Freitag, 24 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Hochrangiges Treffen für eine inklusive Entwicklungsagenda

561780Die Rechte von Menschen mit Behinderungen sollen unmittelbarer Bestandteil der Post-2015-Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen werden. Das ist eines der Ergebnisse des Hochrangigen Treffens zu Behinderung und Entwicklung der UN-Generalversammlung, das gestern in New York abgehalten wurde. Motto der Veranstaltung: "Der Weg in die Zukunft: eine inklusive Entwicklungsagenda“.

In der verabschiedeten Erklärung wird die Notwendigkeit von Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen betont. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wies darauf hin, dass immer noch „viel zu viele“ Menschen mit Behinderung „in Armut leben“ und „unter sozialer Ausgrenzung leiden“.

Mehr als 800 Vertreter von Organisationen für Menschen mit Behinderungen nahmen  an der Veranstaltung teil, unter ihnen auch der blinde US-Sänger Stevie Wonder, der ein größeres Engagement der Weltgemeinschaft forderte. Wenn alle zusammenarbeiten würden, so Wonder, dann könne man „eine Welt erschaffen, in der Personen mit Behinderungen ohne Schranken sind“ und „frei arbeiten, das Leben genießen und ihre Begabungen in ihre Gesellschaften einbringen können“.

Mehr Informationen finden Sie in englischer Sprache hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=45931&Cr=mdg&Cr1=#.UkFZwIzwCUm

Die vollständige Outcome Document finden Sie hier: http://daccess-ods.un.org/TMP/6805176.73492432.html

(UNRIC 24.09.2013)

New York: Auftakt der Generaldebatte der 68. UNO-Vollversammlung

FlagIn New York beginnt heute die Generaldebatte der 68. Vollversammlung der Vereinten Nationen. Mehr als 130 Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche Außenminister werden dazu erwartet. Deutschland wird auf Wunsch von Bundeskanzlerin Merkel von Außenminister Westerwelle vertreten. - Im Mittelpunkt der Beratungen dürfte der Syrien-Konflikt stehen. Offiziell soll die weitere Strategie zur Bekämpfung von Armut, Hunger und Krankheiten diskutiert werden. Auch die Situation behinderter Menschen in den 193 Mitgliedsstaaten wird beleuchtet.

(UNRIC, 24.09.2013)

Ban bezeichnet Geiselnahme in Nairobi als "vollkommen verwerflich"

561566UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den terroristischen Anschlag auf das Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi scharf verurteilt. Die Täter müssten schnellstens zur Verantwortung gezogen würden. In einer Videobotschaft sagte Ban, es sei "vollkommen verwerflich", hilflose Zivilisten zu attackieren. Ban sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. "Dies ist ein Schock für alle Kenianer und alle, die in Nairobi zuhause sind, einschließlich der UN-Familie", sagte Ban. Die UN haben in Nairobi ihr afrikanisches Hauptquartier. Mehrere hundert internationale Mitarbeiter und Ortskräfte sind dort stationiert.

Friedenssicherung: UN-Sicherheitsrat verlängert Liberia-Mission

561166-liberiaDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat das Mandat der UN-Peacekeeping-Mission in Liberia (UNMIL) für ein weiteres Jahr verlängert. Derzeit sind mehr als 5.000 Blauhelmsoldaten im Land stationiert, die Truppenstärke soll allerdings weiter reduziert werden. Die Lage in Liberia ist auch zehn Jahre Ende des Bürgerkrieges, bei dem etwa 150.000 Menschen ums Leben gekommen waren, weiterhin instabil. 

 

Weitere Infos zu UNMIL finden Sie hier: https://www.un.org/en/peacekeeping/missions/unmil/

(UNRIC, 19.9.2013)

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