Samstag, 25 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Nahost-Quartett begrüßt israelisch-palästinensische Verhandlungen

kerry

Das aus Vereinten Nationen, Europäischer Union, USA und Russland bestehende Nahost-Quartett hat die Wiederaufnahme direkter Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern in Washington ausdrücklich begrüßt. In einer Erklärung drückte das Quartett seine Wertschätzung für die erfolgreichen Bemühungen von US-Präsident Obama und US-Außenminister Kerry aus, die Parteien an den Verhandlungstisch zurückzuholen. Auch Palästinenserpräsident Abbas und Israels Ministerpräsident Netanjahu wurden für die „mutige Entscheidung im Interesse ihrer Völker“ gelobt. Das Nahost-Quartett war vor rund zehn Jahren ins Leben gerufen worden, um im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln.

Ban verurteilt Anschlag in Somalia

banMogadishuUN-Generalsekretär Ban Ki-moon und die Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen haben den Selbstmordanschlag auf ein Wohngebäude der türkischen Botschaft in Somalia scharf verurteilt. Ein Mann war bei dem Angriff in Mogadischu am Wochenende getötet worden, mehrere weitere Menschen wurden verletzt, unter ihnen auch Diplomaten. „Terroranschläge dieser Art“ sollten Somalias Partner nicht abschrecken oder davon abhalten, „weiter an der Seite der somalischen Bevölkerung und Regierung zu stehen“, so Ban.

Ban besorgt über politische Entwicklung in Ägypten

547036UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat bei einem Gespräch mit dem ägyptischen Übergangsvizepräsidenten Mohammed ElBaradei seine «tiefe Sorge» über den Kurs des Landes geäußert. Zugleich habe er bei dem Telefonat die Gewalt scharf verurteilt, die zum Tod so vieler Menschen geführt habe, hieß es in einer Mitteilung des Büros des UN-Generalsekretärs. Am Wochenende waren in Ägypten bei Zusammenstößen zwischen Anhängern des vom Militär abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi und Sicherheitskräften mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden.

Ägypten: Ban fordert Mursi freizulassen

467925UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Freilassung des abgesetzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi gefordert. Mursi und andere hochrangige Politiker der Muslimbruderschaft sollten sofort transparente Untersuchungen ihrer Fälle bekommen, sagte Ban in New York. Er forderte die Übergangsregierung auf, beliebige Festnahmen und andere Formen der Belästigung zu unterlassen. Bislang haben die Behörden rund 600 Kader der Muslimbruderschaft verhaftet. Mursi wird vom Militär an einem unbekannten Ort ohne Anklage festgehalten. Auch die USA und Deutschland hatten Mursis Freilassung verlangt.

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