Donnerstag, 24 April 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban trifft ukrainischen Ministerpräsidenten

583737UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat der Ukraine seine Solidarität versichert. "Das ukrainische Volk durchlebt derzeit ein Trauma, das kein Land durchmachen sollte", sagte Ban bei einem Treffen mit Regierungschef Arseni Jazenjuk am Samstag in Kiew. „Ich bin hier, um meine Solidarität mit dem Volk und der Regierung der Ukraine zu zeigen." Der UN-Generalsekretär lobte die Unterzeichnung des Abkommens zur politischen Zusammenarbeit mit der EU. "Dies ist ein sehr gutes Zeichen, das eine unabhängige Entscheidung Ihres Landes verkörpert", sagte Ban zu Jazenjuk.

Darfur: Ban und Pillay fordern Ende der Gewalt

darfur1UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, haben sich angesichts der Gewalteskalation in der westsudanesischen Region Darfur tief besorgt gezeigt. Beide forderten ein umgehendes Ende der Gewalt. Der Generalsekretär rief alle Parteien auf, sämtliche Kampfhandlungen einzustellen und eine friedliche Lösung der Konflikte auszuhandeln. Pillay forderte die Machthaber auf, Zivilisten zu schützen und diejenigen, die gegen Menschenrechte und humanitäre Gesetze verstoßen, zur Rechenschaft zu ziehen. Tausende Menschen haben seit Ende Februar wegen der Kämpfe zwischen Rebellengruppen und lokalen Milizen ihre Heimat verloren. Berichten zufolge wurden Häuser geplündert und Dörfer angesteckt.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47322&Cr=Darfur&Cr1=#.UyAXq8IweUk

(UNRIC, 12.3.2014)

UN: Demokratische Volksrepublik Korea umgeht Sanktionen systematisch

479728Die Demokratische Volksrepublik Korea hat nach Angaben der Vereinten Nationen ein ausgeklügeltes System entwickelt, um UN-Sanktionen zu umgehen. Dazu nutze das kommunistische Land auch seine Auslandsvertretungen, wie aus einem UN-Bericht hervorgeht. Unter anderem über die Botschaften in Kuba und Singapur habe die Regierung in Pjöngjang vermutlich verbotene Waffengeschäfte abgewickelt. In diesem Zusammenhang nannten die UN auch den mit Kampfjets und Raketenteilen beladenen Frachter aus Kuba, der im Juli in Panama gestoppt wurde. Zudem setze Nordkorea finanzielle Verschleierungstaktiken bei der Einfuhr verbotener sowie erlaubter Produkte ein. Die UN-Sanktionen richten sich vor allem gegen Nordkoreas Atomprogramm.

Steiner bleibt Leiter des UN-Umweltprogramms

473021Der ranghöchste deutsche Mitarbeiter der Vereinten Nationen, Achim Steiner, bleibt für weitere zwei Jahre an der Spitze des UN-Umweltprogramms UNEP. Die UN-Vollversammlung in New York bestätigte ihn offiziell im Amt des Generaldirektors. Der 52-Jährige hatte keinen Gegenkandidaten. Steiner leitet das Programm bereits seit acht Jahren. Das UN-Umweltprogramm UNEP wurde 1972 gegründet. Das Unterorgan der UN-Vollversammlung hat seinen Sitz im kenianischen Nairobi. UNEP finanziert sich aus freiwilligen Beiträgen der 193 Mitgliedstaaten, Deutschland ist der zweitgrößte Zahler. Von 1998 bis 2006 wurde es von Ex-Umweltminister Klaus Töpfer (CDU) geführt. Seither ist der deutsche Umweltexperte Achim Steiner Generaldirektor des Programms. Die Organisation setzt sich für einen schonenden Umgang mit der Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung ein. Sie analysiert Umweltprobleme, arbeitet Grundsätze für den Naturschutz aus, entwickelt regionale Schutzprogramme und unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau eigener Programme.

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