Donnerstag, 02 Oktober 2014
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6. Februar: „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“

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Die Verstümmelung weiblicher Genitalien ist eine leider immer noch weitverbreitete Menschenrechtsverletzung. Ca. 140 Millionen Frauen und Mädchen sind davon betroffen. Der Internationale Aktionstag „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ am 6. Februar soll auf diese menschenverachtende Praxis aufmerksam machen und Widerstand mobilisieren. 

Die betroffenen Frauen leben nicht nur in Afrika und einigen arabischen und asiatischen Ländern, sondern auch in Deutschland. Schätzungsweise 30 000 Frauen in Deutschland sind bereits verstümmelt worden oder drohen dem grausamen Ritual zum Opfer zu fallen. Die Genitalverstümmelung hat nicht nur physische Schmerzen und Krankheiten zur Folge, sondern auch lebenslange psychische Folgen. Sie verletzt unter anderem das Menschenrecht auf physische Unversehrtheit und auf Selbstbestimmung. Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist es, alle Prozeduren, die eine vollständige oder teilweise Entfernung des weiblichen Genitals beinhalten, innerhalb einer Generation zu eliminieren.

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