Dienstag, 26 Mai 2015
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15 Millionen US-Dollar Hilfe für Nepal

Nepal, ErdbebenDie Vereinten Nationen haben aus ihrem Nothilfefonds 15 Millionen US-Dollar (13,7 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt, um die humanitäre Hilfe in Nepal weiter zu unterstützen und auszubauen.

''Die Zahl der Toten steigt weiter. Millionen Menschen sind betroffen. Humanitäre Organisationen arbeiten rund um die Uhr, um die Menschen in Not zu erreichen'', so Valerie Amos, Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten

Eine solche Summe aus dem Nothilfefonds (CERF) sei ohne die Hilfe der Spender nicht möglich gewesen, bekundet das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten. Mit dem Geld sollen Zufluchtsorte gebaut, sowie die Wasser- und Gesundheitsversorgung gesichert werden.

Hilfe für Nepal

Nepal,ErdbebenDas Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat wichtige Hilfsgüter nach Nepal geschickt, um die Überlebenden des Erdbebens zu unterstützen. Mindestens 3000 Menschen sind durch die Katastrophe bereits gestorben. Tausende Menschen wurden verletzt. UNHCR sendete Solarleuchten und Zeltplanen, um denjenigen Schutz zu bieten, die ihre Häuser bei dem Beben verloren haben.

''UNHCR bekundet Solidarität mit Nepal. Dieses Land beheimatet Tausende Flüchtlinge jährlich'', berichtete Daisy Dell, Direktorin des UNHCR-Asien-Pazifik Büros. Momentan befinden sich mehr als 22.000 Flüchtlinge aus Bhutan in nepalesischen Camps.

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF befürchtet schwere Folgen für Kinder und Familien. Die Organisation sorgte im Krisengebiet für Hilfsgüter wie Wasseraufbereiter, Hygieneartikel und Nahrungsmittel. Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) richtete ein Not-Kommunikationsnetz ein.

Ban Ki-moon: ''Meer aus Tränen und Verzweiflung''

Italien, Flüchtlingskatastrophe, Ban Ki-moonBan Ki-moon hat Italien besucht und an die internationale Gemeinschaft appelliert, gemeinsam gegen die Ursachen der Flüchtlingskrise vorzugehen.

Das Mittelmeer sei zu einem "Meer aus Tränen und Verzweiflung" geworden, so der UN-Generalsekretär. Ban betonte, dass kein Land alleine die Verantwortung tragen könne. Die EU müsse sich gemeinschaftlich der Herausforderung stellen.

Die Vereinten Nationen gaben an, dass im letzten Jahr rund 219.000 Flüchtlinge und Migranten das Mittelmeer überquerten. Mindesten 3500 Menschen waren dabei ums Leben gekommen. In Italien und Griechenland kamen die meisten Flüchtlinge an.

UN: Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

Nepal, ErdbebenNach Angaben der Vereinten Nationen sind bei dem Erdbeben in Nepal mindestens 2200 Menschen ums Leben gekommen. Es gibt über 5800 Verletzte. Nach Schätzungen des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) und der nepalesischen Regierung sollen diese Zahlen noch weiter ansteigen. 35 der 75 Provinzen Nepals sollen von der Katastrophe betroffen sein.

''Der Zeitfaktor spielt eine entscheidende Rolle bei den Rettungsaktionen'', berichtet UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos. Die Vereinten Nationen arbeiten mit humanitären Partnern in Nepal zusammen und unterstützen die Regierung bei den Rettungsmissionen. Das Welternährungsprogramm (WFP) sorgt für Nahrungsmittelsicherheit, das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) sendet Zelte und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt medizinische Hilfsgüter bereit, um die rund 40.000 Bedürftigen zu versorgen.

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