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UN-Bericht: Mehr Bildung durch Internet

02-25-2013broadbandEin neuer UN-Bericht hat den Zusammenhang zwischen Bildung und Internetzugang hervorgehoben und die „digitale Kluft“ zwischen Industrie- und Entwicklungsländern kritisiert. In einer globalisierten Wirtschaft sei das Internet ein essentieller Bestandteil von Bildung, biete Schülern den Zugang zu wichtigen Lernmaterialien und sei damit auch ein wichtiges Instrument, um die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen.

Der Bericht der Breitbandkommission für digitale Entwicklung trägt den Titel „Technologie, Breitband und Bildung: Agenda der Förderung von Bildung für alle“ und wurde auf dem Weltgipfel über die Informationsgesellschaft in Paris vorgestellt. Den Vorsitz der Kommission teilen sich der Generalsekretär der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU), Hamadoun Touré, und die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova.

„Es ist unbestritten, dass ein Breitbandzugang förderlich für die Bildung ist und den Schülern ein verbessertes Lernerlebnis bietet“, so ITU-Generalsekretär Touré. Nach ITU-Schätzungen nutzen derzeit weltweit 2,5 Milliarden Menschen das Internet, aber nur ein Viertel dieser Menschen lebt in Entwicklungsländern. „Die technologische Revolution in den Bereichen Internet und Mobilität betrifft alle Länder der Welt und bietet ungeahnte Möglichkeiten“, so UNESCO-Generaldirektorin Bukova, „vor allem für die am wenigsten entwickelten Länder“.

(UNRIC, 26.2.2013)

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