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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Koordinator für humanitäre Hilfe warnt: Finanzielle Engpässe gefährden humanitäre Hilfe im Jemen

Yemen22. September 2017 – Fehlende Finanzmittel erschweren die Anstrengungen, die weltweit größte humanitäre Krise im Jemen zu beenden.
Das World Food Programme (WFP) konnte im letzten Monat zwar sieben Millionen Menschen helfen, ein wichtiger Beitrag für die Abwendung einer potenziellen Hungersnot– jedoch musste wegen der großen Anzahl an hilfsbedürftigen Menschen die Tagesration für die Hälfte der Bedürftigen auf 60% gesenkt werden.
Jemen befinde sich in einer absoluten Katastrophe, erklärte WFP-Exekutivdirektor David Beasley. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe im Jemen, Jamie Mc Goldrick, führt Gespräche mit den im Konflikt involvierten Parteien und mahnte, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten.

Jamie Mc Goldrick zur dramatischen Situation im Jemen: https://www.youtube.com/watch?v=bBYoiPN77nw

 

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel spricht vor der UN-Generalversammlung

Gabriel UNO22. September 2017 - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat am Donnerstag vor der UN-Generalversammlung das Wort ergriffen. Dabei warnte er vor einer Weltsicht, bei welcher der Fokus der Länder nur auf die eigenen nationalen Interessen gelegt wird. „Nationaler Egoismus taugt nicht als Ordnungsprinzip für unsere Welt“, betonte Gabriel und fügte hinzu: „Das Motto ‚Unser Land zuerst‘ führt nur zu mehr nationalen Konfrontationen und zu weniger Wohlstand. Am Ende gibt es nur Verlierer“.

Zudem kritisierte der Außenminister das Verhalten der Demokratischen Volksrepublik Korea und bezeichnete es als „Bedrohung für den Weltfrieden“. Er appellierte an die Weltgemeinschaft, nach einer langfristigen Lösung zu suchen und alle diplomatischen Mitteln zu nutzen, um eine Deeskalation dieser Situation herbeizuführen. Er wies auf die Bedeutung existierender Vereinbarungen im Bereich der Rüstungskontrolle und Abrüstung hin und verteidigte das Atomabkommen mit den Iran, welches „einen Ausweg aus der Sackgasse einer nuklearen Konfrontation eröffnete“.

Hier finden Sie die Rede in voller Länge.

UN-Vertrag zum Atomwaffenverbot wird unterzeichnet

2109 UNRICAm zweiten Tag der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York haben bereits mehrere Mitgliedstaaten den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet, auf welchen sich im Juli 122 von 193 Mitgliedsstaaten geeinigt hatten.

Generalsekretär António Guterres sprach bei der Eröffnung der Zeremonie von einem Meilenstein. „Der Vertrag zum Verbot nuklearer Waffen ist die Folge zunehmender Besorgnis über das Risiko, das durch den Fortbestand von Atomwaffen verursacht wird“, erklärte er.
Über 50 Mitglieder haben den Vertrag schon ratifiziert, somit tritt er in 90 Tagen in Kraft. Allerdings haben sich Staaten, die über nukleare Waffen verfügen, sowie die meisten ihrer Alliierten von diesem Vertrag distanziert. Die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich und Frankreich haben in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt, dass sie „nicht an den Verhandlungen des Abkommens teilgenommen haben und nicht beabsichtigen, den Vertrag zu unterzeichnen, noch zu ratifizieren oder jemals Teil des Abkommens zu werden.“

Hier klicken, um die Ansprache von Generalsekretär António Guterres zu schauen.

72. Generalversammlung der Vereinten Nationen: Guterres und Lajčák rufen die Weltgemeinschaft zum gemeinsamen Handeln für den Frieden auf

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UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die internationale Gemeinschaft davor gewarnt, unbeabsichtigt in einen Krieg auf der koreanischen Halbinsel zu schlittern. “Dies ist die Zeit für hohe Staatskunst - wir dürfen nicht in einen Krieg schlafwandeln”, sagte Guterres zur Eröffnung der UN-Generalversammlung am Dienstag in New York. Er rief den Sicherheitsrat im Umgang mit Nordkorea zur Einigkeit auf. Guterres sprach in New York vor der mit Spannung erwarteten Rede von US-Präsident Donald Trump. „Wir bezeichnen uns als internationale Gemeinschaft; wir müssen als solche handeln“, betonte der Generalsekretär. Hier geht es zur vollständigen Rede des Generalsekretärs.

Der Präsident der Generalversammlung, Miroslav Lajčák unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Präventionsarbeit; zu oft werde erst nach dem Ausbruch eines Konfliktes gehandelt. „Wir geben zu viel Zeit und Geld für das Reagieren auf Konflikten aus und nicht genug um diese vorab zu verhindern.“ Er rief dazu auf, Präventionsmaßnahmen in den Bereichen der Entwicklungs- und Menschenrechtsarbeit zu integrieren. Darauf folgte der Aufruf an die Mitgliedstaaten, ihren Ansatz bei Friedensoperationen und Anti-Terrorismusmaßnahmen zu überdenken. Hier geht es zur vollständigen Rede des Präsidenten der Generalversammlung.

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