Montag, 24 November 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Flüchtlingskommissar bestürzt über Bootskatastrophe vor Lampedusa

LampedusaUN-Flüchtlingskommissar António Guterres hat sich mit großer Bestürzung über das verheerende Bootsunglück vor der Insel Lampedusa geäußert. Es sei „ein wachsendes globales Phänomen“, dass immer mehr Migranten und Flüchtlinge im Meer ums Leben kommen. Bei dem Schiffsunglück vor der italienischen Küste waren am Donnerstag über hundert Flüchtlinge aus Afrika ums Leben gekommen. Weitere 200 werden vermisst. Guterres dankte der italienischen Küstenwache, die bislang etwa 150 Menschen retten konnte. Nach UNHCR-Angaben war das Boot mit 500 Menschen in Libyen aufgebrochen und einige hundert Meter vor der Insel Lampedusa in Brand geraten. Die Flüchtlinge sollen überwiegend aus Somalia und Eritrea stammen.

Es ist der zweite schwere Unfall innerhalb einer Woche vor der italienischen Küste. Am Montag starben bereits 13 Flüchtlinge vor Sizilien, nachdem ihr Schiff auf Grund gelaufen war. Tausende Bootsflüchtlinge aus Afrika versuchen jedes Jahr die europäischen Küsten zu erreichen.

(UNRIC, 04.10.2013)

Syrien: UN-Sicherheitsrat fordert freien Zugang für humanitäre Helfer

10-01-2013zaataricampDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die syrische Regierung aufgefordert, humanitärer Hilfe ungehinderten Zugang zu gewähren. Die Regierung in Damaskus müsse dafür sorgen, dass alle Notleidenden umgehend sicher und uneingeschränkt Unterstützung bekommen könnten. Das 15-köpfige Gremium zeigte sich tief erschüttert angesichts der weiter eskalierenden Gewalt im Land. Alle Konfliktparteien sollten sich auf humanitäre Kampfpausen einigen, etwa um Hilfskonvois die Durchfahrt zu erleichtern.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos begrüßten das Statement des Sicherheitsrats. Die gesamte internationale Gemeinschaft müsse „zusammenkommen, um diese Krise zu beenden“, so Amos.

Seit Beginn der Kämpfe in Syrien sind bereits mehr als 100.000 Menschen getötet worden, etwa 6,5 Millionen Menschen wurden zu Flüchtlingen.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=46174&Cr=Syria&Cr1=#.Uk0gXIzwCUk 

(UNRIC, 3.10.2013)

Ashe: Erarbeitung neuer Entwicklungsziele nach 2015 dringend

AsheZum Abschluss der UN-Generaldebatte hat der Präsident der Vollversammlung, John Ashe, die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, mehr für die Umsetzung der Milleniums-Entwicklungsziele zu tun. Die Ausarbeitung einer neuen Agenda nach 2015 sei dringend nötig. Der Botschafter der Inselrepublik Antigua und Barbuda sagte, es liege nun an den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen "Gemeinsamkeiten als Grundlage für ein weiteres Vorgehen" zu finden. Die Weltgemeinschaft müsse mit Entschlossenheit agieren, um die Not in vielen Ländern zu lindern. Viele der Ziele, die im Jahr 2000 festgelegt worden sind, bleiben nach wie vor unerreicht. Die meisten afrikanischen Länder stünden beim Erfolg noch abseits, viel bleibe noch zu tun bei Hunger, Armut, Bildung, Kindersterblichkeit und Wasserversorgung. „Mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben nach wie vor in extremer Armut“, erklärte Ashe. Zweieinhalb von sieben Milliarden hätten keine ausreichende Wasserversorgung und eine Milliarde würden ihre Notdurft im Freien verrichten. „Auch wenn vieles schon getan wurde, bleibt noch so vieles ungetan. Das müssen wir jetzt endlich anpacken“, so Ashe weiter.

(UNRIC, 2.10.2013)

UNHCR: mehr internationale Unterstützung für syrische Flüchtlinge

refugeesUN-Flüchtlingskommissar António Guterres hat syrische Nachbarländer dazu aufgerufen, ihre Grenzen weiterhin für Flüchtlinge geöffnet zu halten. Er forderte zudem von der internationalen Gemeinschaft dringende Unterstützung. Auch Europa und der erweitere Nahe Osten sollten mehr Syrer aufnehmen.

Zu Beginn eines Krisentreffens mit Ministern aus Jordanien, dem Irak, Libanon und der Türkei, bedankte sich Guterres für die großzügige Aufnahme von Flüchtlingen durch diese Länder. Zusammen mit Ägypten leben dort zurzeit bereits 2,1 Millionen Syrer. „Nach wie vor überqueren tausende Flüchtlinge täglich die Grenze zu den benachbarten Staaten“, sagte Guterres und wies darauf hin, dass die Nachbarländer an der Grenze ihrer Möglichkeiten seien und immer größere Probleme hätten, die gewaltigen Flüchtlingsströme zu bewältigen. Es sei an der Zeit für die Weltgemeinschaft, breitere internationale Solidarität zu zeigen und die Last des Syrien-Konflikts gemeinsam zu teilen, verlangte Guterres.

(UNRIC, 1.10.2013)

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