Mittwoch, 24 August 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Generalsekretär Ban verurteilt Terroranschlag in Istanbul

01 12 2016Istanbul28. Juni 2016 – UN-Generalsekretär Ban Ki-monn hat den Terroranschlag am Istanbuler Flughafen Atatürk aufs Schärfste verurteilt. Am Dienstagabend waren dort durch einen Selbstmordanschlag 36 Menschen getötet und mehrere verletzt worden. “Er drückt den Familien der Opfer, der Regierung und dem türkischen Volk sein tiefstes Mitgefühl aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Genesung“, so Bans Sprecher. “Er hofft außerdem, dass die Verantwortlichen gefunden werden und vor Gericht gebracht werden können.“ Auch die Welttourismusorganisation (UNWTO) äußerte sich zu den Anschlägen: “Im Namen der gesamten internationalen Tourismusgemeinschaft möchten wir den Familienangehörigen und Freunden der Opfer unser tief empfundenes Beileid aussprechen“, sagte Taleb Rifai, Generalsekretär der UNWTO. Rifai wies auch darauf hin, dass Sicherheit eine der Prioritäten der Tourismusbranche sei, und dass dieser Sektor in vielen Ländern als Grundpfeiler für die Wirtschaft und den Lebensunterhalt vieler Menschen diene.

UN-Vertreter fordern mehr Solidarität und Finanzierung um den wachsenden humanitären Bedürfnissen gerecht zu werden

funding27. Juni 2016 – Die internationale Gemeinschaft muss mit Schnelligkeit und Solidarität auf den im letzten Monat stattgefundenen Humanitären Weltgipfel in Istanbul reagieren, ​wenn globale Krisen verhindert werden sollen. “Wir haben keine Zeit für Verzögerungen, jeder Tag zählt“, so der stellvertretende ​UN-​Generalsekretär Jan Eliasson ​bei einer Sitzung des Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) in New York. Das ECOSOC-Segment für Humanitäre Angelegenheiten bietet UN-Institutionen, Mitgliedsstaaten und Personen aus dem Privatsektor eine Plattform, um dringende humanitäre Fragen zu diskutieren. In diesem Jahr wollen sich die Teilnehmer auf rund 3000 Verpflichtungen einigen, um die humanitäre Situation weltweit zu verbessern und das Leiden von Millionen von Menschen zu beenden. Der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Stephen O’Brien, betonte, dass zurzeit 130 Millionen Menschen in 40 Ländern auf humanitäre Hilfeleistungen angewiesen seien. Er appellierte somit für Investitionen und Spenden in Höhe von 21​,​6 Milliarden US-Dollar um das Leiden von mindestens 95 Millionen Menschen zu lindern. Trotz Zunahme der Spenden bliebe eine Finanzierungslücke von über 16 Milliarden US-Dollar bestehen.

Trotz Brexit: UN will weiter eng mit EU und Großbritannien zusammenarbeiten

Brüssel24. Juni 2016 – Nach dem Referendum der Briten über den Austritt aus der EU hat Generealsekretär Ban Ki-moon die weitere Zusammenarbeit mit beiden wichtigen Partnern beteuert. Er geht davon aus, dass die Europäische Union die Vereinten Nationen nach wie vor in humanitären Fragen, Entwicklung, Frieden, Sicherheit und Migration unterstützen wird. Ebenso würde das Vereinigte Königreicht seine Führung in der internationalen Entwicklung fortsetzen. „Wenn wir zusammen arbeiten, sind wir stärker“, so Ban in seinem Statement.
Die Briten aber auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten würden sich nun auf einen Weg der Veränderung begeben. Dabei vertraut​en die Vereinten Nationen auf Europas bewährte Geschichte, ​seinen ​Pragmatismus und die gemeinsame Verantwortung​, ​im Interesse der europäischen Bürger zu handeln.

Zahl der weltweit drogenabhängigen Menschen mit Folgekrankheiten steigt auf Rekordhoch

06 23 2016Narcotics23. Juni 2016 – Die Zahl der Menschen, die aufgrund ihres Drogenkonsums unter Störungen leiden, hat einen Rekord von 29 Millionen erreicht. Das geht aus dem diesjährigen Weltdrogenbericht der UN hervor. Außerdem leben von den zwölf Millionen Menschen die Injektionen verwenden, rund 14% mit dem HI-Virus. Heroin bleibt dabei weiterhin die Droge, durch die die meisten Konsumenten sterben. Gleichzeitig ist Cannabis die weltweit am häufigsten konsumierte Droge: 183 Millionen Menschen rauchten Cannabis im Jahr 2014. Allerdings wird das zunehmend gesellschaftlich toleriert. Die Vereinten Nationen haben den 26. Juni zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr bestimmt. Drogenabhängigkeit steht in direkter Verbindung zu wirtschaftlicher und sozialer Ausgrenzung und somit zu Armut. Wenn die Nachhaltigen Entwicklungsziele erreicht werden sollen, muss das weltweite Drogenproblem daher auf globaler Ebene bekämpft werden.

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