Donnerstag, 24 Juli 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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FAO: Seuchengefahr auf dem Balkan

Balkans FloodingNach den verheerenden Überschwemmungen auf dem Balkan droht neue Gefahr für die Region. Umher schwimmende Tierkadaver könnten Krankheiten übertragen, warnt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Hunderttausende Menschen sind in Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien von den Folgen der Fluten betroffen, mehr als 50 Menschen kamen durch die Überschwemmungen ums Leben.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.unmultimedia.org/radio/english/2014/05/animal-carcases-could-spread-diseases-in-the-balkans-says-fao/#.U4RJLsLwAy8

 

Syrien: Amos verurteilt Anschlag

damascusamosUN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos hat den jüngsten Angriff auf ein Lagerhaus in Syrien, das von humanitären Helfern genutzt wurde, scharf verurteilt. Berichten zufolge sollen einige Menschen bei der Attacke ums Leben gekommen sein, ein Freiwilliger der Organisation Roter Halbmond wurde verletzt. Die bewusste Zielauswahl des Lagers beweise einmal mehr „die unverfrorene Missachtung humanitären Völkerrechts“, welche im syrischen Konflikt ein bestürzendes Muster darstelle, so Amos.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47890#.U4LsQsLwAy8

Sicherheitsrat: Russland und China blockieren Syrien-Resolution

SECCChina RussiaTrotz wiederholter Appelle führender UN-Mitarbeiter haben Russland und China am Donnerstag eine Resolution zum syrischen Bürgerkrieg blockiert. Das Veto der beiden ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates verhinderte, dass der Internationale Strafgerichtshof sich mit der Gewalt in dem Land befassen kann. Der von Frankreich vorgelegte Resolutionsentwurf, dem alle anderen 13 Sicherheitsratsmitglieder zustimmten, hatte Untersuchungen gegen die syrische Regierung, aber auch gegen die Rebellen gefordert. „Das syrische Volk hat ein grundlegendes Recht auf Gerechtigkeit. Die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedstaaten haben die grundlegende Pflicht, dieses Recht zu verteidigen“, so der stellvertretende UN-Generalsekretär Jan Eliasson vor der Abstimmung.

Eine Resolution des Sicherheitsrates ist notwendig, da Syrien nicht Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofes ist. Das Gericht in Den Haag kann daher nicht von sich aus aktiv werden.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47860#.U3782MLwAy8

UN-Studie zur Zwangsarbeit: Milliardenprofite mit moderner Sklaverei

389296Durch Zwangsarbeit einschließlich sexueller Ausbeutung werden nach UN-Angaben weltweit Profite in Höhe von jährlich 150 Milliarden Dollar (110 Milliarden Euro) gemacht. Fast zwei Drittel dieser Summe - nämlich 99 Milliarden Dollar - würden durch Zwangsprostitution entstehen, heißt es in einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Weitere neun Milliarden Dollar bringe Zwangsarbeit in der Landwirtschaft ein, hinzu kämen acht Milliarden aus Zwangsarbeit in privaten Haushalten, die ihren Beschäftigten gar keinen oder viel zu geringen Lohn zahlten. 34 Milliarden Dollar werden laut ILO im Bauwesen, Fabriken, dem Bergbau und bei deren Zulieferern mit Zwangsarbeit erwirtschaftet.

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