Mittwoch, 01 April 2015
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Ban Ki-moon: Frieden in Syrien ist eine "gemeinsame Pflicht"

ban Ki-moon verabschiedet sich von UN-Mitarbeitern in SyrienBan Ki-moon hat die Arbeit der UNO in der Syrienkrise gegen die Kritik von internationalen Hilfsorganisationen verteidigt.

"Die Vereinten Nationen liefern den Menschen in Syrien weiterhin jeden Tag lebensrettende Unterstützung", so der UN-Generalsekretär.

Noch im März werde er eine Geldgeber-Konferenz in Kuwait leiten. Der Syrien-Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen, Staffan de Mistura, arbeite zudem unermüdlich an einer Einstellung des Gebrauchs schwerer Waffen.

Auch der Sicherheitsrat habe "in der Vergangenheit bewiesen, dass er in der Lage ist, gegen den Einsatz chemischer Waffen vorzugehen und Nothilfe-Lieferungen an die sehr gefährdeten Syrer zu erzwingen."

Der UN-Chef mahnte aber auch, die gemeinsamen Anstrengungen fortzusetzen und noch auszuweiten. "Die Menschen in Syrien fühlen sich von der Welt immer mehr allein gelassen - jetzt, wenn sie das fünfte Jahr eines Krieges erreichen, der ihr Land in Stücke gerissen hat."

Ban Ki-moon appellierte erneut an den Sicherheitsrat und die Weltgemeinschaft, sich verstärkt für den Frieden in Syrien einzusetzen. "Wir können dieser gemeinsamen Pflicht nicht ausweichen."

Ban Ki-moon unterstützt Friedensvertrag von Bamako

Seit 2012 herrscht Chaos in MaliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte am Wochenende verschiedene Rebellengruppen in Mali gedrängt, sich einem von Algerien vermittelten Friedensabkommen anzuschließen.

Am Mittwoch (11.3.2015) sind Hunderte Rebellenvertreter aus verschiedenen Landesteilen zusammengekommen und beraten über den möglichen Friedensvertrag mit der malischen Regierung.

Das Abkommen könnte einen Meilenstein in dem jahrelangen Konflikt darstellen. Nach einem Militärputsch im März 2012 war Mali ins Chaos gestürzt. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden des Landes zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. Später übergaben die Franzosen die Verantwortung an die Blauhelm-Mission Minusma.

Der nach monatelangen Verhandlungen von Algerien vermittelte Friedensvertrag soll jetzt einen Ausgleich zwischen den widerstreitenden Interessen der Regierung in Bamako und den Autonomiebestrebungen der Gruppen schaffen.

Aus Mauretanien, Niger, Libyen und Algerien reisten rund 200 Rebellen in die Stadt Kidal, die meisten von ihnen waren Tuareg, wie deutsche Nachrichtenagenturen melden. Die Gespräche dauern an – es wird erwartet, dass sie sich über mehrere Tage hinziehen. Gruppen, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündet sind, waren von den Verhandlungen ausgeschlossen.

UN fordert Firmen zum Handeln auf

Ban Ki-moon mit der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Rodham ClintonOhne die Privatwirtschaft geht es nicht. Und obwohl an der historischen Pekinger Frauenkonferenz vor 20 Jahren keine Unternehmen teilgenommen haben, sei mittlerweile längst offensichtlich, dass eine weitreichende Gleichstellung der Geschlechter nur durch gemeinsame Anstrengungen des politischen und des privaten Sektors erreicht werden könne, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon beim jährlichen Zusammentreffen der Akteure der Women Empowerment Principles (WEA) im UN-Hauptquartier in New York.

Auch die ehemalige US-Außenministerin, Hillary Rodham Clinton, die UN-Sondergesandte für Klimawandel, Mary Robinson, und die Direktorin von UN Women, Phumzile Mlambo-Ngcuka, nahmen an dem Treffen teil.

"Die Beseitigung von gesellschaftlichen Schranken und die volle Teilhabe von Frauen und Mädchen am wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben muss oberste Priorität für uns alle sein - ob Unternehmen, Regierungen, Vereinte Nationen oder Zivilgesellschaft", so Ban Ki-moon.

Er begrüßte die zunehmend engere Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft. Wenn über die Ergebnisse von Peking und neue, nachhaltige Entwicklungsziele für die kommenden 15 Jahre nachgedacht werde, sei es als "extrem positiv zu bewerten, dass sich so viele Firmenvorstände in Bewegung setzen, um mit uns zu arbeiten".

Die Grundsätze zur Stärkung der Frauen bieten Unternehmen Anhaltspunkte, Frauen gezielt zu fördern und ihre Rechte zu durchzusetzen. Sie wurden 2010 formuliert. In den letzten fünf Jahren haben sich fast 1000 Firmen dazu bekannt, die Richtlinien auf allen Ebenen bis hinein in die Führungsetagen umsetzen zu wollen.

O'Brien neuer UN-Nothilfekoordinator

03 09 2015Stephen ObrienUN-Generalsekretär Ban hat den konservativen britischen Abgeordneten Stephen O'Brien zum neuen UN-Nothilfekoordinator ernannt. Der Brite wird Nachfolger der bisherigen Amtsinhaberin Valerie Amos. Amos hatte im November ihren Rücktritt bekannt gegeben. O'Brien weist mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der internationalen Entwicklungshilfe und im Gesundheitswesen auf. Seit dem Jahr 2012 war O'Brien als Sondergesandter Grossbritanniens für die Sahelzone im Einsatz.

 

 

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