Dienstag, 21 November 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Syrien: Neue Gespräche Ende November

de Mistura May27. Oktober 2017 – Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, hat eine weitere Verhandlungsrunde zur Lösung des Syrienkonflikts angekündigt. Dem UN-Sicherheitsrat teilte de Mistura in einer Videokonferenz mit, dass die mittlerweile achte Runde der inner-syrischen Gespräche am 28. November in Genf stattfinden wird.
„Ich habe Konzentration und Realismus eingefordert, denn wir müssen die Parteien zu echten Verhandlungen bewegen in Bereichen, in denen Hoffnung auf Annäherung besteht“, so der Sondergesandte gegenüber dem Sicherheitsrat. „Die Zeit spielt gegen uns“, fügte er hinzu.
De Mistura bestätigte gegenüber dem 15-köpfigen Gremium, dass sich die UN weiterhin für die territoriale Einheit Syriens einsetzen und das Ziel eines landesweiten Waffenstillstandes verfolgen.
„Meine Erwartung als Vermittler ist, dass wir in dieser achten Runde der Gespräche bei einigen Aspekten konkrete Fortschritte erzielen können und von Sondierung zur Verhandlung wechseln werden“, sagte de Mistura und unterstrich insbesondere die Notwendigkeit eines Fortschritts im Bereich gefangener, entführter und vermisster Personen in Syrien.

Zentralafrikanische Republik: UN-Generalsekretär Guterres warnt vor religiöser Spaltung

25 10 2017 CAR26. Oktober 2017 – Am zweiten Tag seines Besuches in der Zentralafrikanischen Republik hat UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft zur Solidarität mit dem krisengeplagten Land aufgerufen.
„Dieser Besuch ist nicht nur ein Besuch der Solidarität, es geht um aktive Solidarität“, sagte Guterres während einer Pressekonferenz im Anschluss an sein Treffen mit Präsident Touadéra. Die internationale Gemeinschaft müsse sich aktiv engagieren um die Möglichkeit einer „neuen Zentralafrikanischen Republik, die sicher, friedlich und wohlhabend ist“, zu realisieren.
Gleichzeitig warnte er davor, dass bisher ungekannte religiöse Spaltungen die Gewalt im Land weiter verschärfen könnten.

In diesem Zusammenhang betonte der Generalsekretär erneut die Notwendigkeit die MINUSCA Friedensmission im Land zu verstärken, um die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren. Während eines vorhergehenden Besuchs bei dem Sitz der Mission in Bangassou hatte Guterres einen Kranz zu Ehren der verstorbenen Blauhelmsoldaten niedergelegt. „Ich bin hier, um meine Dankbarkeit, meine Solidarität und meine Bewunderung auszudrücken“, sagte Guterres während eines Treffens mit Militär- und Polizeipersonal der MINUSCA-Mission.

UN-Tag in der Zentralafrikanischen Republik: UN-Generalsekretär ehrt ​Blauhelmsoldaten

25. 739492 Guterres CAROktober 2017 - UN-Generalsekretär António Guterres hat in der Zentralafrikanischen Republik die Dienste der UN-Friedenstruppen gewürdigt. Am Tag der Vereinten Nationen besuchte er verletzte Soldaten und gedachte gemeinsam mit den Friedenstruppen der Opfer, die ihr Leben im Kampf für den Frieden verloren haben.

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Welt die heldenhaften Beiträge von Friedenstruppen​ anerkennt. Sie schützen Zivilisten, teilweise unter extrem schwierigen Umständen, ​so ​wie wir sie in der Zentralafrikanischen Republik sehen",​ sagte Guterres bei einer Zeremonie in der Hauptstadt des Landes, Bangui.

Der 24. Oktober, der Tag an dem 1945 die Charta der Vereinten Nationen in Kraft trat, wird jährlich als UN-Tag gefeiert.

Rohingya-Krise: 344 Millionen US-Dollar für Hilfsprogramme

24. Oktober 223 10 2017rohingya017 – Geberländer haben bei einer humanitären Konferenz​ 334 Millionen US-Dollar ​​für Hilfsmaßnahmen in Myanmar und Bangladesch bereitgestellt​. Die Konferenz, ​bei der über die kritische Lage der Rohingya-Flüchtlinge​ beraten wurde,​ wurde von den Vereinten Nationen unterstützt.

Schätzungen zufolge sind am Sonntag über 600.000 Flüchtlinge in Bangladesch angekommen. Tausende weitere sollen in Myanmar gestrandet sein, ohne bisher die Grenze zu überschreiten.

„Humanitäre Geber haben ihre Solidarität und ihr Mitgefühl mit den bedürftigen Familien und Gemeinschaften zum Ausdruck gebracht", sagte der Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und UN-Nothilfekoordinator, Mark Lowcock.
„Diese großzügigen Zusagen müssen nun schnell eingesetzt werden, um Gemeinschaften zu schützen und die Leben vieler Flüchtlinge zu retten", betonte er.

Seit Beginn der Krise haben die UN-Organisationen ihre Hilfsmaßnahmen intensiviert. Dazu gehört eine massive Impfkampagne, bei der mehr als 700.000 Menschen gegen Cholera geimpft wurden.

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