Donnerstag, 05 Mai 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-WOMEN Direktorin und kanadischer Premierminister fordern globale Frauenbewegung für Geschlechtergleichheit

Trudeau UN Women17. März 2016 (UNRIC) – Um Geschlechtergleichehit zu erreichen, muss jeder einbezogen werden. Nicht nur Frauen. Darauf haben bei einer Diskussion während der Tagung der Kommission zur Rechtsstellung der Frau (CSW), der Premierminister Kanadas, Justin Trudeau und die Exekutivdirektorin von UN-Women, Phumzile Mlambo-Ngcuka hingewiesen.

„Wie haben vieles ausprobiert. Wir wissen, was funktioniert und was nicht. Wir wissen, welchen Weg wir einschlagen müssen. Nun ist die Zeit zum Handeln“, sagte Mlambo-Ngcuka. Die Zusamenarbeit mit Regierungsverantwortlichen wie Trudeau könne auf lange Sicht helfen, mehr Frauen in die höchsten Ämter eines Staates zu bringen. Nur rund 22 % der Parlamentarier auf der Welt seien Frauen.

In Trudeaus Kabinett sind Frauen und Männer zu gleichen Teilen repräsentiert. Trudeau selbst bekräftigte: „Ich bin ein Feminist, und ich werde diese Aussage so lange wiederholen, bis die Leute darauf nur noch mit einem Achselzucken reagieren.“ Der Premierminister nahm die Einladung Mlambo-Ngcukas gerne an, eine führende Rolle bei der „HeForShe“-Kampagne zu spielen.

Die UN-Women Direktorin betonte auch, dass 2016 auch die Zeit gekommen sei, um die erste Frau zur UN-Generalsekretärin zu ernennen.

Die Kommission für die Rechtsstellung der Frau (CSW) tagt zwei Wochen lang zur Stärkung der Frau und zu bestehenden thematischen Verbindungen zur nachhaltigen Entwicklung.

Ashley Judd neue Sonderbotschafterin des UN-Bevölkerungsfonds

AshleyJudd16. März 2016 (UNRIC) – Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) hat die Schauspielerin und Aktivistin Ashley Judd zur Sonderbotschafterin ernannt.

„Im Herzen einer nachhaltigen Entwicklung steht die Fähigkeit der Frau, ihre Geburten zu kontrollieren“, sagte Judd bei einer Pressekonferenz. ,,Ein Mädchen zu sein, ist kein Verbrechen, sondern ein Privileg“, sagte sie weiter.

Der Exekutivdirektor von UNFPA, Babatunde Osotimehin, führte aus, dass Judd und UNFPA gemeinsam für die Themen Müttersterblichkeit und Selbstbestimmung der Frau sensibilisieren wollten. Heute wird Judd eine Rede vor der Generalversammlung zu den Themen Genitalverstümmelung bei Frauen, Kinderehe und die Bevorzugung von Söhnen halten.

Syrien ​- Gespräche wieder aufgenommen

Syrische Kinder15. März 2016 (UNRIC) – ​In Genf sind die Gespräche zwischen Vertretern der Regierung Syriens und Vertretern der Opposition fortgesetzt worden. Dies war durch die anhaltende, wenn auch brüchige, Waffenruhe möglich geworden.

​Da der Konflikt inzwischen fünf Jahre andauert, sprach der UN-Sondergesanste​​ S​taffan de Mistura​ von einem Moment der Wahrheit, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. "In ihrer Mediatorenrolle tun die Vereinten Nationen alles in ihrer Macht Stehende, um diesen Konflikt zu lösen. Doch letzlich liegt es in den Händen der syrischen Konfliktparteien, eine Lösung am Verhandlungstisch zu finden. Die Themen Regierungsführung, Verfassungfragen und Wahlen sind auf die Agenda der geplanten Annäherungsgespräche gesetzt worden", sagte de Mistura.

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF warnt, dass 8,4 Millionen Kinder in Syrien - das entspricht 80% aller syrischen Kinder, unter dem Konflikt leiden. UNICEF sieht die Gefahr, dass dort eine verlorene Generation ohne Zugang zu Bildung oder guter medizinischer Versorgung heranwächst. Um dies zu verhindern, schlägt UNICEF fünf Schritte vor, wie Kinder in diesem Konflikt besser geschützt werden könnten. Dazu zählen Investitionen in Bildung, das Ende von Angriffen auf Bildungs-, Gesundheits- und Sanitäreinrichtungen, die Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und das Verhindern der Rekrutierung von Kindern.

UN-Generalsekretär verurteilt terroristischen Anschlag von Ankara

Ban condemns14. März 2016 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den terroristischen Anschlag verurteilt​, der gesterm in der türkischen Hauptstadt Ankara verübt worden ist und bei dem Berichten zufolge dutzende Menschen verletzt und getötet worden sind.

Ban ließ durch seinen Sprecher mitteilen, dass den Angehörigen der Opfer sein aufrichtiges Beileid gelte. Die Vereinten Nationen würden dem türkischen Volk und der türkischen Regierung weiterhin ihre volle Unterstützung zusichern. Die UN stünden in solch schwierigen Zeiten an der ​S​eite der Türkei.

Laut Medienberichten explodierte eine Autobombe in einem Nahverkehrsknotenpunkt auf dem Kizilay-Platz. Die Suche nach den Hintermännern läuft. Man geht momentan von einem oder zwei Selbstmordattentätern aus. ​D​as mit Sprengstoff beladene Auto ​war ​in der Nähe einer belebten Bushaltestelle zur Explosion gebracht​ worden​. Bereits vor einem Monat hatte es einen ähnlich verheerenden Anschlag in Ankara gegeben. Zu diesem bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), eine Splittergruppe der PKK.

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