Montag, 21 August 2017
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Demokratische Republik Kongo und Nigeria: Förderung von Frauen entscheidend für nachhaltigen Frieden

DSG Mohammed SC 730084 201711. August 2017 – Die Investition in Frauen und Mädchen muss ein zentrales, globales Anliegen werden, um nachhaltig Frieden in der Demokratischen Republik Kongo und Nigeria zu sichern. Zu diesem Ergebnis kommt die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina J. Mohammed nach einem Besuch beider Staaten. „Beide Länder haben eine erschreckend geringe politische Beteiligung von Frauen, und beide befinden sich in Konflikten, die von extrem hoher sexueller und geschlechtsbasierter Gewalt geprägt sind", berichtete Mohammed dem Sicherheitsrat nach ihrer Rückkehr. An der gemeinsamen Mission der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen nahmen neben Mohammed drei weitere afrikanische Frauen teil: Phumzile Mlambo-Ngcuka, Exekutivdirektorin von UN Women, Pramila Patten, UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt bei Konflikten und Bineta Diop, Sonderbeauftragte der Afrikanischen Union für Frauen, Frieden und Sicherheit. Ziel der Mission was es, Frieden zu fördern indem Gleichheit, Ermächtigung und Wohlergehen der Frauen gefördert werden. „Die internationale Gemeinschaft muss die Rolle der Frauen in Entwicklung und Friedensbildung neben den Geschlechter-Dimensionen der Konflikte besser verstehen, damit unsere Antworten effektiver werden können“, sagte Mohammed.