Freitag, 20 Oktober 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Sondergesandter: „Deutlicher Rückgang der Gewalt in Syrien“

09 01 ocha syria14. September 2016 – Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, geht davon aus, dass die Waffenruhe in Syrien bislang weitgehend eingehalten wurde. Die Lage habe sich dadurch stark verbessert, sagte de Mistura vor Journalisten in Genf. Hilfstransporte der Vereinten Nationen seien jedoch noch nicht nach Syrien gelangt, betonte der UN-Beauftragte. Zunächst brauche man Garantien für die Sicherheit der Fahrer. Die Führung in Damaskus hatte angekündigt, keine Transporte passieren zu lassen, die nicht mit ihr abgestimmt seien. Hilfslieferungen werden vor allem für die Stadt Aleppo vorbereitet, wo mehr als 250.000 Menschen auf Unterstützung warten. „Alle Berichte, die wir am frühen Morgen erhalten haben, deuten daraufhin, dass ein deutlicher Rückgang der Gewalt zu verzeichnen ist", sagte de Mistura . "Heute scheint sich die Ruhe bis Hama, Latakia, Aleppo, dem Umland Aleppos und Idlib durchgesetzt zu haben.“ Er erklärte außerdem, dass Quellen aus Aleppo berichteten, die Situation habe sich „dramatisch verbessert“ – es gäbe aktuell keine Luftangriffe mehr. Auch in der Hauptstadt Damaskus und in Zentralsyrien sei es bisher ruhig geblieben, bis auf wenige „Berichte über Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Oppositionskräften in der Nähe von Harasta.“
Seit März 2011 sind mehr als eine Viertelmillion Syrer getötet und mehr als eine Million verletzt worden. 4,8 Millionen Menschen wurden gezwungen das Land zu verlassen und 6,5 Millionen wurden innerhalb des Landes vertrieben.

Libyen: UN-Sondergesandter fordert sofortiges Ende der Feindseligkeiten in Öl-Halbmond Region

MartinKobler13. September 2016 – Der UN-Sonderbeauftragte Martin Kobler hat die militärischen Kräfte aufgerufen, die Kämpfe in der sogenannten Öl-Halbmond Region am Golf von Sidra umgehend einzustellen und von jeder weiteren militärischen Eskalation abzusehen. "Ich fordere alle Parteien dazu auf, Schäden an den Ölanlagen zu vermeiden. Die natürlichen Ressourcen gehören allen Libyern und eine Infrastruktur für Öl zu erschaffen, liegt im nationalen Interesse", sagte Kobler.
"Angriffe auf die Ölterminals bedrohen die Stabilität und führen zu einer größeren Spaltung des Landes. Außerdem behindern sie die Ölexporte und fügen den Menschen noch mehr Leid zu", mahnte Kobler.

Afghanistan: UN-Nothilfekoordinator fordert mehr Unterstützung für eine Million Menschen auf der Flucht

2016 09 7 ERC Afghanistan8. September 2016 - Mit dem Ziel 150 Millionen US-Dollar für Hilfsmaßnahmen in Afghanistan bereit zu stellen, hat der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, Stephen O’Brien, am Mittwoch die Internationale Gemeinschaft aufgerufen, dringend ihre Unterstützung für das vom Krieg zerissene Land aufzustocken. Mit dem Geld soll der steigende Bedarf an humanitärer Hilfe für mehr als eine Million geflohene Menschen gedeckt werden, die aus ihrer Heimat vertrieben worden sind oder aus den Nachbarländern zurückkehren.09 07 2016 OCHA infographic

UNICEF-Bericht: Fast 50 Millionen Kinder wachsen in der Fremde auf

09 06 UNI1873987. September 2016 – Fast 50 Millionen Kinder weltweit wachsen heute in der Fremde auf – mehr als die Hälfte von ihnen (28 Millionen Mädchen und Jungen) sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Das ist das Ergebnis des ersten globalen Berichts zu Flucht und Migration von Kindern, den das UN-Kinderhilfswerk UNICEF veröffentlicht hat.
Auf der Suche nach Sicherheit verlassen Kinder ihre Heimat und gehen extreme Gefahren ein. Darunter fällt das Risiko des Ertrinkens auf See, Mangelernährung und Dehydration, Menschenhandel, Entführung, Vergewaltigung und sogar Mord.
„Die unauslöschbaren Bilder der einzelnen Kinder – der Körper des kleinen syrischen Jungen Aylan Kurdi, angespült an den Strand, nachdem er ertrunken ist oder Omran Daqneesh’s fassungsloses und blutiges Gesicht, als er in einem Krankenwagen sitzt, nachdem sein zu Hause in Syrien zerstört wurde – sie haben die Welt schockiert“ sagte UNICEF-Exekutivdirektor, Anthony See. „Aber jedes Bild, jedes Mädchen oder Junge repräsentiert viele Millionen von Kindern in Gefahr – und das verlangt, dass unser Mitgefühl für die einzelnen Kinder auf alle übertragen wird und wir Maßnahmen für alle Kinder ergreifen.“
Der Bericht mit dem Titel: „Uprooted: The growing crisis for refugee and migrant children“ zeigt ein ernüchterndes Bild über das Leben und die Situation von Millionen Kindern und Familien, die von gewaltsamen Konflikten und anderen Krisen betroffenen sind. Für sie scheint es oft sicherer zu sein, alles zu riskieren und sich auf die gefährliche Reise zu begeben, als in ihrem Heimatort zu bleiben.

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