Montag, 18 Dezember 2017
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UNICEF: Hilfslieferungen in den Jemen dürfen kein Einzelfall bleiben

Yemen delivery UN0147212 2028. November 2017 - Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat mehr humanitäre Hilfe für die Kinder im Jemen gefordert. Trotz der erfolgreichen Lieferung von 1,9 Millionen Impfdosen am Sonntag am Flughafen von Sana’a, benötigten immer noch mehr als 11 Millionen jemenitische Kinder dringend Hilfe.

„Der gestrige Erfolg kann kein Einzelfall bleiben", sagte Geert Cappalaere, UNICEF-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika auf einer Pressekonferenz in Amman in Jordanien. Impfstoffe werden dringend gebraucht, um 600.000 Kinder im ganzen Land gegen Diphtherie, Meningitis, Keuchhusten, Lungenentzündung und Tuberkulose zu impfen.

„Heute kann man sagen, dass der Jemen einer der schlimmsten Orte ist, um ein Kind zu sein", sagte er. In den letzten zweieinhalb Jahren wurden fast 5.000 Kinder getötet oder schwer verletzt, zwei Millionen Kinder leiden unter akuter Unterernährung. „Gründe dafür sind der Jahrzehnte andauernde Konflikt und die chronische Unterentwicklung des Landes“, betonte Cappalaere und forderte alle Konfliktparteien auf, die Kämpfe zu beenden.

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