China und Russland haben den Resolutionsentwurf des Sicherheitsrats zu Syrien erneut durch ein Veto verhindert. In dem Entwurf wurde das gewalttätige Vorgehen der syrischen Regierung gegen Demonstranten aufs Schärfste verurteilt und ein sofortiges Ende der Menschenrechtsverletzungen gefordert.
Bei der Abstimmung entschieden sich neun der 15 Mitglieder des Sicherheitsrats für die Resolution, zwei waren dagegen und vier enthielten sich. Ein Veto durch ein ständiges Mitglied verhindert die Verabschiedung. Seit Beginn der Protestbewegung im März sind schätzungsweise 2700 Menschen in Syrien getötet worden.