Dienstag, 25 Juli 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Hochkommissar für Flüchtlinge drängt zu mehr Solidarität mit Italien

UNHCR Mediterranean 2015RF23. Juli 2017 – Italien braucht mehr internationale Unterstützung, um mit der Welle an Flüchtlingen, die über das Mittelmeer kommen, fertig zu werden, bekräftigte der Leiter des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), Filippo Grandi. „Was direkt vor unseren Augen in Italien passiert, ist eine anhaltende Tragödie“, sagte Grandi.
Er betonte, dass „dies nicht alleine Italiens Problem sein kann. Es ist vor allem eine internationale Angelegenheit, die eines gemeinsamen, umfassenden Ansatzes bedarf.“
Laut UNHCR sind ungefähr 12.600 Flüchtlinge letztes Wochenende an Italiens Küsten angekommen.
Grandi fügte hinzu, dass insbesondere Europa verstärkt in ein dringend notwendiges Verteilungssystem, steigendes externes Engagement und zusätzliche Aufnahmestellen investieren müsse.
Er rief außerdem zu einem höheren Einsatz aller Beteiligten auf, die Ursachen der Migrationswelle in Angriff zu nehmen, mehr Sicherheit für Migranten zu schaffen und Menschenhandel zu bekämpfen.

UNICEF-Studie: „Mit jedem Dollar werden Leben gerettet“

UN066838 28 06 201729. Juni 2017 – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen hat in einer neuen Studie ermittelt, dass für jeden investierten US-Dollar fast doppelt so viele Menschenleben gerettet werden können. Die Studie fordert die Länder zudem auf, Schritte zu unternehmen, um Ungleichheiten zu reduzieren und vor allem Kinder zu schützen.

„Die Investitionen […] sind nicht nur prinzipiell richtig, sondern auch in der Praxis – für jeden ausgegebenen Dollar werden mehr Leben gerettet", sagte UNICEF Exekutiv-Direktor Anthony Lake.

Sollten bei der Verringerung der Kindersterblichkeit keine Fortschritte erzielt werden, könnten bis 2030 fast 70 Millionen Kinder sterben, noch bevor sie ihren fünften Geburtstag erreicht haben.

Die Studie analysiert Daten aus 51 Ländern, in denen Todesfälle von rund 80 Prozent aller Neugeborenen und unter 5-Jährigen auftreten. Sie beurteilt den Zugang zu sechs bedeutenden Maßnahmen, die Einfluss auf die Gesundheit der Mütter, der Neugeborenen und der Kinder haben: Verwendung von Insektizid-behandelten Moskitonetzen, frühzeitiges Stillen, vorgeburtliche Fürsorge, vollständiger Impfschutz, die Anwesenheit einer Hebamme während der Geburt und die medizinische Versorgung für Kinder mit Durchfall, Fieber oder Lungenentzündung.

UN bereiten Syrien-Gespräche vor

27 6 17sc28. Juni 2017 – Die Vermittler der Vereinten Nationen für den Konflikt in Syrien haben erste Gespräche für den anstehenden Syrien-Dialog am 10. Juli in Genf geführt.

"Wir prüfen derzeit, ob der politische Wille für echte Deeskalation und aussagekräftige politische Gespräche existiert", sagte Staffan de Mistura, UN-Sondergesandter für Syrien. Ziel sei es, so der Sondergesandte, am 10. Juli über reine Vorbereitungsgespräche hinauszugehen.

"Lassen Sie uns den Bemühungen um Deeskalation eine faire Chance geben, denn das ist es, was wir benötigen, um die Gewalt zu senken und Vertrauen aufzubauen", so de Mistura.

Seine Ansprache konzentrierte sich auf die neuesten Entwicklungen in Syrien und mögliche Schritte, um den sechsjährigen Krieg zu beenden.

„Das Leben von Millionen Kindern hängt am seidenen Faden“

23 6 17circumference27. Juni 2017 – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat die internationale Gemeinschaft zu sofortigen Maßnahmen aufgefordert, um die dramatische Hungersnot im Jemen, Südsudan, Nigeria und Somalia zu bekämpfen. Millionen von Menschen schweben aufgrund von mangelhafter Ernährung, Durst und Krankheiten in Lebensgefahr.

Trotz der erfolgreichen Bekämpfung der Hungersnot im Südsudan, wies UNICEF erneut auf die akute Gefahrenlage hin: "Es gibt keinen Raum für Selbstzufriedenheit. Während die Hungersnot im Südsudan beendet werden konnte, hängt das Leben von Millionen Kindern immer noch am seidenen Faden", so der UNICEF-Direktor für Notfallprogramme, Manuel Fontaine.

In diesem Jahr arbeitet UNICEF mit Partnern zusammen, um therapeutische und lebensrettende Behandlungen für schwer unterernährte Kinder in Nigeria (314.000), Südsudan (200.000), Somalia (200.000) und Jemen (320.000) zu ermöglichen. Dafür hilft die Organisation unter anderem bei dem Wiederaufbau medizinischer Einrichtungen oder der Etablierung von Versorgungsketten für Medikamente und Nahrung.

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