Mittwoch, 23 April 2014
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UN kritisiert Waffenlieferungen nach Syrien

Ban Ki-moon und Lakhdar BrahimiUN-Generalsekretär Ban Ki-moon und sein Sondergesandter Lakhdar Brahimi haben ausländische Waffenlieferungen an die Konfliktparteien in Syrien scharf kritisiert. Wie Bans Sprecher Martin Nesirky mitteilte, äußerten der UN-Generalsekretär und sein Syrien-Sondergesandter bei einem Treffen in New York ihre "tiefe Enttäuschung und Beunruhigung angesichts des schrecklichen Ausmaßes der von Regierung und Opposition begangenen Tötungen und Zerstörungen, die von auswärtigen Mächten gefördert werden, indem sie den beiden Lagern Waffen liefern". Bei Bombenanschlägen in Syrien wurden dutzende Menschen getötet. Ban und Brahimi zeigten sich außerdem "bestürzt über das Fehlen einer einheitlichen internationalen Haltung, die zu einem Wandel" in Syrien beitragen könnte. Russland und China haben bereits drei Mal eine Resolution des UN-Sicherheitsrat zu Syrien blockiert. Moskau lehnt es ab, dass Syriens Staatschef Baschar al-Assad wie von der syrischen Opposition gefordert im Vorfeld von Verhandlungen einen Machtverzicht erklärt.

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