Donnerstag, 23 März 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN: Keine Hilfsorganisationen mehr in Kunduz

10 06 2015OCHA KunduzNach Angaben der Vereinten Nationen befinden sich gegenwärtig keine Hilfsorganisationen mehr in der afghanischen Stadt Kunduz. Ein Krankenhaus von „Ärzte ohne Grenzen“, welches in der Stadt angesiedelt war, wurde unlängst Opfer eines Luftangriffs, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen. Jens Laerke, der Pressesprecher des UN-Nothilfekoordinators, sagte vor Journalisten in Genf, dass man nicht ausschließen könne, dass sich noch einige wenige Helfer von „Ärzte ohne Grenzen“ in der Stadt aufhalten. „Im Großen und Ganzen deutet jedoch alles darauf hin, dass der Luftangriff dafür gesorgt hat, dass internationale Hilfsorganisationen Kunduz verlassen haben“, so Laerke weiter. Das Krankenhaus von „Ärzte ohne Grenzen“ war die einzige Einrichtung ihrer Art in der gesamten Region gewesen. Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen um die Stadt Kunduz dauern weiter an.

Weltbank: Extreme Armut geht weiter zurück

10 05 2015Poverty SlumDie Weltbank hat angekündigt, dass die extreme Armut noch in diesem Jahr auf unter zehn Prozent fallen wird. Nach diesen neuen Prognosen „käme die internationale Gemeinschaft dem historischen Ziel näher, die Armut weltweit bis zum Jahr 2030 zu beenden“, erklärte Weltbank Präsident Jim Yong Kim und betonte: „Wir sind die erste Generation in der Menschheitsgeschichte die tatsächlich die extreme Armut beenden kann.“ Den Berechnungen der Weltbank liegt eine neu definierte Armutsgrenze zugrunde, die nun bei 1,90 Dollar angesetzt wird. Diese Änderung spiegelt die Preisentwicklung in den Ländern der Erde wider. Mit Blick auf diese neue Armutsgrenze kommt nun die genannte Weltbank Prognose zum Ergebnis, dass die Anzahl derjenigen Menschen, die von extremer Armut betroffen sind, von 902 Millionen (12,8% der Weltbevölkerung im Jahr 2012) auf 702 Millionen Menschen (9,6% der Weltbevölkerung in diesem Jahr) zurückgehen wird.

UN-Generalsekretär: Aktionspläne zum Klimaschutz ein erster positiver Schritt

11 12 2014Greehouse EmissionsUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat in New York nationale Klimaschutzmaßnahmenpläne von 147 Staaten entgegengenommen. Ban nannte dies „einen ersten, positiven Schritt“ und lobte die Staaten dafür, ihre Anstrengungen mit Blick auf den kommenden Pariser Klimagipfel so deutlich ausformuliert zu haben. „Die Klimaschutzmaßnahmenpläne werden die Grundlage sein, auf dem ein Pariser Klimaabkommen aufbauen kann“, so Ban. Gleichzeitig betonte er, dass auf diesen ersten Schritt ein weitreichendes Abkommen in Paris folgen müsse. „Der Pariser Klimavertrag sollte einen Wendepunkt markieren und ein klares Zeichen an die Menschen in aller Welt senden, dass die Umgestaltung der Weltwirtschaft unverzichtbar, dem Wohl der Menschen zuträglich und bereits in vollem Gang ist.“ Die Weltklimakonferenz wird vom 30. November bis zum 11. Dezember 2015 die Staatengemeinschaft in Paris zusammenführen.

Spitzentreffen zur Flüchtlingskrise: Leben retten hat oberste Priorität

new011015UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat hochrangige Regierungsvertreter aus aller Welt für ein Spitzentreffen zur globalen Flüchtlingskrise empfangen. Bei den Gesprächen am UN-Hauptsitz in New York, die auf Initiative des Generalsekretärs einberufen wurde, einigte man sich auf acht Prinzipien, die zukünftig die Bekämpfung der Flüchtlingskrise leiten sollen. Zuvorderst steht dabei die unbedingte Notwendigkeit, Leben zu retten. „Der Schutz des Lebens steht für uns an erster Stelle und muss alle unsere Anstrengungen in dieser Krise begleiten, von der Asylpolitik bis hin zu konkreten Rettungsmechanismen“, sagte Ban. „Die Welt muss besser gewappnet sein für die Herausforderungen, die diese Krise mit sich bringt. Aber vor allem müssen wir daran arbeiten, Kriege und politische Verfolgungzu beenden“, mahnte Ban außerdem. In der größten Flüchtlingskrise seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht.

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