Samstag, 28 März 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-moon ehrt Nelson Mandela

404291Regierungschefs aus der ganzen Welt haben am Dienstag gemeinsam mit Hollywood-Stars, führenden Politikern aus Südafrika und zehntausenden Bürgern dem Regen standgehalten, um gemeinsam dem ehemaligen Präsidenten des Landes die letzte Ehre zu erweisen. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon würdigte Nelson Mandela als großen Versöhner auch über den Tod hinaus. "Er hat die großartige Macht der Vergebung gezeigt - indem er Menschen zusammenbrachte. Das ist die wahre Bedeutung von Frieden. Er hat es erneut getan", sagte Ban in der mit tausenden Menschen besetzten Fußballarena. "Seht Euch in diesem Stadion um. Wir sehen Verantwortungsträger, die ganz gegensätzliche Standpunkte vertreten, Menschen aus allen Schichten. Alle sind hier vereint."

Südafrika: Ban nimmt an Trauerfeier zu Ehren Nelson Mandelas teil

ban-mandela-funeralUN-Generalsekretär Ban Ki-moon ist in Johannesburg, wo er am heutigen Dienstag gemeinsamen mit zahlreichen aktuellen und ehemaligen Staats- und Regierungschefs am offiziellen Gedenkgottesdienst zu Ehren des verstorbenen früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandels teilnimmt. „Wir kommen zusammen, um einen gewaltigen Verlust zu betrauern und ein gewaltiges Leben zu feiern“, so Ban im Nelson Mandela Centre of Memory am Montag. Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger war am Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 95 Jahren gestorben. Medienberichten zufolge soll der Leichnam Mandelas nach dem Gottesdienst drei Tage lang vor dem Regierungskomplex "Union Buildings" in der Hauptstadt Pretoria öffentlich aufgebahrt werden. Beigesetzt werden soll der Nationalheld dann am Sonntag in seinem Heimatdorf Qunu (Ostkap).

(UNRIC, 10.12.2013)

Situation in Afghanistan verschlechtert sich wieder

398299Vor dem sich abzeichnenden Ende des von der NATO geführten Kampfeinsatzes in Afghanistan gegen die radikal-islamischen Taliban verschlechtert sich die Lage nach Einschätzung des UN-Flüchtlingskommissariats UNHCR in weiten Teilen des Landes. Regierungsfeindliche Kräfte würden immer mehr Kontrolle gewinnen und zunehmend die Zivilbevölkerung terrorisieren. Die organisierte Kriminalität nehme zu. "Bedrohungen, Einschüchterungen, Erpressungen und die Eintreibung illegaler Steuern gehören zum Alltag in vielen Teilen des Landes," heißt es in einem in Berlin veröffentlichten Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks. Auch von parallelen Justizstrukturen und Zwangsrekrutierungen ist die Rede. Kriegsherren und korrupte Beamte könnten selbst in Gebieten straffrei agieren, die von der Regierung kontrolliert würden. "Das hohe Ausmaß an Gewalt und Unsicherheit hat Auswirkungen auf die humanitäre Lage im Land", so das UNHCR weiter. "Ernährungsunsicherheit, Armut und Vernichtung von Lebensgrundlagen sind die unweigerliche Folge. Der Zugang zu Bildung und grundlegender Gesundheitsversorgung sowie die Teilhabe am öffentlichen Leben - insbesondere für Frauen - werden systematisch beschränkt." Diese gefährlichen Lebensverhältnisse müssten bei Asylgesuchen afghanischer Flüchtlinge berücksichtigt werden, mahnt die UN-Organisation.

Syrische Regierung verantwortlich für Kriegsverbrechen

478153Das syrische Regime um Präsident Baschar al-Assad trägt nach Angaben der Vereinten Nationen nachweislich Verantwortung für Kriegsverbrechen im eigenen Land. Der UN-Untersuchungsausschuss zu Syrien habe eine Reihe von entsprechenden Beweisen gesammelt, sagte die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay in Genf. Auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit seien nachgewiesen worden. Ein Sprecher Pillays erläuterte, dass die Untersuchungskommission selbst nie mitgeteilt habe, welche Personen sie genau als verantwortlich für solche Verbrechen betrachte. Die Liste der Verdächtigen bleibt so lange unter Verschluss, bis offiziell strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. Pillay betonte, dass rein rechtlich gesehen die Liste nicht öffentlich gemacht werden sollte, bis ein internationales oder nationales Gericht seine Arbeit aufgenommen habe. Sie persönlich sei aber der Meinung, dass diese Liste bekannt sein sollte, insbesondere den Opfern in Syrien.

 

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