Sonntag, 14 Februar 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-moon "zutiefst bestürzt" über Hinrichtungen in Saudi-Arabien

290931 prison3. Januar 2016 – UN-Generalsekretär Ban hat mit Bestürzung und Bedauern auf die gestrigen Hinrichtungen von 47 Menschen in Saudi-Arabien reagiert. Unter den Verurteilten war auch der schiitische Kleriker Scheich Nimr al-Nimr Baqir. 
"Scheich al-Nimr und eine Reihe von anderen Hingerichteten sind nach einem Gerichtsverfahren getötet worden, welches schwerwiegenden Bedenken hinsichtlich der Art und Fairness des Prozesses aufkommen ließen“, so Ban in einer Erklärung.
Der Generalsekretär widerholte erneut seine klare Haltung gegen die Todesstrafe. Er hatte sich schon bereits vor einem Jahr vergebens für den zum Tode verurteilten Geistlichen Sheich al-Nimr eingesetzt. Ban Ki-moon wies erneut auf die wachsende internationale Bewegung hin, die die Todesstrafe abschaffen will. Gleichzeitig forderte er Saudi-Arabien auf, alle Todesurteile im Königreich umzuwandeln. Auch appellierte er angesichts der Spannungen an alle Parteien Ruhe und Zurückhaltung zu üben, um den Kampf der Religionen nicht weiter zu befeuern.

Das war 2015 - Der Jahresrückblick der Vereinten Nationen

650908Von der Verabschiedung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, über die humanitäre Arbeit weltweit, bis zum neuen Klimaabkommen in Paris:

Die UNO war Teil eines besonderen Jahres und spielte bei vielen Entscheidungen der Weltpolitik eine hervorgehobene Rolle.

Hier finden Sie unser Video.

 

 

 

Sicherheitsrat fordert Maßnahmen gegen Menschenhandel und sexuellen Missbrauch

12 16 2015Trafficking16. Dezember 2015 - Der Sicherheitsrat hat alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen aufgefordert, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Menschenhandel zu bekämpfen. Vor allem bei Vergehen in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zählen Terrororganisationen wie ISIL, Lords Resistance Army (LRA) und Boko Haram zu den Haupttätergruppen. "Der Sicherheitsrat stellt die besondere Wirkung fest, die der Menschenhandel in bewaffneten Konflikte auf Frauen und Kinder hat. Dadurch ist auch eine Erhöhung der Anfälligkeit für sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt zu verzeichnen“, heißt es in einer Erklärung der Ratspräsidentschaft.  In der Erklärung verwies der Rat insbesondere auf den Missbrauch der Volksgruppe der Jesiden durch ISIL, erwähnte auch die entsprechenden Rechtsverletzungen durch die LRA in Zentralafrika und durch die in Nigeria operierende islamistische Boko Haram. "Lassen Sie uns zunächst klarstellen was wir heute diskutieren werden: Menschenhandel ist die Sklaverei der Moderne", so der stellvertretende UN-Generalsekretär Jan Eliasson in seiner Rede vor dem Rat. "Sklaverei ist nicht nur ein Gräuel der Vergangenheit. Millionen von Menschen leben als Sklaven oder in sklavenähnlichen Bedingungen, auch im Jahr 2015.“

Burundi: UN fordert sofortige Maßnahmen, um sinnlose Gewalt zu stoppen

12 15 2015Burundi

15. Dezember 2015 – Das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) hat sich besorgt über die Krise in Burundi gezeigt- OHCHR-Sprecherin Céile Pouilly forderte alle Akteure auf, schnell zu reagieren, um die wachsende Gewalt zu stoppen und einen sinnvollen und integrativen Dialog zu fördern. "Mehr als je zuvor gibt es eine dringende Notwendigkeit für ein entschlossenes Handeln der internationalen Gemeinschaft, um diese sinnlose Gewalt zu stoppen. An diesem Wendepunkt in ihrer Geschichte, müssen wir an der Seite der Menschen in Burundi stehen“, sagte Pouilly bei einer Pressekonferenz in Genf. Der neueste Aufruf kommt nach den Anschlägen vom 11. Dezember. Mehrere Militärcamps in Bujumbura waren dabei beschossen und dutzende Menschen getötet worden. "Mit dieser neuesten Serie von blutigen Angriffen, scheint das Land einen weiteren Schritt in Richtung Bürgerkrieg gegangen zu sein“, so Pouilly.Auch UN-Generalsekretär Ban hatte die Angriffe verurteilt und hinzugefügt, dass "solche Gewaltakte zu einer weiteren Destabilisierung der Situation im krisengeschüttelten Burundi führen könnten."

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UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

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