Samstag, 20 Dezember 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Generalsekretär fordert Aufklärung der Vergewaltigungsvorwürfe in Darfur

Tabit DarfurUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die sudanesische Regierung dazu aufgefordert, Ermittlern Zugang zur Stadt Tabit im Norden Darfurs zu ermöglichen, um die jüngsten Berichte von Massenvergewaltigungen aufzuklären.

Anfang November gab es Berichte über Vergewaltigungen von bis zu 200 Frauen und Mädchen in Tabit. Die Aufklärung der Vorwürfe gestaltet sich jedoch schwierig. Einem Team der gemeinsamen Mission der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union, UNAMID, wurde der Zutritt zur Stadt verwehrt.

„Nur eine umfassende Untersuchung durch UNAMID-Mitarbeiter kann diese ernsten Vorwürfe und Berichte verifizieren.", so Generalsekretär Ban.

Generalsekretär ruft am Internationalen Tag der Toleranz dazu auf, Menschen vor Verfolgung zu schützen

toleranceAnlässlich des Internationalen Tages der Toleranz hat Generalsekretär Ban Ki-moon die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, Menschen vor Verfolgung zu beschützen und Toleranz zu fördern, unabhängig von Nationalität, Religion, Sprache, Ethnie, Sexualität oder anderer Unterscheidungsmerkmale.


„Wir leben in einer Ära des zunehmenden gewaltsamen Extremismus, Radikalismus und sich ausbreitender Konflikte, welche durch eine fundamentale Missachtung des menschlichen Lebens geprägt sind.", so Generalsekretär Ban in seinem Statement zum Internationalen Tag der Toleranz. Auch demokratische und friedvolle Gesellschaften seien nicht immun gegenüber Vorurteilen und Gewalt.


Die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, betonte in Anlehnung an diese Äußerungen, dass Toleranz heute relevanter denn je sei.


„Wir lernen durch Toleranz die universellen Werte, die uns verbinden mit den Unterschieden, von denen wir so viel lernen, zu vereinen und zu erkennen, dass wir andere Menschen brauchen, mit all ihren Unterschieden, damit wir ganz wir selbst sein können.", so Bokova.


Toleranz ist ein Kernprinzip der Charta der Vereinten Nationen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Auch die UNESCO wird von der Überzeugung geleitet, dass dauerhafter Frieden in den Köpfen der Menschen beginnt, indem Prinzipien der Toleranz, des Dialogs und der Kooperation gefördert werden.

UN-Generalsekretär Ban diskutiert am Rande des G20-Gipfels über dringende Probleme der Weltgemeinschaft

Ban G20UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich am Rande des G20-Gipfels in Australien mit hochrangigen EU-Politikern und dem türkischen Ministerpräsidenten getroffen, um über die andauernde Ukrainekrise, den Ebola-Ausbruch, den Klimawandel und die Bedrohung durch den „Islamischen Staat" (IS) zu sprechen.


Er traf sich zu Gesprächen mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Herman van Rompuy sowie dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Der UN-Generalsekretär unterstrich die Notwendigkeit einer politischen Lösung des Ukraine-Konfliktes. Bei den Gesprächen dankte er der EU außerdem für ihren Einsatz in der Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs und für die Unterstützung der betroffenen Staaten. Er begrüßte die jüngste Entscheidung, Treibhausgasemissionen weiter reduzieren zu wollen und betonte die Führungsrolle der Europäischen Union im Bereich Klimawandel.


Mit dem türkischen Ministerpräsidenten, Ahmet Davutoğlu, sprach der Generalsekretär über die Prioritäten des anstehenden Vorsitzes des G20-Gipfels der Türkei sowie über die Syrienkrise, die Bedrohung durch den IS und die Hilfe der Türkei für Flüchtlinge in der Region.

Stellvertretender UN-Generalsekretär Jan Eliasson besucht Deutschland

581335Der stellvertetende UN-Generalsekretär Jan Eliasson wird vom 10. November bis zum 12. November zu einem Deutschland-Besuch erwartet. In Berlin wird er Gespräche mit führenden Vertretern des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung führen. Auf Einladung der Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung wird Eliasson am 11. November an der Humboldt-Universität die Willy Brandt Vorlesung 2014 halten. Dabei wird er über die globalen Herausforderungen für die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedstaaten sprechen. Bei seinem Berlin-Besuch wird Eliasson auch mit Wissenschaftlern der Stiftung Wissenschaft und Politik zusammenkommen, um über aktuelle tagespolitische Fragen zu diskutieren. Auf dem UN-Campus in Bonn wird er sich am 12. November mit den Leitern der Bonner UN-Organisationen und UN-Mitarbeitern austauschen und dabei auch das Gebäude des UN-Klimasekretariats besuchen. Der UN-Campus in Bonn beherbergt 18 verschiedene Sekretariate und Organisationen, die vor allem im Bereich Umwelt, Klima- und Naturschutz sowie Freiwilligenarbeit tätig sind; für eine nachhaltige Entwicklung weltweit. Dort arbeiten inzwischen rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt. Den Abschluss seines Deutschland-Aufenthalts bildet ein Gespräch mit dem Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch im Alten Rathaus. Dort wird sich Eliasson auch in das Gästebuch der Bundesstadt eintragen.

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