Dienstag, 16 September 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Kobler führt UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo

521201Der deutsche Spitzendiplomat Martin Kobler leitet künftig die UN-Friedensmission in der Demokratischen Republik Kongo. Seit 2011 war Kobler UN-Sonderbeauftragter für den Irak. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nominierte Kobler als Nachfolger des US-Diplomaten Roger Meece, dessen dreijährige Amtszeit im Juli endet. Seit 2011 war der 60-jährige Kobler Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für den Irak und leitete die dortige UN-Unterstützungsmission. Davor arbeitete er als Vizechef der UN-Mission in Afghanistan. Vor seinem Engagement bei den Vereinten Nationen machte Kobler Karriere im Auswärtigen Amt. Unter anderem war er deutscher Botschafter im Irak und in Ägypten sowie Büroleiter des früheren Außenministers Joschka Fischer unter der rot-grünen Regierung.

Syrien: Größter Hilfsappell aller Zeiten

4295b8097aDie UN-Hilfsorganisationen haben in Genf dazu aufgerufen, bis zum Ende des Jahres mehrere Milliarden US-Dollar an zusätzlichen finanziellen Mittel bereitzustellen, um Millionen von Syrern innerhalb und außerhalb ihres Landes helfen zu können. Insgesamt werden 2,9 Milliarden US-Dollar für die Versorgung der Flüchtlinge in den Nachbarländern gebraucht. Bei diesem Hilfseinsatz ist UNHCR federführend. Mit zusätzlich 1,4 Milliarden US-Dollar soll der Hilfseinsatz in Syrien selbst ausgestattet werden. Dieser wird vom UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) koordiniert. Darüber hinaus ruft die libanesische Regierung dazu auf, bilateral 449 Millionen US-Dollar bereitzustellen, die jordanische Regierung benötigt 380 Millionen US-Dollar. Niemals zuvor hat es vom finanziellen Umfang her einen größeren humanitäre Hilfsaufruf gegeben. Er aktualisiert einen früheren UN-Finanzierungsplan für die betroffene Region, für den bislang 1,2 Milliarden US-Dollar eingegangen sind. Bei der Vorstellung der beiden Hilfsaufrufe betonten sowohl UN-Flüchtlingskommissar António Guterres als auch UN-Nothilfekoodinatorin Valerie Amos, dass der Konflikt auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen wird. Über 1,6 Millionen Flüchtlinge in den Nachbarländern seit Ausbruch des Konfliktes im März 2011, geschätzte 4,25 Millionen Binnenvertriebene im Lande selbst, dazu viele weitere Menschen, die unter den Kriegseinwirkungen leiden müssten - so ihre Schreckensbilanz. "In diesem blutigen Konflikt lösen sich die zivilen Strukturen der Gesellschaft zunehmend auf, da rund die Hälfte der Bevölkerung dringend auf Unterstützung angewiesen ist", sagt Guterres. "Wir brauchen die zusätzlichen Mittel, um das Überleben der leidenden Syrer zu ermöglichen und sie sind unerlässlich für die Nachbarländer, die die Flüchtlinge aufgenommen haben."

Ban gratuliert Hamdallah

palestinepmUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Rami Hamdallah zu seiner Ernennung als neuer palästinensischer Premierminister gratuliert und die Bildung des neu vereidigten Kabinetts begrüßt. Man freue sich „auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der palästinensischen Regierung und Präsident Abbas“, so die Erklärung des Generalsekretärs. Die Vereinten Nationen werden, so Ban, „die Agenda der Staatsbildung und die laufenden Bemühungen in Bezug auf eine Wiederaufnahme der äußerst wichtigen und bedeutsamen Friedensverhandlungen mit dem Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung“ weiter unterstützen. Premierminister Hamdallah tritt die Nachfolge des im April zurückgetretenen Salam Fayyad an.

(UNRIC, 7.6.2013)

Brahimi: Syrien-Konferenz nicht vor Juli

lakhdarbrahimiDie geplante Syrien-Konferenz in Genf wird frühestens im Juli stattfinden. Das erklärte der Gemeinsame Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga für Syrien, Lakhdar Brahimi, nach einem Treffen mit Regierungsvertretern Russlands und der Vereinigten Staaten. Die beteiligten Partner hatten ursprünglich angepeilt, die Konferenz bereits im Juni abzuhalten.

„Es gibt noch viel Arbeit zu tun, um die Konferenz zu realisieren“, so Brahimi gegenüber Journalisten. Man werde die Konsultationen mit Russland und den USA fortsetzen, um die Konferenz so schnell wie möglich abzuhalten. Am 25. Juni werden die Parteien erneut zu Gesprächen in Genf zusammenkommen. Man sei sich einig, dass „allein eine politische Lösung“ die Krise in Syrien beenden könne, so Brahimi. „Die Tragödie muss zu einem Ende kommen, Syrien und seinen Menschen zuliebe.“

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