Sonntag, 31 Juli 2016
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

Ban Ki-moon verurteilt Massaker von Orlando als "schreckliche Tat"

678951UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Bluttat von Orlando, bei der mindestens 50 Menschen in einer Diskothek von einem Attentäter erschossen worden sind, als "schreckliche Tat" verurteilt. Sein Mitgefühl und tief empfundenes Beileid gelte den Familien der Opfer und den vielen Verletzten, hieß es in einer Erklärung. Außerdem bekundete Ban seine Solidarität mit den Bürgern und der Regierung der USA.

Ban gibt Erklärung zm Druck von Saudi Arabien ab

Ban Erpressung9. Juni 2016 – Nachdem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Saudi Arabien von der offiziellen UN-"Liste der Schande" hat streichen lassen, beteuerte er, das dies eine der schwierigsten Entscheidungen war, die er jemals fällen musste. Diese Liste führt jährlich die Länder, Armeen und Terrorgruppen auf, die Kinder ausbeuten, töten und als Soldaten rekrutieren. „Es sei unakzeptabel“, so Ban Ki-moon, „dass sich Mitgliedsstaaten erlauben, Druck auf die UN auszuüben.“ Einige Länder, darunter Saudi-Arabien, hätten damit gedroht, ihre Finanzierungsgelder, die für UN-Hilfsprogramme benötigt werden, einzustellen, wenn sie nicht aus dem UN-Bericht gestrichen würden. Warum er der Forderung trotzdem nachkam, erklärte Ban in einer Presseerklärung in New York: „Dem Schicksal von Millionen Kindern zuliebe." Saudi-Arabien, das die Militärkoalition im Jemenkrieg anführt, ist gleichzeitig einer der größten Geldgeber der UN. Durch fehlende Finanzierungsmittel würden die Menschen, die auf die UN-Hilfprogramme angewiesen sind, noch mehr leiden. Desweiteren betonte er, dass es in der Pflicht aller Mitgliedsstaaten stünde, alle gemeinsam beschlossenen Mechanismen und Mandate zu verteidigen, auch wenn diese unter Druck geraten.

Sicherheitsrat warnt vor erhöhtem Risiko internationaler Terroranschläge

IS report8. Juni 2016 – Die Bedrohung durch die Terrorgruppe ISIL (Da'esh) und ihre Unterstützer bleibt weiter stark. Zu diesem Ergebnis kommen Experten der Vereinten Nationen und warnten vor einem erhöhten Risiko internationaler Anschläge. Jeffrey Feltman, Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, wies außerdemauf den steigendem Zufluss von Waffen und Munition in die von ISIL-besetzen Gebiete hin. In Anbetracht der jüngsten Rückschläge, werde ISIL nun erneut versuchen, noch enger mit Unterstützern zusammen zu arbeiten und Geld außerhalb der Konfliktzone zu transferieren. Durch schwindende Gelder werde sich ISIL voraussichtlich neuer Strategien bedienen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren, so Feltman. Diese Information ergeben sich aus dem zweiten Bericht des Generalsekretärs über die Bedrohung, die von ISIL für den internationalen Frieden und die Sicherheit ausgeht, hervor, der am 31. Mai 2016 veröffentlich wurde. Zwar stünde ISIL zurzeit unter finanziellem Druck, doch verzeichneten die UN-Mitgliedsstaaten keine Anzeichen einer strategischen Schwächung.

Weitere Kandidaten für das Amt des Generalsekretärs stellen sich vor

6805187. Juni 2016 – Zwei weitere Kandidaten, die sich um die Position des nächsten Generalsekretärs der Vereinten Nationen bewerben, sind in New York angehört worden. Dabei handelt es sich um den slowakischen Außenminister Miroslav Lajčák und seine argentinische Amtskollegin Susana Malcorra. Sie mussten Fragen dazu beantworten, wie sie nachhaltige Entwicklung vorantreiben, Friedensbemühungen verbessern, Menschrechte schützen und mit großen humanitären Katastrophen umgehen würden.
Der jetzige Amtsinhaber Ban Ki-moon wird seine Amtszeit am 31. Dezember 2016 beenden. Er trat sein Amt im Januar 2007 an. Im April hatten bereits neun anderen Kandidaten ihre Sichtweisen über die Weltgemeinschaft in einem öffentlichen Dialog präsentiert. Eine Neuheit ist dabei der transparentere Evaluierungsprozess: zum ersten Mal ergibt sich die Möglichkeit, sich auch öffentlich mit den Anwärtern auseinanderzusetzen. Nicht nur Vertreter der Mitgliedsstaaten nehmen an der Befragung teil. Unter dem Hashtag #UNSGcandidates konnte die allgemeine Öffentlichkeit vorab Fragen einreichen. Diese werden dann bei einem zweistündigen, fernseh- und internetübertragenen Interview den Kandidaten gestellt. Ebenso wird ihnen die Gelegenheit geboten, sich der Presse vorzustellen. Die Liveübertragungen können unter UN WebTV verfolgt werden.

Seite 7 von 254

7

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: [email protected]

UN Card 2016 DE 250px front