Montag, 01 September 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Sicherheitsrat verurteilt Anschlag auf indisches Konsulat in Afghanistan

UNSCaugDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den Selbstmordanschlag in der Nähe des indischen Konsulats in der ostafghanischen Stadt Jalalabad „auf das Schärfste“ verurteilt. Mehrere Zivilisten, darunter auch Kinder, waren bei dem Angriff am Samstag (Ortszeit) getötet oder verletzt worden. Auch Angehörige des afghanischen Sicherheitspersonals kamen ums Leben. In einem Pressestatement sprachen die 15 Sicherheitsratsmitglieder den Familien der Opfer sowie der afghanischen Regierung und dem afghanischen Volk ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Diejenigen, die Terrorismus ausüben, unterstützen oder finanzieren müssten zur Rechenschaft gezogen werden, so der Sicherheitsrat.

Nach Wahlen in Kambodscha: Ban fordert Transparenz und Fairness

bancambodelectionsUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die friedliche Durchführung der Parlamentswahlen in Kambodscha vom 28. Juli begrüßt. Gleichzeitig appellierte er aber auch an die Machthaber: „Inmitten von Berichten über Unregelmäßigkeiten ermutigen die Vereinten Nationen die zuständigen Autoritäten, mit Beschwerden fair und transparent umzugehen“, so Ban in einem von seinem Sprecher verbreitetem Statement. „Ultimatives Ziel“ dabei sollte, so Ban, die akkurate Ermittlung des bzw. der Respekt vor dem Willen des kambodschanischen Volkes sein. Der Generalsekretär werde die Lage in Kambodscha weiter genau verfolgen.

Demokratische Republik Kongo: UN setzt Sicherheitszone durch

550523Die UN-Friedenstruppe in der Demokratischen Republik Kongo hat im Osten des Landes eine Sicherheitszone eingerichtet. Ein Sprecher der Vereinten Nationen teilte mit, in der Stadt Goma und deren Umgebung gelte seit gestern Abend ein Schusswaffenverbot. Blauhelme und Regierungssoldaten sorgten für die Umsetzung. In der Region leben mehr als eine Million Menschen. Die Rebellen der Miliz "M23" hatten im vergangenen Jahr einen Aufstand begonnen und im November zeitweise die Kontrolle über Goma errungen. Derzeit laufen Friedensverhandlungen.

UN entsenden Chemiewaffen-Inspekteure nach Syrien

516846Der syrische Präsident Assad ist nach Informationen der Vereinten Nationen erstmals bereit, internationale Inspekteure ins Land zu lassen, die den Vorwürfen zum Einsatz von Chemiewaffen nachgehen sollen. Die Mission werde so bald wie möglich in das Bürgerkriegsland reisen, teilte ein Sprecher in New York mit. Die Einigung sei in der vergangenen Woche beim Besuch einer UN-Delegation in Damaskus erzielt worden. Demnach erhalten die internationalen Experten Zugang zu drei Orten, an denen chemische Kampfstoffe eingesetzt worden sein sollen - unter anderem in der Nähe von Aleppo. Regierung und Rebellen beschuldigen sich gegenseitig, C-Waffen einzusetzen.

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