Samstag, 01 November 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Vertreter fordern mehr Engagement für Bildung

562827-MalalaWürdenträger, Aktivisten und Bildungspolitiker haben vor den Vereinten Nationen die Notwendigkeit betont, mehr in Bildung zu investieren. Sie erinnerten daran, dass die Initiative „Bildung für alle“ sich letztes Jahr als Ziel gesetzt hat, allen Grundschulkindern den Zugang zu einer qualitativen Ausbildung zu ermöglichen.

"Unsere Bemühungen tragen die ersten Früchte“, erklärte Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Videostatement zum ersten Jahrestag der Initiative. Bildung gewinne wieder an Bedeutung auf der globalen Agenda. In Konflikt- und Entwicklungsregionen, wo 50 Prozent aller Kinder ohne Bildung leben, gebe es neue Erfolge. „Wir müssen aber noch viel mehr tun“, betonte Ban. Länder die einen Bildungsmangel haben, bräuchten eine klare politische Führung und mehr finanzielles Engagement für das Bildungswesen. Die Hilfsgelder seien zum ersten Mal in einem Jahrzehnt zurückgegangen. „Das muss dringend geändert werden“, sagte der Generalsekretär.

Die Veranstaltung fand am Rande der jährlichen hochrangigen Debatte der Generalversammlung statt. Auch Malala Yousafazai war dabei. Das pakistanische Mädchen war von Taliban in den Kopf geschossen worden, als sie für die Schulrechte der Mädchen in ihrem Land plädierte. „Statt Waffen und Soldaten sollte man Bücher und Lehrer in die Länder schicken, die von Terrorismus bedroht sind“, sagte die 16-jährige.

(UNRIC, 26.09.2013)

UN-Chemiewaffen-Experten kehren nach Syrien zurück

510426Die Chemiewaffen-Experten der Vereinten Nationen sind auf dem Weg zurück nach Syrien. Das sechsköpfige Team landete in der libanesischen Hauptstadt Beirut und legt die Strecke nach Damaskus über Land in einem Konvoi zurück. Die Inspektoren hatten bei ihrem ersten Aufenthalt in Syrien den Einsatz von Sarin-Gas in mehreren Dörfern im Umland der Hauptstadt festgestellt. Nun sollen sie drei weitere Orte untersuchen, in denen Chemiewaffen eingesetzt worden sein sollen. Das Regime von Staatschef Assad hatte der internationalen Kontrolle und Vernichtung seiner Chemiewaffen zugestimmt.

(UNRIC, 25.09.2013)

113 Länder unterzeichnen Deklaration gegen sexuelle Gewalt

546714Am Rande der UN-Vollversammlung haben 113 Länder eine Deklaration gegen sexuelle Gewalt in Konflikten unterschrieben. Demnach soll es für Gewalttäter keine Amnestie mehr geben dürfen. Die Festnahme von Verdächtigen soll überall in der Welt erlaubt sein. Zudem wird versprochen, im kommenden Jahr ein Internationales Protokoll zu unterzeichnen, mit dem sichergestellt werden soll, dass gesammelte Beweise vor Gericht verwendet werden können.

(UNRIC, 25.09.2013)

UN-Generaldebatte: Ban fordert stärkere Zusammenarbeit um globale Probleme zu lösen

562214-ki-moonZum Auftakt der UN-Generaldebatte hat Generalsekretär Ban Ki-moon Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen, den Forderungen nach menschlicher Würde und nachhaltiger Entwicklung in ihren Ländern nachzukommen. „Wir sind nicht hier um den Status-quo zu bewahren, sondern um diese Welt weiterzubringen“, sagte Ban. Die Mitgliedsstaaten müssten enger zusammenarbeiten, um eine Vielzahl von globalen Problemen anzugehen: den Entwurf einer neuen Entwicklungsagenda nach 2015, eine angepasste Klimaschutzpolitik und eine Lösung im Syrienkonflikt. Dieser sei derzeit die größte Herausforderung für Frieden und Entwicklung in der Welt. Er appellierte an Regierung und Opposition in Syrien, eine Friedenskonferenz zu ermöglichen, und die „skrupellosen“ Attacken gegen medizinische Einrichtungen und Personal zu stoppen. Außerdem forderte Ban, Waffenlieferungen einzustellen: „Die Angriffe mit chemischen Waffen haben die Welt entsetzt, aber die meisten Menschen sind mit ganz gewöhnlichen Waffen getötet worden.“ Die Verantwortlichen für die Chemiewaffenattacken vom 21. August müssten genauso bestraft werden, wie die Verantwortlichen für die vielen anderen Kriegsverbrechen.

Der Generalsekretär betonte in seiner Rede auch, 2015 sei die endgültige Frist für die Verwirklichung der weltweiten Millenniums-Entwicklungsziele. Dabei seien bereits beachtliche Ergebnisse erreicht worden. Es gebe allerdings weiter große Rückstände. Die Realisierung der acht Ziele müsse beschleunigt werden und ein neues Entwicklungsprogramm nach 2015 verabschiedet werden.  

Die gegenwärtige Zeit biete große Chancen. Der Druck auf die Menschheit und die Erde wachse jedoch von Tag zu Tag. Jungen Menschen hätten keine Arbeit, der Klimawandel hätte starke Konsequenzen und es gebe viele ungelöste Konflikte.

(UNRIC, 25.09.2013)

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