Freitag, 02 Dezember 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Klimakonferenz in Marokko: Tausende protestieren für mehr Klimaschutz

cop22COVER FB14. November 2016 - Am Rande der Klimakonferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch haben Tausende von Aktivisten für Umweltgerechtigkeit demonstriert. An der wenige Kilometer von der Konferenz entfernten Kundgebung nahmen am Sonntag auch amerikanische Ureinwohner teil, die im amerikanischen Bundesstaat North Dakota gegen den Bau einer Pipeline protestieren. Sie marschierten gemeinsam mit Vertretern örtlichen Volksgruppen der Berber, die sich gegen die Nutzung von Wasservorkommen durch eine marokkanische Firma wenden. Zudem waren Aktivisten Dutzender globaler Bürgerrechtsgruppen dabei. In Marrakesch sollen die Konferenzteilnehmer an der Umsetzung des Pariser Abkommens arbeiten. Sie sollen unter anderem vereinbaren, wie die Emissionen gemessen und dokumentiert werden sollen, damit die einzelnen Länder für ihren Ausstoss zur Rechenschaft gezogen werden können.

Syrien: UN-Gesandter warnt vor Hungersnot während Wintermonaten

11 10 2016Egeland11. November 2016 – Der Berater des UN-Sondergesandten für Syrien, Jan Egeland, hat vor der Gefahr einer Hungersnot während der kommenden Wintermonate gewarnt. Für eine Viertelmillion Menschen, die in Aleppo festsitzen, könnte der Winter „ein wahrer Killer“ werden, sagte Egeland.
„Es ist der fünfte Kriegswinter, der jetzt in Syrien beginnt. Es gibt keinen Zweifel, dass es der schlimmste dieses fürchterlichen Krieges sein wird“, sagte Egeland gegenüber Journalisten in Genf. „In einigen Gebieten werden die Menschen gezwungen sein, sich unter der Erde einzugraben, um sich vor der bitteren Kälte zu schützen“.
Der Osten Aleppos hatte größere Hilfslieferungen zuletzt Anfang Juli erhalten. Weil die Hilfskonvois die Menschen seit dem nicht mehr versorgen konnten, werden zurzeit die letzten Essensrationen verteilt. „Ab nächster Woche wird es nichts mehr zu verteilen geben“ so Egeland.

COP22: Weltklimakonferenz diskutiert Wasserprobleme

11 09 2016TapWater10. November 2016 – “Wasser ist das erste Opfer des Klimawandels”. Geleitet von dieser Einsicht haben in Marrakesch die Teilnehmer der Weltklimakonferenz (COP22) die Bedeutung von Wasser für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens besprochen. Zum ersten Mal während einer Weltklimakonferenz wurde der wichtigen Ressource dabei ein ganzer Tag gewidmet.
„Wasser ist nicht nur eine der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ressourcen, sondern bietet gleichzeitig viele Lösungen für dessen Bekämpfung“, so der Präsident des Weltwasserrats Benedito Braga.
Auch die Umweltministerin Marokkos, Hakima el Haité, unterstrich die zentrale Rolle von Wasser innerhalb des Entwicklungsprozesses eines Landes: „Wasser verbindet alles. Es ist nicht nur für die menschliche Entwicklung und Gesundheit maßgeblich, sondern auch für Stabilität und Ernährungssicherheit“.


Mehr Informationen zum Wasser-Aktionstag der COP22 gibt es hier:

Irak: UN warnt vor steigendem Risiko für Zivilisten

Iraq Mosul UNHCR RF2786088. November 2016 – Vor dem Hintergrund der Militäroffensive gegen den IS hat die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande, auf die steigende Gefährdung der Zivilbevölkerung hingewiesen.
„Wir sind zutiefst erschüttert über die Berichte aus den vom IS besetzten Gebieten, denen zufolge Kinder zwangsrekrutiert und Familien als menschliche Schutzschilder verwendet werden“, sagte Grande in einem offiziellen Statement. Im Angesicht der steigenden Zahl ziviler Todesopfer forderte Grande alle Parteien auf, den Schutz von Zivilisten sicherzustellen.
Berechnungen des UN-Amts zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) zufolge, sind im Zuge der Militäroffensive auf die Stadt Mosul mehr als 34,000 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben worden. Die Mehrheit der Vertriebenen ist zur Zeit in Notunterkünften und Gastgemeinden untergebracht.

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