Samstag, 18 Mai 2013
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Südsudan: UN-Generalsekretär und Sicherheitsrat verurteilen Angriff auf Peacekeeper

UNMISSAprUN-Generalsekretär Ban Ki-moon, seine Sonderbeauftragte im Südsudan, Hilde F. Johnson, und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben den tödlichen Angriff auf UN-Peacekeeper im Südsudan scharf verurteilt. Mindestens zwölf Menschen waren am Dienstag in einem Hinterhalt im Bundesstaat Jonglei ums Leben gekommen, darunter fünf indische Blauhelmsoldaten und sieben lokale Mitarbeiter der UN-Mission im Südsudan (UNMISS). Mindestens neun weitere Zivilisten und Soldaten wurden verletzt. Etwa 200 bewaffnete Männer hatten dem von UN-Blauhelmsoldaten eskortierten Konvoi aufgelauert. Um wen genau es sich bei den Angreifern handelt, ist noch unklar.

Der Generalsekretär sei „entsetzt angesichts dieses Angriffs“, so sein Sprecher. Er erinnere außerdem daran, dass die Tötung von UN-Blauhelmen „ein Kriegsverbrechen sei, das unter die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshof fällt“. Ban und Johnson sprachen den Familien der Getöteten sowie der indischen und südsudanesischen Regierung ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Der Sicherheitsrat sicherte UNMISS sowie den Staaten, die UNMISS Truppen zur Verfügung stellen, seine volle Unterstützung zu.

(UNRIC, 10.4.2013)

Möglicher Nukleartest: Ban mahnt Nordkoreas Machthaber zur Zurückhaltung

chemicalbankiUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Nordkoreas Machthaber aufgefordert, die Autorität des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen nicht mit einem weiteren Nukleartest noch einmal herauszuforden. Er sei, so Ban vor Journalisten in Den Haag, angesichts der wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel sehr besorgt.

Er wisse von Berichten über mögliche Vorbereitungen für einen nordkoreanischen Nukleartest, habe zu diesem Zeitpunkt jedoch keine genaueren Informationen dazu. „Ich habe die Demokratische Volksrepublik Korea wiederholt ermahnt, von weiteren provozierenden Maßnahmen abzusehen“, so Ban. Ein Nukleartest sei eine Verletzung der entsprechenden UN-Sicherheitsratsresolutionen.

(UNRIC, 9.4.2013)

ILO warnt vor sozialen Unruhen in der EU

ilo bigLaut einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat die Wirtschafts- und Währungskrise die Gefahr für soziale Unruhen in den Mittelmeerstaaten Zypern, Griechenland, Spanien und Italien erhöht. Laut einer ILO-Studie die am heutigen Montag in Oslo präsentiert wird, sei das Risiko seit dem Ausbruch der Finanzkrise um zwölf Prozentpunkte gestiegen. Die UN-Organisation hat einen eigenen Indikator entwickelt. Die ILO macht die Sparpolitik für den Anstieg der Arbeitslosigkeit verantwortlich. Innerhalb der EU sind derzeit 26 Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Eurostaaten hätten zu großen Wert auf die Sanierung ihrer Budgets gelegt und dabei die soziale Komponente vernachlässigt, meint die ILO und fordert unter anderem eine Beschäftigungsgarantie für junge Menschen. In Deutschland, Belgien und Finnland habe das Potenzial für Unruhen hingegen abgenommen. Deutschland ist auch das einzige Land, in dem sich die Jugendarbeitslosigkeit seit 2008 verringert habe. Viele junge Spanier, geschlagen von einer Jugendarbeitslosigkeit von 40 Prozent, sehen in Deutschland denn auch ein Job-Dorado.

4 Millionen Menschen sind in Syrien auf der Flucht

452306In Syrien ist nach neuen Schätzungen der Vereinten Nationen ein Viertel der Bevölkerung auf der Flucht. Wie eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR)  mitteilte, gibt es im Land selbst rund vier Millionen Flüchtlinge. Hinzu kämen etwa 1,2 Millionen Menschen, die im Ausland Schutz vor der Gewalt gesucht hätten. Die bisherige Schätzung von 2,5 Millionen spiegele die sich rasch entwickelnde Lage nicht mehr wider. Der libanesische Präsident Suleiman appellierte an die UNO, in Syrien Hilfe zu leisten und dort geschützte Lager einzurichten. Derzeit sind nach Angaben der UNO im Libanon mehr als 400.000 syrische Flüchtlinge registriert.

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