Samstag, 06 Februar 2016
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran sollen Lösung im Syrien Konflikt nicht behindern

10 12 2015Syria Envoy10. Januar 2016 - Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura, hat mehrere Gespräche in der iranischen Hauptstadt Teheran geführt. Dort bekam er von seinen Gesprächspartnern die Zusicherung, dass die derzeitigen Spannungen keinen Einfluss auf das iranische Engagement bei der Beilegung der Krise in Syrien haben werden.Bei einer Pressekonferenz in Teheran bezeichnete de Mistura seine Treffen mit dem iranischen Außenminister Zarif und dem stellvertretenden Außenminister Amir-Abdollahian als nützlich. De Mistura hatte mit ihnen hauptsächlich über die bevorstehenden Syrien-Gespräche in Genf gesprochen.Bereits bei seinem Besuch in Saudi-Arabien am 5. Januar hatte er sich die Gewissheit eingeholt, dass die derzeitigen Spannungen in der Region die kommenden Verhandlungen nicht beeinflussen werden.

UN fordert Zugang zu den belagerten Gebieten in Syrien

01 07 2016SyriaGhouta7. Januar 2016 – Die Vereinten Nationen fordern ungehinderten Zugang zu den schwer zu erreichenden und belagerten Gebieten Syriens, um dort humanitäre Hilfe leisten zu können. Kleine Erfolge gibt es bereits, da die Regierung den Zugang zu den Städten Madaya, Foah und Kefraya erlaubt hat. Nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), leben in dem vom Krieg zerrütteten Land bis zu 4,5 Millionen Menschen in schwer zugänglichen Gebieten. Darunter befinden sich fast 400.000 Menschen in 15 belagerten Orten, die keinen Zugang zu lebensrettender Hilfe haben. Im letzten Jahr wurden nur zehn Prozent aller UN Hilfskonvois in diese Bereiche durchgelassen. In der Zwischenzeit leiden rund 42.000 Menschen in der Stadt Madaya an Hunger. Den Vereinten Nationen liegen glaubhafte Aussagen vor, die von Menschen berichten, die verhungert oder getötet worden sind, bei dem Versuch die Stadt zu verlassen.

UN "zutiefst beunruhigt" über angeblichen Test einer Wasserstoffbombe in der Demokratischen Volksrepublik Korea

01 06 2016Nuclear6. Januar 2016 - Die Vereinten Nationen haben den angeblichen Test einer Wasserstoffbombe durch die Demokratische Volksrepublik Korea scharf verurteilt. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nannte den Test "zutiefst beunruhigend" und der UN-Sicherheitsrat versprach, "wesentliche Maßnahmen" einzuleiten. Sanktionen werden nicht ausgeschlossen.„Dieser Test verletzt erneut zahlreiche UN-Resolutionen und widerspricht den Forderungen der Vereinten Nationen an die Demokratische Volksrepublik Korea, alle nuklearen Aktivitäten einzustellen“, so Ban. „Diese Tat ist ein profunder Akt der Destabilisierung für die regionale Sicherheit und untergräbt alle internationalen Bemühungen, den Atomwaffensperrvertrag umzusetzen“, fügte er hinzu. Ban forderte, dass die Demokratische Volksrepublik Korea mit sofortiger Wirkung alle weiteren Nuklearaktivitäten einstellen und alle bestehenden Forderungen zur Offenlegung des Atomprogramms erfüllen müsse.

Neuer UN-Hochkommissar für Flüchtlinge steht vor großen Herausforderungen

579352Filippo Grandi4. Januar 2016 – Der Italiener Filippo Grandi hat seine Arbeit als neuer Leiter des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) begonnen. "UNHCR muss sich vielen außerordentlich schwierigen Herausforderungen stellen", sagte Grandi, der das Amt für die nächsten fünf Jahre innehaben wird. Er folgt auf den Portugiesen Antonio Guterres. "Die Kombination von mehreren Konflikten und die daraus resultierenden Massenvertreibungen, die Asyl-Problematik, die Finanzierungslücke zwischen humanitären Bedürfnissen und Ressourcen sowie die wachsende Fremdenfeindlichkeit sind sehr gefährlich“, sagte Grandi. Zuvor war er ehemaliger Leiter des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Mehr als eine Million Flüchtlinge und Migranten, meist aus Syrien, Irak und Afghanistan, haben im vergangenen Jahr das Mittelmeer überquert. "Wir stehen vor großen Herausforderung, aber in Zusammenarbeit mit Regierungen, der Zivilgesellschaft und anderen Partnern, können wir große Fortschritte bei der Gewährleistung von internationalem Schutz erzielen“, so der neue UNHCR-Leiter.

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UNRIC-Nachrichtenüberblick, 20. Januar 2016

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