Mittwoch, 26 Juli 2017
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UN-Bericht: Schwere Kämpfe in Ostukraine bedrohen Zivilbevölkerung

12 30 2016Damage3. Februar 2017 – Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York haben der UN-Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, Jeffrey Feltmann, und UN-Nothilfekoordinator, Stephen O'Brien, die Ratsmitglieder über die Lage im Osten der Ukraine unterrichtet. Die andauernden Kämpfe würden eine hohe Zahl ziviler Opfer fordern, so die UN-Beauftragten.
„Seit dem 7. Januar und besonders in den letzten Tagen hat eine gefährliche Intensivierung des Konflikts stattgefunden. Überall sind die Feindseligkeiten eskaliert und die Situation könnte sich noch weiter verschlechtern“, erklärte Jeffrey Feltmann.
Berichten zufolge sei es in der Region Donezk innerhalb von 24 Stunden zu mehr als 10.000 Explosionen und bei Mariupol, Popasna und der Svitlodarsk/Debaltseve-Region zu schweren Kämpfen gekommen. Auch sollen auf beiden Seiten der Konfliktlinie schwere Waffen eingesetzt worden sein, deren Gebrauch durch das Minsker-Abkommen strengstens ist.
Auch UN-Nothilfekoordinator, Stephen O'Brien, wies auf die fatalen Folgen des Konflikts für die Zivilbevölkerung hin und unterstrich die Notwendigkeit einer politischen Lösung für die Krise.
„Die Zivilbevölkerung ist nicht nur traumatisiert durch die ständige Gefahrenlage. Die extreme Beschädigung der Versorgungsinfrastruktur sorgt außerdem dafür, dass die Menschen um ihr Überleben fürchten müssen“, so O'Brien.

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