Sonntag, 26 Juni 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-Moon: "Das Risiko der Tatenlosigkeit ist erheblich"

Macedonia 2016 UNICEF10. Mai 2016 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat zu einem globalen Pakt aufgerufen, der die gemeinsamen Menschenrechte, die Sicherheit und die Würde aller Flüchtlinge und Migranten gewährleistet. Nach Ansicht des UN-Generalsekretärs ist die Reaktion auf die großen Flüchtlings- und Migrationsbewegungen weitgehend unzureichend, die aufgrund von Konflikten, Armut und Katastrophen möglicherweise weiterhin zunehmen werden. 

"Abseits der täglichen Schlagzeilen und erschreckenden Bilder häufen sich vermehrt Spannungen unter den Flüchtlinge und Migranten, sowie in den Ländern und Gemeinden, die sie empfangen", betonte Ban in seinem Bericht an die UN-Generalversammlung mit dem Titel In Sicherheit und Würde: Große Flüchtlings- und Migrationsbewegungen. "Wenn wir eine Sache aus den letzten Jahren gelernt haben, ist es, dass die einzelnen Länder dieses Thema nicht alleine lösen können. Internationale Zusammenarbeit und Maßnahmen, die sich mit großen Bewegungen von Flüchtlingen und Mitraten befassen, müssen gestärkt werden", fügte Ban hinzu. Er forderte außerdem, dass jeder Ansatz die Wahrung der Sicherheit und Würde in großen Flüchtlings- und Migrationsbewegungen aufrechterhalten sollte. Dies sei nötig, um den Ursachen solcher Bewegungen nachzugehen, um Menschen auf der Flucht und an den Grenzen zu schützen und um Diskriminierung zu verhindern und Inklusion zu fördern.

Unter diesem Link finden Sie Ban Ki-moons Artikel "Wir können es uns leisten, zu helfen": http://www.tagesspiegel.de/politik/ban-ki-moon-zur-fluechtlingskrise-wir-koennen-es-uns-leisten-zu-helfen/13569072.html

UN-Generalversammlung: Achtung des Glaubens ist Fundament und Voraussetzung für Weltfrieden

633886Religion9. Mai 2016 (UNRIC) – "Gegenseitige Achtung für unterschiedliche Religionen und Kulturen ist das Fundament für eine friedliche Welt und die Voraussetzung für die Ziele, nach denen die Menschheit und die Vereinten Nationen streben." Mit diesen Worten eröffnete Mogens Lykketoft, Präsident der UN-Generalversammlung, die hochrangige Debate über Religion für Frieden. Der Präsident erklärte, dass die Vereinten Nationen die Lebensgrundlage vieler Menschen bereits verbessert hätten, geleitet von der Suche nach Frieden und Sicherheit und der Förderung der Menschenrechte und Zielen für nachhaltige Entwicklung. "Der Kernpunkt aller Bemühungen ist und bleibt jedoch Verständnis, Toleranz, Respekt und Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen, Zivilisationen, Religionen und Völkern", betonte Lykketoft. Diese sind "Vorraussetzungen für viele Ziele, nach denen wir als Menschen und als Vereinte Nationen heute streben." Nach Ansichten des Präsidenten sei es notwenig, dass sich die internationale Gemeinschaft aller Religionen und aller Länder vereinigen. In Anbetracht der zahlreichen Terroranschläge weltweit sei es erforderlich, dass der interkulturelle und interreligiöse Dialog gefördert und gestärkt werde.

Angriff auf Flüchtlingslager in Nordsyrien: UN sprechen von möglichem Kriegsverbrechen

675496Die Vereinten Nationen haben den verheerenden Luftangriff auf ein Flüchtlingslager bei Samada in der Provinz Idlib mit rund 30 Toten scharf verurteilt. Falls das Camp bewusst als Ziel ausgesucht worden sei, könnte es sich um ein Kriegsverbrechen handeln, hieß es in einer Stellungnahme des UN-Nothilfekoordinators Stephen O'Brien. O'Brien forderte eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls. "Anhaltende Kämpfe und Luftangriffe bedeuten, dass wehrlose, verängstigte Kinder, Frauen und Männer keinen Zufluchtsort haben", mahnte der UN-Nothilfekoordinator. Insgesamt sind seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien vor mehr als fünf Jahren nach UN-Angaben rund 400.000 Menschen ums Leben gekommen. Millionen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Zehntausende Flüchtlinge leben in Lagern im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei, davon befinden sich mehrere Flüchtlingscamps in Idlib. Nach heftigen Kämpfen war diese Woche eine neue Waffenruhe auf die Stadt und gleichnamige Provinz Aleppo ausgeweitet worden, die zunächst weitgehend hielt. Aleppo ist zwischen Regime und Rebellen geteilt.

Ban Ki-Moon fordert sofortiges Ende der Kämpfe in Syrien

05 02 2016Damascus3. May 2016 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat alle Konfliktparteien in Syrien aufgerufen, unverzüglich die Feindseligkeiten einzustellen, um Zivilisten zu schützen. "Der Generalsekretär ist zutiefst besorgt über die gefährliche Eskalation der Kämpfe in und um Aleppo und über das unerträgliche Leid, das besonders die Zivilbevölkerung erlebt", sagte Bans Sprecher Stéphane Dujarric. Nach Ansicht des Generalsekretärs besteht die dringende Notwendigkeit, nicht nur  wie in Damaskus und Lattakiya die Feindseligkeiten einzustellen, sondern auch  in Aleppo. Ban forderte erneut regionale und internationale Akteure – besonders Russland und die USA – auf, ihre Anstrengungen noch einmal zu verstärken, um einen neuen Waffenstillstand zu erwirken. "Falls die Feindseligkeiten nicht eingestellt werden, wird das nur mehr Gewalt, Tod und Zerstörung bringen und eine Lösung für diesen brutalen Krieg behindern", betonte Dujarric. 

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