Die libysche Regierung hat sich nach UNO-Angaben zur
Schaffung eines humanitären Korridors für Helfer der Vereinten Nationen
bereiterklärt. Der UNO-Sprecher Farhan Hak sagte in New York, das
sei Teil einer Vereinbarung über humanitäre Hilfe, den die
UNO-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos
am Sonntag mit Regierungsvertretern in Tripolis erzielt habe. Laut
Hak erklärte sich die libysche Regierung einverstanden, dass die UNO in
der Hauptstadt Tripolis einen Stützpunkt für humanitäre Hilfe
einrichtet. Auch sollen Helfer nach UNO-Angaben Zugang zu der umkämpften
Stadt Misrata erhalten.„Sie haben sich einverstanden erklärt,
den Transport humanitärer Hilfsgüter und humanitären Personals zu
erleichtern und die Einreise internationaler Mitarbeiter zu erlauben“,
sagte Hak über die Gespräche der UNO-Vertreterin in Tripolis. „Die
libysche Regierung hat gesagt, sie werde einen ungehinderten Zugang über
die tunesische Grenze nach Libyen bis hin nach Tripolis garantieren und
sie sagte, sie werde humanitären Helfern die sichere Durchreise in
Gegenden unter Regierungskontrolle ermöglichen.“