Montag, 20 Februar 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Weltwirtschaftsforum in Davos: Unternehmen sind “beste Verbündete”

01 19 2017Economic20. Januar 2017 – Beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) hat sich UN-Generalsekretär António Guterres am Donnerstag für eine neue Generation von Partnerschaften mit Unternehmen ausgesprochen. Man müsse enger mit der Wirtschaft zusammenarbeiten, um den Klimaschutz voranzutreiben und Armut zu bekämpfen.

Bei einer Sondertagung zur Friedenszusammenarbeit betonte der UN-Generalsekretär, sich besonders für Unternehmenspartnerschaften einzusetzen. Es sei wichtig, das Kerngeschäft des Privatsektors stärker auf die strategischen Ziele der internationalen Gemeinschaft auszurichten. Er bezeichnete Unternehmen als die „besten Verbündeten“, um das Klimaabkommen von Paris und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umzusetzen.

„Ohne den Privatsektor haben wir nicht die notwendigen Innovationen und Kapazitäten, um neue Märkte, Produkte und neue Dienstleistungen zu entwickeln und neue Bereiche in der Wirtschaft zu erschließen“, so Guterres. Nur der private Sektor könne außerdem genügend Arbeitsplätze schaffen, um Gesellschaften stabiler zu machen.

Mit neuen Partnerschaften sei man nicht nur besser auf aktuelle Ziele vorbereitet, sondern habe auch künftige Herausforderungen besser im Blick. Guterres verwies dabei auf die „vierte industrielle Revolution“, die Verfahren im Bereich der Gentechnik und künstlichen Intelligenz beinhaltet.

Ansprache des UN-Generalsekretärs zum Weltwirtschaftsgipfel

UN-Generalsekretär Guterres: Selbstmordattentat in Mali eine „verabscheuungswürdige Tat“

588771Mali19. Januar 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres hat das Selbstmordattentat in einem Militärlager in der Stadt Gao, im Norden Malis, aufs Schärfste verurteilt. Berichten zufolge sind bei dem Anschlag mindestens 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden.

Die UN-Stabilisierungsmission in Mali (MINUSMA) gab an, dass es am Mittwochmorgen in der Militärbasis für operative Koordinierung (OMC) in Gao zu dem Selbstmordanschlag gekommen war, bei dem ein Auto explodiert sei. Die Militärbasis in Gao koordiniert die etwa 600 malischen Streitkräfte der Azawad-Bewegungen, die im Rahmen des malischen Friedensabkommens aus dem Jahr 2015 gemeinsame Patrouillen durchführen.

Guterres sprach der Regierung von Mali, den Hinterbliebenen und der Koordinierungsstelle der Azawad-Bewegungen sein tiefes Mitgefühl aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. Außerdem forderte er umgehende Maßnahmen, um die Verantwortlichen des Anschlags zur Rechenschaft zu ziehen.

“Nach dieser verabscheuungswürdigen Tat sind wir noch entschlossener, die malische Bevölkerung, die Regierung und die Unterzeichner der nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen bei ihrem Einsatz für Frieden, ihrem Kampf gegen den Terrorismus und dem Friedensabkommen zu unterstützen“, erklärte der UN-Generalsekretär.

António Guterres: Vielfalt nicht als “Bedrohung, sondern kulturellen Reichtum“ verstehen

465887 Guterres18. Januar 2017 – Zur Eröffnung eines internationalen Forums zur Bekämpfung von Diskriminierung und Hass gegenüber Muslimen, hat UN-Generalsekretär António Guterres in einer Botschaft für die Grundsätze Integration, Toleranz und gegenseitiges Verständnis geworben. Sie seien unabdingbar, um kulturelle Vielfalt wertzuschätzen.

„Diskriminierung schwächt uns alle. Sie verhindert, dass Menschen – und Gesellschaften – ihr volles Potential ausschöpfen“, warnte Guterres in einer Video-Botschaft.

Es zeige sich deutlich, dass Gesellschaften multi-ethnischer und multi-religiöser werden. Nun müsse man kulturell und wirtschaftlich in den gesellschaftlichen Zusammenhalt investieren, damit Vielfalt zu Recht als Reichtum und nicht als Bedrohung verstanden werde, so der UN-Generalsekretär.

Das Forum wird von den Ständigen Vertretungen Kanadas und der Vereinigten Staaten bei der UNO, der Delegation der Europäischen Union und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit organisiert und findet in New York statt.

Video-Botschaft des UN-Generalsekretärs

UN-Kinderrechtsausschuss: Verletzung der Rechte von Kindern dauert an

Bangladesh children WB 201617. Januar 2017 – Zu Beginn der 74. Sitzung des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes in Genf hat Kate Gilmore, Stellvertreterin des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen, vor einer weltweiten Missachtung von Kinderrechten gewarnt.

„Ihre Errungenschaften und Herausforderungen stehen ohne Zweifel der beunruhigenden Tatsache gegenüber, dass Kinderrechte weiterhin verletzt werden“, betonte Gilmore vor dem 18-köpfigen Ausschuss, der bis zum 3. Februar 2017 tagt.

Viele Kinder seien großer Armut und extremer Gewalt ausgesetzt. Bis heute seien Mädchen, außereheliche Kinder und Kinder mit Behinderung gesellschaftlich besonders benachteiligt. Dazu käme die schwerwiegende Situation von Kindern, die zugewandert, asylsuchend, staatenlos oder auf der Flucht sind. Auch ihre Rechte seien in Gefahr, erklärte die UN-Beauftragte.

Die Flüchtlingskrise sowie der Anstieg der globalen Migrationsbewegungen haben verheerende Auswirkungen auf die Rechte von Millionen von Kindern. Weltweit gibt es 26 Millionen Kinder, die ihre Heimat aufgrund von Konflikten verlassen mussten. Viele dieser Kinder müssen um ihr Recht auf Leben und Entwicklung fürchten, so Gilmore.

Der UN-Kinderrechtsausschuss besteht aus unabhängigen Sachverständigen, die die Einhaltung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes und seine Fakultativprotokolle überwachen.

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