Freitag, 31 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Konferenz zu organisiertem Verbrechen beschäftigt sich mit dem Thema Menschenschmuggel

Asylum SeekersDas Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hat neue Zahlen zum Menschenschmuggel veröffentlicht. Nach diesen Schätzungen setzen Schleusernetzwerke durch die zwei Hauptrouten, auf denen Flüchtlinge nach Europa und Nordamerika geschleust werden, jährlich sieben Milliarden Dollar um. Ein Thema, welches auch die Teilnehmer der Konferenz zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität beschäftigt.


„Tragische Unglücke ereignen sich jeden Tag, während verletzliche Frauen, Kinder und Männer ihr Vertrauen in Kriminelle setzen, sie über nationale Grenzen zu schleusen", so der geschäftsführende Direktor von UNODC, Yuri Fedotov. Er forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, gemeinsam gegen Menschenschmuggel vorzugehen und enger zusammenzuarbeiten, um die kriminellen Drahtzieher zu verhaften und Flüchtlingen Schutz zu gewähren.


Nach einem neusten Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit dem Jahr 2000 mehr als 40.000 Menschen auf der Flucht gestorben.

UNEP warnt: zunehmende Müllbelastung der Weltmeere durch Plastikabfälle

Marine WasteDas Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) hat beim globalen Treffen der regionalen Übereinkommen zum Schutz der Meere auf die besorgniserregende Vermüllung der Weltmeere hingewiesen.


Die immer größer werdende Müllmenge in den Weltmeeren ist eine Bedrohung für das Meeresökosystem des Planeten und kann auch signifikante sozio-ökonomische Folgen nach sich ziehen. Experten und Politiker, die an dem Treffen teilnahmen, waren sich einig, dass dem Problem der Belastung der Meere durch Mikroplastik mehr Aufmerksamkeit zukommen und ein Handlungsplan für die nächsten Jahrzehnte entwickelt werden müsse.


Die Vermüllung der Weltmeere betrifft alle Regionen der Welt und hat negative Folgen für die Artenvielfalt, die Fischerei und die Wirtschaft in Küstenregionen.

Syrien: Generalsekretär Ban verurteilt die tödlichen Bombenanschläge in Homs

Homs SyriaGeneralsekretär Ban Ki-moon hat die tödlichen Bombenanschläge in Homs nachdrücklich verurteilt. Die Anschläge auf eine Schule kosteten mindestens 39 Menschen das Leben, darunter 30 Schulkinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren.

Der Generalsekretär appellierte an alle Syrer und an alle regionalen und internationalen Akteure, „die Bemühungen, diesen grausamen Konflikt zu beenden und eine dauerhafte politische Lösung zu finden, zu verdoppeln".

Internationale Arbeitsorganisation veröffentlicht Bericht zur sozialen Absicherung älterer Menschen

international day for older personsDie Internationale Arbeitsorganisation ILO hat einen neuen Bericht zur sozialen Absicherung älterer Menschen veröffentlicht. Darin warnt die ILO, dass 48% der Menschen weltweit, die im Pensionsalter sind, keine Rente erhalten. Viele der verbleibenden 52% seien nur inadäquat abgesichert. Insbesondere die Sparmaßnahmen zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte gingen häufig auf Kosten der sozialen Absicherung der älteren Menschen.

„Ältere Menschen haben ein Recht darauf, in Würde zu altern, ohne zu verarmen. Dies ist ein weltweites Problem", so Isabel Ortiz, Direktorin der Abteilung für soziale Sicherheit bei der ILO.


Bezugnehmend auf die neue Entwicklungsagenda, die den Milleniumsentwicklungszielen nach 2015 folgen soll, äußerte sie weiter: „Staatliche soziale Sicherungssysteme, mit einem gut ausgebauten Sozialschutz, sind essentiell für ökonomische Erholung, inklusive Entwicklung und soziale Gerechtigkeit und müssen daher integraler Bestandteil eine Post-2015 Entwicklungsagenda sein".

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