Der Präsident der UN-Generalversammlung, Vuk Jeremic, hat gefordert, den Opferschutz im Kampf gegen Menschenhandel zu einem zentralen Punkt auf der Arbeitsagenda der Vereinten Nationen zu machen. Keine Anstrengung dürfe unterlassen werden, um dieses schlimme Übel zu beenden und den betroffenen Menschen zu helfen, so Jeremic anlässlich eines Treffens für einen globalen Aktionsplan zur Bekämpfung des Menschenhandels in New York. „Um unsere Ziele zu erreichen, müssen Gesetzeshüter, Grenzschützer, Arbeitsinspektoren, Konsularbeamte, Botschaftsmitarbeiter, Richter, Staatsanwälte und Peacekeeper ihre Wachsamkeit erhöhen sowie stärker für die Belange derOpfern sensibilisiert werden.“
(UNRIC, 14.5.2013)

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Pakistan zur erfolgreichen Parlamentswahl gratuliert. In einer in New York verbreiteten Erklärung lobte Ban, dass dies das erste Mal überhaupt sei, dass in Pakistan eine Zivilregierung von einer anderen abgelöst worden sei. Der Generalsekretär zeigte sich erfreut über die hohe Wahlbeteiligung, insbesondere von Frauen. Gleichzeitig bedauerte er, dass in einigen Landesteilen Frauen vom Wahlgang abgehalten worden seien.
Syrien ist nach Angaben von Vize-Außenminister Faisal Mokdad bereit, sofort eine UN-Kommission zur Untersuchung möglicher Giftgas-Angriffe zu empfangen. "Wir waren bereit und sind jetzt, in dieser Minute, immer noch bereit, die Delegation zu empfangen", sagte Mokdad. Die von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eingesetzte Untersuchungskommission könne untersuchen, "was sich in Chan al-Assal ereignet hat". Die syrische Armee und die Aufständischen werfen sich gegenseitig den Einsatz von Giftgas in dem Bürgerkrieg vor. Laut syrischer Führung töteten Rebellen am 23. März in Chan al-Assal in der Nähe von Aleppo mehr als 30 Menschen mit Chemiewaffen. UN-Ermittlerin Carla del Ponte hatte Ende vergangener Woche gesagt, es gebe Hinweise auf einen Einsatz des Giftgases Sarin durch Aufständische. Ihre Untersuchungskommission stellte daraufhin aber klar, dass es keine Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen gebe.
Bei einem Angriff in der Demokratischen Republik Kongo ist ein UN-Blauhelmsoldat getötet worden. Der pakistanische Soldat starb nach Angaben der Vereinten Nationen am Dienstag bei einem Hinterhalt in der Provinz Südkiwu. Unbekannte hätten einen Militärkonvoi der UN-Mission für den Kongo (Monusco) angegriffen. UN-Sprecher Martin Nesirky sagte in New York, der Zwischenfall habe in Südkiwu stattgefunden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte den Angriff. Die Tötung von Blauhelmsoldaten sei ein Kriegsverbrechen und werde vom Internationalen Straftgerichtshof in Den Haag verfolgt. Ban forderte die Regierung des Kongo auf, die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Die UN-Friedensmission im Kongo habe eigene Ermittlungen aufgenommen, fügte Nesirky hinzu.

