Freitag, 19 Dezember 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Angola, Malaysia, Neuseeland, Spanien und Venezuela als nicht-ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates gewählt

Security Council -GA voteDie UN-Generalversammlung hat Angola, Malaysia, Neuseeland, Spanien und Venezuela in drei Wahlrunden zu den neuen nicht-ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates bestimmt. Ab dem 01. Januar 2015 werden sie dem Sicherheitsrat für zwei Jahre angehören.

Die fünf Sitze die 2014 zur Wahl standen, waren jeweils ein Sitz für die Afrikanische Gruppe (aktuell von Ruanda besetzt), für die Asien-Pazifik Gruppe (momentan von Südkorea besetzt), für die Lateinamerika Gruppe und die karibischen Staaten (momentan durch Argentinien vertreten) sowie zwei Sitze für Westeuropa und andere Staaten (derzeit durch Luxembourg und Australien besetzt). Litauen wird den Sitz für Osteuropa ein weiteres Jahr besetzten.

Die fünf ständigen Mitglieder, die über ein Veto-Recht verfügen, sind China, Frankreich, Russland, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die nicht-ständigen Mitglieder, die wie Litauen bis Ende 2015 im Sicherheitsrat vertreten sein werden, sind die Republik Tschad, Chile, Jordanien und Nigeria.

Besuch im kriegsgebeutelten Gaza : Generalsekretär Ban zeigt sich tief betroffen

Secretary General visits GazaIn den vergangenen Tagen hat Generalsekretär Ban Ki-Moon Vertreter der palästinensischen und der israelischen Regierung getroffen und beide Seiten dazu aufgerufen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Zwei Tage nachdem bei einer Geberkonferenz 5,4 Milliarden Dollar zum Wiederaufbau im Gazastreifen bereitgestellt wurden, besuchte der Generalsekretär das kriegsgebeutelte Gebiet. Er traf Minister der Regierung der Nationalen Einheit, sprach mit Opfern des Konflikts, besuchte eine Schule und andere Orte, die im Zuge des Konflikts zerstört wurden, wie ein Fischereiprojekt des UN-Entwicklungsprogramms UNDP.

Der Generalsekretär sagte, er sei tief betroffen von der Zerstörung, die er in Gaza gesehen habe, aber es gäbe Zeichen der Hoffnung, wie das Übereinkommen zwischen Israel, den Vereinten Nationen und Palästina. Dieses Übereinkommen hat dazu geführt, dass erstmals wieder Baumaterialien nach Palästina geliefert werden konnten.

Nach seinem Besuch der Jabalia Schule, betonte Ban: „Es kann keinen Frieden im Nahen Osten geben, keine Sicherheit für Israel, während die Krise in Gaza anhält. Der Kreislauf von Aufbau und Zerstörung muss durchbrochen werden".

Sierra Leone: Starkes Gemeinschaftsengagement Schlüssel zur Bekämpfung von Ebola

UNDP GuineaDie Vereinten Nationen haben das Engagement und die Einbindung der Gesellschaft als zwingend nötig im Kampf gegen die Verbreitung von Ebola in Sierra Leone bezeichnet. Durch Gemeindeinitiativen in Kooperation mit der UN, wie der Verteilung von Hygienepaketen durch lokale Taxifahrer, konnten bereits bis zu 500.000 Menschen erreicht werden.


„Was wir hier in Freetown sehen, ist ein unglaublicher Sinn von Eigenverantwortung, der Herzen und Gedanken erfasst, im Kampf gegen diese verheerende Krankheit. Diese Bemühungen brauchen dringend Unterstützung und Verstärkung, um die Krise zu bewältigen.", so Magdy Martínez Solimán vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP).


Sierra Leone befindet sich im Epizentrum des Ebola-Ausbruchs in West Afrika. Die Weltgesundheitsorganisation hat allein in Sierra Leone fast 1.000 Todesfälle und 2.950 Ansteckungsfälle gezählt. Neben der gesundheitlichen Bedrohung für die Menschen hat Ebola auch Folgen für die lokale Wirtschaft der betroffenen Staaten. So wurden beispielsweise in Sierra Leone fast alle Bars, Restaurants und Nachtclubs aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr geschlossen. Als Folge dessen musste die größte Brauerei des Landes ihre Produktion zurückfahren und 24.000 Menschen entlassen. Eine kleine Zahl verglichen mit der erwarteten Gesamtzahl an Arbeitsplatzverlusten im Zuge der Krise.

Südsudan: Regierung und UN-Sonderbeauftragte wollen sexuelle Gewalt bekämpfen

Zainab Bangura South SudanDie UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt in Konflikten, Zainab Hawa Bangura, hat darauf hingewiesen, dass sexuelle Gewalt den Konflikt im Südsudan dominiert und von allen Parteien ausgeht.


„Die Körper von Frauen und Kindern sind das Schlachtfeld dieses Konflikts. Die internationale Gemeinschaft kann nicht zulassen, dass Überlebende für sich selbst kämpfen müssen. Jetzt ist die Zeit, einzugreifen und den Menschen im Südsudan zu helfen, diese Gräueltaten zu beenden.", so Bangura.


Die UN-Sonderbeauftragte besuchte die Hauptstadt Bentiu, um mit Opfern sexueller Gewalt, Regierungsvertretern, UN-Mitarbeitern und dem lokalen Kommandeur der „Sudan People's Liberation Army" über konkrete Maßnahmen im Kampf gegen sexuelle Gewalt zu sprechen.

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