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Drohende Hungersnot in vier Ländern: UN-Nothilfekoordinator fordert zum Handeln auf

03 10 2017Stephen13. März 2017 – Im Anschluss an Besuche in Kenia, Somalia sowie im Jemen und im Südsudan – vier unmittelbar von Hungerkatastrophen bedrohte Länder - hat der UN-Nothilfekoordinator Stephen O’Brien die internationale Gemeinschaft zu umfassenden Maßnahmen aufgefordert, um Menschen vor dem Hungertod zu bewahren.

„Wir befinden uns an einem kritischen Zeitpunkt in der Geschichte. Bereits zu Jahresanfang stehen wir der größten humanitären Krise seit der Gründung der UN gegenüber“, betonte O’Brien gegenüber dem UN-Sicherheitsrat. Im Jemen sind zwei Drittel der Bevölkerung auf Hilfe angewiesen, davon leiden sieben Millionen unter Ernährungsunsicherheit.

Ohne koordinierte Maßnahmen könnten ihm zufolge Menschen an Hunger und Krankheiten sterben und Entwicklungsfortschritte rückgängig gemacht werden, es drohen weitere Massenvertreibungen. O‘Brien begrüßte daher den frühzeitigen Aufruf zum Handeln durch den UN-Generalsekretär, anstatt erst auf Schockbilder aus den Katastrophengebieten zu warten.

Der Nothilfekoordinator wies auf die Notwendigkeit weiterer finanzieller Unterstützung für humanitäre Hilfe hin, unterstrich allerdings auch, dass Katastrophenhilfe keine dauerhafte Lösung ist: “Ich betone wiederholt dieselbe Nachricht an alle: nur eine politische Lösung wird letztlich das menschliche Leiden beenden und Stabilität in die Region bringen“.

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