Sonntag, 24 September 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN: Solidarität für Hochwasser-Opfer in Texas

08 29 Harvey Houston 0230. August 2017 – Die Vereinten Nationen haben auf die verheerenden Zerstörungen des tropischen Sturms Harvey in Texas reagiert. UN-Generalsekretär António Guterres verfolge die Entwicklungen in Texas „mit großer Sorge“ hieß es in einer Stellungnahme. Der Sturm, der eine Fläche so groß wie Spanien im südlichen Teil der Vereinigten Staaten getroffen hat, wird Vorhersagen zufolge weiteren Schaden durch anhaltenden Regen anrichten. „Der Generalsekretär ist zutiefst betrübt über die Todesopfer und spricht sein Beileid der Regierung und den Bürgern der Vereinigten Staaten aus. Er wünscht allen Verletzten eine schnelle Genesung.“ Der Sturm ist laut der Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen (WMO) ein „Albtraum Szenario“ und bringt „katastrophale und lebensbedrohliche“ Überschwemmungen mit sich. Clare Nullis, Sprecherin der WMO, sagte in Genf dass die Flüsse ansteigen und die Katastrophe noch lange nicht vorbei sei. Obwohl der Sturm nicht mehr als Orkan eingestuft wird, bewegt er sich langsam und erzeugt starken Niederschlag.

Guterres trifft Netanyahu in Jerusalem und verspricht Antisemitismus zu bekämpfen

08 28 Guterres Israel29. August 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres hat dem israelischen Ministerpräsident ​en​ Benjamin Netanjahu ​versichert, Israel und sein Existenzrecht zu schützen sowie Antisemitismus weiter zu bekämpfen. „Ich kann die Sicherheitsbedenken Israels nachvollziehen, und ich wiederhole, dass die Idee oder der​ Wille, den Staat Israel zu zerstören, aus meiner Perspektive völlig unakzeptabel ​sind​ “, sagte Guterres. Er bezeichnete sich selbst als Vermittler und Friedensbotschafter und wies darauf hin, dass alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen unabhängige Länder sind, die ihre eigenen Interessen, Werte und Überzeugungen vertreten.

Guterres ​"​ schockiert ​"​ über Guatemalas Entscheidung Anti-Korruptionsermittler auszuweisen

Ivan Velasquez28. August 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres ist schockiert darüber, dass der guatemaltekische Präsident Jimmy Morales eine Stellungnahme veröffentlicht hat, in der er den Vorsitzenden der unabhängigen Anti-Korruptionskommission, die von den Vereinten Nationen unterstützt wird, als ‚Persona non grata‘ bezeichnet. „Er [Guterres] erwartet dass Iván Velásquez von den guatemaltekischen Behörden aufgrund seiner Funktion als internationaler Staatsbeamter mit entsprechendem Respekt behandelt wird, “ heißt es in einer Stellungnahme der Vereinten Nationen.Außerdem habe die Internationale Kommission gegen die Straffreiheit in Guatemala (CICIG) unter der Führung von Velásquez einen entscheidenden Beitrag geleistet, Institutionen im Justizbereich in Guatemala zu stärken und in zahlreichen Fällen für Gerechtigkeit zu sorgen. Bei einem Treffen mit Präsident Morales im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York vor einigen Tagen betonte Guterres wiederholt das Engagement der Vereinten Nationen, Straffreiheit und Korruption zu bekämpfen, und die anhaltende Unterstützung der UN für den Auftrag der CICIG.

UNHCR: Weniger Flüchtlinge kommen nach Europa aber Überfahrt bleibt tödlich

11 11 2015Asylum Seekers25. August 2017 – Weniger Flüchtlinge und Migranten sind im letzten halben Jahr in Europa angekommen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen auf ihrem Weg nach Europa sterben ist weiterhin „alarmierend hoch“, berichtete das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und rief zu erneuten Maßnahmen auf, die Menschen zu beschützen. Laut dem Bericht Desperate Journeys sind 2.253 Menschen gestorben oder auf See verloren gegangen und mindestens 40 auf Landwegen nahe der Europäischen Grenze gestorben.
„Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der Flüchtlinge und Migranten, die in Europa ankommen, zu reduzieren, ohne gleichzeitig Friedensförderung, Entwicklung und sichere Wege zu verstärken, ist moralisch inakzeptabel", sagte Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen. „Wir können es uns nicht leisten, solche Verstöße, die offensichtlich stattfinden, zu ignorieren, nur weil sie nicht direkt vor unseren Augen passieren.“
Im Hinblick auf die Überfahrt zeigt der Bericht, dass die Mittelmeer-Überquerungen im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark zurückgingen, was vor allem auf einen Rückgang von 94 Prozent der Menschen, die den Seeweg von der Türkei nach Griechenland nutzen, zurückzuführen ist. Unterdessen sind die Überquerungen von Nordafrika nach Italien auf dem gleichen Niveau wie im vergangenen Jahr geblieben, sagte das UNHCR und fügte hinzu, dass Gewalt und Missbrauch auf der Reise weit verbreitet sind. Etwa 11.400 derjenigen, die in der ersten Jahreshälfte nach Italien kamen, waren nach den jüngsten Zahlen Kinder ohne Begleitung oder getrennt von ihren Familien. Der UNHCR-Bericht zeigt auch einen Anstieg der Ankünfte in Spanien, wobei in diesem Jahr 9.500 Menschen das Land erreichten, verglichen mit 4.936 in den ersten Monaten des Jahres 2016.

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