Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal haben im Sicherheitsrat eine Resolution gegen Syrien eingebracht, mit der der
Druck auf das Regime von Präsident Baschar Assad erhöht werden soll. Die
vier Staaten legten den überarbeiteten Entwurf in einer Sitzung des
Gremiums am Mittwochabend in New York vor. Der britische UN-Botschafter
Mark Lyall Grant sagte, er hoffe auf eine Abstimmung über die Resolution
in den kommenden Tagen. Sein russischer Kollege Vitaly Churkin
kündigte an, dass Moskau die Entschließung nicht unterstützen werde. Zur
Begründung sagte er, diese werbe nicht für einen Dialog, und man
befürchte, dass die Gewalt in Syrien daraufhin noch zunehmen werde. Zu
der Frage, ob Russland sein Veto gegen die Resolution einlegen werde,
wollte sich Churkin nicht äußern.