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Migration, UN-Reform und nachhaltige Entwicklung sind Prioritäten für 2018, sagt Präsident der UN-Generalversammlung

746477 Press Lajcak21. Dezember 2017 – Sichere Migration, Konfliktprävention, nachhaltige Entwicklung und UN-Reform sind die Prioritäten der 72. Generalversammlung im nächsten Jahr, sagte der Präsident der Vollversammlung, Miroslav Lajčák, am Mittwoch.

„Wir werden weiter an dem Globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration arbeiten“, sagte Lajčák in einer Pressekonferenz im UN Hauptquartier. Er begrüßte die kontruktiven Debatten und die positive Atmosphäre während der ersten konsultativen Phase der Initiative.

„Die nächsten Schritte werden die zwischenstaatlichen Verhandlungen sein, welche im Februar beginnen und vor Juli abgeschlossen sein sollen“, erklärte er und teilte mit, dass er parallel Treffen mit Schlüsselakteuren aus der Wissenschaft, dem Nichtreigerungssektor und dem Privatsektor zu drängenden Fragen zum Thema sichere Migration plant, um alle Ansichten in der Gesellschaft zu berücksichtigen.

Lajčák sagte, dass er am 24. und 25. April 2018 ein hochrangiges Treffen zu Friedensförderung einberuft. „Dies wird eine gute Gelegenheit sein, um uns auf die Arbeit der UN für nachhaltigen Frieden und Konfliktprävention zu konzentrieren.“

Um mit dem globalen Momentum rund um die Agenda 2030 und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) mitzuhalten, wird die Generalversammlung drei Verantstaltungen zwischen März und Juni organisieren.

Im Mai organisiert sie eine Veranstaltung, bei der die Jugend im Fokus steht, besonders die Themen Bildung, Beschäftigung, und Vorbeugung von Radikalisierung unter Jugendlichen. „Dies soll kein regelmäßiges Treffen werden. Wir wollen das Programm zusammen mit jungen Menschen gestalten“, sagte Lajčák, und fügte hinzu, dass es wichtig sei „nicht nur mit jungen Menschen zu reden [sondern auch] zuzuhören, was sie über die Arbeit der UN zu sagen haben.“

Im Juni wird der Präsident der Generalversammlung ein Treffen zu Entwicklungsfinanzierung einberufen. „Wir müssen die beachtlichen Finanzierungslücken für die Implementierung der SDGs ansprechen,“ erklärte Lajčák. „Die Wahrheit ist, mit dem derzeitigen Budget und Tempo werden wir die SDGs bis 2030 nicht erreichen können. Deswegen müssen wir die SDGs stärker mit den finanziellen Möglichkeiten im Privatsektors verknüpfen“, fügte er hinzu.

Er sagte, dass die vom UN-Generalsekretär initiierten Reformen auch zentraler Teil der Agenda im nächsten Jahr sind. Lajčák verkündete, dass die Generalversammlung am Mittwoch einstimmig eine Resolution zur Überholung der UN Friedens- und Sicherheitsagenda verabschiedet hat. Der Text fordert den Generalsekretär auf, einen zweiten umfangreichen Bericht zu der Reform, und zu der Entwicklung und dem Managementsystem der Organisation bereitzustellen.

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