Mittwoch, 28 Januar 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Bundespräsident besucht UN-Campus in Bonn

Gauck 1Bundespräsident Joachim Gauck besucht heute den Campus der Vereinten Nationen in Bonn. 18 der 27 in Deutschland ansässigen UN-Organisationen mit rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben dort ihren Sitz. Gauck führt Gespräche mit den Leitern der in Deutschland ansässigen UN-Organisationen, die insbesondere in den Bereichen Klima, Umwelt und Entwicklung tätig sind.

Der Bundespräsident würdigt mit dem Besuch die Arbeit der UN kurz vor dem 40. Jahrestag der Mitgliedschaft Deutschlands in der Weltorganisation. Beide deutsche Staaten wurden am 18. September 1973 als 133. bzw. 134. Mitglied in die UN aufgenommen.

(UNRIC, 12.09.2013)

UN-Studie: Migration weltweit so hoch wie noch nie zuvor

Migration 1Die weltweite Migration hat nach Angaben der Vereinten Nationen einen neuen Höchststand erreicht. Wie der UN-Bevölkerungsfonds in New York mitteilte, leben derzeit 232 Millionen Menschen freiwillig oder gezwungenermaßen außerhalb ihres Geburtslandes.

Das sind rund drei Prozent der Weltbevölkerung. Mit rund 46 Millionen leben demnach die meisten Migranten in den USA, es folgt Russland mit elf Millionen. Deutschland liegt mit zehn Millionen Migranten auf dem dritten Platz. Über die Ursachen für den weiteren Anstieg machte die UN keine Angaben. 

(UNRIC, 12.09.2013)

Ban: Eine Million Stimmen für neue Entwicklungsagenda

Kids BanUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat im Vorfeld der diesjährigen Generalversammlung den Bericht „A Million Voices: The World We Want“ präsentiert. Dieser beinhaltet die wichtigsten Anliegen von einer Million Menschen in Bezug auf Entwicklungsfragen.

Für den Bericht wurden im vergangenen Jahr 88 nationale Beratungen, elf themenbezogene Dialoge und eine globale Online-Umfrage abgehalten. Dabei ging es darum wie Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung der neuen Nachhaltigkeitsagenda nach dem Ablauf der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) 2015 mitwirken können.

„Unsere Anstrengungen, eine entwicklungspolitische Agenda nach 2015 zu definieren, wird dabei helfen, die Armut zu beseitigen“, sagte Ban bei einer Pressekonferenz in New York. Berichte wie diese würden vor allem dabei helfen, „den Weg für eine Welt in Wohlstand, Frieden, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Würde für alle zu definieren“, so der Generalsekretär.

(UNRIC, 11.09.2013)

UN Studie: Sexuelle Gewalt in Asien weit verbreitet

rape-fig-1 Fast ein Viertel der Männer in Asien begehen sexuelle Gewalt. Das ist das Ergebnis einer UN-Studie. In den meisten Fällen handle es sich um Vergewaltigungen innerhalb einer bestehenden Partnerschaft.

Ein internationales Forschungsteam hat mehr als 10.000 Männer zwischen 18 und 50 Jahren in sechs Ländern befragt. 24 Prozent der befragten Männer aus Bangladesh, Kambodscha, China, Indonesien, Papua-Neuguinea und Sri Lanka haben angegeben, bereits mindestens einmal eine Frau gegen deren Willen zum Sex gezwungen zu haben.

„Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass Gewalt gegen Frauen ein Ausdruck ihrer Unterordnung ist und spiegelt die Ungleichheit im privaten und öffentlichen Sektor wider“, heißt es in der Studie. Diese ist vom UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), dem UN-Bevölkerungsfond (UNFPA), UN-Women und dem UN-Freiwilligenprogramm (UNV) herausgegeben worden.

(UNRIC, 11.9.2013)

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Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
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