gleichzeitiger Reduzierung von Ungleichheiten und Exklusion, unter Berücksichtigung natürlichen Ressourcen unseres Planeten, von unveränderter Relevanz. Durch die Umstrukturierung der Hauptverwaltung sei UNDP in der Lage, die Agenda 2030, sowie die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, effizient, innovativ und proaktiv zu bearbeiten.

Ban Ki-Moon: Vertriebenen muss die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben zurückgegeben werden

Kongo24. Februar 2016 (UNRIC) – Im Rahmen des Besuchs eines Flüchtlingslagers für Binnenvertriebene in der Demokratischen Republik Kongo (DRK), hat UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon bekräftigt, dass mehr Engagement der Staatengemeinschaft nötig sei, um humanitäre Aufgaben, wie die Flüchtlingskrise, bewältigen zu können. Ein menschenwürdiges Leben für alle zu schaffen, sei das oberste Ziel. Die Vereinten Nationen bedeuteten Hoffnung, gerade für Jungen und Mädchen in Krisengebieten: Hoffnung auf Schulbildung, Hoffnung auf Gleichberichtigung und sexuelle Selbstbestimmug, sowie Hoffnung auf ein besseres Leben. Gestern sprach Ban mit Frauen aus dem Binnenflüchtlingslager in Mungote. Für heute ist ein Treffen mit dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila und weiteren Regierungsvertretern geplant.

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