Samstag, 30 Juli 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Trotz Brexit: UN will weiter eng mit EU und Großbritannien zusammenarbeiten

Brüssel24. Juni 2016 – Nach dem Referendum der Briten über den Austritt aus der EU hat Generealsekretär Ban Ki-moon die weitere Zusammenarbeit mit beiden wichtigen Partnern beteuert. Er geht davon aus, dass die Europäische Union die Vereinten Nationen nach wie vor in humanitären Fragen, Entwicklung, Frieden, Sicherheit und Migration unterstützen wird. Ebenso würde das Vereinigte Königreicht seine Führung in der internationalen Entwicklung fortsetzen. „Wenn wir zusammen arbeiten, sind wir stärker“, so Ban in seinem Statement.
Die Briten aber auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten würden sich nun auf einen Weg der Veränderung begeben. Dabei vertraut​en die Vereinten Nationen auf Europas bewährte Geschichte, ​seinen ​Pragmatismus und die gemeinsame Verantwortung​, ​im Interesse der europäischen Bürger zu handeln.

Zahl der weltweit drogenabhängigen Menschen mit Folgekrankheiten steigt auf Rekordhoch

06 23 2016Narcotics23. Juni 2016 – Die Zahl der Menschen, die aufgrund ihres Drogenkonsums unter Störungen leiden, hat einen Rekord von 29 Millionen erreicht. Das geht aus dem diesjährigen Weltdrogenbericht der UN hervor. Außerdem leben von den zwölf Millionen Menschen die Injektionen verwenden, rund 14% mit dem HI-Virus. Heroin bleibt dabei weiterhin die Droge, durch die die meisten Konsumenten sterben. Gleichzeitig ist Cannabis die weltweit am häufigsten konsumierte Droge: 183 Millionen Menschen rauchten Cannabis im Jahr 2014. Allerdings wird das zunehmend gesellschaftlich toleriert. Die Vereinten Nationen haben den 26. Juni zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr bestimmt. Drogenabhängigkeit steht in direkter Verbindung zu wirtschaftlicher und sozialer Ausgrenzung und somit zu Armut. Wenn die Nachhaltigen Entwicklungsziele erreicht werden sollen, muss das weltweite Drogenproblem daher auf globaler Ebene bekämpft werden.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung im Sinne der Agenda 2030

global compact22. Juni 2016 – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat internationale Unternehmensführer – und verbände zu einem Treffen in New York geladen, um eine neue Ära der Nachhaltigkeit einzuberufen. Der „UN-Global Compact“ ist die weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative, die Unternehmen dabei unterstützt Strategien zu entwickeln, um die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 zu erreichen. Konzentriert wurde sich bei dem Forum auf verantwortungsvolle Praktiken, transformierende Partnerschaften, bahnbrechende Innovationen und gezielte Investitionen. Mit Hilfe von zehn Prinzipien sollen Maßnahmen ergriffen werden, die in den Bereichen der Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Anti- Korruption zu Tragen kommen sollen. Ban Ki-moon appellierte an alle anwesenden Interessenvertreter, Geschäftsführer, Pädagogen und Philanthropen aus sämtlichen Sektoren und Branchen, gemeinsame Partnerschaften auszuarbeiten und diese zu vertiefen. In den kommenden Jahren sollen Billionenbeträge in dieses Vorhaben investiert werden. Das Klimaabkommen von Paris und die Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN stellen eine große Gelegenheit dar, eine klimaresistente und nachhaltige Wirtschaft innerhalb des Privatsektors zu fördern.

UN-Nothilfefonds vergibt 15 Millionen US-Dollafr für humanitäre Hilfe im Irak

Fallujah UNHCR RF257503 IMG20. Juni 2016 – Die UN hat 15 Millionen US-Dollar aus dem Zentralen Fonds für die Reaktion auf Notsituationen (CERF) freigegeben. Damit soll lebensrettende Hilfe für die Menschen bereitgestellt werden, die von den jüngsten Kämpfen zwischen den irakischen Sicherheitskräften und ISIL rund um die Region Fallujahs betroffenen sind. „Wir müssen schnell reagieren, bevor sich die Situation zur humanitären Katastrophe entwickelt“, sagte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien. Seit letztem Monat seien mehr als 85.000 Menschen aus der Stadt Fallujah geflohen. Nicht nur sie bräuchten dringend Hilfe, „sondern auch die Zivilisten, die sich immer noch in der Stadt befinden“, so das UN-Nothilfebüro (OCHA). Zudem steigen die Temperaturen in der Region zurzeit auf bis zu 46 Grad Celsius, was neben dem Mangel an Trinkwasser das Risiko eines Ausbruchs ansteckender Krankheiten wie Cholera erhöht. OCHA arbeitet deshalb mit der irakischen Regierung zusammen, um neue Lager als zusätzliche Schutzräume zur Verfügung zu stellen.

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