Mittwoch, 26 April 2017
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UN-Generalsekretär Guterres: „Kein vollständiger Frieden ohne Minenräumung“

10 26 2015Mine Mali04. April 2017 – Zum heutigen internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr und Unterstützung bei Antiminenprogrammen hat UN-Generalsekretär António Guterres die Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, bei Friedensverhandlungen oder humanitären Einsätzen in Konfliktgebieten an Landminen und andere explosive Kampfmittel zu denken.

Jedes Jahr werden tausende Menschen durch Landminen und andere explosive Kampfmitteln getötet oder verstümmelt. In einer Erklärung lobte Guterres den Mut und das Engagement des Diensts für Antiminenprogramme der Vereinten Nationen (UNMAS).

UNMAS wurde vor zwanzig Jahren gegründet und arbeitet in 18 Ländern und Gebieten. Gemeinsam mit seinen Partnern hat der Dienst 72 Prozent der bekannten mit Kampfmittelrückständen verseuchten Flächen geräumt. Insbesondere Orte des öffentlichen Lebens wie Märkte, Brunnen, Schulen und Krankenhäuser wurden wieder zugänglich gemacht.

„Frieden ohne Minenräumung ist unvollständiger Frieden“ betonte Guterres in seiner Erklärung. „Minenräumung etabliert eine Basis für dauerhafte Erholung und Entwicklung. Niemand sollte in ständiger Angst vor dem Tod leben müssen, nachdem die Kämpfe beendet sind“.