Donnerstag, 30 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Generalsekretär Ban: „Die Welt kann und muss Ebola stoppen – jetzt“

WHO Ebola

Generalsekretär Ban Ki-moon hat bei einem Sondertreffen im Rahmen der 69.Generalversammlung die versammelten Staatsoberhäupter darauf eingeschworen, den Kampf gegen Ebola zu verstärken. „Die Welt kann und muss Ebola stoppen – jetzt. Wir kommen heute zusammen in Solidarität mit den Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone, die mit dem größten und tödlichsten Ebola-Ausbruch kämpfen, den die Welt je gesehen hat", so Generalsekretär Ban in New York.


Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, kündigte an, die Weltbank werde 400 Millionen Dollar für den Kampf gegen Ebola bereitstellen und warnte die Anwesenden: „Wir sprechen von nicht weniger als einem potentiellen Zusammenbruch dieses Kontinents."

Der Ebola-Ausbruch in West Afrika hat sich von einer Gesundheitskrise zu einer Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Welt entwickelt. Nach neuesten Zahlen der WHO sind bisher 6263 Menschen an Ebola erkrankt und 2917 Menschen an der Viruskrankheit gestorben. Vergangene Woche haben die Vereinten Nationen bereits eine UN-Sondermission zum Kampf gegen Ebola beschlossen.

UN begrüßt signifikante Fortschritte bei der Hilfe für syrische Kinder

Syria ChildrenDas Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat heute verkündet, dass die Bemühungen, syrischen Kindern zu helfen, Fortschritte machen. So konnten bereits 660.000 Kinder psychologische Unterstützung erhalten, während 770.000 Kindern der Zugang zu Bildungsmaßnahmen ermöglicht wurde.


Es bleibe jedoch noch sehr viel zu tun, da eine komplette Generation syrischer Jugendlicher drohe traumatisiert zu werden. UNICEF-Direktor Anthony Lake unterstrich die Bedeutung der Unterstützung der „Kriegskinder": „Syriens Kindern zu helfen ist eine Investition in Syriens Zukunft. Die Kinder von heute sind die Ärzte, Lehrer, Anwälte und Führungspersonen von morgen."

Sicherheitsrat beschließt gegen ausländische Terrorkämpfer vorzugehen

Terrorism SeccoDer Sicherheitsrat hat eine Resolution verabschiedet, welche die Mitgliedstaaten dazu auffordert, gegen die zunehmende Anzahl ausländischer Terrorkämpfer vorzugehen.

Generalsekretär Ban Ki-moon sieht in den Aktionen ausländischer Terrorkämpfer keine Ursache, sondern eine Konsequenz des Syrienkonflikts. Er betonte, dass der Kampf gegen die Terroristen auf lange Sicht gesehen nicht durch Waffengewalt gewonnen werden könne: „Raketen töten Terroristen, aber eine gute Regierungsführung tötet den Terrorismus. Freie und unabhängige Gesellschaften – frei von Leid, Unterdrückung und Besatzung – das ist es, was den Terrorismus ausrottet".

Die Resolution wurde vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl ausländischer Kämpfer, die sich dem IS- Terror anschließen, angenommen. Die Mitgliedstaaten sind dazu aufgerufen miteinander zu kooperieren um die Anwerbung und Ausreise ausländischer Kämpfer zu unterbinden und die direkte und indirekte Unterstützung des Terrorismus zu bekämpfen.

Ebola-Epidemie: Vorbereitungsteams der UN-Sondermission erreichen Westafrika

SierraLeone Ebola

Ein erstes Vorbereitungsteam der UN-Sondermission zur Bekämpfung von Ebola hat in Ghana begonnen, das Hauptquartier der Mission aufzubauen. So soll das Fundament für ein effektives Vorgehen gegen den Ebola-Ausbruch in Westafrika geschaffen werden. Ein weiteres Vorbereitungsteam traf in Liberia ein.

Sechs Monate nachdem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der erste Ebola Fall in West Afrika gemeldet wurde, haben die Generalversammlung und der Sicherheitsrat vergangene Woche eine UN-Mission beschlossen, um den Ebola Ausbruch einzudämmen. Zur Finanzierung der Mission wurde eigens ein von mehreren Gebern finanzierter Treuhandfonds eingerichtet.

Nach neuesten WHO-Zahlen gibt es 5.843 Ausbruchsfälle und 2.803 Todesfälle, die von den Gesundheitsministerien in Guinea, Liberia und Sierra Leone gemeldet wurden.

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