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UN drängen auf internationale Kooperation für sichere Migration in einer Welt in Bewegung

Migrants Amman 2015 2407117538018. Dezember 2017 – Am Internationalen Tag der Migranten rufen die Vereinten Nationen zu Kooperation bei der Bewältigung der Migration auf, um zu gewährleisten, dass ihr Nutzen weitestmöglich verteilt wird und dass die Menschenrechte aller Betroffenen geschützt werden – wie in der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung anerkannt.

„Es gibt überwältigende Beweise dafür, dass Migranten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Nutzen für Gesellschaften überall bringen", sagt UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Erklärung zum Internationalen Tag, welcher jährlich auf den 18. Dezember fällt. „Trotzdem steigen die Feindseligkeiten gegenüber Migranten auf der ganzen Welt. Solidarität mit Migranten war niemals dringlicher.“

Guterres sagt auch, dass es Migration wegen Klimawandel, Instabilität, und wachsenden Ungleichheiten weiter geben wird, und ruft zur effizienten internationalen Kooperation im Migrationsmanagement auf, um zu gewährleisten, dass ihr Nutzen weitestmöglich verteilt wird und dass die Menschenrechte aller Betroffenen geschützt werden – wie in der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung anerkannt.

Der Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration (IOM), William Lacy Swing, machte einen dringenden Aufruf für sichere Migration in einer Welt in Bewegung, was gleichzeitig das Motto am diesjährigen Internationalen Tag ist. „Während wir in einer Zeit leben, in der eine privilegierte Elite die globale Mobilität geradezu als ihr Geburtsrecht empfindet, wird sie unzähligen anderen verwehrt, die in hoffnungslosen Situationen feststecken“, betonte er.

Swing nannte Migration eine humanitäre Realität, die gemanaged werden muss, und nicht ein zu lösendes Problem. Er hebte die Vorteile des ‚Global Compact for Migration‘ hervor, welcher nach den Verhandlungen der Mitgliedsstaaten Ende 2018 fertiggestellt werden soll.

Audrey Azoulay, Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) sagte indessen, dass „UNESCO daran arbeitet, die Erfolge der migrationsbezogenen Verpflichtungen der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung voranzutreiben."

Parallel erklärten UN Menschenrechtsexperten, dass “Staaten eine signifikante Rolle spielen können bei der Verbreitung positiver Wahrnehmungen von Migranten in der breiten Öffentlichkeit, durch einen positiven Diskus und die Kommunikation von Fakten und Studien, unter anderem zu den Beiträgen die Migranten an Gesellschaften leisten.“

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