Dienstag, 24 Mai 2016
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"Impfschutz sollte die Norm weltweit sein"

04 21 2016Tetanus25. April 2016 (UNRIC) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Beginn der Globalen Impfwoche 2016 verkündet. "Im vergangenen Jahr hatten wir durch Schutzimpfungen bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen Polio, Röteln und Tetanus", sagte Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der WHO. Während der Globalen Impfwoche werden jüngste Impferfolge hervorgehoben und geeignete Schritte diskutiert, damit Länder die globalen Impfziele bis 2020 erreichen können. 

 

Nach Angaben der WHO verhindern Schutzimpfungen zwei bis drei Millionen Todesfälle pro Jahr. Jedoch könnten weitere zusätzliche 1,5 Millionen Menschenleben gerettet werden, wenn die globale Durchimpfungsrate erhöht werden würde. Schätzungsweise 18,7 Millionen Kinder – fast ein Fünftel der Kinder weltweit – erhalten immer noch keine Routineimpfungen gegen vermeidbare Krankheiten wie Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus. 2012 stimmte die Weltgesundheitsversammlung über den Globalen Aktionsplan für Schutzimpfung (GVAP) ab, um sicherzustellen, dass niemand lebenswichtige Impfungen versäumt. 

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Verpasste Chancen reduzieren 

Um die Impfrate zu verbessern, hat die WHO Länder aufgefordert, vor allem Kinder in Konfliktregionen zu impfen, denn weniger als 80% der Kinder seien in diesen Gegenden geimpft. Mehr als 60 % der nicht geimpften Kinder leben in diesen zehn Ländern: Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Indien, Indonesien, Irak, Nigeria, Pakistan, die Philippinen, Uganda und Südafrika.

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Paris-Abkommen über den Klimawandel muss für langfristige Stabilität der Umwelt sorgen

63206521. April 2016 (UNRIC) – Vertreter der UN-Mitgliedsstaaten haben sich in New York versammelt, um das Paris-Abkommen zu unterzeichnen. Robert Glasser, Leiter des UN-Büros für Katastrophenvorsorge, rief dazu auf, über die bestehenden Verpflichtungen hinaus Treibhausgase zu reduzieren, um katastrophale Klima-Ereignisse in der Zukunft zu vermeiden. "Ich begrüße die Tatsache, dass mehr als 160 Länder das Paris-Abkommen unterzeichnen werden. Wir setzen uns jedoch der Gefahr aus, vom schnellen Tempo der globalen Klimaerwärmung überholt zu werden, falls die Unterzeichner nicht noch mehr Ehrgeiz zeigen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren", sagte Glasser. "Naturkatastrophen größeren Ausmaßes sind bis zu 90% auf das Klima zurückzuführen. Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen haben das Potenzial, viele Entwicklungsstaaten daran zu hindern, die Armut zu besiegen." 

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Am Freitag findet die Unterzeichnungszeremonie für das Paris-Abkommen in New York statt. Das Abkommen wurde von allen 196 Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) auf der UN-Klimakonferenz in Paris am 12. Dezember 2015 angenommen. Dabei vereinbarten alle Länder den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und lediglich einen Anstieg von 1,5 Grad Celsius anzustreben.

Mehr als 165 Länder werden das Abkommen unterzeichnen. Das bedeutet einen Rekord für die Zustimmung zu einem internationalen Vertrag. "Jeder von uns spielt eine Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Wir können energieeffiziente Entscheidungen treffen, aufhören, Lebensmittel zu verschwenden und unseren CO2-Fußabdruck reduzieren", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und hob hervor, dass Handlungen jedes Einzelnen drastische Veränderungen bringen können.

Ziele für nachhaltige Entwicklung: Ein Wendepunkt für die internationale Zusammenarbeit

10 09 2015Climate Change20. April 2016 (UNRIC) – Vertreter von Regierungen , der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft sind in New York zusammen gekommen, um die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen. "Aus historischer Sicht ist das ein bedeutender Tag für die Vereinten Nationen", sagte Selwin Hart, der Leiter des Unterstützungsteams gegen Klimawandel. Mehr als 160 Repräsentanten von Regierungen werden in New York erwartet, um das Klima-Abkommen von Paris zu unterzeichnen, das letzten Dezember auf der UN-Klimakonferenz (COP21) beschlossen worden war. "Die meisten sind der Meinung, dass es unglaublich schwer wird , die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen, falls wir es nicht schaffen den globalen Temperaturanstieg auf unter 2°C zu begrenzen", warnte David Nabarro, der UN-Sonderbeauftragte der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung. "Deshalb ist auch die Umsetzung des Paris-Abkommens wichtig. Nur dadurch kann der Lebensgrundlage von Menschen verbessert werden und die Umwelt geschützt werden." Der Klimaschutz ist eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die helfen sollen Armut zu beseitigen und Ungleichheit zu bekämpfen. Diese sind die Grundlage der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung. 

"Auch wenn die Waffen in Syrien schweigen, ist es immer noch schwer die belagerten Gebiete zu erreichen"

04 19 Syria Photo20. April 2016 (UNRIC) – Der UN-Koordinator für humanitäre Maßnahmen Yacoub El Hillo hat ein Interview zum Syrienkonflikt im UN News Centre gegeben. "Wenn die Waffen schweigen, hat das auf eine Reihe positiver Dinge  Auswirkungen", betonte El Hillo. "Die Menschen können sich frei bewegen und ihrem Alltag in einer viel normaleren Weise nachgehen", sagte er, trotz der "vielen Abnormitäten" in den fünf Jahren des Konflikts. Auf die Frage, was Syriens am D ringendsten benötige, antwortete El Hillo: "Alles". 

Nach Ansicht des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten brauchen 13,5 Millionen Syrer Hilfe. Dies reiche von Impfstoffen für Kinder bis hin zur Bereitstellung von Unterkünften, Nahrung und Wasser für die Vertriebenen sowie Bildungs- und Gesundheitsprogrammen. "Das sind die Dinge, die uns jeden Tag beschäftigen", sagte El Hillo. "Mehr als 80% der Syrer leben heutzutage von weniger als 2$ am Tag. Deswegen sind die Bedürfnisse groß. Und da die Krise so lang anhält, schwindet auch immer mehr die Fähigkeit diese zu bewältigen."  

 

Zum Interview mit Yacoub El Hillo geht es hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=53729#.Vxd_q7y5kcg

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