In den Bergen im Westen Libyens sind nach Angaben der Vereinten Nationen
zehntausende Menschen auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Die
Lebensmittel-knappheit sei eine der "Hauptsorgen" der Menschen in der
Region, sagte die Sprecherin des Welternährungsprogramms (WFP), Emilia
Casella, am Dienstag in Genf. Um zu überleben, seien sie "gänzlich" auf
Lebensmittelhilfen angewiesen. Während einer ersten Reise nach Nalut,
Wasin, Jadi und Sintan hätten die UN-Vertreter keine Schafe oder Ziegen
mehr gesehen. "Die Menschen haben ihr Vieh verkauft oder gegessen",
sagte Casella.