Donnerstag, 19 Januar 2017
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

35.000 Menschen aus Ost-Aleppo evakuiert

12 21 2016Syria23. Dezember 2016 – Die Evakuierungen von Zivilisten aus der syrischen Stadt Aleppo sind fast abgeschlossen. Überwiegend Bewohner des Ostteils der Stadt und aus den beiden Dörfern Foah und Kefraya seien in Sicherheit gebracht worden, erklärte Jan Egeland, UN-Gesandter für Syrien.

„Der Zeitdruck ist groß und die winterlichen Temperaturen erschweren die Lage zusätzlich. Die Menschen waren bis vor kurzem in der belagerten Stadt gefangen und sind verzweifelt. Wir müssen ihren Schutz gewährleisten“, betonte er.

Über den Ort Ramouseh hätten etwa 35.000 Menschen Ost-Aleppo in circa 200 Bussen und 750 Autos und Lastwagen verlassen. Dies teilte Egeland bei einem Treffen der Humanitären Einsatzgruppe der Internationalen Gruppe zur Unterstützung Syriens (ISSG) in Genf mit. Auch die 20 UN-Beobachter habe man nach Ramouseh entsandt.

Egeland beschrieb die Evakuierungen als „sehr unübersichtlich“. Er dankte dem Syrisch-Arabischen Roten Halbmond und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) sowie den UN-Mitarbeitern, die in Tages- und Nachtschichten vor Ort im Einsatz seien. Die beiden Hilfsorganisationen hatten die Evakuierung in Ost-Aleppo organisiert. Auch den 32 Nichtregierungsorganisationen, die mit den UN in Idlib und in den Randbezirken Aleppos zusammengearbeitet hatten, sprach der UN-Gesandte seinen Dank aus.

Evakuierung in Ost-Aleppo fortgesetzt

12 21 2016Aleppo22. Dezember 2016 – Bei eisigen Temperaturen sind weitere Zivilisten aus Ost-Aleppo evakuiert worden. Der Syrisch-Arabische Rote Halbmond und das Internationale Komite des Roten Kreuzes (IKRK) begleiten die Transporte aus dem umkämpften Gebiet. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in den letzten sechs Tagen insgesamt mehr als 25.000 Menschen mithilfe der Organisationen in Sicherheit gebracht werden konnten.

Inzwischen hat der UN-Sicherheitsrat in New York weitere humanitäre Hilfslieferungen für die Grenz- und Kriegsgebiete in Syrien beschlossen. Einstimmig votierte das 15-köpfige Gremium für eine Resolution, die die Hilfsleistungen um ein weiteres Jahr, bis zum 10. Januar 2018, verlängert. Der Sicherheitsrat forderte alle Parteien und insbesondere die syrischen Behörden auf, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen unverzüglich nachzukommen.

UN-Sprecher Farhan Haq bestätigte, dass mindestens 20 UN-Mitarbeiter aus Damaskus nach Aleppo entsandt worden seien, um die Hilfsorganisationen zu unterstützen. Die UN-Mitarbeiter würden eingesetzt, um die Evakuierungen laufend zu überwachen und Lageberichte abzugeben.

„Die Zivilbevölkerung unbeschadet zu evakuieren, bleibt nach wie vor unsere größte Sorge“, erklärte der Sprecher. Den Menschen, die evakuiert werden wollen, sei ein sicherer Transport aus Aleppo zu gewähren.

UN entsendet erneut Beobachter zu Evakuierungsmaßnahmen in Ostaleppo

12 20 2016Aleppo21. Dezember 2016 – Die UN haben die Erlaubnis erhalten, zwanzig internationale und nationale Beobachter in die belagerten Stadtgebiete im Osten Aleppos (Syrien) zu entsenden. Die UN-Beobachter sollen die Evakuierungsmaßnahmen, die am Dienstagmorgen vom Syrisch-Arabischen Roten Halbmond und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) wieder aufgenommen wurden, überwachen.

„Die Anzahl der internationalen Mitarbeiter, die derzeit in Aleppo im Einsatz sind, verdreifacht sich damit beinahe“, teilte Jens Laerke, Sprecher des Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), bei einem Pressetermin in Genf mit. Die Syrische Regierung habe sich bereit erklärt, zwanzig Mitarbeiter aus der Hauptstadt Damaskus „freizustellen und so schnell wie möglich wieder nach Aleppo zu entsenden“. Circa 100 UN-Mitarbeiter seien bereits im Westen der Stadt im Einsatz und stünden bereit, die Evakuierungen in den östlichen Stadtgebieten Aleppos zu unterstützen.

Laerke lobte die Bemühungen des Syrisch-Arabischen Roten Halbmondes und des IKRK, die die Evakuierungen in Syrien beaufsichtigen. Mithilfe der Organisationen konnten seit dem 15. Dezember bereits circa 19.000 Menschen aus dem Osten Aleppos evakuiert werden.

Erklärung des UN-Generalsekretärs zum Terroranschlag in Berlin

 fwehalö20. Dezember 2016 (New York) – Der Generalsekretär verurteilt den terroristischen Anschlag in Berlin gestern Abend.

Er drückt den Familien der Opfer dieser schrecklichen Tat sein tiefstes Mitgefühl aus. Ebenso der Bundesregierung und der deutschen Bevölkerung.

Er wünscht den Verletzten eine schnelle Genesung.

Der Generalsekretär hofft, dass jeder, der an dieser abscheulichen Tat beteiligt war, rasch zur Rechenschaft gezogen wird.

Seite 5 von 280

5