Freitag, 24 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Südsudan: UN hilft einer halben Million Flüchtlinge

South SudanDie gemeinsame Sondermission des Welternährungsprogramms (WFP) und des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) hat mehr als eine halbe Million Menschen in den abgelegenen Krisengebieten im Südsudan mit lebensnotwendigen Materialien versorgt.

Über den Luftweg gelang es den UN-Organisationen Nahrung, Wasser, Hygieneartikel und Lernmaterialen zu den Menschen zu bringen. Außerdem versuchen die Organisationen medizinische Untersuchungen und Behandlungen zu ermöglichen und helfen bei der Zusammenführung getrennter Familien.

Von geschätzten 1,8 Millionen Menschen, die vor dem Konflikt im Südsudan geflohen sind, suchen weiterhin 1,4 Millionen Binnenflüchtlinge Zuflucht in schwer erreichbaren und abgelegenen Gegenden. Mehr als die Hälfte dieser Flüchtlinge sind Kinder.

Leiter der neuen UN-Sondermission zur Bekämpfung von Ebola beginnt seine Arbeit in Ghana

Ebola Briefing - Anthony BanburyDer Leiter der UN-Sondermission zur Bekämpfung von Ebola (UNMEER), Anthony Banbury, ist in Ghana eingetroffen. Er soll eine zügige und effektive Vorgehensweise im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch vorantreiben.

Banbury stieß zu den Vorbereitungsteams, die bereits seit einer Woche vor Ort sind und die UN-Mission in den drei hauptsächlich betroffenen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea, vorbereiten.

UNMEER ist die erste UN-Sondermission zur Bekämpfung eines internationalen Gesundheitsnotstands. Regionale Büros zur Koordinierung von Hilfsoperationen werden in den nächsten Tagen die Arbeit aufnehmen.

Mali: Generalsekretär Ban fordert nachhaltige Unterstützung

ban-ki-moon maliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die internationale Gemeinschaft bei einem Treffen in New York dazu aufgefordert, Mali angesichts des brüchigen Friedens weiter bei den Bemühungen um Frieden, Stabilität und Entwicklung zu unterstützen.

Das Land befindet sich aufgrund anhaltender Zusammenstöße bewaffneter Gruppen weiterhin in einer prekären Sicherheitslage. Auch UN-Friedenstruppen und Zivilisten sind immer wieder Ziele terroristischer Anschläge.
„Mali braucht Frieden und Stabilität, damit Flüchtlinge zurückkehren können, damit Menschenrechte geschützt werden und öffentliche Einrichtungen wieder aufgebaut werden können", so Ban.

Generalsekretär Ban betonte, dass die Vereinten Nationen bereit seien, bei der Umsetzung eines Friedensabkommens zu helfen. Derzeit finden in Algier Friedensverhandlungen statt.

UNHCR besorgt: Australien und Kambodscha besiegeln umstrittenes Flüchtlingsabkommen

Australia CambodiaDas UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat ihre tiefe Besorgnis über das neue Flüchtlingsabkommen zwischen Australien und Kambodscha geäußert, welches es Australien ermöglicht, Flüchtlinge nach Kambodscha umzusiedeln.

„Flüchtlinge sind Menschen, die vor Verfolgung oder lebensbedrohlichen, bewaffneten Konflikten fliehen. Sie haben das Recht auf eine bessere Behandlung, als von einem Land in ein anderes verschifft zu werden", so der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, António Guterres.

Er äußerte seine Hoffnung, dass Australien das Abkommen noch einmal überdenke und fügte besorgt hinzu: „Diese Entwicklung ist eine beunruhigende Abweichung von internationalen Normen."

Die UN-Flüchtlingshilfe kämpft dafür, dass Flüchtlinge ihre Ansprüche unter dem Schutz des Staates geltend machen können, in dem sie ankommen und unter dessen Rechtssprechung sie demnach fallen.

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