In Côte d'Ivoire haben Kampfhubschrauber der Vereinten
Nationen und Frankreichs die Residenz des abgewählten Präsidenten Gbagbo
in Abidjan beschossen. Auch der Präsidentenpalast sowie nahe
Militärlager seien aus der Luft angegriffen worden. In New York ließ
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon erklären, die jüngsten Angriffe auf
UNO-Mitarbeiter, Zivilisten und das Hauptquartier des international
anerkannten Präsidenten Ouattara seien nicht hinnehmbar. Er habe die
Blauhelm-Mission angewiesen, den Gebrauch schwerer Waffen unmöglich zu
machen. Ban forderte Gbagbo zudem direkt auf, abzutreten. Ein Sprecher
Gbagbos bestätigte die Angriffe und erklärte, die Residenz sei teilweise
zerstört worden.