Montag, 22 Dezember 2014
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G20: Ban und Brahimi drängen auf politische Lösung für Syrien

G20 Ban und BrahimiUN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Gemeinsame Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga für Syrien, Lakhdar Brahimi, haben erneut die Notwendigkeit einer politischen Lösung in Syrien bekräftigt.

Beim Abendessen des G20-Gipfels im russischen Sankt Petersburg rief Ban am Donnerstag vor allem die Staats- und Regierungschefs der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates zu „voller Wahrnehmung ihrer Verantwortung zum Wohle der Menschen in Syrien“ auf. Er erinnerte die Staaten an ihre kollektive Pflicht gegenüber der Menschheit und wies darauf hin, alle Entscheidungen „im Rahmen der Charta der Vereinten Nationen“ zu treffen.

Brahimi war am Donnerstag auf Bitten Bans kurzfristig ebenfalls nach Russland gereist, um für die baldige Einberufung der bislang noch nicht terminierten Syrien-Konferenz in Genf zu werben.

Unterdessen arbeiten die Chemiewaffen-Inspektoren der UN, die den mutmaßlichen Giftgas-Einsatz in Syrien untersuchen, laut Ban „rund um die Uhr“ an der Auswertung der Proben aus Syrien.

(UNRIC, 6.9.2013)

Ban: Mehr Zusammenarbeit bei globalen Problemen

Ban in Sankt PetersburgVor Beginn des G20-Gipfels in Sankt Petersburg hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Notwendigkeit weltweiter Zusammenarbeit betont. Insbesondere sollen Fortschritte in den Bereichen Bildung, Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung erzielt werden.

„Dies ist ein wichtiger Monat für die globale Zusammenarbeit“, sagte Ban in einer Rede in der Sankt Petersburger Universität. Überall auf der Welt seien die Menschenrechte in Gefahr und die Demokratien bedroht, legitime Stimmen und Bewegungen würden erstickt. „Die Menschen sind besorgt über die Zukunft und fragen, ob Institutionen und Entscheidungsträger ihre Bitten hören- und darauf reagieren werden”, so der UN-Generalsekretär.

In seiner Rede unterstrich Ban, dass die Staaten die Pflicht hätten, die unmittelbaren Krisen, einschließlich des Bürgerkriegs in Syrien, anzugehen. Sollte die UN-Untersuchungsmission bestätigen, dass chemische Waffen in Syrien eingesetzt worden sind, wäre dies „eine grausame Verletzung des Völkerrechts“, erklärte er weiter. Ban will sich mit weiterem Druck für eine politische Lösung in Syrien einsetzen. Es sei an der Zeit für beide Seiten, „die Kämpfe zu stoppen und anzufangen zu sprechen“, sagte er. 

(UNRIC, 5.9.2013)

Syrien: UN und Nachbarländer plädieren für mehr internationale Unterstützung in der Region

Meeting UNHCRDas Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) und Minister aus dem Irak, Jordanien, dem Libanon und der Türkei haben die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, ihre “Differenzen zu überwinden” und die Kämpfe in Syrien zu stoppen. Zudem fordern sie die Region weiter zu unterstützen. In den Nachbarländern befinden sich zurzeit mehr als 1.7 Millionen syrische Flüchtlinge.
 
„Wir stehen vor einer dramatischen Eskalation des syrischen Konflikts, nämlich dem Einsatz chemischer Waffen“, warnte UN-Flüchtlingskommissar António Guterres in einer gemeinsamen Erklärung mit den Ministern. Eine politische Lösung, um dieses Grauen zu beenden wird "dringend erforderlich", erklärte Guterres. Eine humanitäre Lösung gäbe es nicht.   
 
Von den diesjährigen benötigten 4.4. Milliarden US Dollar Hilfsgelder für Syrien, sind bis jetzt nur 40 Prozent eingegangen.
 
(UNRIC, 5.9.2013)
 

Syrien: Mehr als zwei Millionen Flüchtlinge

Syrien FluechtlingeDie Zahl der Flüchtlinge aus Syrien hat nach Angaben des Amtes des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) die Zwei-Millionen-Marke überschritten. 1,8 Millionen seien allein in den vergangenen zwölf Monaten hinzugekommen, so das Flüchtlingshilfswerk. 

 

Syrien sei zu einer „empörenden humanitäre Katastrophe“ geworden, erklärte UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. Einziger Trost sei die Hilfsbereitschaft der benachbarten Länder, die in großer Zahl Flüchtlinge aufnähmen und ihnen damit das Leben retteten. Allein im Libanon befinden sich derzeit mehr als 700.000 syrische Flüchtlinge, in Jordanien sind es mehr als 500.000. Die Türkei hat bereits mehr als 450.000 Menschen aufgenommen.

 

Die UNHCR-Sondergesandte Angelina Jolie ermahnte die internationale Gemeinschaft, die humanitäre Katastrophe nicht länger einfach nur hinzunehmen. Die Welt sei „tragischerweise gespalten“ in der Frage, wie der Konflikt gestoppt werden könne, sagte die Hollywood-Schauspielerin. „Dennoch dürfe es keinen Streit über die Notwendigkeit geben, das Leid der Menschen zu erleichtern“.

 

(UNRIC, 4.9.2013)

 

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