Donnerstag, 02 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Erste UN-Weltkonferenz zu indigenen Völkern in New York

world conference indigenous people

Die Generalversammlung hat heute in New York die erste Weltkonferenz zu indigenen Völkern eröffnet.Zu der zweitägigen Konferenz werden mehr als tausend indigene und nicht-indigene Delegierte erwartet, um sich über die Durchsetzung der Rechte indigener Völker auszutauschen.

Indigene Völker repräsentieren eine erstaunliche Vielfalt: Es gibt über 5000 unterschiedliche Bevölkerungsruppen in mehr als 90 Ländern, die ungefähr fünf Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Diese Menschen haben ein besonderes Selbstverständnis, eine starke Bindung zu traditionellem Territorium und einen einzigartigen kulturellen Hintergrund.

Das Ziel dieser Weltkonferenz soll es sein, ein Abschlussdokument hervorzubringen, durch das die Rechte indigener Völker durchgesetzt und die Milleniumsentwicklungsziele vorangebracht werden können.

Generalsekretär nimmt an Klimademonstration in New York teil: Kein Plan B um zu handeln

Climate March

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat in New York am "People's Climate March" teilgenommen. Über 300.000 Teilnehmer des Klimamarsches forderten zwei Tage vor dem Klimagipfel in New York internationale Handlungsbereitschaft, um die negativen Folgen des Klimawandels zu stoppen. Ähnliche Veranstaltungen fanden überall in der Welt statt.

Generalsekretär Ban sagte nach dem Marsch gegenüber Journalisten, dass es keinen „Plan B" gäbe, um zu handeln, da es auch keinen „Planeten B" gibt.

120 Regierungsoberhäupter werden am kommenden Dienstag, den 23. September, am UN-Klimagipfel teilnehmen, um darüber zu beraten, wie dem Klimawandel begegnet werden kann. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer das Fundament für eine globale Vereinbarung zur Bekämpfung des Klimawandels legen.

Bildung hilft Entwicklungsziele zu erreichen

UNESCO Education

UNESCO Generaldirektorin Irina Bokova sieht in Bildung das „Fundament von Nachhaltigkeit". Die UNESCO bezeichnet Bildung in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung als wichtigstes Mittel, um dem Armustkreislauf zu entkommen und gesundheitliche Risiken früher zu erkennen und zu bekämpfen. So könnte beispielsweise die Müttersterblichkeit um zwei Drittel gesenkt werden, wenn alle Frauen über das Wissen verfügten, um Warnsignale ihres Körpers zu erkennen.

Auch Generalsekretär Ban Ki-Moon hob die Bedeutung von Bildung hervor, indem er sagte: „Bildung ist ein Grundrecht und die Basis für Fortschritt in jedem Land. "Die internationale Gemeinschaft ist derzeit dabei neue Entwicklungsziele auszuarbeiten, die den Milleniumszielen folgen. Bekämpfung von Armut, Gesundheit und Umweltschutz, sind drei der neu vorgeschlagenen Ziele.

UN erklären Ebola-Ausbruch zur „Bedrohung von Frieden und Sicherheit“

UN health missionIn einer ersten Dringlichkeitssitzung zur Ebolakrise hat der Sicherheitsrat den Ebola-Ausbruch in Westafrika als eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit definiert. Generalsekretär Ban Ki-moon verkündete, dass die Vereinten Nationen eine neue Mission einrichten, um die Krankheit zu bekämpfen.

„Diese internationale Mission, die United Nations Mission for Ebola Emergeny Response oder kurz UNMEER heißen wird, hat fünf Prioritäten: den Ausbruch stoppen, die Infizierten behandeln, eine lebensnotwendige Grundversorgung sicherstellen, Stabilität erhalten und weitere Ausbrüche verhindern.", so Generalsekretär Ban vor dem Sicherheitsrat. Er hob hervor, dass die Effektivität der Mission abhängig sei von der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.

Der Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution angenommen, die den Ebola-Ausbruch als Bedrohung von Frieden und Sicherheit definiert. Der Generalsekretär betonte: „Die Strafe für Untätigkeit ist hoch. Wir müssen den Ausbruch überholen und uns dann umdrehen, um ihm mit all unserer Energie und Stärke entgegenzutreten."

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