Samstag, 07 März 2015
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Philippinen: Hilfe für Taifun-Opfer läuft nicht schnell genug an

545190Sechs Tage nach dem Durchzug von Taifun "Haiyan" auf den Philippinen müssen die Vereinten Nationen Probleme bei der Versorgung der Opfer einräumen. Die Hilfe laufe viel zu langsam an, sagte Nothilfekoordinatorin Amos. Die UN-Mitarbeiter seien frustriert, dass sechs Tage nach dem Sturm "Haiyan" die Hilfen in der Hauptstadt Manila feststeckten, sagte Amos in Manila. "Eine schnellere Auslieferung sicherzustellen, ist unsere erste Priorität." Sie hoffe auf signifikante Verbesserungen in den kommenden 48 Stunden.

UN-Menschenrechtsrat: Neue Mitglieder gewählt

hrcouncilvoteDie Generalversammlung der Vereinten Nationen hat in geheimer Wahl 14 Staaten bestimmt, die ab Januar 2014 für drei Jahre dem UN-Menschenrechtsrat angehören werden: Algerien, China, Kuba, Frankreich, Malediven, Mexiko, Marokko, Namibia, Saudi Arabien, Südafrika, EJR Mazedonien, Vietnam, Russland, Großbritannien. Der Menschenrechtsrat hat seinen Sitz in Genf, insgesamt gehören ihm 47 Mitglieder an. Deutschland wurde letztes Jahr in das Gremium gewählt.
Weitere Infos zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrat finden Sie hier: http://www.unric.org/de/menschenrechte/101

Philippinen: UN rechnet "mit dem Schlimmsten"

533725Nach den Worten des Direktors des UN-Nothilfebüros (OCHA), John Ging, ist zu befürchten, dass mehr als 10.000 Menschen durch den Sturm "Haiyan" getötet und 660.000 weitere obdachlos geworden seien. Die Welt müsse "mit dem Schlimmsten rechnen", sagte Ging in New York. Er kündigte einen internationalen UN-Hilfsappell an. Nach einer OCHA-Erklärung sind insgesamt 9,5 Millionen Menschen betroffen. Das Ernährungsprogramm der UN (WFP) bereitete mit der philippinischen Regierung auf dem Flughafen der Insel Cebu die Einrichtung einer Luftbrücke vor. 44 Tonnen Energiekekse wurden aus Dubai auf den Weg gebracht. Mit eingeflogenen Containern, vorgefertigten Büroräumen und Generatoren sollen auf Cebu und in Tacloban operationelle Zentren für die Hilfsgemeinschaft eingerichtet werden. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF kündigte für Dienstag ein Transportflugzeug mit 60 Tonnen mit Zelten und Medikamenten an, Ausrüstung für Sanitäreinrichtungen und zur Aufbereitung von Wasser sollen folgen.

Philippinen: Hilfe nach Taifun

typhoonDie Vereinten Nationen arbeiten eng mit der philippinischen Regierung zusammen, um den Leidtragenden des verheerenden Taifuns „Hayan“ so schnell wie möglich die benötigte Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich tief betroffen angesichts der dramatischen Folgen der Naturkatastrophe. Am Sonntag war bereits von mehr als 10.000 Todesopfern die Rede, etwa 650.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Ingesamt sind fast zehn Millionen Menschen von den Auswirkungen des Taifuns betroffen.
„Wir beeilen uns, wichtige Hilfsgüter zu den Kindern zu bringen, die von der Krise am schwersten getroffen wurden“, so UNICEF-Mitarbeiter Tomoo Hozumi. „Die größte Herausforderung ist zu diesem Zeitpunkt die Logistik“, erklärte Praveen Agrawal, Landesdirektor des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), der bis Sonntag in den betroffenen Gebieten war.

Weitere deutschsprachige Informationen, auch dazu, wie Sie Spenden können und so den betroffenen Menschen vor Ort helfen können, finden Sie z.B. hier: http://de.wfp.org/

(UNRIC, 11.11.2013)

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