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UNO - SCHLAGZEILEN

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Jemen: Ban Ki-moon fordert Waffenstillstand

12 18 2015YemenWHO19. Januar 2016 - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert die Regierung sowie alle Parteien im Jemen auf, einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand einzuhalten. Außerdem gelte es, eine rasche Wiederaufnahme der bereits verzögerten, Friedensgespräche zu ermöglichen. Ban Ki-moon traf sich am Rande der World Future Energy Summit in Abu Dhabi mit dem jemenitischen Vizepräsidenten und Premierminister Khaled Mahfoudh Abdullah Bahah. Dort äußerte er erneut seine tiefe Besorgnis über den anhaltenden Konflikt, der auch viele zivile Opfer fordere. Der Sondergesandte für den Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, hat angesichts der Verletzung des Waffenstillstands die Friedensgespräche vertagt, um so Konsultationen auf regionaler Ebene zu beschleunigen und ein neues Waffenstillstandsabkommen zu verhandeln. Doch der jahrelange Konflikt zwischen verschiedenen Seiten verhindert eine schnelle Lösung. Tausende Menschen wurden getötet und 2,5 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Außerdem ist die Ernährungssicherheit von 7,6 Mio. Menschen in Gefahr.

Sicherheitsrat hebt Sanktionen gegen Iran auf

650681Council Resolution18. Januar 2016 - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat bekannt gegeben, dass die iranische Bank Sepah und ihr internationales Tochterunternehmen von der Sanktionsliste gestrichen worden sind. Ein Bericht der Vereinten Nationen bestätigt, dass der Iran die erforderlichen vorbereitenden Forderungen umgesetzt hat, was einen weiteren Schritt, in Richtung Lösung der Atomfrage bedeutet.  Der Bericht wurde dem Sicherheitsrat vorgelegt, nachdem die Internationale Atomenergie-Organisation der Vereinten Nationen (IAEA) festgestellt hat, dass die „erforderlichen Maßnahmen“, die im Rahmen des so genannten Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) festgelegt sind, umgesetzt worden sind. Der Iran und sechs weitere Länder - China, Frankreich, Deutschland, Russland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten – haben im Juli 2015 den JCPOA ins Leben gerufen. Dieser beinhaltet auch die Übertragung der Verantwortung auf die IAEA. Somit überprüft und überwacht die IAEA, ob der Iran seinen Verpflichtungen nachkommt.

Der Terrorismus bleibt eine große Bedrohung in Westafrika

05 21 2014Nigeria Refugees15. Januar 2016 – In den letzten sechs Monaten fanden in vielen Westafrikanischen Ländern friedliche und glaubwürdige Wahlen statt. Trotzdem, bleibt weiterhin der gewalttätige Extremismus eine ernsthafte Bedrohung für die gesamte Region.„Gewalttätiger Extremismus und terroristische Aktivitäten sind eine große Bedrohung für die Sicherheit und die Entwicklung in Westafrika", so Mohamed Ibn Chambas, der Sonderbeauftragte und Leiter des Büros der Vereinten Nationen für Westafrika (UNOWA).„Während einige Fortschritte bei der Bekämpfung der Boko Haram gemacht wurden, setzt die Terrorgruppe ihre wahllosen Angriffe auf die Zivilbevölkerung nicht nur in Nigeria, sondern auch in Niger, Tschad, Kamerun fort. Boko Haram scheint seine Taktik anzupassen und setzt zunehmend auf Jungen und Mädchen, die Selbstmordanschläge im Namen der Terrorgruppe begehen sollen." Chambas wies darauf hin, dass die Länder und Regionen ihre Anstrengungen verstärkt haben, um die terroristische Bedrohung zu bekämpfen. Dies habe zu einer besseren Zusammenarbeit etwa beim Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse geführt. Der UNOWA-Vertreter fügte hinzu, dass „es für die Länder in West- und Zentralafrika von entscheidender Bedeutung ist, auch die Ursachen die zu solchen Krisen führen, zu thematisieren und sozioökonomischen Missstände zu überwinden.“

Westafrika frei von Ebola-Virus - Ban Ki-moon ruft zu Wachsamkeit auf

01 13 2016Ebola14. Januar 2016 – Die Vereinten Nationen haben Westafrika als frei vom gefährlichen Ebola-Virus erklärt. Gelobt wurde die „außergewöhnliche" globale Zusammenarbeit, die dazu geführt habe, dass die Epidemie, an der über 11.300 Menschen gestorben sind, eingedämmt werden konnte.  Gleichzeitig müsse man in Zukunft wachsam sein, um ein erneutes Auftreten der Krankheit zu vermeiden. „Die Regierungen werden weiter Ressourcen brauchen, um erneute Infektionen zu verhindern, frühzeitig potenzielle Fälle zu erkennen und schnell und effektiv reagieren zu können", so UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Er betonte, dass die internationale Gemeinschaft jetzt ihr Versprechen vom Jahr 2015 halten und die mehr als 10.000 Überlebenden in Westafrika zu unterstützen müsse. Sierra Leone erklärte sich bereits am 7. November als frei vom Ebola-Virus. Guinea, wo die Epidemie vor zwei Jahren begonnen hatte, tat das gleiche am 29. Dezember. Beide Länder müssen nun eine eine Frist von 90 Tagen einhalten in der erhöhte Wachsamkeit geboten ist.

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