Sonntag, 25 Juni 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Sicherheitsrat warnt vor erhöhtem Risiko internationaler Terroranschläge

IS report8. Juni 2016 – Die Bedrohung durch die Terrorgruppe ISIL (Da'esh) und ihre Unterstützer bleibt weiter stark. Zu diesem Ergebnis kommen Experten der Vereinten Nationen und warnten vor einem erhöhten Risiko internationaler Anschläge. Jeffrey Feltman, Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, wies außerdemauf den steigendem Zufluss von Waffen und Munition in die von ISIL-besetzen Gebiete hin. In Anbetracht der jüngsten Rückschläge, werde ISIL nun erneut versuchen, noch enger mit Unterstützern zusammen zu arbeiten und Geld außerhalb der Konfliktzone zu transferieren. Durch schwindende Gelder werde sich ISIL voraussichtlich neuer Strategien bedienen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren, so Feltman. Diese Information ergeben sich aus dem zweiten Bericht des Generalsekretärs über die Bedrohung, die von ISIL für den internationalen Frieden und die Sicherheit ausgeht, hervor, der am 31. Mai 2016 veröffentlich wurde. Zwar stünde ISIL zurzeit unter finanziellem Druck, doch verzeichneten die UN-Mitgliedsstaaten keine Anzeichen einer strategischen Schwächung.

Weitere Kandidaten für das Amt des Generalsekretärs stellen sich vor

6805187. Juni 2016 – Zwei weitere Kandidaten, die sich um die Position des nächsten Generalsekretärs der Vereinten Nationen bewerben, sind in New York angehört worden. Dabei handelt es sich um den slowakischen Außenminister Miroslav Lajčák und seine argentinische Amtskollegin Susana Malcorra. Sie mussten Fragen dazu beantworten, wie sie nachhaltige Entwicklung vorantreiben, Friedensbemühungen verbessern, Menschrechte schützen und mit großen humanitären Katastrophen umgehen würden.
Der jetzige Amtsinhaber Ban Ki-moon wird seine Amtszeit am 31. Dezember 2016 beenden. Er trat sein Amt im Januar 2007 an. Im April hatten bereits neun anderen Kandidaten ihre Sichtweisen über die Weltgemeinschaft in einem öffentlichen Dialog präsentiert. Eine Neuheit ist dabei der transparentere Evaluierungsprozess: zum ersten Mal ergibt sich die Möglichkeit, sich auch öffentlich mit den Anwärtern auseinanderzusetzen. Nicht nur Vertreter der Mitgliedsstaaten nehmen an der Befragung teil. Unter dem Hashtag #UNSGcandidates konnte die allgemeine Öffentlichkeit vorab Fragen einreichen. Diese werden dann bei einem zweistündigen, fernseh- und internetübertragenen Interview den Kandidaten gestellt. Ebenso wird ihnen die Gelegenheit geboten, sich der Presse vorzustellen. Die Liveübertragungen können unter UN WebTV verfolgt werden.

Ban Ki-moon will UN-Präsenz in Mali erhöhen

588845UN-Generalsekretär Ban Ki-moon will die UN-Friedenssicherungskräfte in Mali aufstocken. Er habe den Sicherheitsrat um zusätzliche 2500 Mann gebeten, wie aus seinem Bericht an den Rat hervorgeht. Damit könnte die Minusma-Truppe auf mehr als 13.000 Soldaten ausgeweitet werden. Ban will auch die Zahl der Polizisten um 480 auf 1920 aufstocken. Es wird erwartet, dass der Sicherheitsrat das Mandat für Mali Ende des Monats verlängert. Frankreichs Botschafter Francois Delattre, in diesem Monat Präsident des Rates, sagte, der Vorschlag von Ban werde geprüft.

Humanitärer Weltgipfel: Ban Ki-moon ruft zum Handeln auf

05 24 2016ClosingWHS

24. Mai 2016 (UNRIC) – Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat dazu aufgerufen, die Ergebnisse des ersten humanitären Weltgipfels umzusetzen."Der humanitäre Weltgipfel war einzigartig, sowohl in seiner Form als auch in seinen Inhalten", sagte Ban am zweiten und letzten Tag des Gipfels. Nach Ansicht des UN-Generalsekretärs hat sich besonders das humanitäre System verbessert, welches das Leid von Millionen von Menschen mildern wird. "Wir verfügen über den Reichtum, das Wissen und das Bewusstsein, aufeinander aufzupassen", betonte er. 

Insgesamt nahmen 173 Mitgliedsstaaten, 55 Staats- und Regierungschefs, 350 Vertreter des Privatsektors und mehr als 2.000 Menschen aus der Zivilgesellschaft und von Nichtregierungsorganisationen teil. Die Teilnehmer einigten sich insgesamt auf 1.500 Verpflichtungen. Die wichtigsten sind:

•Der Fonds Bildung darf nicht warten ermöglicht Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten zur Schule zu gehen.

•Das Grand Bargain wird Investitionen bei Nothilfeeinsätzen effizienter und effektiver machen. 

•Die Partnerschaft für Globale Bereitschaft wird die 20 Staaten, die am meisten gefährdet sind, vorbereiten. 

•Die Eine Milliarde Koalition für Widerstandsfähigkeit hat sich zum Ziel gemacht, eine Milliarde Menschen zu mobilisieren, um

 sichere und stabilere Gemeinschaften weltweit zu schaffen.

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