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Äthiopien: UN fordern Unterstützung für den Kampf gegen die Dürre

12 08 2015Ethiopia

8. Dezember 2015 - Die Vereinten Nationen verstärken ihre Bemühungen, um die Folgen der schlimmsten Dürre seit 30 Jahren in Äthiopien zu verringern. Die Leiter der vier großen humanitären Organisationen der UN haben einen Hilfsaufruf gestartet, der für eine massive und rasche internationale Finanzierung plädiert, um ein erneutes Massenleiden zu vermeiden. "Wir wissen, dass es kommt. Wir wissen, wie wir es verhindern können. Wir müssen nur handeln, und zwar jetzt ", schrieben sie in einem Meinungsartikel für die Huffington Post. "Bisher haben die Geber vorgesehen, zusätzlich $200 Millionen an Hilfsgeldern aufzubringen. Allerdings gibt es erste Anzeichen, dass rund $1 Milliarde benötigt wird, um sicher zu gehen, dass kein Menschenleben bedroht wird. Äthiopien braucht das Geld jetzt, um eine zweite Tragödie wie vor 30 Jahren abzuwenden", fügten sie hinzu. Sie bezogen sich auf die Dürrekatastrophe von 1983 bis 1985, die hunderttausende Menschenleben gekostet hat. Die vier hohen Beamten, der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator (OCHA), Stephen O'Brien, der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR), Antonio Guterres, die Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms (WFP), Ertharin Cousin sowie der Exekutivdirektor des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), Anthony Lake, betonten, dass sich Äthiopien seit den letzten 30 Jahren weiterentwickelt habe und die Regierung nun in der Lage sei entschlossen zu handeln.

UN startet bisher größten humanitären Hilfsaufruf mit 20,1 Mrd. $

12 07 2015Appeal20167. Dezember 2015 – Die Vereinten Nationen und ihre humanitären Partner haben den größten Hilfsaufruf aller Zeiten gestartet. Sie fordern 20,1 Milliarden Dollar für das Jahr 2016. Die Summe soll trotz der rekordverdächtigen Finanzierungslücke von 10,2 Mrd. $ im Jahr 2015 von den Staaten aufgebracht werden. "Konflikte und Katastrophen haben Millionen von Kindern, Frauen und Männern an den Rand des Überlebens getrieben. Sie brauchen dringend unsere Hilfe", sagte der Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien. Die Höhe des Hilfsaufrufs sei fünfmal so hoch wie vor einem Jahrzehnt. Er übersteigt auch das veranschlagte Budget für das Jahr 2015 von 19,9 Mrd. US $. Im Jahr 2015 haben internationale Geber allerdings nur 9,7 Mrd. $, also nur 49 Prozent aufgebracht. Der neue Hilfsaufruf soll 87,6 Millionen Menschen in 37 Ländern lebensrettende Hilfe gewähren. Weltweit mussten bereits 60 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen, die Hälfte davon Kinder.

 

Ban Ki-moon: „Heute bin auch ich ein Bürger von Paris“

Ban Bataclan web6. Dezember 2015 - Am Rande der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP21) hat UN- Generalsekretär Ban Ki-moon der 130 Opfer der Pariser Anschläge vor knapp einem Monat gedacht.Neben der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, legte Ban einen Blumenstrauß vor der Konzerthalle Bataclan nieder und verneigte sich. Als nächstes besuchte der UN-Chef das Café "La Bonne Bière", in dem fünf Menschen bei den Anschlägen umgebracht worden waren."Heute bin auch ich ein Bürger von Paris", sagte der Generalsekretär in dem Café. "Ich bin sehr ergriffen. Den Familien und Angehörigen der fünf Menschen, die hier ermordet wurden, und allen Opfern der barbarischen Angriffe am 13. November, spreche ich mein tiefstes Beileid aus." „In Paris einen Kaffee zu trinken, ist ein Symbol der Kultur und der "Kunst des Lebens". Die Wiedereröffnung des Cafés vor zehn Tagen ist auch ein Symbol des Widerstandes gegen den Terror“, so Ban.

Luftangriffe schneiden Wasserversorgung nach Aleppo ab – UNICEF fordert Einstellen der Angriffe

12 01 2015AleppoWater

1. Dezember 2015 - Ein Luftangriff auf eine Wasseraufbereitungsanlage in der syrischen Stadt Aleppo am vergangenen Donnerstag bedroht die Wasserversorgung von rund 3,5 Millionen Menschen. Teilweise wurde die Anlage wiederhergestellt, allerdings warnt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), dass immer noch 1,4 Millionen Menschen von einer unbeständigen Wasserversorgung betroffen sind."In Syrien, werden die Regeln des Krieges, täglich gebrochen. Eine dieser Regeln lautet: lebenswichtige zivile Infrastruktur zu schützen. Den Berichten zufolge trafen die Luftangriffe die al-Khafseh Wasseraufbereitungsanlage. Dieser Angriff auf Aleppo stellt ein besonders alarmierendes Beispiel dar", sagte Hanaa Singer, UNICEF-Mitarbeiter zuständig für Syrien.Singer fügte hinzu, dass die al-Khafseh Anlage eine der wichtigsten Anlage in Syrien sei, denn sie produziert täglich durchschnittlich 18 Millionen Liter Trinkwasser. Aufgrund des Schadens der Anlage sind die Menschen gezwungen das Rohwasser aus dem Euphrat-Fluss zu nutzen. Er ist momentan die einzige Trinkwasserquelle für vier Millionen Menschen in Aleppo.

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UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

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