Montag, 02 März 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Friedenstruppe bereit für Offensive in der DR Kongo

520984Die Friedenstruppe der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo und die Streitkräfte des afrikanischen Landes stehen vor einer Offensive gegen die Rebellengruppe FDLR. UN-Sprecher Stéphane Dujarric begründete dies unter anderem damit, dass die Miliz eine Frist zur bedingungslosen Kapitulation am 2. Januar habe verstreichen lassen. Ein Plan für das militärische Vorgehen sei bereits ausgearbeitet worden. Soldaten der UN-Mission für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (Monusco) seien vorbereitend in Stellung gebracht worden. FDLR ist die Abkürzung für "Forces Démocratiques de Libération du Rwanda" ("Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas"). Ziel der Miliz ist es, die Regierung von Ruanda zu entmachten. Ihre Basis hat sie im Ost-Kongo. Die UN werfen ihr Menschenrechtsverletzungen vor. Soldaten der Monusco und des Kongos hatten zuvor in der Grenzprovinz Süd-Kivu von burundischen Rebellen gehaltene Stützpunkte zurückerobert. Der rohstoffreiche Osten des Kongos wird seit Jahren von verschiedenen, teils grenzübergreifenden Rebellengruppen terrorisiert. Mit mehr als 20.000 Soldaten ist die dortige Monusco-Truppe die größte ihrer Art weltweit.

Bilder 2014 : Der UN-Jahresrückblick im Video

616753Von der Situation in Syrien und der Ukraine bis zu den weltweiten Anstrengungen im Kampf gegen Ebola: Der Video-Jahresrückblick erinnert an die wichtigsten Ereignisse des Jahres. An die, die in den Schlagzeilen waren, aber auch an die, die in entfernten Ecken unserer Welt passierten. Der Rückblick zeigt auch, wie die UN arbeitet - vom Klimagipfel in New York, bis hin zur Nahrungsmittelhilfe für Flüchtlinge. Hier finden Sie das Video.

Joachim Rücker neuer Präsident des UN-Menschenrechtsrats

image-786196-panoV9free-bahcDeutschlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen in Genf will 2015 als Präsident des UN-Menschenrechtsrats die Arbeit dieses UN-Gremiums effektivieren. Das machte Botschafter Joachim Rücker nach seiner Wahl durch die Vertreter der 47 Mitgliedstaaten in das Amt deutlich. Seine einjährige Amtszeit beginnt am 1. Januar. Rücker löst Baudelaire Ngong Ella aus dem zentralafrikanischen Gabun ab. „Dies ist ein einzigartiges Privileg und eine große Ehre für mich und mein Heimatland Deutschland", sagte der 63 Jahre alte Diplomat. An der Spitze des UN-Menschenrechtsrates handelt Rücker als überparteilicher Präsident. Zu den Aufgaben gehöre, kurzfristig Beratungen über akute Krisen zu ermöglichen, erläuterte Rücker nach seiner Wahl. Im Falle des Vormarsches des Terrororganisation Islamischer Staat (IS) habe der Menschenrechtsrat sich im Sommer womöglich zu viel Zeit genommen, bevor eine Sondersitzung angesetzt worden sei.

UNICEF: 2014 desaströses Jahr für Kinder in Konflikten

12-08-2014ChildrenNach Angaben des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) waren im Jahr 2014 insgesamt 15 Millionen Kinder brutaler Gewalt ausgesetzt waren. Aufgrund der weltweiten Konflikte sei es ein desaströses Jahr für Kinder in den betroffenen Regionen gewesen. Es habe mehr Attacken auf Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen gegeben. Neue gesundheitliche Bedrohungen, wie der Ebola-Ausbruch in Westafrika, haben tausende Kinder zu Waisen gemacht.

„Kinder wurden getötet, während sie im Klassenzimmer lernten oder in ihren Betten schliefen. Sie wurden zu Waisen, gekidnappt, gefoltert, vergewaltigt oder als Sklaven verkauft. In der jüngeren Geschichte, waren nie mehr Kinder als heute solch unaussprechlicher Gewalt ausgesetzt. Gewalt und traumatische Erfahrungen haben noch andere Folgen als die Verletzung einzelner Kinder – sie unterminieren die Stärke ganzer Gesellschaften. Die Welt kann und muss mehr tun, um 2015 ein besseres Jahr für jedes Kind zu machen", so der UNICEF Exekutivdirektor Anthony Lake.

Nicht weniger als 15 Millionen Kinder leiden unter den Konflikten in der Zentralafrikanischen Republik, im Irak, im Südsudan, in Syrien, der Ukraine und den besetzten palästinensischen Gebieten. Diese Zahl umfasst laut UNICEF auch die Binnenflüchtlinge oder Flüchtlinge in Nachbarstaaten.

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