Dienstag, 09 Februar 2016
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Bericht über die menschliche Entwicklung: Extreme Armut nimmt ab

12 14 2015Globalization14. Dezember 2015 – In den letzten 25 Jahren sind rund zwei Milliarden Menschen der extremen Armut entkommen. Um diese positiven Entwicklungen zu sichern und weiteren Fortschritt zu garantieren, muss die Weltgemeinschaft den Fokus auf eine "jetzt handeln" Mentalität legen, so der gerade veröffentlichte UN-Bericht zur menschlichen Entwicklung. "Dieser Berichtet beinhaltet den dringenden Aufruf, die großen Herausforderungen der Entwicklung der Welt anzugehen – menschenwürdige Arbeitsbedingungen und eine Lebensgrundlage für alle zu schaffen", sagte die Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) Helen Clark, bei der Vorstellung. "Menschenwürdige Arbeit" wird von der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen definiert, als die Chance auf eine Arbeit, die produktiv ist und ein angemessenes Einkommen sicherstellt. Ebenso beinhaltet sie Sicherheit am Arbeitsplatz, den Sozialschutz für Familien, bessere Aussichten für die persönliche Entwicklung, soziale Integration und Chancengleichheit.

COP21: Neues Klimaschutzabkommen ist ein historischer Triumph

COP21 DSC7501112. Dezember 2015 - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat nach der Zustimmung zum neuen UN-Klimaschutzabkommen die Regierungsvertreter der 195 Vertragsstaaten für ihren Einsatz gelobt. „Sie haben heute Geschichte geschrieben“, so Ban.  "Das Pariser Abkommen ist ein historischer Triumph für die Menschheit und unseren Planeten", erklärte Ban in einem Tweet unmittelbar nach der Verabschiedung. "Es macht den Fortschritt möglich. Wir arbeiten so an der Eliminierung der Armut, der Festigung des Friedens und der Gewährleistung eines Lebens in Würde für alle." Laurent Fabius, französischer Außenminister und Präsident der COP21, verabschiedete das Abkommen mit einem Hammerschlag und verkündete so den historischen Beschluss, der mit lautem Applaus und Jubel begrüßt wurde. Alle 195 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) haben der Erklärung zugestimmt und wollen künftig die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius halten. Weitere Schlüsselpunkte sind die Eindämmung der Emissionen und das Schaffen einer gemeinsamen Klimapolitik. Die Verhandlungen bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP21) dauerten insgesamt zwei Wochen.

COP21: Regierungen sollen Klimaverpflichtungen halten

cop21 logo10. Dezember 2015 – Bei der UN-Klimakonferenz (COP 21) ist UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit verschiedenen Gruppen der Zivilgesellschaft zusammengetroffen. Er zähle auf sie, um Regierungen zur Rechenschaft zu zwingen, gegenüber dem was sie versprochen haben. "Eine der sehr wertvolle Lektionen, die ich als Generalsekretär in den letzten neun Jahren gelernt habe, ist, dass keine Regierung und keine internationale Organisation ihre Arbeit ohne das aktive Engagement und die Unterstützung der Zivilgesellschaft verrichten kann", erklärte Ban Ki-moon den Vertretern der Nicht-Regierungsorganisationen in Paris. Auch Al Gore, der frühere Vizepräsident der Vereinigten Staaten war anwesend. Im Namen der Zivilgesellschaft dankte Gore dem Generalsekretär für seinen unermüdlichen Einsatz für eine Lösung der Klimakrise: "Ich habe die Ehre seit einigen Jahren mit Ihnen zusammen arbeiten zu dürfen. Ich schätze sehr den Fokus und das konstante Engagement, mit dem Sie dieses Problem zu lösen versuchen", sagte er. Der ehemalige US-Vizepräsident legte auch eine Petition vor, die von 6,2 Millionen Menschen aus der ganzen Welt unterzeichnet wurde sowie eine gemeinsame Erklärung im Namen aller Gruppen der Zivilgesellschaft die bei der COP21 vertreten sind. Diese Erklärung "fordert eine starke Lösung, die die Welt von einer enormen Kohlenstoffbelastung in Richtung einer globalen Klimalösung bringen wird."

„Das Verbrechen aller Verbrechen“: Erster Internationaler Tag für die Opfer des Völkermords

74891Genocide9. Dezember 2015 - Die Vereinten Nationen gedenken allen Opfern von Genoziden am ersten Internationalen Tag des Völkermords. Dieser Tag wurde eingeführt, um an die Opfer des "Verbrechens aller Verbrechen" zu erinnern und für Maßnahmen zu werben, um gegen wachsende Feindseligkeit, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in der ganzen Welt vorzugehen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte in seiner Erklärung anlässlich des Internationalen Tags, dass es notwendig sei, mehr Aufmerksamkeit auf die Warnzeichen zu richten und die internationale Gemeinschaft bereit sein müsse, diese sofort zu deuten, um angemessen reagieren zu können. "Völkermord passiert nicht einfach so; er entwickelt sich", sagte Ban. "Er passiert nicht zufällig; Meistens handelt es sich um eine systematische, geplante Tat, mit präzisen Zielen. Völkermord kann auch außerhalb von Konfliktsituationen vorkommen", betonte er. "Dieser Tag soll uns alle an die Notwendigkeit erinnern, Menschen vor schweren Menschenrechtsverletzungen zu schützen", sagte er. Im UN-Hauptquartier in New York wurde der erste Internationale Tag für die Opfer des Völkermords mit einer Schweigeminute begonnen. Diese wurde zu Ehren all jener Menschen begangen, die weltweit durch Verbrechen des Völkermords umgekommen sind.

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UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

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