Mittwoch, 27 Mai 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Jemen: UN fordert Zugang zu Flughäfen

Jemen, SanaaUN-Hilfsorganisationen haben einen ''sicheren und verlässlichen'' Zugang zum Hauptstadtflughafen Sanaa gefordert, um Hilfsgüter zu transportieren. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Johannes van der Klaauw, nannte ihn eine ''essenzielle Lebenslinie''.

''Ohne Zugang zu den Flughäfen sind Hilfsorganisationen nicht imstande, Mitarbeiter und lebenswichtige Güter bereitzustellen'', erklärte der UN-Koordinator.

Laut Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) beschädigten Luftangriffe die Start- und Landebahnen am Hauptstadtflughafen schwer. Durch die Reparaturarbeiten seien keine Flüge möglich.

"Ich fordere ein Ende der Luftangriffe auf Flughäfen im Jemen. Hilfsorganisationen müssen die vom Konflikt betroffenen Menschen erreichen können", so Klaauw.

Mehr als 1000 Menschen sind in den Kämpfen im Jemen bereits getötet worden. Während der vergangenen Monate flüchteten ca. 300.000 Menschen. In Aden, der viertgrößten Stadt im Jemen, sind Bewohner von der Elektrizitäts- und Wasserversorgung abgeschnitten.

UN-Organisationen bemühen sich, wichtige Güter in das Land zu bringen. In der Golfnation erschweren die Sicherheitslage sowie ein Mangel an Treibstoff die Hilfsgütertransporte. Jemen importiert fast 90% der Nahrungsmittel aus dem Ausland.

DR Kongo: UN-Helikopter angegriffen

Beni, DR KongoDer Leiter der UN-Stabilisierungsmission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) hat die gestrige Attacke auf einen UN-Helikopter verurteilt.

Martin Kobler bezeichnete den Angriff als "nicht tolerierbar". Der Vorfall werde die UN nicht davon abbringen, die Zivilbevölkerung in dem Land zu schützen. Die UN werde gegen die Täter vorgehen, erklärte Kobler.

Die Attacke ereignete sich am Morgen des 4. Mai, nahe der Stadt Beni. Eine noch nicht identifizierte Gruppe bewaffneter Männer feuerte auf den UN-Helikopter.

Welttag der Pressefreiheit

World Press Freedom DayAm World Press Freedom Day haben führende UN-Vertreter betont, wie wichtig Rede- und Pressefreiheit für globale Nachhaltigkeit und den Erfolg der Post-2015-Entwicklungsagenda sind.

"Journalismus befähigt die Menschen, informierte Entscheidungen zu treffen. Journalismus deckt Ungerechtigkeiten, Korruption und Machtmissbrauch auf", betonten UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova und der Hochkommissar für Menschenrechte Zeid Ra'ad Al Hussein in einer gemeinsamen Erklärung.

Der World Press Freedom Day wurde von der UNESCO ins Leben gerufen. Jährlich wird am 3. Mai die Pressefreiheit gewürdigt und der Journalisten gedacht, die während ihrer Tätigkeit ums Leben gekommen sind. In diesem Jahr ging es besonders um die Qualität des Journalismus, Gleichberechtigung in den Medien und digitale Sicherheit. Passend dazu wurde CNN-Korrespondentin Christiane Amanpour von der UNESCO zur Sonderbotschafterin für Redefreiheit und journalistische Sicherheit ernannt.

UN-Hilfszentrum in Nepal nimmt Arbeit auf

World Health Organization (WHO) establishes new field office in the Gorkha district of Nepal to boost assistance to those survivors that have been unreachable since the devastating 25 April earthquake. Photo: WHO/A. KhanDie Hilfe der Vereinten Nationen für die Erdbebenopfer in Nepal erreicht eine weitere wichtige Zwischenetappe: Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hat eine neue Einrichtung zur Verteilung von medizinischen Hilfsgütern und -leistungen im Bezirk Gorkha eröffnet, also in der Nähe des Epizentrums des Bebens. In der vergangenen Woche hatte ein beispielloses, verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 das Land erschüttert und weite Gebiete verwüstet.

Nach Angaben der WHO wird in dieser Außenstelle die Hilfe der Vereinten Nationen mit der nepalesischen Regierung und anderen internationalen Hilfsorganisationen abgestimmt. WHO und nationale Behörden werden von hier aus die Land- und Luftunterstützung koordinieren, um auch entlegenene Regionen mit Medikamenten, medizinischen Fachkräften und anderen lebensrettenden Ressourcen zu versorgen.

Der gebirgige Bezirk Gorkha liegt etwa vier Stunden Fahrtzeit nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt. Das neueröffnete Versorgungszentrum ist das erste außerhalb Katmandus. Ab Montag (4.5.2017) werden besonders schwer zugängliche Gebiete im Himalaja, die bislang von Hilfsleistungen abgeschnitten waren, von hier aus beliefert.

"Es ist wichtig, dass die Verletzungen oder Infektionen der Menschen dort behandelt werden und sie anschließend gegen Durchfall, Atemwegserkrankungen und andere Infektionen geschützt werden können, um nur einige Gefahren zu nennen“, so die WHO-Nothilfekoordinatorin Hyo-Jeong Kim. „Auch muss schwangeren Frauen rasch der Zugang zu medizinischen Leistungen ermöglicht werden, um sicherzustellen, dass bei Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt rasch eingegriffen werden kann."

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