Donnerstag, 02 Oktober 2014
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

Ban: Eine Million Stimmen für neue Entwicklungsagenda

Kids BanUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat im Vorfeld der diesjährigen Generalversammlung den Bericht „A Million Voices: The World We Want“ präsentiert. Dieser beinhaltet die wichtigsten Anliegen von einer Million Menschen in Bezug auf Entwicklungsfragen.

Für den Bericht wurden im vergangenen Jahr 88 nationale Beratungen, elf themenbezogene Dialoge und eine globale Online-Umfrage abgehalten. Dabei ging es darum wie Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung der neuen Nachhaltigkeitsagenda nach dem Ablauf der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) 2015 mitwirken können.

„Unsere Anstrengungen, eine entwicklungspolitische Agenda nach 2015 zu definieren, wird dabei helfen, die Armut zu beseitigen“, sagte Ban bei einer Pressekonferenz in New York. Berichte wie diese würden vor allem dabei helfen, „den Weg für eine Welt in Wohlstand, Frieden, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Würde für alle zu definieren“, so der Generalsekretär.

(UNRIC, 11.09.2013)

UN Studie: Sexuelle Gewalt in Asien weit verbreitet

rape-fig-1 Fast ein Viertel der Männer in Asien begehen sexuelle Gewalt. Das ist das Ergebnis einer UN-Studie. In den meisten Fällen handle es sich um Vergewaltigungen innerhalb einer bestehenden Partnerschaft.

Ein internationales Forschungsteam hat mehr als 10.000 Männer zwischen 18 und 50 Jahren in sechs Ländern befragt. 24 Prozent der befragten Männer aus Bangladesh, Kambodscha, China, Indonesien, Papua-Neuguinea und Sri Lanka haben angegeben, bereits mindestens einmal eine Frau gegen deren Willen zum Sex gezwungen zu haben.

„Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass Gewalt gegen Frauen ein Ausdruck ihrer Unterordnung ist und spiegelt die Ungleichheit im privaten und öffentlichen Sektor wider“, heißt es in der Studie. Diese ist vom UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), dem UN-Bevölkerungsfond (UNFPA), UN-Women und dem UN-Freiwilligenprogramm (UNV) herausgegeben worden.

(UNRIC, 11.9.2013)

Syrien: Pillay warnt vor Militärschlag und „regionalem Flächenbrand“

PillayDie Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navi Pillay, hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Konfliktparteien in Syrien zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Bei der Eröffnung der 24. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf warnte Pillay zudem mit deutlichen Worten vor einem Militärschlag gegen Syrien. Damit sowie durch weitere Waffenlieferungen in das Land könne ein „ein regionaler Flächenbrand entzündet werden, der möglicherweise zu noch viel mehr Toten und noch mehr Elend führt“, so Pillay.

Unterdessen gebe es „kaum noch Zweifel“, dass in Syrien chemische Waffen eingesetzt worden seien und das sei „eines der schwersten aller Verbrechen“, so Pillay. Allerdings müssten erst noch „alle Umstände und Verantwortlichkeiten geklärt werden“.

(UNRIC, 10.09.2013)

Ban: Vorschläge für politische Lösung in Syrien

560405-ki-moonUN-Generalsekretär Ban Ki-moon erwägt, Syrien zur Herausgabe und Vernichtung seiner Chemiewaffen aufzufordern. Sollte der Bericht des UN-Expertenteams ergeben, dass Chemiewaffen in Syrien eingesetzt wurden, sei das einer der Vorschläge, die er dem UN-Sicherheitsrat unterbreiten könne, so Ban vor Journalisten in New York. Außerdem forderte er Damaskus auf, der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) beizutreten und sich somit unter die 1997 in Kraft getretene Chemiewaffen-Konvention (CWC) zu stellen.

In seiner ersten Pressekonferenz nach seiner Rückkehr vom G20-Gipfel in Sankt Petersburg kritisierte Ban die „beschämende Lähmung“ des Sicherheitsrates in Bezug auf den seit zweieinhalb Jahren andauernden Konflikt in Syrien. „Die Menschen in Syrien brauchen Frieden“, so Ban. Sollte der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien bestätigt werden, so müsse der Sicherheitsrat geschlossen reagieren. Gleichzeitig betonte Ban, dass eine politische Lösung „zu diesem Zeitpunkt“ weiter „die einzige tragfähige Option“ sei.

(UNRIC, 10.09.2013)

Seite 59 von 175

59

Kontakt

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: info@unbonn.org

Banner
Banner