Samstag, 16 Dezember 2017
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COP23: UN-Generalsekretär Guterres fordert schnellere Umsetzung des Pariser Klimaabkommens

IMG 2588Generalsekretär António Guterres hat erklärt, dass ein Wechsel zu saubereren Energien das Wirtschaftswachstum eher behindern würde. Dies betonte er am Mittwoch auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP23) in Bonn vor Vertretern von fast 200 Nationen.

Er forderte außerdem mehr Ehrgeiz, mehr Führung und mehr Partnerschaften zur Bekämpfung des Klimawandels.
„Der Klimawandel ist die entscheidende Bedrohung unserer Zeit. Unsere Pflicht gegenüber zukünftigen Generationen besteht darin, Ehrgeiz zu wecken", sagte Guterres bei der Eröffnung des hochrangigen Segments der COP23.

An der Konferenz nahmen auch Staats- und Regierungschefs teil, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Premierminister von Fidschi, Frank Bainimarama, der auch Präsident der COP23 ist.

Die Regierungen sollten einen Preis für die Kohlenstoffemissionen festsetzen, um die globale Erwärmung zu bekämpfen, betonte Guterres. Er erklärte außerdem, dass die Welt nur fünf Jahre habe, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, das ehrgeizige Ziel zu erreichen, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu halten.

Er sagte Verhandlungsführern und Ministern, dass dies zwar drastische Einschnitte bei den Treibhausgasemissionen einfordern werde, diese Schritte jedoch immer noch erreichbar seien.

Guterres forderte die Staats- und Regierungschefs auf, bei der Bekämpfung des Klimawandels „Mut zu zeigen, wenn es darum gehe, tief verwurzelte Interessen zu bekämpfen": „Zeigen Sie Weisheit, indem Sie in die Zukunft investieren. Zeigen Sie Mitgefühl bei der Sorge, welche Welt wir für unsere Kinder errichten.“

Die Klimakonferenz, die am 6. November 2017 begonnen hat, findet ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens statt. Die Verhandlungen in Bonn werden am kommenden Freitag abgeschlossen.

 

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