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Jemen: Kinder am stärksten von Kämpfen betroffen

03 27 2017 UNICEF Yemen28.03.2017 – Der Verantwortliche der UN für humanitäre Hilfe hat die Konfliktparteien im Jemen dazu aufgefordert, sich auf politische Dialoge einzulassen und die Situation in den Griff zu bekommen. Die Eskalation des Konflikts im Jemen jährt sich diese Woche zum zweiten Mal.

Der UN-Nothilfekoordinator und Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Stephen O’Brien unterstrich die weitreichenden Folgen der Kämpfe. Der Konflikt habe nicht nur zu tausenden von Toten, Millionen von Vertriebenen und einer nachhaltigen Schwächung der Wirtschaft, sondern auch das Land an den Rand der Hungersnot gebracht.

„Vor allem ist die jemenitische Bevölkerung darauf angewiesen, dass die Konfliktparteien sich zu einem politischen Dialog verpflichten, ansonsten wird diese von Menschen verursachte Krise niemals enden“, betonte O’Brien.

Fast 19 Millionen Jemeniten – mehr als zwei Drittel der Bevölkerung – sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Wie in den meisten Krisen sind Kinder die Hauptleidtragenden. Allein im vergangenen Jahr hat sich die Anzahl der getöteten Kinder von 900 auf 1.500 erhöht. Angriffe auf Schulen nehmen zu und deutlich mehr Kinder wurden für die Kämpfe rekrutiert als noch im Jahr zuvor.

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