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UN-Generalsekretär fordert engere Zusammenarbeit zwischen EU und UN

DABloB2XcAA8bjP.png large17. Mai 2017 - UN-Generalsekretär António Guterres hat die Europäische Union und die Vereinten Nationen dazu aufgerufen, die beispiellosen Herausforderungen, denen sich die Weltgemeinschaft gegenüber sieht, gemeinsam anzugehen.

Während seiner Rede im Europaparlament in Straßburg am heutigen Mittwoch bedankte sich der Generalsekretär für das starke Bekenntnis der EU zum Multilateralismus. Insbesondere verwies er dabei auf die Unterstützung der EU für die Konflikte und Krisen in Libyen, Somalia, Mali sowie der Zentralafrikanischen Republik.

„Der Beitrag Europas ist absolut essentiell für ein effektives Arbeiten der UN“, so der Generalsekretär gegenüber den EU-Abgeordneten.

In seiner Ansprache skizzierte er eine Reihe zentraler Herausforderungen, die der Kooperation zwischen der Europäischen Union und den Vereinten Nationen bedürfen. Dazu gehören die internationale Konflikt-lösung und -prävention, die Bildung einer stärkeren Koalition für Menschenrechte, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens sowie der Kampf gegen die wachsende Ungleichheit im Rahmen der Globalisierung.

Während seiner häufig von Applaus unterbrochenen Rede kam der Portugiese auch auf das schwierige Thema der Migration zu sprechen und forderte politisches, soziales und kulturelles Engagement für die Schaffung inklusiver Gesellschaften zu nutzen.

„Diversität ist eine Bereicherung, keine Gefahr“, betonte Guterres und fügte hinzu, dass Diversität nicht automatisch eine Quelle für Frieden und Verständnis sei. Als Europäer verwies der Generalsekretär dabei auf die großen intellektuellen Errungenschaften während des „Zeitalters der Vernunft“ im 18. Jahrhundert. „Die Werte der Aufklärung sind der bedeutendste Beitrag Europas zur Zivilisation der Welt“, sagte Guterres und forderte die EU-Staaten dazu auf, Prinzipien der Aufklärung wie Toleranz und Vernunft zu unterstützen.

 Die vollständige Rede des Generalsekretärs gibt es hier.

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