Donnerstag, 20 Juli 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UNO wirft Milizen im Kongo Gräueltaten an Kindern vor

55677115. Juni 2017 - Die Vereinten Nationen haben bewaffneten Milizen in der Demokratischen Republik Kongo schwere Gewaltverbrechen an Kindern vorgeworfen, darunter auch Vergewaltigungen. Innerhalb von nur fünf Tagen Anfang Juni seien 62 Fälle von "schweren" Kindesmisshandlungen dokumentiert worden, teilte die UN-Mission Monusco am Mittwoch in Kinshasa mit. Darunter seien mindestens 19 Fälle von Vergewaltigungen und sexueller Gewalt gegen Minderjährige.

Umweltverschmutzung führt zu jährlich 620 000 Toten in Europa

05 24 2016AirPollute14. Juni 2017 – Die Vereinten Nationen haben Luftverschmutzung in Europa als Ursache für zahlreiche Todesfälle ausgemacht. Demnach seien die Umweltbelastungen für 26 Prozent der ischämischen Herzerkrankungen, 25 Prozent der Schlaganfälle und 17 Prozent der Krebserkrankung in Europa verantwortlich. Insgesamt würden jährlich 620 000 Menschen der Luftverschmutzung zum Opfer fallen.
„Wir fordern alle europäischen Führungskräfte auf, die Gelegenheit für eine nachhaltigere Politik zu nutzen, um die gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen“, unterstrich die Regionale Gesundheitsdirektorin der WHO für Europa, Dr. Zsuzsanna Jakab.
„Wir müssen mehr tun, um die Luft und das Wasser zu reinigen und intelligente Städte und saubere Verkehrssysteme zu fördern“, forderte die Exekutivsekretärin der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE), Olga Algayerova.
Neben Luftververschmutzung ist die Gesundheit der Europäer insbesondere durch klimabedingte Wetterveränderungen und schnelle Urbanisierung gefährdet.

Angola: Dringende finanzielle Unterstützung wegen Flüchtlingszustroms benötigt

06 12 2017 Angola RF210322513. Juni 2017 – Die Vereinten Nationen haben die internationale Gemeinschaft um mehr finanzielle Unterstützung gebeten, um die steigende Anzahl an Flüchtlingen in Angola zu versorgen. Die Flüchtlinge flohen vor Gewalt aus der Demokratischen Republik Kongo.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) seien seit April rund 30 000 Menschen in Angolas Provinz Lunda Norte angekommen, wobei täglich weitere 300 bis 500 Menschen hinzukommen.

„Die Kapazitäten sind voll ausgeschöpft. Ohne sofortige Spendenunterstützung können wir die Flüchtlinge nicht versorgen“, so Valentin Tapsoba, UNHCR-Bürodirektor für Afrika.

Die derzeitigen humanitären Maßnahmen werden mit zehn Millionen US-Dollar durch den Zentralen Notfallfonds der Vereinten Nationen unterstützt, der für derartige Sofortmaßnahmen auf der ganzen Welt zur Verfügung steht. Schätzungen zufolge werden insgesamt jedoch rund 65 Millionen Dollar benötigt.

Syrien: 40 000 Kinder durch andauernde Feuergefechte eingekesselt

Syria Raqqa 2017 UN06744012. Juni 2017 – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat davor gewarnt, dass „Kinder in Syrien im Kreuzfeuer gefangen sind“.

Der leitende UNICEF-Regionaldirektor für den Mittleren Osten und Nordafrika, Geert Cappelaere , betonte, dass den Kindern die grundlegendsten Notwendigkeiten geraubt worden seien und dass aufgrund der andauernden Gefechte seit 2013 wenig Hilfe die Stadt Raqqa erreicht hätte.

„Starke Gewalt in der Stadt Raqqa bedroht das Leben der Kinder", sagte Cappelaere. Mindestens 25 Kinder seien offenbar bereits getötet worden.

UNICEF forderte alle Parteien auf, die Kinder in Raqqa zu schützen und ihnen einen sicheren Weg aus der Stadt zu schaffen.

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