Mittwoch, 26 November 2014
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

Somalia: Generalsekretär Ban würdigt politische Fortschritte

ban-ki-moon-somaliaGeneralsekretär Ban Ki-moon hat verschiedene Länder am Horn von Afrika besucht, um für Frieden und Stabilität in der Region zu werben. In Mogadischu würdigte der Generalsekretär Somalias Fortschritte in Richtung ökonomischer und politischer Stabilität.

„Besonderst loben möchte ich die Übereinkommen um regionale Verwaltungen und Behörden einzurichten. Dabei sollten möglichst viele Menschen beteiligt sein und stark durch Frauen und junge Menschen repräsentiert werden", so Ban gegenüber Pressevertretern.

Obwohl Somalia lange durch Kämpfe und die Verbreitung von militantem religiösem Fanatismus gebeutelt wurde, konnten kürzlich zurückliegende militärische Erfolge gegen die Terrorgruppe Al-Shabaab der Regierung ermöglichen, mit Hilfe der UN-Mission UNSOM, den Sicherheitssektor des Landes zu stärken, die Durchsetzung der Menschenrechte und die Stärkung von Frauen voranzutreiben und internationale Hilfe besser zu koordinieren.

Der UN-Sonderbeauftragte für Somalia, Nicholas Kay, warnte jedoch, dass noch immer mehr als drei Millionen Somalis Hilfe brauchen. So haben knapp eine Million Menschen noch immer nicht genug zu essen. Auch der Generalsekretär zeigte sich besorgt über die humanitäre Situation und bat die internationale Gemeinschaft, Somalia weiterhin bei seinen Bemühungen zu unterstützen.

UN-Generalsekretär Ban: Ebola kann nur gemeinsam besiegt werden

unicef-ebola-liberiaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich in Äthiopien mit der Kommisionsvorsitzenden der Afrikanischen Union, Nkosazana Dlamini-Zuma, und dem Präsidenten der Weltbank, Jim Yong Kim, getroffen. Bei dem Treffen ging es darum, wie die Organisationen helfen können, die Verbreitung von Ebola einzudämmen.
Generalsekretär Ban betonte, man müsse die Dringlichkeit der Lage erkennen, ohne jedoch in Panik auszubrechen. „Ebola ist eine große globale Krise, die eine massive globale Antwort erfordert. Kein Land und keine Organisation kann Ebola allein besiegen.", so Ban.
Der Generalsekretär warnte vor unverhältnismäßiger Panik. Reiseverbote oder die Schließung von Grenzen seien nicht die Lösung und würden die betroffenen Staaten nur isolieren. Er begrüßte die Zusagen afrikanischer Nationen wie Äthiopien, Burundi und Nigeria, medizinisches Personal nach Guinea, Liberia und Sierra Leone zu entsenden, um den Kampf gegen Ebola zu unterstützen.

Die Uhr tickt für Gaza: Generalsekretär bittet um schnelle Hilfe für den Wiederaufbau

Middle EastGeneralsekretär Ban Ki-moon hat dem Sicherheitsrat von seinem Besuch im Gazastreifen berichtet und darum gebeten, dass die zugesagten Hilfen für den Wiederaufbau schnell zur Verfügung gestellt werden.

"Die Uhr tickt. 414 Millionen Dollar werden für die humanitäre Soforthilfe benötigt, 1,2 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe und 2,4 Milliarden für den Wiederaufbau", so der Generalsekretär.

Aktuell sind mehr als 100.000 Menschen in Gaza obdachlos und mehr als 50.000 Menschen haben in Schulgebäuden der Vereinten Nationen Zuflucht gesucht. Viele haben keinen Zugang zum Wassernetzwerk. 18-stündige Stromausfälle sind an der Tagesordnung.

Wie bei der vorausgegangenen Geberkonferenz, betonte der Generalsekretär abermals, dass der Kreislauf aus Zerstörung und Wiederaufbau enden müsse: „Es kann nicht von der internationalen Gemeinschaft erwartet werden, dass sie die Scherben eines weiteren Krieges aufsammelt und dann die Rechnung übernimmt. Auf lange Sicht gesehen, kann dauerhafte Stabilität nur durch ein Friedensübereinkommen, welches zu einem unabhängigen palästinensischen Staat führt, erreicht werden".

Südsudan: UN-Mission errichtet neue Schutzzonen

UNMISSDie UN-Mission im Südsudan (UNMISS) hat neue Schutzgebiete für schätzungsweise 28.000 Binnenflüchtlinge in Juba, Malakal und Bor errichtet, um die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge zu verbessern.

Insgesamt beschützt UNMISS mehr als 100.000 Zivilisten im Südsudan. UN-Mitarbeiter betonten, dass die Lebensbedingungen in diesen neuen Camps besser seien, aber immer noch improvisiert, temporär und kein guter Platz zum leben. Besonders in Bentio ist die Situation für die Flüchtlinge nach starken Regenfällen und Überflutungen der Camps sehr schlecht.

Die südsudanesische Regierung befindet sich seit Dezember im Krieg mit Rebellen, nachdem ein Konflikt zwischen Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und Anhängern des vorherigen Vizepräsidenten Riek Machar eskalierte.

Seite 4 von 182

4

Kontakt

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: info@unbonn.org

Banner
Banner