Mittwoch, 29 Juli 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban will in Ukraine-Konflikt vermitteln

587703UN-Generalsekratär Ban Ki-moon hat angeboten, zwischen den Konfliktparteien in der Ukraine zu vermitteln. Zugleich rief er alle Seiten auf, die schwere Krise "mit friedlichen Mitteln" beizulegen, wie es in einer Erklärung Bans heißt. Er sei bereit, dabei "meine eigene Rolle zu spielen, wenn das notwendig ist".

Ban im Südsudan: Friedensgespräche möglich

SSudanBANInmitten der schweren Auseinandersetzungen im Südsudan ist UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in das junge Land gereist, um im Konflikt zu vermitteln. Bei einem Besuch in der Hauptstadt Juba teilte er mit, dass nun sowohl Südsudans Präsident Salva Kiir, als auch Rebellenführer Riek Machar direkten Gesprächen zugestimmt hätten. Der Generalsekretär erklärte, dass er auch weiterhin gegenüber beiden Konfliktparteien betonen werde, dass „auch wenn sie unterschiedliche politische Sichtweisen haben, es nichts gibt, dass sie nicht bewältigen können“. Sie seien ein Volk, ein Land – „das ist ihr Land“.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47730#.U2ncDMLwCUk

Abu Dhabi: Ban fordert zum Handeln gegen den Klimawandel auf

abudh banUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Welt aufgerufen, entschlossener zu handeln, um den Klimawandel zu bremsen. Zu viele Beteiligte würden immer noch zu abwartend reagieren, so Ban zum Ende des zweitägigen Ministertreffens „Abu Dhabi Ascent“ im Golfemirat Abu Dhabi. Der Klimawandel sei ein Thema, das jeden angehe. „Ich brauche alle von Ihnen, um die Skeptiker und eingefahrene Meinungen zu verdrängen“, so der Generalsekretär zu den Teilnehmern.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47721#.U2in8sLwCUk

Ukraine: Hitzige Debatte im Sicherheitsrat

587326Die westlichen Staaten und Russland haben sich im UN-Sicherheitsrat, im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, gegenseitig der Heuchelei und der Doppelmoral beschuldigt. Russland hatte die Dringlichkeitssitzung des Gremiums beantragt. Anlass war die Militäroperation gegen prorussische Separatisten in der ostukrainischen Stadt Slowjansk. "Wir fordern die Regierung in Kiew, als auch ihre Unterstützer und die Unterzeichner des Genfer Abkommens auf, keine kriminellen Fehler zu begehen", so der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin. "Die westlichen Kollegen müssen endlich gründlich nachdenken. Sie können nicht länger mit dem Schicksal der Ukrainer spielen, nur um die eigenen geopolitischen Ziele zu erreichen." Die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power erklärte: "Die Tatsache, dass Russland die Dringlichkeitssitzung aus Protest beantragt hat, ist ein weiterer Beweis dafür, dass Moskau entweder die Intelligenz der internationalen Gemeinschaft unterschätzt oder dass man in der Ostukraine das Gleiche vorhat, wie auf der Krim. Wir sind empört über solche Aussichten, wir lassen uns nicht zum Narren halten." Der Sicherheitsrat ist bereits mehrere Male wegen der Ukraine-Krise zusammengekommen. Bislang wurden aber keine konkreten Maßnahmen beschlossen.

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