Dienstag, 30 September 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Untersuchungskommission: „Unermessliches Leid“ in Syrien

Syria RefugeesGräueltaten von syrischer Regierung und seitens nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen fügen den Zivilisten in Syrien "unermessliches Leid” zu. Das sagte Paulo Pinheiro, Vorsitzender der unabhängigen UN-Untersuchungskommission zu Syrien, am Mittwoch in Genf. „Hunderte Zivilisten sterben jeden Tag“, so der brasilianische Diplomat. Der brutale Krieg und die einhergehende Ausbreitung der Gewalt gefährde auch die internationale Sicherheit.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=48571#.U_7rZMLwAy8

UN-Hubschrauber im Südsudan abgestürzt

543376Drei russische Piloten sind beim Absturz eines UN-Hubschraubers im Südsudan umgekommen. Die Maschine vom Typ Mi-8 stürzte im Norden des Bürgerkriegslandes aus bisher ungeklärter Ursache ab, wie UN-Sprecher Stéphane Dujarric in New York mitteilte. Das vierte Besatzungsmitglied erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht, so Dujarric weiter. Nach seinen Angaben gehörte der Hubschrauber einem russischen Unternehmen und beförderte im Auftrag der UN Frachten. Die Maschine stürzte zehn Kilometer südlich von Bentiu in einem umkämpften Gebiet ab.

Irak: Pillay verurteilt „ethnische und religiöse Säuberungen“ durch IS-Kämpfer

Iraq AidDie Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navi Pillay, hat „ethnische und religiöse Säuberungen“ durch die Gruppe Islamischer Staat (IS) im Irak scharf verurteilt. Kämpfer der IS würden „systematisch Männer, Frauen und Kinder wegen ihrer ethnischen, religiösen oder konfessionellen Zugehörigkeit“ angreifen, so Pillay in Genf. Eine solche Verfolgung komme Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleich, fügte sie hinzu.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=48551#.U_w_TcLwAy8

Ebola: UN sagen massive Hilfe zu

597684Die Vereinten Nationen haben Liberia und seinen Nachbarländern im Kampf gegen Ebola massive Unterstützung zugesagt. Das Ausmaß der Epidemie erfordere ein höheres Level an Koordinierung als Reaktionen auf frühere Fälle, und die UN-Mission in Liberia werde dabei eine starke Rolle spielen. Ebola müsse in Liberia bekämpft werden, um eine "stabile Wirtschaft, Zukunft und Gesellschaft" zu garantieren, erklärte die UN-Sondergesandte Karin Landgren. Ihr Kollege, der UN-Ebola-Beauftragte David Nabarro, äußerte sich ähnlich. Die "außergewöhnliche Epidemie" erfordere eine noch nie dagewesene Mobilisierung. Die UN werden sicherstellen, dass die benötigten Ressourcen "dorthin fließen, wo sie am meisten gebraucht werden". Nabarro hält sich seit Donnerstag in Liberia auf, das derzeit am schlimmsten von Ebola betroffen ist. Danach will er sich in Sierra Leone, Guinea und Nigeria ein Bild von der Lage machen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte davor gewarnt, dass es noch "mehrere Monate" dauern könnte, die Virusepidemie unter Kontrolle zu bekommen. Der WHO zufolge starben bis zum 20. August bereits 1427 Menschen an Ebola, davon allein 624 in Liberia. Aus Furcht vor dem tödlichen Virus schloss die Elfenbeinküste ihre Grenzen zu Liberia und Guinea. Die "außergewöhnliche" Entscheidung diene dem Schutz der einheimischen Bevölkerung und der in der Elfenbeinküste lebenden Ausländer, erklärte Regierungschef Daniel Kaban Duncan. Die Maßnahme trat demnach am Freitag in Kraft. Im Südosten Liberias nahe der Grenze zur Elfenbeinküste waren am Freitag die ersten Ebola-Fälle registriert worden. Die WHO teilte mit, dass sich erstmals ein WHO-Experte in Sierra Leone mit dem Virus infiziert habe. Angaben zum Alter, Geschlecht oder der Nationalität wurden nicht gemacht. Demnach hat die WHO seit Beginn der Epidemie in Westafrika 400 Experten zur Bekämpfung der Seuche entsandt. Mehr als 225 Mediziner hätten sich inzwischen mit dem Virus infiziert, wovon 130 der Krankheit erlegen seien. Die WHO kündigte an, in Liberia weitere Behandlungsplätze für Ebola-Patienten zu schaffen. In der Hauptstadt Monrovia sollen demnach weitere Gesundheitszentren errichtet werden, um in den kommenden sechs Wochen die Zahl der Betten um 500 zu erhöhen.

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