Mittwoch, 04 Mai 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN verurteilt Bombenanschläge von Brüssel als „Angriff auf uns alle“

Brussels23. März 2016 (UNRIC) – Führende Vertreter der Vereinten Nationen haben die Terroranschläge von Brüssel aufs Schärfste verurteilt. Ihr tief empfundenes Mitgefühl gelte den Opfern und ihren Familien. Die UN stehe an der Seite des belgischen Volkes und seiner Regierung.

Der Sicherheitsrat betonte in einer Erklärung, dass regionale und internationale Anstrengungen nötig seien, um dem gewaltsamen Extremismus Einhalt zu gebieten. Terrorismus stelle eine der größten Bedrohungen für die internationale Sicherheit und den Frieden auf der Welt dar.

Generalsekretär Ban Ki-moon sprach von „abscheulichen Anschlägen, die das Herz Belgiens und das Zentrum der Europäischen Union getroffen haben.“

Ebenso verlieh Mogens Lykketoft, Präsident der UN-Generalsversammlung seinem Entsetzen über die Ereignisse Ausdruck: „Wir mussten in der letzten Woche die Greueltaten in der Türkei, der Elfenbeinküste und nun in Belgien mit ansehen. Akte des Terrors, egal wodurch sie motiviert sind, sind durch nichts zu rechtfertigen. Terrorakte haben keinen Platz in der modernen Welt und stärken lediglich die Entschlossenheit der Regierungen dieser Welt, die Verantwortlichen zu finden und vor Gericht zu bringen.“

Der Generalsekretär der Welt-Tourismusorganisation, Taleb Rifai, sagte: „Dies war kein Angriff auf Belgien, sondern ein Angriff auf uns alle. Wir wurden auf traurige Weise daran erinnert, dass wir uns einer globalen Bedrohung gegenübersehen, der wir global begegnen müssen.“

Ban Ki-moon verurteilt Anschläge von Brüssel

Ban Brüssel

22. März 2016 (UNRIC) – Erklärung des Sprechers des UN-Generalskretärs:

 UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die heutigen Bombenanschläge von Brüssel aufs Schärfste verurteilt. Er spricht den Opfern und ihren Angehörigen sein tiefes Beileid aus und verleiht seiner Solidarität mit dem belgischen Volk und der Regierung Belgiens Ausdruck.

Die abscheulichen Anschläge vom heutigen Tage haben das Herz Belgiens und zugleich das Zentrum Europas getroffen. Der Generalsekretär hofft, dass die Schuldigen schnell zur Verantwortung gezogen werden. Er ist zuversichtlich, dass das Bekenntnis Belgiens und Europas zu Menschenrechten, Demokratie und friedlicher Koexistenz, die wahre und dauerhafte Antwort auf den Hass und die Gewalt bleiben, der sie heute zum Opfer gefallen sind.

UN ernennt Angry Bird „Red“ zum Ehrenbotschafter für den Internationalen Tag des Glücks

Angry Birds I21. März 2016 (UNRIC) – Die Vereinten Nationen haben „Red“, den Anführer der Angry Birds, zum Ehrenbotschafter für Klimaschutz ernannt. Der aus einem Handyspiel weltbekannte Vogel soll zu Klimaschutzmaßnahmen für eine nachhaltigere und glücklichere Zukunft inspirieren.

„Die Angry Birds haben Millionen Menschen auf der ganzen Welt unterhalten. Nun tragen sie dazu bei, die Welt zu einem besseren Ort zu machen“, erklärte UN-Generalsekretär Ban. „Reds“ Ernennung markiert den Start der von UNDP und der UN-Foundation initiierten Kampagne #AngryBirdsHappyPlanet und steht im Zusammenhang mit dem am 20. März begangenen Internationalen Tags des Glücks. Bei der Kampagne wird die Weltöffentlichkeit aufgefordert, Fotos, Tipps und Anregungen zu einem nachhaltigeren und glücklicheren Leben in den sozialen Natzwerken zu teilen, um die Angry Birds (deutsch: verärgerte Vögel) glücklich zu machen.

Als Teil seiner Botschafterpflichten wird „Red“ ab heute auf eine virtuelle Weltreise gehen, bei der er über Klimaschutz sprechen wird. Seine Reise wird ihn zuerst nach Paris führen, wo im Dezember das Pariser Klimaabkommen vereinbart wurde. Seine letze Station wird New York sein, wo jenes Abkommen am 22. April unterschrieben werden wird.

UN-Sonderberater: „Medizinische Hilfe ist Priorität für Syrien“

Egeland18. März 2016 (UNRIC) – Jan Egeland, Berater des Sondergesandten für Syrien, hat die Wichtigkeit medizinischer Hilfslieferungen für Syrien betont. Es sei entscheidend, die Erlaubnis der Regierung zu erhalten, um die letzten sechs von insgesamt 18 besetzen Zonen in Syrien beliefern zu können.

Insgesamt würden die Hilfskonvois der UN noch vor Ende April 1,1 Mio. Syrer erreichen. Trotzdem müssten viele Menschen sterben, weil die syrische Regierung keine Erlaubnis für den Transport medizinischen Personals und Medikamenten erteilt hätte. Dies müsse sich ändern.

Positiv konnte Egeland hervorheben, dass ein dritter Hilfskonvoi die Städte Madaya, Zabadani, Kafreya und Foah erreicht habe. Zudem werde die UN ab Ende April eine großangelegte Impfaktion für Kinder in Syrien starten.

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