Samstag, 29 August 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN begrüßt Post-2015-Aktionsplan

Aktionsplan, UNDie Generalversammlung der Vereinten Nationen hat der neuen Aktions-Agenda zugestimmt, mit der nachhaltige Entwicklung finanziert werden soll.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bezeichnete dies als einen wichtigen Schritt, der die Welt „auf den Weg hin zu einer gerechteren, nachhaltigeren und wohlhabenderen Zukunft für diese und künftige Generationen" bringe.
Damit werde eine neue Ära der Kooperation und globalen Partnerschaft eröffnet.

Die sogenannte "Addis Abeba Aktionsagenda" beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen, mit deren Hilfe globale Finanzpraktiken reformiert und ökonomische, soziale und umweltpolitische Herausforderungen angegangen werden sollen.

Finanzielle Krise der UN im Nahen Osten

Schuljahr, finanzielle Krise, Naher OstenEine schwere finanzielle Krise könnte dazu führen, dass das Schuljahr für eine Vielzahl palestinensischer Flüchtlinge im Nahen Osten erst verzögert beginnen kann.

Die beratende Kommission des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) ist deswegen zu einer Notfallsitzung in Jordanien zusammen gekommen.

Ein finanzielles Defizit von rund 100 Millionen Dollar muss noch vor Beginn des kommenden Schuljahres vollständig ausgeglichen werden, damit der Unterricht für etwa eine halbe Million Kinder in rund 700 Schulen rechtzeitig starten kann.

Bis Ende 2015 stehen noch genügend Mittel bereit, um essentielle Dienste, wie medizinische Versorgung, Kinderimpfungen und auch einige Notfallprogramme zu gewährleisten.
Die Gelder reichen allerdings nicht aus, um ab September den dauerhaften Schulbesuch garantieren zu können.

Ban begrüßt Waffenruhe im Jemen

Die von Jemen, Waffenruhe, Ban Ki-moonSaudi-Arabien geführte Militärkoalition hat im Jemen eine fünftägige humanitäre Waffenruhe ausgerufen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüßte diesen Schritt und rief alle Konfliktparteien dazu auf, jegliche Militäroperationen auszusetzen und Entwicklungshelfern einen sicheren und ungehinderten Zugang zu notleidenden Menschen zu gewährleisten.

„Seit dem 26. März sind mindestens 1.693 ZivilistInnen getötet und 3.829 verletzt worden", sagte Rupert Colville, Sprecher des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR).

Die Mehrzahl der Todesfälle werde durch Luftangriffe verursacht, doch auch Straßenkämpfe und Mörserbeschüsse sorgten für eine Vielzahl von Toten und Verletzten.

UN-Mission in Libyen ruft zu sofortigem Waffenstillstand auf

Im Süden LLibyen, Gewalt, UN-Missionibyens ist es erneut zu schweren Gewaltausbrüchen gekommen.

Die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Libyen (UNSMIL) zeigte sich darüber tief besorgt.

Angesichts dutzender Toter innerhalb der letzten Wochen, darunter auch Frauen und Kinder, drängte sie auf eine sofortige Waffenruhe.

Die gewaltsamen Vorfälle seien eine weitere Erinnerung an das Chaos, das Libyen einhülle, und eine "Mahnung an die Hauptakteure, schnell eine politische Lösung zu finden."

Die andauernden Konflikte haben hunderte Familien zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Die Kämpfe haben damit zu einer wachsenden Flüchtlingskrise innerhalb des Landes geführt.
Die Flüchtlingszahlen haben sich seit vergangenem September von etwa 230.000 auf über 434.000 beinahe verdoppelt.

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