Dienstag, 31 März 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-moon veurteilt Gewalt in Nigeria

609288UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die jüngste Gewalt im Nordosten von Nigeria scharf verurteilt. Als „abartig" bezeichnete er, dass angeblich ein zehnjähriges Mädchen für einen Selbstmordanschlag am Samstag mit mindestens 20 Toten benutzt worden sein soll. Die Situation in dem westafrikanischen Land, das vom Terror der Islamisten-Gruppe Boko Haram heimgesucht wird, habe für ihn höchste Priorität. Die Vereinten Nationen stünden jederzeit bereit, Nigeria und seinen Nachbarländern beim Kampf gegen die Gewalt zu helfen und das Leid der Zivilisten zu lindern.

Schweigeminute im UN-Sicherheitsrat nach Angriff auf "Charlie Hebdo"

617575Nach dem Attentat auf die französische Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" mit zwölf Toten hat der UN-Sicherheitsrat mit einer Schweigeminute die Opfer gewürdigt. Der UN-Botschafter von Chile, Cristián Barros Melet, sagte, der Sicherheitsrat sei angesichts des "unerträglichen Angriffs" in Paris in "tiefer Trauer". Dann erhoben sich die Vertreter der 15 Mitglieder des UN-Gremiums und es wurde still im Sitzungssaal.

UN-Generalsekretär Ban verurteilt "entsetzlichen" Anschlag in Paris

618695Der blutige Anschlag auf die Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris ist auch von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit Bestürzung aufgenommen worden. "Es war ein entsetzliches, durch nichts zu rechtfertigendes und kaltblütiges Verbrechen", erklärte Ban am Mittwoch am UN-Sitz in New York. Die Tat sei ein Anschlag gegen die Medien und die Meinungsfreiheit, "zwei Säulen der Demokratie". Es gelte nun, sich überall in der Welt "den Kräften der Spaltung und der Gewalt" entgegenzustellen.

UN-Friedenstruppe bereit für Offensive in der DR Kongo

520984Die Friedenstruppe der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo und die Streitkräfte des afrikanischen Landes stehen vor einer Offensive gegen die Rebellengruppe FDLR. UN-Sprecher Stéphane Dujarric begründete dies unter anderem damit, dass die Miliz eine Frist zur bedingungslosen Kapitulation am 2. Januar habe verstreichen lassen. Ein Plan für das militärische Vorgehen sei bereits ausgearbeitet worden. Soldaten der UN-Mission für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (Monusco) seien vorbereitend in Stellung gebracht worden. FDLR ist die Abkürzung für "Forces Démocratiques de Libération du Rwanda" ("Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas"). Ziel der Miliz ist es, die Regierung von Ruanda zu entmachten. Ihre Basis hat sie im Ost-Kongo. Die UN werfen ihr Menschenrechtsverletzungen vor. Soldaten der Monusco und des Kongos hatten zuvor in der Grenzprovinz Süd-Kivu von burundischen Rebellen gehaltene Stützpunkte zurückerobert. Der rohstoffreiche Osten des Kongos wird seit Jahren von verschiedenen, teils grenzübergreifenden Rebellengruppen terrorisiert. Mit mehr als 20.000 Soldaten ist die dortige Monusco-Truppe die größte ihrer Art weltweit.

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