Donnerstag, 24 April 2014
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Syrien-Konflikt: Ban drängt Sicherheitsrat zum Handeln

UN-Generalsekretär Ban Ki-moonUN-Generalsekretär Ban und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Elaraby, sind mit ihrem Sondergesandten Lakhdar Brahimi zusammengetroffen, um über eine politische Lösung des Syrien-Konflikts zu beraten. Während des Treffens im UN-Hauptquartier in New York wiederholte Ban seine Forderung an den Sicherheitsrat, all sein politisches Gewicht für eine politische Lösung einzusetzen und Einigkeit zu demonstrieren. Letzten Schätzungen zufolge sind 6,8 Millionen Menschen hilfsbedürftig. 4,25 Millionen Menschen sind innerhalb Syriens vertrieben worden und 1,3 Millionen haben Zuflucht in Nachbarländern gesucht. Seit dem Beginn der Kämpfe sind über 70.000 Menschen getötet worden.

Deutscher wird Leiter der UN-Polizeiabteilung

Stefan Feller portret RSa DRDer deutsche Polizei-Experte Stefan Feller wird neuer Leiter der UN Polizei. Feller werde die Schwedin Ann-Marie Orler ablösen, teilte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York mit. Als Berater für Polizeifragen ist er nun für die Blauhelme und ihre Friedensmissionen in vielen Ländern der Welt zuständig. Feller, der mehr als 20 Jahre für die Polizei Nordrhein-Westfalens tätig war, arbeitet seit 2000 für internationale Organisationen. Unter anderem war er für die UN im Kosovo und für die EU zuständig für Bosnien.

Ban hofft immer noch auf politische Lösung in Syrien

540766Trotz der sich weiter verschlechternden Situation in Syrien sieht UN-Generalsekretär Ban Ki-moon noch Hoffnung auf eine politischen Lösung der Krise. Eine politische Lösung der Syrien-Frage sei der einzige Weg zum Stopp der blutigen Konflikte im dem Lande, sagte Ban auf einer Pressekonferenz im UN-Hauptquartier in New York. Er betonte auch, dass der Sondergesandte von UN und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, seine Arbeit fortsetzen werde.

Jemen: Tausende Flüchtlinge werden misshandelt und ausgebeutet

yemen13Der UN-Koordinator für humanitäre Maßnahmen im Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, mahnt in einem aktuellen Appell dringende Hilfe an, um die dramatische Situation afrikanischer Flüchtlinge im Land zu verbessern. Tausende Menschen aus Äthiopien und Somalia seien derzeit im Jemen massiver körperlicher Misshandlung ausgesetzt oder würden wirtschaftlich oder sexuell ausgebeutet. Die internationale Gemeinschaft müsse die Regierungen der Region beim Thema Migration besser unterstützen und sich gemeinsam mit den betroffenen Staaten für die Bekämpfung grenzübergreifender organisierter Kriminalität sowie den Schutz der Menschenrechte von Migranten einsetzen, so der UN-Experte.

Allein 2012 nahmen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als 107.000 Flüchtlinge die gefährliche Bootspassage über den Golf von Aden auf sich, um auf der arabischen Halbinsel bessere Lebensbedingungen zu suchen – deutlich mehr als in den Jahren zuvor.

(UNRIC, 17.4.2013)

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