Sonntag, 26 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ebola-Epidemie: Vorbereitungsteams der UN-Sondermission erreichen Westafrika

SierraLeone Ebola

Ein erstes Vorbereitungsteam der UN-Sondermission zur Bekämpfung von Ebola hat in Ghana begonnen, das Hauptquartier der Mission aufzubauen. So soll das Fundament für ein effektives Vorgehen gegen den Ebola-Ausbruch in Westafrika geschaffen werden. Ein weiteres Vorbereitungsteam traf in Liberia ein.

Sechs Monate nachdem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der erste Ebola Fall in West Afrika gemeldet wurde, haben die Generalversammlung und der Sicherheitsrat vergangene Woche eine UN-Mission beschlossen, um den Ebola Ausbruch einzudämmen. Zur Finanzierung der Mission wurde eigens ein von mehreren Gebern finanzierter Treuhandfonds eingerichtet.

Nach neuesten WHO-Zahlen gibt es 5.843 Ausbruchsfälle und 2.803 Todesfälle, die von den Gesundheitsministerien in Guinea, Liberia und Sierra Leone gemeldet wurden.

Erste UN-Weltkonferenz zu indigenen Völkern in New York

world conference indigenous people

Die Generalversammlung hat heute in New York die erste Weltkonferenz zu indigenen Völkern eröffnet.Zu der zweitägigen Konferenz werden mehr als tausend indigene und nicht-indigene Delegierte erwartet, um sich über die Durchsetzung der Rechte indigener Völker auszutauschen.

Indigene Völker repräsentieren eine erstaunliche Vielfalt: Es gibt über 5000 unterschiedliche Bevölkerungsruppen in mehr als 90 Ländern, die ungefähr fünf Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Diese Menschen haben ein besonderes Selbstverständnis, eine starke Bindung zu traditionellem Territorium und einen einzigartigen kulturellen Hintergrund.

Das Ziel dieser Weltkonferenz soll es sein, ein Abschlussdokument hervorzubringen, durch das die Rechte indigener Völker durchgesetzt und die Milleniumsentwicklungsziele vorangebracht werden können.

Generalsekretär nimmt an Klimademonstration in New York teil: Kein Plan B um zu handeln

Climate March

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat in New York am "People's Climate March" teilgenommen. Über 300.000 Teilnehmer des Klimamarsches forderten zwei Tage vor dem Klimagipfel in New York internationale Handlungsbereitschaft, um die negativen Folgen des Klimawandels zu stoppen. Ähnliche Veranstaltungen fanden überall in der Welt statt.

Generalsekretär Ban sagte nach dem Marsch gegenüber Journalisten, dass es keinen „Plan B" gäbe, um zu handeln, da es auch keinen „Planeten B" gibt.

120 Regierungsoberhäupter werden am kommenden Dienstag, den 23. September, am UN-Klimagipfel teilnehmen, um darüber zu beraten, wie dem Klimawandel begegnet werden kann. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer das Fundament für eine globale Vereinbarung zur Bekämpfung des Klimawandels legen.

Bildung hilft Entwicklungsziele zu erreichen

UNESCO Education

UNESCO Generaldirektorin Irina Bokova sieht in Bildung das „Fundament von Nachhaltigkeit". Die UNESCO bezeichnet Bildung in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung als wichtigstes Mittel, um dem Armustkreislauf zu entkommen und gesundheitliche Risiken früher zu erkennen und zu bekämpfen. So könnte beispielsweise die Müttersterblichkeit um zwei Drittel gesenkt werden, wenn alle Frauen über das Wissen verfügten, um Warnsignale ihres Körpers zu erkennen.

Auch Generalsekretär Ban Ki-Moon hob die Bedeutung von Bildung hervor, indem er sagte: „Bildung ist ein Grundrecht und die Basis für Fortschritt in jedem Land. "Die internationale Gemeinschaft ist derzeit dabei neue Entwicklungsziele auszuarbeiten, die den Milleniumszielen folgen. Bekämpfung von Armut, Gesundheit und Umweltschutz, sind drei der neu vorgeschlagenen Ziele.

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