Mittwoch, 18 Oktober 2017
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Gewalt in Jerusalem: UN fordern Deeskalation

20 7 17gate24. Juli 2017 – Die Vereinten Nationen und ihre diplomatischen Partner im Friedensprozess im Nahen Osten haben ihre Bedenken bezüglich der eskalierenden Spannungen und gewaltvollen Auseinandersetzungen in der Altstadt von Jerusalem ausgedrückt. Alle Beteiligten sollten sich in Zurückhaltung üben und dazu beitragen, die Situation zu deeskalieren. Die Sonderbeauftragten des sogenannten Nahost-Quartetts, die sich aus den UN, Russland, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zusammensetzen, verurteilten die Terrorattacken aufs Schärfste und drückten ihr Beileid für alle Opfer der Gewalttaten aus. Das gemeinsame Statement ist die Reaktion auf eine Serie von Gewalttaten, welche seit über einem Monat die Spannungen in der Altstadt Jerusalems verschärft haben. Die Unterzeichner begrüßten in dem Schreiben die Versicherung des israelischen Premierministers, den Status Quo an den Heiligen Stätten in Jerusalem aufrechtzuerhalten. Nach den gewalttätigen Vorfällen seit Mitte Juni bleibt die Lage in Jerusalem weiter angespannt, besonders rund um das Gebiet um den Tempelberg.

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