Samstag, 20 Dezember 2014
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Hilfsorganisationen in Syrien „dramatisch unterfinanziert“

shortfall syriafundsDer Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, António Guterres, hat davor gewarnt, dass die finanziellen Mittel einiger Hilfsorganisationen in Syrien schon Ende dieses Monats aufgebraucht sein könnten. Grund dafür sei die sich zuspitzende humanitäre Krise in Syrien.  „Was in Syrien passiert, droht sehr schnell in eine Katastrophe umzuschlagen, die die internationalen Reaktionskapazitäten überfordern könnte“, sagte Guteres bei einem Gespräch mit US-Senatoren in Washington.

Im Januar hatte die internationale Gemeinschaft 1,5 Milliarden Dollar für die Bekämpfung der humanitären Krise in Syrien zugesagt, allerdings sind erst 21 Prozent dieser Summe bereitgestellt worden. „Alle beteiligten Organisationen sind dramatisch unterfinanziert und befürchten, schon bis Ostern keine Mittel mehr zu haben“, so Guterres. Mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen und den „hohen Druck“, dem die Nachbarländer dadurch ausgesetzt sind, forderte Guterres mehr internationale Solidarität: „Ich fordere die Regierungen und Parlamente dringend dazu auf, zusätzliche Gelder für die Opfer der Krise in Syrien bereitszustellen, damit wir deren Grundbedürfnisse decken und die Stabilität in der Region gewährleisten können.“

 

(UNRIC, 21.3.2013)

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