Freitag, 19 September 2014
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

Welttag der humanitären Hilfe: Neuer Höchststand bei Angriffen auf Hilfsorganisationen

407793Die Angriffe auf Hilfsorganisationen haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Weltweit sind in Konfliktgebieten 155 Mitarbeiter getötet, 171 weitere verletzt und 134 entführt worden. Insgesamt stieg die Totenzahl um 66 Prozent gegenüber 2012. Allein in Afghanistan gab es 81 Todesfälle zu beklagen. Am gefährlichsten für die Hilfsorganisationen waren laut der UNO Afghanistan, Syrien, der Südsudan, der Sudan und Pakistan. Die Situation bleibt auch dieses Jahr gefährlich. Zwischen Januar und August gab es bereits 79 Tote. Allein im August wurden im Südsudan bei Angriffen von Milizen sechs Mitarbeiter von Hilfsorganisationen getötet. Elf UN-Mitarbeiter starben zudem bei israelischen Luftangriffen auf Schutzunterkünfte im Gazastreifen. Der Sicherheitsrat will sich heute anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe mit der steigenden Zahl von Angriffen beschäftigen. Der Tag erinnert an den Angriff auf das UN-Hauptquartier in Bagdad 2003, bei dem 22 UN-Mitarbeiter starben, unter ihnen der Sondergesandte Sergio Vieira de Mello.

Mali: Ban verurteilt Anschlag auf UN-Basis

Displaced MaliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Selbstmordanschlag auf eine UN-Basis in Mali scharf verurteilt. Bei dem Angriff am Samstag waren zwei Soldaten der UN-Stabilisierungsmission MINUSMA ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Er sei „tief betrübt“ angesichts des Todes der Peacekeeper, so Ban. Solche Anschläge würden die Vereinten Nationen aber nicht abschrecken, weiter die Menschen in Mali dabei zu unterstützen, für Frieden in ihrem Land einzutreten.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=48497#.U_Gx7sLwAy8

Ukraine-Konflikt: UN gehen von mehr als 2000 Toten aus

120514Mehr als 2000 Menschen sollen laut den Vereinten Nationen im Ukraine-Konflikt getötet worden sein. Allein in den vergangenen zwei Wochen habe sich die Zahl der Toten fast verdoppelt, sagte eine UN-Sprecherin in Genf. Seit Beginn des Konflikts im Osten der Ukraine Mitte April seien damit auf beiden Seiten durchschnittlich mehr als 60 Menschen pro Tag getötet oder verletzt worden. Die Vereinten Nationen gehen von insgesamt 5000 Verletzten aus.

UN warnen vor Gräueltaten an Jesiden im Irak

583245Im Nordirak sind nach Ansicht der UN noch immer Tausende Jesiden "der unmittelbaren Gefahr von Massakern" durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgesetzt. "Es muss dringend alles getan werden, um massenweise Gräueltaten und möglicherweise gar einen Völkermord" an Angehörigen der religiösen Minderheit zu verhindern, forderte die UN-Sonderberichterstatterin für Minderheiten, Rita Izsák, in Genf. Die irakische Regierung und die internationale Gemeinschaft stünden in der Pflicht, die Jesiden davor zu bewahren. Den UN lägen überprüfte Berichte vor, wonach IS-Kämpfer systematisch Jesiden und andere Angehörige von Minderheiten oder Andersgläubige in die Enge trieben, sagte UN-Sonderberichterstatter Christof Heyns. Viele Frauen seien vergewaltigt und ermordet, Kinder und Frauen entführt worden.

Seite 6 von 171

6

Kontakt

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: info@unbonn.org

Banner
Banner
Banner