Samstag, 20 Dezember 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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DR Kongo: Noch keine Einigung

greatlakesDelegierte der kongolesischen Regierung und Rebellen der „M23“ sind bisher zu keiner Einigung gekommen, wie die andauernde Krise im Osten der Demokratischen Republik Kongo beizulegen sei. Das teilte Martin Kobler, Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs für die Demokratische Republik Kongo und Chef der UN-Stabilisierungsmission im Land (MONUSCO), dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen via Videokonferenz aus der ugandischen Hauptstadt Kampala mit.

„Ich möchte meine leichte Enttäuschung darüber, dass nach vier langen Verhandlungstagen und Verhandlungsnächten bis in die frühen Morgenstunden keine Lösung gefunden werden konnte, nicht verheimlichen“, so Kobler. Er dränge vor allem die „M23“ dazu, die Dynamik der letzten Tage zu nutzen, um konstruktiver und ohne Verzögerung bald die letzten offenen Punkte zu lösen und Frieden zurück in den Osten der Demokratischen Republik Kongo zu bringen.

Rebellen und Regierungsvertreter hätten sich bisher auf lediglich acht der insgesamt zwölf Artikel des vorgelegten Einigungsentwurfes geeinigt, so Mary Robinson, Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für die Region der Großen Seen.

(UNRIC, 22.10.2013)

Fünf neue Mitglieder im UN-Sicherheitsrat

S CouncilDie UN-Vollversammlung hat die fünf neuen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates festgelegt: den Tschad, Chile, Litauen, Nigeria und Saudi-Arabien. Als nichtständige Mitglieder werden diese Staaten für zwei Jahre lang im mächtigsten UN-Gremium der Vereinten Nationen sitzen. Litauen, Saudi-Arabien und der Tschad sind zum ersten Mal dabei. Die Hauptverantwortung des 15-köpfigen Rats ist die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Menschenrechtler kritisierten die Entscheidung, weil im Tschad und in Nigeria weiterhin Kindersoldaten an die Waffe gezwungen werden, während Saudi-Arabien einem Großteil seiner Einwohner, vor allem den Frauen, grundlegende Rechte verweigert.

Jedes Jahr werden fünf der zehn nichtständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats ausgewechselt. Ersetzt werden im Januar 2014 Aserbaidschan, Guatemala, Marokko, Pakistan und Togo. Weiter vertreten sind Argentinien, Australien, Luxemburg, Ruanda und Südkorea. Die fünf ständigen Veto-berechtigten Mitglieder - die USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien - gehören dem UN-Gremium dauerhaft an.

(UNRIC, 18.10.2013)

Neue Leiterin der UN-Chemiewaffenmission in Syrien

KaagDie Niederländerin Sigrid Kaag ist zur Leiterin des gemeinsamen Einsatzes der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zur Zerstörung aller syrischen Chemiewaffen ernannt worden. Kaag, die zuvor für das Kinderhilfswerk UNICEF und das UN-Entwicklungsprogramm UNDP gearbeitet hatte, sagte, sie fühle sich sehr geehrt, diese „komplexe und herausfordernde Aufgabe" zu übernehmen. Ende der Woche wolle sie für erste Beratungen nach Den Haag reisen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bezeichnete die Lage in Syrien als weiterhin "gefährlich und unberechenbar". Bislang seien elf Standorte kontrolliert- und sechs Produktionsstätten zerstört worden.


Die am Mittwoch offiziell gestartete Mission von UN und OPCW in Syrien soll bis Mitte kommenden Jahres sicherstellen, dass alle Chemiewaffen in dem Bürgerkriegsland geortet und zerstört werden. Kaags Rolle wird die Gewährleistung der Sicherheit für die OPCW- Inspektoren sein, sowie die Koordination internationaler Hilfe und logistische Unterstützung bei medizinischer Versorgung, Kommunikation und Verwaltung.

(UNRIC, 17.10.2013)

19. Oktober: Tag der Vereinten Nationen in Bonn

485861Das diesjährige Fest zum „Tag der Vereinten Nationen“ findet am Samstag, dem 19. Oktober, zwischen 11:30 und 18:00 Uhr auf dem Bonner Marktplatz vor dem Alten Rathaus statt. Unter der Überschrift „8:0 für Entwicklung – Wasser verbindet“ werden Informationen, Aktionen zum Mitmachen und ein Bühnenprogramm für die ganze Familie angeboten.

Bereits am Vorabend (18.10.) findet im Haus der Geschichte (Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn) das Bonner UNO-Gespräch statt. Thema in diesem Jahr: „40 Jahre Deutschland in den Vereinten Nationen – Die deutsche Rolle in der internationalen Klimapolitik“

Es diskutieren die Leiterin des Klimasekretariats der Vereinten Nationen, Christiana Figueres, der UN-Habitat Botschafter und Gründungsmitglied der Band „Söhne Mannheims“, Rolf Stahlhofen, als Vertreter der jungen Generation, der Vorsitzende des Bonn International Model UN, Daniel Cerkasin, Sönke Kreft, Referent Germanwatch, und Rüdiger König, Beauftragter für Vereinte Nationen und Menschenrechte im Auswärtigen Amt.

 

(UNRIC, 16.10.2013)

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