Freitag, 28 November 2014
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Nahostkonflikt: Bruch des Waffenstillstands

543324-feltmanbriefUN-Vertreter haben sich besorgt über die Lage im Nahen Osten geäußert. Nachdem eine Rakete aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert wurde, riefen sie dazu auf, die diplomatischen Verhandlungen zügig wieder aufzunehmen. Der Raketenangriff war der erste Verstoß gegen die im letzten November vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und Palästina. Der UN-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten, Robert Serry, nannte den Vorfall „absolut inakzeptabel“ und unterstrich die Bedeutung der ägyptischen Bemühungen, den Waffenstillstand zu festigen.

Die militante palästinensische Vereinigung Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden übernahm die Verantwortung für den Angriff, durch den Berichten zufolge aber niemand verletzt wurde. „Auf beiden Seiten sind negative Kräfte aktiv“, stellte Jeffrey Feltman, Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, fest. "Diese ziehen Kraft aus dem Stillstand der Verhandlungen“. Deshalb sei es wichtig, nun den politischen Prozess neu zu beleben, um eine Zwei-Staaten-Lösung zu erreichen.

Serry ging auch auf die Situation palästinensischer Gefangener in Israel ein, nachdem die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden den Tod des palästinensischen Häftlings Arafat Jaradat als Motiv für den Angriff genannt hatten. Der Vorfall müsse durch eine unabhängige und transparente Untersuchung aufgeklärt werden, so Serry.

 

(UNRIC, 27.2.2013)

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