Montag, 27 Februar 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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COP21: Regierungen sollen Klimaverpflichtungen halten

cop21 logo10. Dezember 2015 – Bei der UN-Klimakonferenz (COP 21) ist UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit verschiedenen Gruppen der Zivilgesellschaft zusammengetroffen. Er zähle auf sie, um Regierungen zur Rechenschaft zu zwingen, gegenüber dem was sie versprochen haben. "Eine der sehr wertvolle Lektionen, die ich als Generalsekretär in den letzten neun Jahren gelernt habe, ist, dass keine Regierung und keine internationale Organisation ihre Arbeit ohne das aktive Engagement und die Unterstützung der Zivilgesellschaft verrichten kann", erklärte Ban Ki-moon den Vertretern der Nicht-Regierungsorganisationen in Paris. Auch Al Gore, der frühere Vizepräsident der Vereinigten Staaten war anwesend. Im Namen der Zivilgesellschaft dankte Gore dem Generalsekretär für seinen unermüdlichen Einsatz für eine Lösung der Klimakrise: "Ich habe die Ehre seit einigen Jahren mit Ihnen zusammen arbeiten zu dürfen. Ich schätze sehr den Fokus und das konstante Engagement, mit dem Sie dieses Problem zu lösen versuchen", sagte er. Der ehemalige US-Vizepräsident legte auch eine Petition vor, die von 6,2 Millionen Menschen aus der ganzen Welt unterzeichnet wurde sowie eine gemeinsame Erklärung im Namen aller Gruppen der Zivilgesellschaft die bei der COP21 vertreten sind. Diese Erklärung "fordert eine starke Lösung, die die Welt von einer enormen Kohlenstoffbelastung in Richtung einer globalen Klimalösung bringen wird."

„Das Verbrechen aller Verbrechen“: Erster Internationaler Tag für die Opfer des Völkermords

74891Genocide9. Dezember 2015 - Die Vereinten Nationen gedenken allen Opfern von Genoziden am ersten Internationalen Tag des Völkermords. Dieser Tag wurde eingeführt, um an die Opfer des "Verbrechens aller Verbrechen" zu erinnern und für Maßnahmen zu werben, um gegen wachsende Feindseligkeit, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in der ganzen Welt vorzugehen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte in seiner Erklärung anlässlich des Internationalen Tags, dass es notwendig sei, mehr Aufmerksamkeit auf die Warnzeichen zu richten und die internationale Gemeinschaft bereit sein müsse, diese sofort zu deuten, um angemessen reagieren zu können. "Völkermord passiert nicht einfach so; er entwickelt sich", sagte Ban. "Er passiert nicht zufällig; Meistens handelt es sich um eine systematische, geplante Tat, mit präzisen Zielen. Völkermord kann auch außerhalb von Konfliktsituationen vorkommen", betonte er. "Dieser Tag soll uns alle an die Notwendigkeit erinnern, Menschen vor schweren Menschenrechtsverletzungen zu schützen", sagte er. Im UN-Hauptquartier in New York wurde der erste Internationale Tag für die Opfer des Völkermords mit einer Schweigeminute begonnen. Diese wurde zu Ehren all jener Menschen begangen, die weltweit durch Verbrechen des Völkermords umgekommen sind.

Äthiopien: UN fordern Unterstützung für den Kampf gegen die Dürre

12 08 2015Ethiopia

8. Dezember 2015 - Die Vereinten Nationen verstärken ihre Bemühungen, um die Folgen der schlimmsten Dürre seit 30 Jahren in Äthiopien zu verringern. Die Leiter der vier großen humanitären Organisationen der UN haben einen Hilfsaufruf gestartet, der für eine massive und rasche internationale Finanzierung plädiert, um ein erneutes Massenleiden zu vermeiden. "Wir wissen, dass es kommt. Wir wissen, wie wir es verhindern können. Wir müssen nur handeln, und zwar jetzt ", schrieben sie in einem Meinungsartikel für die Huffington Post. "Bisher haben die Geber vorgesehen, zusätzlich $200 Millionen an Hilfsgeldern aufzubringen. Allerdings gibt es erste Anzeichen, dass rund $1 Milliarde benötigt wird, um sicher zu gehen, dass kein Menschenleben bedroht wird. Äthiopien braucht das Geld jetzt, um eine zweite Tragödie wie vor 30 Jahren abzuwenden", fügten sie hinzu. Sie bezogen sich auf die Dürrekatastrophe von 1983 bis 1985, die hunderttausende Menschenleben gekostet hat. Die vier hohen Beamten, der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator (OCHA), Stephen O'Brien, der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR), Antonio Guterres, die Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms (WFP), Ertharin Cousin sowie der Exekutivdirektor des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), Anthony Lake, betonten, dass sich Äthiopien seit den letzten 30 Jahren weiterentwickelt habe und die Regierung nun in der Lage sei entschlossen zu handeln.

UN startet bisher größten humanitären Hilfsaufruf mit 20,1 Mrd. $

12 07 2015Appeal20167. Dezember 2015 – Die Vereinten Nationen und ihre humanitären Partner haben den größten Hilfsaufruf aller Zeiten gestartet. Sie fordern 20,1 Milliarden Dollar für das Jahr 2016. Die Summe soll trotz der rekordverdächtigen Finanzierungslücke von 10,2 Mrd. $ im Jahr 2015 von den Staaten aufgebracht werden. "Konflikte und Katastrophen haben Millionen von Kindern, Frauen und Männern an den Rand des Überlebens getrieben. Sie brauchen dringend unsere Hilfe", sagte der Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien. Die Höhe des Hilfsaufrufs sei fünfmal so hoch wie vor einem Jahrzehnt. Er übersteigt auch das veranschlagte Budget für das Jahr 2015 von 19,9 Mrd. US $. Im Jahr 2015 haben internationale Geber allerdings nur 9,7 Mrd. $, also nur 49 Prozent aufgebracht. Der neue Hilfsaufruf soll 87,6 Millionen Menschen in 37 Ländern lebensrettende Hilfe gewähren. Weltweit mussten bereits 60 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen, die Hälfte davon Kinder.

 

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