Donnerstag, 26 Mai 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Sondergesandter: "Nur das Ende der Feindseligkeiten in Syrien kann neue Hoffnung schenken

04 13 2016GenevaTalks13. April 2016 (UNRIC) – Unter UN-Vermittlung hat in Genf die nächste Runde der Friedensgespräche zwischen der syrischen Regierung und der Opposition begonnen. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura sagte, dass er aufgrund der schlechteren Sicherheitslage in einigen Regionen Syriens besorgt sei. "Wir müssen um jeden Preis sicherstellen, dass die Feindseligkeit im Land verringert wird", erklärte der UN-Sondergesandte.  Nur dadurch könne es weiter Hoffnung für die syrische Bevölkerung geben. De Mistura war vor kurzem von seinen Besuchen in Moskau, Amman, Damaskus und Teheran zurückgekehrt. Dort hatte er unterschiedliche Vorschläge in den jeweiligen Hauptstädten in Erfahrung gebracht - mit der Absicht, die Friedensgespräche so produktiv wie möglich zu gestalten. Nach Ansichten von de Mistura zeigen alle Staaten Interesse und Unterstützung an einem politischen Wandel in Syrien. 

 

Wahl des neuen UN-Generalsekretärs - ein neuer und transparenter Prozess

670629 dialogues13. April 2016 (UNRIC) – Mogens Lykketoft, Präsident der Generalversammlung, hat die informellen Gespräche mit den Kandidaten für das Amt UN-Generalsekretärs eröffnet. Alle UN-Mitgliedsstaaten sowie die Öffentlichkeit haben erstmals die Möglichkeit sich direkt mit den Kandidaten auseinander zu setzen. "Es wird eine sehr transparente und sehr interessante Diskussionen über die Zukunft der UN werden", sagte Lykketoft und betonte, dass dieser Prozess großes Potential habe, die Spielregeln zu ändern. Laut Ansichten des Präsidenten muss der Kandidat hervorragende politische und diplomatische Fähigkeiten haben, sowie starke moralische Autorität und die Erfahrung, an der Spitze einer großen Organisation zu stehen.

Während der nächsten drei Tage werden die acht offiziellen Kandidaten Fragen beantworten zu den Themen nachhaltige Entwicklung, Friedenssicherung, Menschenrechte, Katastrophenmanagement und der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Jeder Kandidat hat zwei Stunden Zeit und muss eine Präsentation halten und Fragen der Mitgliedsstaaten und des Präsidenten der Generalversammlung beantworten. Zudem werden 30 der mehr als 1.000 Fragen ausgewählt, die unter dem Hashtag #UNSGcandidates in sozialen Medien gesammelt worden sind. Seit dem Aufruf am 26. Februar waren aus 70 Ländern Fragen eingegangen. "Das Interesse der globalen Öffentlichkeit und der Zivilgesellschaft an den Dialogen ist außergewöhnlich", hob Lykketoft hervor.

Die drei Kandidaten, die heute an den öffentlichen Gesprächen teilnehmen sollen ihre Pläne zur UNO formulieren und dann Fragen der Öffentlichkeit beantworten. 

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Igor Luksic ist stellvertretender Premierminister sowie Außenminister und Minister für Europäische Integration. Er wurde von der Regierung von Montenegro nominiert. 

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Irina Bokova ist derzeitig UN-Generaldirektorin für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie wurde von der Regierung Bulgariens nominiert. 

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Antonio Guterres war zuletzt Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen. Er wurde von der Regierung Portugals nominiert. 

 

 

Überprüfung der UN-Friedensmissionen: Ban fordert Umdenken in Reaktion auf neue Herausforderungen

04 11 2016Peacekeepers12. April 2016 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat beim Treffen zur Überprüfung der UN-Friedensmissionen in New York betont, dass UN-Mitgliedsstaaten eine entscheidende Rolle spielen, um Veränderungen im System der Friedenssicherung zu bewirken. "Wir können nicht erwarten, den neuen Herausforderungen für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit effektiv mit Mitteln und Denkweisen von gestern zu begegnen", sagte Ban und verwies auf die Anzahl von Bürgerkriegen, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht hat. Nach Ansichten des Generalsekretärs konnte die Entwicklung von Methoden für Frieden und Sicherheit nicht mit den zunehmend komplexen Herausforderungen Schritt halten. Heutige Konflikte seien zunehmend vielschichtig und grenzüberschreitend. Dadurch sei es schwierig, diese Probleme mithilfe der herkömmlichen Methoden zu lösen. Ban erwähnte, dass große Fortschritte erzielt wurden, betonte aber auch, dass Mitgliedsstaaten einen klaren Blick für die politischen, finanziellen und organisatorischen Herausforderungen in der Zukunft haben sollten.

UN ​will syrische Flüchtlinge gerechter auf Staaten verteilen

Syrer31. März 2016 (UNRIC) – Vertreter der UNO haben die Notwendigkeit betont, die direkten Nachbarstaaten Syriens zu entlasten. Drittstaaten sollten demnach mehr Unterkünfte bereitstellen, um das Leid der syrischen Flüchtlinge zu ​mildern.

„Wir sind hier, um über die größte Flüchtlingskrise unserer Zeit zu sprechen. ​Zu ihrer Lösung bedarf es eines exponentiellen Anstiegs globaler Solidarität“, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gestern​ bei ​der Syrienkonferenz in Genf.

„Der beste Weg, um den Syrern Hoffnung zu geben, wäre, wenn wir den Konflikt beenden würden. Doch bis die Friedensgespräche Erfolge bringen, befinden sich die Menschen in Syrien weiterhin in einer verzweifelten Situation. Die Welt muss ihre Bemühungen intensivieren, mit Taten und mit der Übernahme von Verpflichtungen. Alle Länder können noch mehr tun“, sagte Ban weiter.

​Die ​gestrige ​Konferenz war eine der Hauptveranstaltungen zur Flüchtlingsproblematik. Sie folgt​e​ ​a​uf die Geberkonferenz in London ​im ​Februar diese​s​ Jahres, ​bei der ​zwölf​ Milliarden Dollar für Flüchtlinge zugesagt w​orden waren. Den Beteiligten war es ein Anliegen, flexiblere Lösungen zu finden, um die direkten Nachbarn Syriens zu entlasten. Als Beispiel wurde Kanada angeführt. Das Land hatte zuletzt 25.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen.

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