Mittwoch, 24 August 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Neue UN-Prognose: Weniger Flüchtlinge über Griechenland

465996Die Vereinten Nationen haben ihre Vorhersage für die Zahl der über Griechenland nach Europa kommenden Flüchtlinge drastisch reduziert. Es würden 2016 nur noch 248.000 Menschen über diese Route erwartet, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Anfang des Jahres hatten die UN noch "bis zu eine Million" Flüchtlinge über die Route östliches Mittelmeer vorhergesagt. In den 248 000 sind die bis jetzt angekommenen 156 000 bereits Menschen enthalten. Somit würden im weiteren Jahresverlauf lediglich noch 92.000 neue Flüchtlinge ankommen. Grund für die gekappte Prognose ist dem UNHCR zufolge die geschlossene Balkan-Route und das EU-Abkommen mit der Türkei. Gleichwohl würden Flüchtlinge weiterhin versuchen, nach Europa zu kommen. Durch die Schließung bestimmter Routen steige zudem das Risiko, dass die Menschen die Dienste von Schleppern in Anspruch nähmen und sich ernsten Risiken aussetzten. In den vergangenen Wochen hat die Zahl der Menschen, die sich auf der Route von Libyen nach Italien aufs Mittelmeer wagen, stark zugenommen.

Ban Ki-moon verurteilt Massaker von Orlando als "schreckliche Tat"

678951UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Bluttat von Orlando, bei der mindestens 50 Menschen in einer Diskothek von einem Attentäter erschossen worden sind, als "schreckliche Tat" verurteilt. Sein Mitgefühl und tief empfundenes Beileid gelte den Familien der Opfer und den vielen Verletzten, hieß es in einer Erklärung. Außerdem bekundete Ban seine Solidarität mit den Bürgern und der Regierung der USA.

Ban gibt Erklärung zm Druck von Saudi Arabien ab

Ban Erpressung9. Juni 2016 – Nachdem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Saudi Arabien von der offiziellen UN-"Liste der Schande" hat streichen lassen, beteuerte er, das dies eine der schwierigsten Entscheidungen war, die er jemals fällen musste. Diese Liste führt jährlich die Länder, Armeen und Terrorgruppen auf, die Kinder ausbeuten, töten und als Soldaten rekrutieren. „Es sei unakzeptabel“, so Ban Ki-moon, „dass sich Mitgliedsstaaten erlauben, Druck auf die UN auszuüben.“ Einige Länder, darunter Saudi-Arabien, hätten damit gedroht, ihre Finanzierungsgelder, die für UN-Hilfsprogramme benötigt werden, einzustellen, wenn sie nicht aus dem UN-Bericht gestrichen würden. Warum er der Forderung trotzdem nachkam, erklärte Ban in einer Presseerklärung in New York: „Dem Schicksal von Millionen Kindern zuliebe." Saudi-Arabien, das die Militärkoalition im Jemenkrieg anführt, ist gleichzeitig einer der größten Geldgeber der UN. Durch fehlende Finanzierungsmittel würden die Menschen, die auf die UN-Hilfprogramme angewiesen sind, noch mehr leiden. Desweiteren betonte er, dass es in der Pflicht aller Mitgliedsstaaten stünde, alle gemeinsam beschlossenen Mechanismen und Mandate zu verteidigen, auch wenn diese unter Druck geraten.

Sicherheitsrat warnt vor erhöhtem Risiko internationaler Terroranschläge

IS report8. Juni 2016 – Die Bedrohung durch die Terrorgruppe ISIL (Da'esh) und ihre Unterstützer bleibt weiter stark. Zu diesem Ergebnis kommen Experten der Vereinten Nationen und warnten vor einem erhöhten Risiko internationaler Anschläge. Jeffrey Feltman, Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, wies außerdemauf den steigendem Zufluss von Waffen und Munition in die von ISIL-besetzen Gebiete hin. In Anbetracht der jüngsten Rückschläge, werde ISIL nun erneut versuchen, noch enger mit Unterstützern zusammen zu arbeiten und Geld außerhalb der Konfliktzone zu transferieren. Durch schwindende Gelder werde sich ISIL voraussichtlich neuer Strategien bedienen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren, so Feltman. Diese Information ergeben sich aus dem zweiten Bericht des Generalsekretärs über die Bedrohung, die von ISIL für den internationalen Frieden und die Sicherheit ausgeht, hervor, der am 31. Mai 2016 veröffentlich wurde. Zwar stünde ISIL zurzeit unter finanziellem Druck, doch verzeichneten die UN-Mitgliedsstaaten keine Anzeichen einer strategischen Schwächung.

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