Montag, 02 März 2015
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20. Klimakonferenz in Lima

SamoaIn Perus Hauptstadt, Lima, hat die 20. Klimakonferenz der Vereinten Nationen begonnen. Ein Jahr bevor in Paris 2015 ein neues universelles Abkommen unterzeichnet werden soll, kommen Vertreter der 196 Parteien der Klimarahmenkonferenz (UNFCCC) zusammen, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

„2014 wird wahrscheinlich das heißeste Jahr, das es jemals gab und die Emissionen nehmen weiterhin zu. Wir müssen dringend handeln. Hier in Lima müssen wir konkrete Handlungsvorschläge entwickeln", so Christiana Figueres, Exekutivsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC).

Laut der Agenda der Klimakonferenz werden die Staatenvertreter in Lima Entwürfe vorlegen, was sie zu dem geplanten Abkommen 2015 beitragen möchten. Innerhalb von zwei Wochen soll so ein Entwurf für das geplante Abkommen entstehen, welcher bereits 2020 in Kraft treten könnte.

Anschlag in Nigeria: Generalsekretär Ban verurteilt Angriff auf Moschee

Secretary GeneralUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Sprengstoffanschlag auf die zentrale Moschee in der nordnigerianischen Stadt Kano verurteilt und die Behörden dazu aufgefordert, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Er sicherte Nigeria erneut die Unterstützung der Vereinten Nationen im Kampf gegen den Terrorismus zu.

Dutzende Menschen wurden bei dem Anschlag getötet und viele weitere verletzt. In einem Statement betonte der Generalsekretär, dass es keine Rechtfertigung für Attacken auf Zivilisten geben könne und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Ein Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) geht von schätzungsweise 39.000 Nigerianern aus, die aufgrund der Gewalt in Nigeria nach Kamerun geflohen sind. Weitere 2.800 Menschen flohen in den Tschad. Darüber hinaus sind nach Regierungsangaben rund 700.000 Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht.

FAO entwickelt neues Programm zur Krisenprävention

FAO-riceDie Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat sich mit Partnerorganisationen zusammengetan um ein neues Datenverarbeitungsprogramm zu entwickeln. Dieses soll Regierungen, Entwicklungs- sowie Hilfsorganisationen in ihren Bemühungen unterstützen, Krisen zu verhindern und auf diese zu reagieren.

In einer Pressemitteilung verkündete die FAO die Zusammenarbeit von mehr als 15 verschiedenen Einheiten und führte den neuen Index zum Risikomanagement (InfoRM) ein. Der InfoRM-Index wurde entwickelt um dabei zu helfen, herauszufinden, wo und warum Krisen am wahrscheinlichsten auftreten. Dabei wird auf Daten der FAO und verschiedener Organisationen sowie akademischer Institutionen zurückgegriffen. Aktuell umfasst der Index 191 Staaten.

Jedes Jahr werden Millionen Menschen, die von der Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft oder Fischerei leben, mit Dürren, Überflutungen, Pflanzen- oder Tierkrankheiten und Konflikten konfrontiert. Solche Krisen entziehen den Gemeinschaften nicht nur ihre Lebensgrundlage, sondern bedrohen auch die Nahrungsmittelproduktion und damit die Ernährungssicherheit ganzer Regionen oder Nationen.

Libyen: UN-Sicherheitsrat droht mit Sanktionen

LibyaDer UN-Sicherheitsrat hat seine tiefe Besorgnis angesichts der Verschlechterung der Lage in Libyen und den Auswirkungen auf den Frieden und die Sicherheitslage der gesamten Region geäußert und mit möglichen Sanktionen gedroht.

In einer Pressemitteilung verurteilte der Sicherheitsrat die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und den Einsatz von Gewalt gegen Zivilisten und zivile Institutionen und bezog sich dabei auf die Resolution 2174 vom August. Sie seien bereit Sanktionen gegen die zu erlassen, „die Libyens Frieden Stabilität oder Sicherheit bedrohen und die erfolgreiche politische Transformation des Landes unterminieren oder behindern". Zugleich betonte der Sicherheitsrat, dass es keine militärische Lösung der aktuelle Krise geben könne.

Seit den Protesten in Libyen 2011 die zum Sturz von Muammar al-Qadhafi führten, hat die Gewalt zwischen bewaffneten Gruppen zu einer humanitären Krise in dem nordafrikanischen Land geführt. Der UNHCR geht von 393.4000 Menschen aus, die alleine seit Mai aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

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