Donnerstag, 30 Juli 2015
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UN-Generalsekretär eröffnet Erweiterungsbau des WCCB

HoheBan Ki-moon, UN-Generalsekretär, Bonn, WCCBr Besuch in Bonn: Ban Ki-moon hat am Sonntag (07. Juni 2015) den neuen Erweiterungsbau des World Conference Center Bonn (WCCB) feierlich eröffnet.

Zusammen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), der stellvertretenden Ministerpräsidentin Nordrhein-Westphalens Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und rund 800 geladenen Gästen feierte der UN-Generalsekretär den Abschluß des Bauprojekts.

In seiner Eröffnungsrede hob der Generalsekretär die Dringlichkeit des Themas Klimawandel hervor - "eine der größten Herausforderungen unserer Zeit".
Das Jahr 2015 mit seinen kommenden drei großen Weltkonferenzen nannte er "ein Jahr für globales Handeln". Den Vereinten Nationen in Bonn sprach Ban Ki-moon eine "herausragende Rolle" zu, um wichtige Akteure der ganzen Welt für Debatten zusammen zu bringen.

Die Stadt sei ein Weltzentrum für nachhaltige Entwicklung, daher erhoffe er sich, dass das Konferenzzentrum zu einer Erfolgsgeschichte werde - "für Bonn, für die Vereinten Nationen und vor allem für die Menschen, denen sie dienen".

In Bonn sind 18 Organisationen der Vereinten Nationen mit rund 1000 Mitarbeitern angesiedelt. Die Stadt hat sich damit als einer der wichtigsten Standorte der Vereinten Nationen weltweit etabliert.

Noch bis Donnerstag (11. Juni 2015) tagen verschiedene Gremien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) im WCCB. Sie bereiten ein neues und universelles Abkommen zum Klimawandel vor, das Ende des Jahres auf dem Weltklimagipfel in Paris verabschiedet werden soll, um das bisher geltende Kyoto-Protokoll abzulösen.

Deutschlandbesuch von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon

632066UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wird zu einem zweitägigen Deutschlandbesuch erwartet. Am 7. Juni wird der Generalsekretär in Bonn an der Eröffnung des Erweiterungsbaus des Konferenz-Zentrums (WCCB) teilnehmen. Außerdem stehen Gespräche mit Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier und der Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, an. In Bonn findet momentan eine Vorbereitungskonferenz mit mehreren tausend Teilnehmern für den Klimagipfel im Dezember in Paris statt. Nach seinem Aufenthalt in Bonn wird Ban Ki-moon dann nach Schloss Elmau zum G7-Gipfel weiterreisen. Dort wird er unter anderem Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel sowie G7-Partnern zu den Themen Terrorismus und Entwicklung führen.

Die Konferenz, die bis zum 11. Juni dauert, soll den Weg ebnen für den Weltklimagipfel im Dezember in Paris. Dort soll ein neues weltweites Klimabkommen berabschiedet werden. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzenUN-Tagung im World Conference Center Bonn: Das WCCB kommt im Alltag an | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/das-wccb-kommt-im-alltag-an-article1645542.html#plx1054370920
Die Konferenz, die bis zum 11. Juni dauert, soll den Weg ebnen für den Weltklimagipfel im Dezember in Paris. Dort soll ein neues weltweites Klimabkommen berabschiedet werden. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzenUN-Tagung im World Conference Center Bonn: Das WCCB kommt im Alltag an | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
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Neue Flüchtlingswelle im Südsudan

WährSouth Sudanese refugees wait to be registered at a crossing into Ethiopia earlier in 2015. Photo: UNHCR/R. Riekend der letzten zwei Monate zwangen schwere Kämpfe in den südsudanesischen Provinzen Unity und Upper Nile mehr als 100.000 Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Die Gefechte machten humanitäre Hilfsleistungen unmöglich, wie ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen mitteilte.

Seit Beginn des Jahres sind bereits rund 60.000 Menschen geflohen, meist in die umliegenden Nachbarländer Sudan, Ätiopien und Uganda. Allein in der letzten Woche wurden etwa 6.000 Flüchtlinge in den Sudanesischen Provinzen White Nile und South Kordofan verzeichnet. Die angenommene Zahl Binnenvertriebener innerhalb des Südsudans liegt aktuell bei rund 1,5 Millionen. Mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung verfügt außerdem nicht über ausreichend Nahrungsmittel.

"Unser Büro in Uganda hat im letzten Monat einen Anstieg eintreffender Flüchtlinge von etwa 4.000 Personen gemeldet. Viele der Geflohenen sagten, sie seien aufgrund der Kämpfe in und um die Stadt Malakal geflohen, aber auch aufgrund wachsender Nahrungsmittelknappheit und steigender Warenpreise", gab Adrian Edwards, Sprecher des Büros des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) an.

Angesichts der verschärften Sicherheitslage und der prekären humanitären Situation auf der südsudanesischen Grenzseite bereiten sich der UNHCR und seine Partner auf weitere Flüchtlingswellen vor.

Edwards äußerte sich besorgt über unzureichende finanzielle Unterstützung: Der eigens für die Krisenbekämpfung entwickelte "2015 South Sudan Regional Refugee Response Plan" sei nur zu 10 Prozent gedeckt.
"Das führt dazu, dass für viele lebensrettende Maßnahmen nicht genügend Gelder da sind - etwa für die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, für Sanitäränlagen, für eine ausreichende medizinische Versorgung, für Nahrungsmittel und für Unterkünfte", so der UNHCR-Sprecher.

Syrien: UN Gesandter verurteilt Tod von mindestens 70 Zivilisten in Aleppo

01 06 2015Aleppo Syria Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, verurteilt den Tod von mindestens 70 Zivilisten bei der Bombardierung von Syriens nördlicher Provinz Aleppo.

"Die Nachricht der Luftangriffe durch syrische Helikopter auf einen Marktplatz in Aleppos Stadtbezirk Al Shaar verdient schärfste internationale Verurteilung", sagte der Sondergesandte kurz nach dem Angriff.

Berichten zufolge wurden durch den Angriff auf Al-Babs Markt am Samstag Morgen mindestens 70 Menschen getötet und zahlreiche verletzt, nachdem ein Helikopter der Regierung kurz hintereinander zwei Fassbomben abgeworfen hatte.

"Obwohl es leider stimmt, dass der von den Vereinten Nationen vorgeschlagene Stopp des schweren Bombardements in Aleppo nicht verwirklicht werden konnte, ist es völlig inakzeptabel, dass die syrische Luftwaffe willkürlich eigenes Staatsgebiet angreift und ihre eigenen Bürger tötet, wie es heute auf brutale Weise in Aleppo geschehen ist", sagte Herr de Mistura.

"Die Nutzung von Fassbomben muss aufhören", fuhr er fort. "Alle Belege zeigen, dass die überwältigende Mehrheit der zivilen Opfer des Syrien-Konfliktes durch solche willkürlich eingesetzten Luftwaffen verursacht wurden."

De Mistura betonte, dass der Schutz von Zivilisten während bewaffneter Konflikte einen wesentlichen Grundpfeiler des internationalen humanitären Bevölkerungsrechtes darstelle und unter jeden Umständen und ohne Ausnahme gelten müsse.

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