Donnerstag, 17 April 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Jemen: Tausende Flüchtlinge werden misshandelt und ausgebeutet

yemen13Der UN-Koordinator für humanitäre Maßnahmen im Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, mahnt in einem aktuellen Appell dringende Hilfe an, um die dramatische Situation afrikanischer Flüchtlinge im Land zu verbessern. Tausende Menschen aus Äthiopien und Somalia seien derzeit im Jemen massiver körperlicher Misshandlung ausgesetzt oder würden wirtschaftlich oder sexuell ausgebeutet. Die internationale Gemeinschaft müsse die Regierungen der Region beim Thema Migration besser unterstützen und sich gemeinsam mit den betroffenen Staaten für die Bekämpfung grenzübergreifender organisierter Kriminalität sowie den Schutz der Menschenrechte von Migranten einsetzen, so der UN-Experte.

Allein 2012 nahmen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als 107.000 Flüchtlinge die gefährliche Bootspassage über den Golf von Aden auf sich, um auf der arabischen Halbinsel bessere Lebensbedingungen zu suchen – deutlich mehr als in den Jahren zuvor.

(UNRIC, 17.4.2013)

Ban Ki-moon verurteilt Bombenanschläge in Boston

544668UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Bombenanschläge auf den Boston-Marathon scharf verurteilt. Diese sinnlose Gewalt sei umso schrecklicher, weil sie bei einem Ereignis stattgefunden habe, das dafür bekannt sei, Menschen aus aller Welt in Fairness und Harmonie zusammenzubringen, sagte Ban in New York. Seine Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer und bei allen Menschen in Boston. Den Verwundeten wünsche er eine rasche Genesung. Sobald mehr Details bekannt seien, wolle er sich ausgiebiger äußern.

UNO-Studie: Die Welt verfehlt das Zwei-Grad-Ziel

547497Die Vereinten Nationen haben in einer aktuellen Studie davor gewarnt, dass das geplante Zwei-Grad-Ziel bis Ende des Jahrhunderts nicht zu schaffen sei. Die Klimaerwärmung könnte nur gebremst werden, wenn alle Länder der Welt bis 2030 die CO2-Emissionen drastisch reduzieren. Der Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen durch Fabriken, Kraftwerke, Autos und Flugzeuge ist auf ein Rekordniveau gestiegen. Gerade der industrielle Aufschwung in China ist maßgeblich verantwortlich. Allein China hat im Jahr 2011 rund 8,9 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen. Weltweit liegt der jährliche CO2-Ausstoß bei 34 Milliarden Tonnen. Klimaforscher befürchten nun einen Anstieg der Temperaturen bis 2100 von bis zu 5,5 Grad. Als Gegenmaßnahmen empfehlen sie ein massives Aufforsten oder das Einfangen und Vergraben von Treibhausgasen.

Ban Ki-moon appeliert direkt an nordkoreanisches Regime

547819UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat in einer direkten Botschaft an Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ein Ende der Provokationen gefordert. In seiner Muttersprache Koreanisch appellierte er auf CNN an Kim, die provokativen Handlungen der jüngsten Zeit zu beenden und zum Dialog zurückzukehren. Auf der koreanischen Halbinsel müsse wieder Frieden hergestellt werden. Er habe deutlich gemacht, dass er bereit sei, Nordkorea zu besuchen, sofern sein Besuch helfe, sagte Ban nach einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus.

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