Donnerstag, 02 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban betont nach Morales-Vorfall Immunität von Staatschefs

540766UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat mit Blick auf die erzwungene Landung der Maschine von Boliviens Präsident Morales in Wien die Unverletzlichkeit von Staatsoberhäuptern betont. Sie hätten Immunität, auch ihre Flugzeuge dürften nicht angetastet werden, sagte Ban nach einem Treffen mit den Botschaftern mehrerer lateinamerikanischer Länder in New York. Diese hatten sich darüber beschwert, dass das Flugzeug von Morales in der vergangenen Woche in Wien zwischenlanden musste, weil mehrere europäische Länder die Überflugrechte verweigert hatten. Grund war die falsche Annahme, dass sich der von den USA gesuchte Ex-Geheimdienstler Snowden an Bord befinde. Solche Vorfälle müssten in der Zukunft ausgeschlossen werden, betonte Ban.

Nahrungsmangel in Syrien

192607Vier Millionen Syrer sind nach UN-Angaben nicht in der Lage, ausreichend Nahrung zu bekommen. Das ist jeder Fünfte. Die Situation könne sich im nächsten Jahr noch verschlimmern, wenn der Konflikt in dem Land anhalte, teilten die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sowie das Welternährungsprogramm der UN (WFP) in Rom mit. Nach ihren Erkenntnissen ist die Ernte in Syrien in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich ernsthaft gefährdet.

Ban Ki-moon besorgt über Eingreifen des ägyptischen Militärs

544668UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Ägypten seine "tiefe Sorge" über das Eingreifen der ägyptischen Armee zum Sturz von Präsident Mohammed Mursi übermittelt. In einem Telefongespräch mit Ägyptens Außenminister Mohammed Kamel Amr habe Ban eine rasche Rückkehr zu einer zivilen Regierung gefordert, erklärte seine Sprecherin Eri Kaneko.

UN-Generalsekretär Ban besorgt über Armeeintervention in Ägypten

547036UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich besorgt über das Eingreifen der ägyptischen Armee zum Sturz von Präsident Mohammed Mursi gezeigt. Bei den Demonstrationen hätten die Ägypter in den vergangenen Tagen "tiefe Frustration und legitime Sorgen" zum Ausdruck gebracht, erklärte Ban. Gleichzeitig sei jegliche "Einmischung des Militärs in die Angelegenheiten eines Staates besorgniserregend", betonte der UN-Generalsekretär. Es sei wichtig, die zivile Ordnung in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Demokratie rasch wiederherzustellen.

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