Donnerstag, 25 August 2016
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

Verantwortungsvolle Unternehmensführung im Sinne der Agenda 2030

global compact22. Juni 2016 – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat internationale Unternehmensführer – und verbände zu einem Treffen in New York geladen, um eine neue Ära der Nachhaltigkeit einzuberufen. Der „UN-Global Compact“ ist die weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative, die Unternehmen dabei unterstützt Strategien zu entwickeln, um die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 zu erreichen. Konzentriert wurde sich bei dem Forum auf verantwortungsvolle Praktiken, transformierende Partnerschaften, bahnbrechende Innovationen und gezielte Investitionen. Mit Hilfe von zehn Prinzipien sollen Maßnahmen ergriffen werden, die in den Bereichen der Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Anti- Korruption zu Tragen kommen sollen. Ban Ki-moon appellierte an alle anwesenden Interessenvertreter, Geschäftsführer, Pädagogen und Philanthropen aus sämtlichen Sektoren und Branchen, gemeinsame Partnerschaften auszuarbeiten und diese zu vertiefen. In den kommenden Jahren sollen Billionenbeträge in dieses Vorhaben investiert werden. Das Klimaabkommen von Paris und die Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN stellen eine große Gelegenheit dar, eine klimaresistente und nachhaltige Wirtschaft innerhalb des Privatsektors zu fördern.

UN-Nothilfefonds vergibt 15 Millionen US-Dollafr für humanitäre Hilfe im Irak

Fallujah UNHCR RF257503 IMG20. Juni 2016 – Die UN hat 15 Millionen US-Dollar aus dem Zentralen Fonds für die Reaktion auf Notsituationen (CERF) freigegeben. Damit soll lebensrettende Hilfe für die Menschen bereitgestellt werden, die von den jüngsten Kämpfen zwischen den irakischen Sicherheitskräften und ISIL rund um die Region Fallujahs betroffenen sind. „Wir müssen schnell reagieren, bevor sich die Situation zur humanitären Katastrophe entwickelt“, sagte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien. Seit letztem Monat seien mehr als 85.000 Menschen aus der Stadt Fallujah geflohen. Nicht nur sie bräuchten dringend Hilfe, „sondern auch die Zivilisten, die sich immer noch in der Stadt befinden“, so das UN-Nothilfebüro (OCHA). Zudem steigen die Temperaturen in der Region zurzeit auf bis zu 46 Grad Celsius, was neben dem Mangel an Trinkwasser das Risiko eines Ausbruchs ansteckender Krankheiten wie Cholera erhöht. OCHA arbeitet deshalb mit der irakischen Regierung zusammen, um neue Lager als zusätzliche Schutzräume zur Verfügung zu stellen.

Ban Ki-moon besucht griechische Inseln am Weltflüchtlingstag

Weltflüchtlingstag18. Juni 2016 – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat bei seinem zweitägigen Aufenthalt in Griechenland heute die griechische Insel Lesbos besucht, welche zu einer Erstanlaufstelle für Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa geworden ist.
Er appellierte an die Länder in der Region, eine humane Vorgehensweise statt Grenzschließungen und Engstirnigkeit walten zu lassen. Einhergehend mit dem Weltflüchtlingstag traf er Menschen, die aus den weltweit gefährlichsten Regionen geflohen waren und nun auf Lesbos Schutz gefunden haben. Da täglich immer noch bis zu 450 Menschen ihr Leben im Mittelmeer verlieren, rief Ban die internationale Gemeinschaft dazu auf, mehr zur Beendigung der Konflikte und der Ursachen zu unternehmen. „Die Menschen zurückzuhalten, ist keine Lösung“, so Ban. „Ich sehe die Schwierigkeiten, aber unsere Welt ist reich und hat nicht nur die Kapazität, sondern auch die Pflicht diese Herausforderungen zu meistern.“ Eines der schönsten Worte der Griechischen Sprache sei „philoxenia”, das “Freundschaft gegenüber Fremden“ bedeutet.

St. Petersburger Wirtschaftsforum: Ban fordert stärkere wirtschaftliche Zuammenarbeit

StPetersburg16. Juni 2016 – UN Generalsekretär Ban Ki-moon hat beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg die Wichtigkeit wirtschaftlicher Integration und Zusammenarbeit betont. Als einer der Gründungsstaaten und mit einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat, sei die Russische Föderation ein wichtiger Partner. Er forderte diese dazu auf, enger mit der Zivilbevölkerung und Wirtschaftsunternehmen zusammenzuarbeiten. Denn die Geschichte habe uns gezeigt, „dass das Bauen von Brücken und Stärken von Beziehungen langfristen Frieden garantiert.” Für das Jahr 2030 strebe er daher mehr Handel, Transport, Kooperation und Tourismus für Europa an. „Zwar leben wir in Zeiten, die von Gefahren und Herausforderungen geprägt sind, doch gleichzeitig haben die Vereinten Nationen gemeinsame Visionen“, so Ban Ki-moon.

Seite 6 von 254

6

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: [email protected]

UN Card 2016 DE 250px front